DE668352C - Selbst einmittender Dichtungsring - Google Patents
Selbst einmittender DichtungsringInfo
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- DE668352C DE668352C DEH143306D DEH0143306D DE668352C DE 668352 C DE668352 C DE 668352C DE H143306 D DEH143306 D DE H143306D DE H0143306 D DEH0143306 D DE H0143306D DE 668352 C DE668352 C DE 668352C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/02—Sealings between relatively-stationary surfaces
- F16J15/06—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
- F16J15/10—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
- F16J15/12—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
Description
- Selbst einmittender, Dichtungsring Für Dichtungsringe oder Sch:raubenunterlegscheiben, die genau mittig sitzen sollen, besteht eine Schwierigkeit insofern, als auf dem Schraubengewinde kein einfaches Einmitten möglich ist, so daß im Betrieb, regelmäßig alle solchen Dichtungsringe außermittig sitzen.
- Man hat durch axiales Anspannen, der Schraube verformbare kegelähnlich gestaltete Unterlegscheiben ausgebildet, aber diese ergeben nur auf glatten Schraubenbolzen mit einer Dicke entsprechend dem Gewindeaußendurchmesser einen mittigen Sitz, während sie auf dem Gewindeteil regelmäßig schief anfassen. Ähnliche Dichtungsringe sind auch mit nach außen hin sich abbiegendem verformbarem Ringteil und mit Zentrierung auf dem Gewindeteil bekannt; abgedichtet wird dabei zwischen dem etwas verbiegbaren Flansch und dem Gegenkörper.
- Die Erfindung besteht im Gegensatz dazu darin, daß der Dichtungsring zum Anlegen an einen auf Gewindekerndurchmesser hinterschnittenen Bolzenteil ausgebildet ist, indem er an einen gegen Aufweiten festen Hauptteil anschließend einen kegelähnlichen Ringrand mit axialem und radial einwärts gerichtetem Ouerschnitt solcher Breite hat, daß die bei axialem Druck entstehende Verformung diesen Ringrand .um mehr als die Gewindetiefe zusammendrückt bis zum Anlegen am Grund des hinterschnittenen Bolzenteils. Auf diese Weise kann einerseits der Schraubenbolzen vermöge der Hinterschneidung auf Gewindekerndurchmesser ein sauberes Gewinde erhalten, und andererseits kann unter Ausnutzung dieses hsnterschnittenen Teils der reichlich breite kegelige Ringrand von dem au,fweitungssicheren Hauptteile aus so zuverlässig die Einmittung übernehmen, daß nicht nur eine gute Abdichtung des genau auf den Dichtungsflächen liegenden Ringes erreicht wird, sondern auch jedes einseitige Herausstehen des Ringes über die Dichtungsflächen, wodurch außen Störungen entstehen, vollständig verhütet ist. Dabei ist das Überschieben des Dichtungsringes über das Gewinde schnell und unbehindert möglich, weil im nicht verformten Zustand der kegelige Ringrand dazu reichlich genügend weit sein kann; seine große Verformung kann durch Schlitzung leicht ermöglicht sein, ohne daß die Dichtung leidet, die ja durch den ungeschlitzten Hauptteil des Ringes bewirkt wird.
- Mit besonderem Vorteil hat der kegelähnliche Teil einwärts gekrümmte Erzeugende. Er. verformt sich in diesem Falle abwälzend so; daß er zuerst im äußeren Teil nachgibt und dann immer mehr nach innen hin nachgibt und dabei eine ganz regelmäßige und zuverlässige Einwärtsbiegung erfährt, während bei geradlinigen Kegelerzeugenden unter Umständen ein Zerknittern eintreten kann.
- Für den Hauptteil des Ringes ergibt sich als wertvoll eine Ausbildung mit versteifendem Formquerschnitt, von dem aus der ver formbare Ringrand axial fortgerichtet Das bedeutet, daß der Ringhauptteil rocht etwa unerwünscht schwer und unnachgiebig zu sein braucht, sondern hohl, leicht und infolge Nachgiebigkeit gut dichtend sein kann, etwa besonders günstig, indem er als U-Querschnitt unmittelbar einstöckig mit dem nachgiebigen Ringrand hergestellt und mit Asbest gefüllt ist. Das ergibt bei zuverlässiger Steifheit des Außenteils gegen Dehnen eine gute Nachgiehigkeit des Außenteils zum axialen Abdichten und von diesem Außenteil aus ein zuverlässiges einmittendes. Einwärtsdrücken des verformbaren Ringrandes. Einschnitte oder Schlitze der Innenkante am verformbaren Ringrand erleichtern das Verformen beim Einbau.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in Anwendung an einem Geschoßzünder, und zwar ist: Abb. i eine Draufsicht des Dichtungsringes, Abb. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i in größerem Maßstah:e, Abb.. 3 ein Teilschnitt eines Geschosses mit .dem Dichtungsring nach Aufschrauben des Zünders, Abb. q. ein Schnitt ähnlich wie Abb.3 vor dem Aufschrauben des Zünders in größerem Maßstabe,: Abb. 5 ein Schnitt entsprechend Abb. 3 in größerem Maßstabe.
- Der Dichtungsring besitzt einen steifen Hauptteil a in Gestalt eines Kupferringes von U-förmigem Querschnitt, der einen Asbestring b umhüllt. Die untere Seite des Hauptteils a. ist entsprechend einer flachkege-Ligen Sitzfläche e am oberen Rand eines Geschoßzünderringes h ausgebildet, der dicht verschraubt werden soll. Der obere Rand des Hauptteils a geht einstöckig in einen biegsamen Ringrand c über, der nach innen und vom Hauptteil fort gerichtet und mit mehreren Einschnitten d versehen ist, um leichter verformbar zu sein. Dieser Ringra.nd c ist in seinen Kegelerzeugenden nach innen gekrümmt, so daß der Grad der A_xialrichtung nach dem Rand hin zunimmt.
- Das Schraubengwinäe des Zünders f ist hinterschnitten in einer Nut g von ungefähr Gewindekern.durchmesser mit anschließendem Dichtungssitz g' von ähnlicher flacher Kegelgestalt wie der andere Sitz e.
- Zur Benutzung wird der Dichtungsring vorsichtig auf den Gewindeansatz des Zünders aufgezogen, bis der verformbare Ringrand c auf der Diehtungkante g' aufruht. Beim Einschrauben des Zünders in das Geschoß wird dann der verformbare Ringrand c in die Nut Z gedrückt, so daß der Dichtungs-
#' Die Wirkungsweise des neuen Dichtungsringes ist in Verbindung mit anderen Einrichtungen wesentlich dieselbe: Sie kann überall da verwendet werden, wo die genaue Einmittung eines Dichtungsringes erwünscht ist, um das Entweichen von unter Druck stehenden Gasen und Flüssigkeiten zu verhindern, z. B. im Luftfahrzeugwesen, bei Brennkraftmaschinen und anderen Einrichtungen, wo unter hohem Druck stehende Gase und Flüssigkeiten verwendet werden.rr@g zwischen dem oberen Rand des Ge- Qsses und dem Zünder genau eingemittet I. @rd.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsteinmittender Dichtungsring mit einem durch Axialdruck verformbaren find an einen Bolzen andruckbaren Innenringrand, dadurch gekennzeichnet, daß .der Dichtungsring zum Anlegen an einen ungefähr auf Gewindekerndurchmesser hänter einem Bodzengewinde hinterschnittenen Bolzenteil ausgebildet ist, indem er an einen gegen Aufweiten festen Hauptteil (a) anschließend einen in kegelähnlicher Gestalt axial und radial einwärts verlaufenden Ringrand (c) solcher Breite hat, daß die durch axialen Druck entstehende Verformung den Ringrand um mehr als die Gewindetiefe zusammendrückt bis zum Anliegen am Grund des hinterschnittenen Bolzenteils.
- 2: Dichtungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sein verformbarer Ringrand als Kegel mit einwärts gekrümmten Erzeugenden ausgebildet ist.
- 3. Dichtungsring nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil mit versteifendem Formquerschnitt ausgebildet und der verformbare Ringrand von seinem Hauptteil axial fortgerichtet ist. ' q..
- Dichtungsring nach Anspruch i, 2 Oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil mit nach dem Bolzen zu offenem U-Querschnitt ausgebildet und mit Asbest oder anderer Dichtungsmasse ausgefüllt ist.
- 5. Dichtungsring nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der verformbare Ringrand mit an sich bekannten Einschnitten oder Schlitzen seines- Innenrandes versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB668352X | 1934-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE668352C true DE668352C (de) | 1938-12-01 |
Family
ID=10491519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH143306D Expired DE668352C (de) | 1934-04-04 | 1935-04-04 | Selbst einmittender Dichtungsring |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE668352C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2846003A1 (de) * | 1977-10-26 | 1979-05-03 | Parker Hannifin Corp | Dichtungsscheibe |
-
1935
- 1935-04-04 DE DEH143306D patent/DE668352C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2846003A1 (de) * | 1977-10-26 | 1979-05-03 | Parker Hannifin Corp | Dichtungsscheibe |
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