CH356646A - Lösbare Schlauchverbindung - Google Patents
Lösbare SchlauchverbindungInfo
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Classifications
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Description
Lösbare Schlauchverbindung Die Erfindung betrifft eine lösbare Verbindung eines Schlauches. aus gummielastischem Material, z. B. Gummi oder Kunststoff, mit einem Verbin dungsstück, das an ein Anschlussobjekt, wie z. B. an einen Hahn, einen Fitting, eine Kupplung, oder dgl. anschliessbar ist. Normalerweise erfolgt die Verbindung eines Gas schlauches mit einem Gashahn oder einem Gasofen derart, dass der Hahn und/oder der Ofen ein Rohr stück aufweist, das mit einer Anzahl von ringförmigen Wülsten ausgestattet ist, über welche der Gasschlauch mit einer gewissen Spannung geschoben wird. Diese allgemein übliche Verbindung hat den Nachteil, dass der Schlauch sich vom Gashahn oder vom Gasofen lösen kann, sobald er ein wenig zu weit oder durch langen Gebrauch ausgedehnt ist. Die Folgen davon sind häufig Unglücksfälle, wie Brände, Gasexplosionen, Gasvergiftungen usw. Die Erfindung bezieht sich auf die Schaffung einer lösbaren Verbindung der obenbeschriebenen Art, durch welche die genannten Gefahren ausge schaltet werden. Bei der Schlauchverbindung nach der Erfindung ist in dem Schlauchende ein rohrförmiges Element eingebracht, das mit einem wulstförmigen Teil ver sehen ist, dessen äusserer Durchmesser grösser ist als der innere Durchmesser des Schlauches. Von diesem wulstförmigen Teil aus erstreckt sich nach wenigstens einer Seite hin ein weiterer wenigstens angenähert zylindrischer Teil, dessen äusserer Durchmesser unge fähr gleich dem inneren Durchmesser des Schlauches ist. Auf diese Weise kommt am Schlauch eine äussere Verdickung zustande, die zwischen einem Befesti gungsmittel und einem Ende des Verbindungsstückes eingeschlossen und abdichtend an dieses angepresst ist. Das Verbindungsstück kann, wie in der nach folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels noch näher beschrieben wird, aus einem mit Ge winde versehenen Fitting und das Befestigungsmittel aus einer über den Schlauch geschobenen überwurf- mutter bestehen. Diese beiden Teile können. jedoch auch in anderer Weise, z. B. mittels eines Bajonettverschlusses, mit einander verbunden werden. Die erfindungsgemässe Verbindung hat den Vor teil, dass sie einerseits vollkommene Sicherheit ge währleistet und anderseits ein so leichtes Einbringen des rohrförmigen Elements in den Schlauch ermög licht, dass dieses vorzugsweise von der Hausfrau ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden kann. Die Teile des Verbindungsstückes und des Be festigungsmittels, welche die äussere Verdickung des Schlauches einschliessen, können mit abgerundeten oder abgeschrägten Anliegeflächen ausgestattet wer den. Dadurch wird- erreicht, d'ass eine Beschädigung des Schlauchendes ausgeschlossen ist, auch wenn die Überwurfmutter kräftig angezogen wird. Zweckmässig besteht das, rohrförmige -Element aus einem Rohrstück mit einem wulstförmigen Teil, der beiderseits abgerundet oder abgeschrägt ist. Dieses rohrförmige Element kann billig herge stellt werden. Sollte der Schlauch in, der Nähe des Elements durch längeren Gebrauch beschädigt sein, kann man den beschädigten Schlauchteil abschneiden und darauf aufschneiden, um das rohrförmige Ele ment aus dem schadhaften Schlauchstück herauszu nehmen, wonach man das Element erneut in den Schlauch einführen kann. Die Erfindung kann ausser für die Verbindung eines Schlauches mit einem Gashahn oder einem Anschlussstutzen eines Gasofens auch für verschie dene sonstige Zwecke Verwendung finden, wie z. B. zur Verbindung mit einer Pumpe, einer Druckluft leitung, einer ölleitung, einem Behälter, einer Be- sprengvorrichtung für Gewächse, einem Garten schlauch usw. Ferner kann die erfindungsgemässe Verbindung auch als Kupplung zweier Schläuche ver wendet werden. Die Erfindung wird im nachfolgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben, in welcher beispielsweise eine Schlauchverbindung sowie einige Ausführungsformen des rohrförmigen Elementes dargestellt sind; darin ist: Fig. 1 eine Ansicht eines Schlauches mit einer Überwurfmutter und eines Verbindungsstückes vor Erstellung der Verbindung, Fig.2 ein axialer Schnitt nach Erstellung der Verbindung, und Fig. 3 bis 6 axiale Schnitte einiger Ausführungs formen des Elements, das zur Einbringung in den Schlauch vorgesehen ist, in grösserem Massstab. Das Verbindungsstück, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, besteht aus einem Nippel 1 mit einem Gewinde ende 2, das dazu bestimmt ist, in eine Leitung, eine Pumpe, einen Behälter oder dgl. eingeschraubt zu werden, und mit einem Gewindeende 3, auf das eine überwurfmutter geschraubt werden kann, die das Befestigungsmittel bildet. Der Nippel 1 hat eine Bohrung, die dazu dient, das Ende eines Schlauches 5 aufzunehmen, während die überwurfmutter 4 einen Innenflansch mit einem Rand 6 aufweist, der über den Schlauch 5 geschoben werden kann. Im Schlauch 5 ist ein rohrförmiges Element 7 angeordnet, das mit zwei mehr oder weniger zylin drischen Teilen 8 und 9 ausgestattet ist, die sich vom wulstförmigen Mittelteil 10 aus nach beiden Seiten hin erstrecken (Fig. 3). Die zylindrischen Teile 8 und 9 haben einen äusseren Durchmesser a, der ungefähr gleich dem inneren Durchmesser des Schlauches ist, während der äussere Durchmesser b des Wulstes 10 grösser als der innere Durchmesser des Schlauches ist. Nachdem die überwurfmutter 4 über den Schlauch 5 geschoben ist, wird das Element 7 in das Ende des Schlauches 5 hineingedrückt. Dies kann leicht auf die Weise vorgenommen werden, dass man das Element 7 auf einen Tisch stellt und dann den Schlauch über das Element drückt. Dadurch wird am Schlauch in einiger Entfernung von .seinem Ende eine äussere Verdickung 11 gebildet, wie sie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Um das Einbringen des rohr- förmigen Elements 7 in den Schlauch 5 zu erleich tern, sind die Enden dieses Elements ein wenig ab gerundet oder abgeschrägt, wie es bei 12 in Fig. 3 und 4 und bei den abgeänderten Ausführungsformen in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Um die Verbindung zu erstellen, wird der Schlauch in den Nippel 1 eingeführt, bis die Ver dickung 11 gegen den inneren Endrand 13 des Ge windeteils 3 stösst. Darauf wird die überwurfmutter 4 in Richtung der Verdickung 11 auf dem Schlauch entlanggeschoben und mit dem Gewindeteil 3 ver schraubt, derart, dass die Verdickung 11 zwischen der überwurfmutter 4 und dem Teil 3 des Verbin- dungsstückes festgeklemmt wird. Infolge der Elasti zität des Schlauches ist dabei eine vollkommene Ab dichtung gewährleistet, wobei der wulstförmige Teil 10 des rohrförmigen Elements 7 verhindert, dass die Verdickung 11 in den Schlauch weiter hineingedrückt wird. Es ist klar, dass infolge der erfindungsgemässen Anordnung ein Losreissen oder ein unerwünschtes Selbstlösen des Schlauches unmöglich gemacht wird, es sei denn, dass zuerst die überwurfmutter 4 losge schraubt wird. Die obengenannten Gefahren werden also durch die Erfindung völlig ausgeschaltet. Der Innenrand des Gewindeendes 3 des Nippels 1 ist bei 13 abgeschrägt oder abgerundet, und auch der Innenrand 6 des Innenflansches der überwurf- mutter 4 ist bei 14 mit einer Abschrägung oder Ab rundung versehen. Dadurch wird verhindert, dass bei zu festem Anziehen der Überwurfmutter 4 das Mate rial des Schlauches 5 beschädigt wird. Vorzugs weise hat das rohrförmige Element 2 eine derartige Länge, dass das vom Nippel abgekehrte Ende des Elements 7 sich noch bis ausserhalb der überwurf- mutter 4 erstreckt. Dadurch erhält der Schlauch an dieser Stelle eine gewisse Führung, die das Abknicken des Schlauches verhindert und somit die Lebens dauer des Schlauches verlängert. In Fig.3 ist ein rohrförmiges Element 7 mit einer Bohrung dargestellt, die über die ganze Länge des Elements hinweg den gleichen Durchmesser hat. Der wulstförmige Mittelteil 10 wird dabei durch eine vergrösserte Wandstärke gebildet. Bei der Ausfüh rungsform nach Fig. 4 hat der Mittelteil 10 dadurch einen grösseren Durchmesser, dass das Rohrstück an dieser Stelle ausgedehnt wird, wofür in der Technik zahlreiche Verfahren bekannt sind. Obschon das Element 7 vorzugsweise die in Fig. 3 oder 4 gezeigte Ausführungsform hat, kann das Ele ment auch so ausgeführt werden, wie es in Fig. 5 oder 6 dargestellt ist. Bei diesen beiden Ausfüh rungsformen erstreckt sich von dem wulstförmigen Teil 10, 10' aus nur nach einer Seite hin ein mehr oder weniger zylindrischer Teil 9. Es wird noch bemerkt, dass die Teile 8 und 9 des rohrförmigen Elements 7 auch eine schwach kegelförmige Form haben können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lösbare Verbindung eines Schlauches aus gummi elastischem Material mit einem Verbindungsstück, das an ein Anschlussobjekt anschliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Schlauchende (5) ein rohr förmiges Element (7) eingebracht ist, das mit einem wulstförmigen Teil (10) versehen ist, dessen äusserer Durchmesser (b) grösser ist als der innere Durch messer des Schlauches, wobei sich von diesem wulst- förmigen Teil (10) aus ein weiterer, wenigstens ange nähert zylindrischer Teil (8 oder 9) nach wenigstens einer Seite hin erstreckt, und der äussere Durchmesser (a) des letzteren Teils ungefähr gleich dem inneren Durchmesser des Schlauches ist, derart,dass am Schlauch eine äussere Verdickung (11) gebildet ist, die zwischen einem Befestigungsmittel (4) und einem Ende (3) des Verbindungsstückes eingeschlossen und abdichtend an dieses angepresst ist. UNTERANSPRüCHE 1. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Teile (3, 6) des Ver- bind'ungsstückes und des Befestigungsmittels, welche die äussere Verdickung (11) des Schlauches (5) ein schliessen, mit abgerundeten oder abgeschrägten Anliegeflächen (13, 14) versehen sind. 2.Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Element (7) aus einem Rohrstück besteht, dessen wulstförmiger Teil (10; 10') an beiden Seiten abgerundet oder abgeschrägt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
| EP0139656A4 (de) * | 1982-12-30 | 1987-11-09 | Colder Prod Co | Verbindungsanordnung für weichschläuche. |
| EP0268251B1 (de) * | 1986-11-18 | 1990-12-27 | Smc Corporation | Rohrkupplung für mehrwandige Rohrleitungen |
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Families Citing this family (3)
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Also Published As
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