DE66748C - Federnder Reifen für Fahrräder - Google Patents

Federnder Reifen für Fahrräder

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DE66748C
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DE
Germany
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wheel rim
springs
bicycles
wheel
same
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Application number
DENDAT66748D
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Original Assignee
A. J. POSTANS in East Finchley, Lincoln Road, und J. REES in St. James Residences, Pulteney Street, Grafschaft Middlesex, England
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Anticipated expiration legal-status Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/16Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
Federnder Reifen für Fahrräder.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Radkränzen mit mechanisch gespannt gehaltenem Laufring. Derartige Radkränze eignen sich besonders für jede Art von Fahrrädern und sind auf beiliegender Zeichnung verschiedene Ausführungsformen derselben dargestellt.
Bei der Anordnung Fig. 1 bis 6 ist mit a der Radkranz bezeichnet. Derselbe besitzt einen I-förmigen Querschnitt. Die Speichen b sind mit dem inneren Flantsch a1 desselben vernietet. Mit c c sind die herzförmigen Spannfedern bezeichnet, welche in geringen Abständen von einander um den Radkranz herum, und zwar in gleicher Entfernung von demselben angeordnet sind. Jede Feder ist im gestreckten Zustand (Fig. 3) in der Mitte d breiter als an den Enden, so dafs' dem Gröfserwerden des Umfanges nach der Lauffläche des Radreifens hin Rechnung getragen wird. Mit ff sind halbkreisförmige Aussparungen an beiden Enden, und zwar auf jeder Seite der Federn bezeichnet. Dieselben sind in gleichem Abstand von der Mitte d der letzteren angeordnet. Die Enden gg dieser Federn können verjüngt sein, wie in der Fig. 3 dargestellt. Ehe die Federn an dem Radkranz α befestigt werden, bringt man dieselben in die durch die Fig. 2 veranschaulichte Form, und je zwei benachbarte Federn werden durch je einen Hohlniet h befestigt, indem derselbe durch ein Paar benachbarte Aussparungen f von zwei Federn und eine entsprechende Bohrung f1 des Radkranzes hindurchgeführt ist. Die Befestigung zweier Federn durch je einen Hohlniet gewährt den Vortheil, dafs die Federn unverdrehbar sind, was bei der Benutzung eines einzigen, in der Mitte angeordneten Nietes unmöglich wäre. Anstatt der Hohlniete h können auch -gewöhnliche Niete Verwendung finden. Die Enden der Federn sind nach aufsen, von dem Steg des Radkranzes abstehend, gebogen und legen sich von innen an den Flantsch α2 des Radkranzes a an. Ueber die Kante dieses Flantsches etwas vorstehend, stützen diese Enden die Federn und halten den Laufring gespreizt, auch wenn durch eine auf das Rad wirkende Belastung oder einen solchen Druck ein Zusammendrücken desselben angestrebt würde.
Mit i ist ein Ueberzug bezeichnet, welcher aus einem zähen, nachgiebigen und wasserdichten Stoff hergestellt ist. Derselbe mufs entsprechend breit gewebt oder kann auch aus einem Stück herausgeschnitten sein; in jedem Falle müssen aber die Fäden schräg und nicht senkrecht zu den Seitenkanten laufen. Der Ueberzug wird um die einzelnen Spreiz- oder Spannfedern c herumgelegt und durch Klammern am Radkranz befestigt. Die letzteren werden in gleichen Abständen durch Bohrungen j1 in dem Steg j'- des Radkranzes hindurchgeschoben und mittelst ihrer Ansätze _/3, Fig. 5, festgehalten. Die Ränder des Ueberzuges sind mit Metallöhren versehen und in dieselben greifen nach innen gebogene Haken j* an den Enden der Klammern ein.
Mit k ist der Laufring bezeichnet. Derselbe ist in gewöhnlicher Art durch einen Klebstoff mit dem Ueberzug verbunden. Mit / sind
ringförmige Bänder bezeichnet, welche den Radkranz von der inneren Seite her umfassen und an den Rändern mit dem Ueberzuge und Laufring verklebt sind, so dafs in das Innere des Radreifens weder Schmutz noch dergleichen gelangen kann.
Bei der durch die Fig. 7. veranschaulichten Ausführungsform sind die Enden der Spannfedern c in Schleifenform gebogen, derart, dafs sie sowohl von innen gegen den Flantsch d2 des Radkranzes, als auch gegen die Seiten des Steges zu liegen kommen, um an demselben befestigt zu werden. Der hohle Laufring oder Reifen k hat eine den Federn ähnliche Querschnittsform und ist genügend weit, um die letzteren einhüllen zu können. Die Befestigung beider an einander wird durch die verdickten Kanten k1 des Laufringes ermöglicht, indem dieselben in die Schleife der Spannfedern eingezwängt sind, so dafs eine sichere Befestigung durch die Spannfedern selbst bewirkt wird.
Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Anordnung ist mit in der bekannte hohle Radkranz bezeichnet, an welchem die Radspeichen b in geeigneter Weise befestigt sind. Mit η η ist eine Anzahl von Spannfedern bezeichnet. Dieselben nehmen im Verhältnifs des Abstandes von der Achse des Rades an Breite zu, ihre Kanten greifen über einander und ihre Enden sind mit dem Radkranz vernietet. Ein Ueberzug i, mit welchem der eigentliche Reifen oder Laufring k von sichelförmigem Querschnitt durch Klebstoff verbunden ist, wird mittelst hakenförmig gebogener Klammern j am Radkranz festgehalten.
Bei der Anordnung Fig. 10 und 11 ist der Radkranz von T-förmigem Querschnitt mit verhältnifsmäfsig hohem Steg ρ und schmalem Kopfflantsch px versehen. Durch Anbringen von Aussparungen ρ 2 im Steg wird eine Gewichtsverminderung ermöglicht. Mit q sind kreisförmig gebogene Spannfedern bezeichnet, deren Enden in der Nähe der Innenkante des Steges befestigt sind. Der Radkranz ist aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt, welche an dem hohlen Radkranz m1 in üblicher Weise befestigt sind. Je ein Ende dieser Segmente ist eingeschnitten, so dafs Lappen ps entstehen, welche in der Weise durchgekröpft werden, dafs die ebene Kante j>4 des nächsten Segments zwischen dieselben eintreten kann. Der Ueberzug i ist um den Radkranz herum festgeklammert und an demselben der Laufring k durch Kleben befestigt.
In den Fig. 12 und 13 ist eine abgeänderte Ausführungsform der bei der Einrichtung Fig. 1 bis 4 angewendeten Spannfedern dargestellt. Dieselben sind nämlich in diesem Falle aus überall gleich breiten Streifen hergestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Ein federnder Reifen für Fahrräder mit T- oder I- förmigem Radkranz, bestehend aus einem äufseren, den Laufkranz bildenden Gummimantel (k) und einem in diesem angeordneten System neben einander liegender, annähernd kreisförmiger Federn (c), deren nach innen gebogene Enden mit dem Stege (p) des Radkranzes verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66748D Federnder Reifen für Fahrräder Expired - Lifetime DE66748C (de)

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