DE667487C - Photographische Kamera mit gekuppeltem Basisentfernungsmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit gekuppeltem Basisentfernungsmesser

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DE667487C
DE667487C DEZ21263D DEZ0021263D DE667487C DE 667487 C DE667487 C DE 667487C DE Z21263 D DEZ21263 D DE Z21263D DE Z0021263 D DEZ0021263 D DE Z0021263D DE 667487 C DE667487 C DE 667487C
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lenses
photographic camera
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DEZ21263D
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Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit gekuppeltem Basisentfernungsmesser Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf photographische Kameras, bei denen das Ob- jektiv mit den strahlenablenkenden Mitteln eines Basisentfernungsmessers derart gekuppelt ist, daß bei Scharfeinstellung des Ob- jektivs sich die beiden im Entfernungsmesser gesehenen Bilder decken.-Es sind bereits Kameras bekannt, bei denen das strahlenablenkende Mittel des Entfernungsmessers aus einem drehbaren Spiegel besteht. Da bei dieser Entfernungsmesserart der Drehspiegel nur sehr geringe Winkelbewegungen ausführt, machen sich bereits geringfügige Verlagerungen der Entfernungsmesserteile durch thermische und mechanische Einflüsse störend bemerkbar.
  • Es ist ferner bekannt, photographische Kameras mit einem Basisentfernungsmesser zu versehen, bei dem die reflektierenden Flächen an den Basisenden fest sind und die beiden Bilder durch strahlenablenkende, mit dem Objektiv gekuppelte Mittel zur Deckung gebracht werden, z. B. verschiebbare Linsen und Glaskeile.
  • Es ist schließlich bekannt, bei Entfernungsmessern mit großer Standlinie, wie sie für Militär- und Jagdzwecke benutzt werden, als Strahlenablenkungsmittel eine Anordnung aus einer plankonvexen und einer plankonkaven Linse von gleichem Kugelradius und gleicher Berechnung zu verwenden, die um deii gemeinsamen Mittelpunkt gegeneinander verdreht werden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine photographische Kamera, deren Objektiv mit einem aus feststehender Spiegel- oder Prismenbasis und einem aus zwei Linsen ge- bildeten Glaskeil veränderlicher Strahlenablenkungsstärke bestehenden Entfernungsmesser gekuppelt ist, und zwar besteht das Kennzeichen der Erfindung darin, daß die den Strahlenablenkungskeil bildenden Linsen mit Flächen gleicher Krümmung ausgestaltet sind und durch die die Scharfeinstellung des Objektivs herbeiführende Drehbewegung der Fassung des Kameraobjektivs derart gegeneinander drehbar sind, daß die einander zugekehrten Krümmungsflächen parallel zueinander bleiben. % Die erfindungsgemäße Anwendung dieses an sich bekannten Schwenklinsenpaares bei Entfernungsmessern, die mit einem Kameraobjektiv gekuppelt sind, gibt für diesen Verwendungszweck besonders charakteristische Vorteile.
  • Währehd bei der Drehspiegelanordnung der Spiegel eine Schwenkbewegung ausführt, die nur gleich der Hälfte der Ablenkung des Meßstrahles ist, also bei photographischen Kameras je nach Basislänge und geringster Einstellentfernung nur etwa :2' beträgt, läßt sich bei einem Schwenklinsenkeilsystem für den gleichen optischen Ablenkungswinkel des Meßstrahles ein wesentlich größerer mechanischer Drehwinkel ausnutzen. Hierdurch wird die Toleranz in den Abweichungen des mechanischen Aufbaues vergrößert, die Fabrikation der erfindungsgemäß ausgestalteten Kameras also vereinfacht und damit verbilligt. Gegenüber' den bekannten, aus Konvex-und Konkavlinsen bestehenden Keilsysternen mit geradlinig zueinander verschiebbar-,e, Linsen hat das Schwenklinsenpaar den teil, daß es nicht durch eine Schiebe-, son(krii durch eine Drehbewegung eingestellt wircl,. so daß es sich leichter mit der Drehbewegung der Objektivfassung kuppeln läßt. Der gleiche Vorteil besteht gegenüber den Anordnungen mit verschiebbaren Glaskeilen. Fernerhin ergibt der Schwenklinsenkeil im Gegensatz zum Schiebelinsensystem, bei dem der wirksame Keilwinkel an jeder Stelle des Blickfeldes verschieden groß ist, für das gesamte, die Keilfläche parallel durchsetzende Strahlenbündel die gleiche Ablenkung für jeden einzelnen Strahl. Man ist daher nicht gezwungen, das Blickfeld des Entfernungsmessers zur Erzielung eindeutiger Meßergebnisse weitgehend einzuengen, sondern kann es. beliebig groß machen. Ein großes Blickfeld ist aber bei photographischen Kameras, die für die Benutzung von Laien bestimmt sind, von sehr großem praktischen Vorteil, weil hierdurch die Auffindung des.zu messenden Objektes erleichtert wird. Der Schwenklinsenkeil ist daher vor allem für Entfernungsinesseranordnungen geeignet, die mit einem Sucher vereinigt sind. Ein weiterer Vorteil des Schwenklinsenkeiles gegenüber de m Schiebelinsensystem besteht darin, daß die für die Veränderung des Keilwinkels erforderlichen Linsenbewegungen wenig Raum verlangen im Gegensatz zu den vielfach größeren Linsenverschiebungen der bekannten Anordnung. Der Schwenklinsenkeil ist daher vor allem für Kameratypen geeignet, in denen infolge der Kleinheit des Aufnahmeformats oder infolge des Raumbedarfs für weitere Zusatzeinrichtungen nur wenig Platz für die Entfernungsmessereinrichtung vorhanden ist.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht darin, daß man den Strahlenablenkungskeil aus einer plankonvexen und einer plankonkaven Linse zusammensetzt, die entweder sphärisch oder zylindrisch ausgebildet sind, wobei im letzten Fall die Zylinderachse auf der Meßebene des Entfernungsmessers senkrecht steht. Wenn man sphärische Linsen verwendet und diese allseitig zueinander einstellbar ausbildet, erhält man die Möglichkeit, die Höhenfehler, die bei nicht paralleler Anordnung der beiden spiegelnden Flächen der Entfernungsmesserbasis auftreten' auszugleichen.
  • Im Sinne der Erfindung liegt es fernerhin, im Entfernungsmessersteuergestänge Korrektionsglieder, z. B. Kurvenführungen, anzuordneu, um die Unterschiede in den Bewegungsgesetzmäßigkeiten des Schwenklinsenkeiles einerseits und des Kameraobjektivs anderseits auszugleichen. In den Abb. i und :2 der Zeichnung ist die Erfindung an einer Kleinbild-#zk&nlera in Aufsicht und Querschnitt dargelt. Die Rollfilmkaniera i besitzt ein durch ,x neckeAgangsgewinde verstellbares Objekbeispielsweise Auswechselobjektiv 2-. Der mit der Objektiveinstellung gekuppelte Entfernungsmesser besteht aus dem durch das Schwenklinsenpaar 3, 4 gebildeten Strahlenablenkungssystem und der Basis in Form eines rhombischen Glasprismas mit den Reflexionsflächen 6 und 7. Zur Erzeugung des Durchsichtsbildes ist die Fläche 7 halbdurchlässig versilbert oder vergoldet und durch ein Winkelprisma 8 abgedeckt.
  • Der S chwenklinsenkeil besteht aus einer fest angeordneten plankonkaven Zylinderlinse 3 und einer drehbar gelagerten plankonvexen Zylinderlinse 4. Die Krümmungsradien der beiden Linsenflächen sind gleich; der Krümmungsmittelpunkt liegt bei g. Uni diesen Punkt 9 als Achse dreht sich die auf einem Träger 15 angeordnete Linse 4. Die die Objektivscharfeinstellung bewirkende Drehbewegung der Objektivfassung wird über die Zahnräder i o und i i auf das Zahnrad 1.2 übertragen. Dieses Zahnrad i? bewegt eine Zahnstange 13, die durch den Hebel 14 mit dem Linsenträger 15 verbunden ist. Zum Ausgleich der Unterschiede in den Bewegungsgesetzmäßigkeiten vom Linsenkeil einerseits und Kameraobjektiv anderseits ist die Korrektionskurve 16 vorgesehen. Die Betätigung der Objektiv- bzw. Entfernungsmessereinstellung erfolgt mit Hilfe des über den Kamerarand hinausragenden Einstellrädchens 17-

Claims (2)

  1. PATE NTANSPRÜCHE -. i. Photographische Kamera, deren Ob- jektiv mit einem aus feststehender Spiegel- oder Prismenbasis und einem aus zwei Linsen gebildeten Glaskeil veränderlicher Strahlenablenkungsstärke bestehenden Entfernungsmesser gekuppelt ist, da-.durch gekennzeichnet, daß die den Strahlenablenkungskeil bildenden Linsen mit Flächen gleicher Krümmung ausgestaltet sind und durch die die Scharfeinstellung des Objektivs herbeiführende, Drehbewegung der Fassung des Kameraobjektivs derart gegeneinander drehbar sind, daß die einander zugekehrten Krümmungsflächen parallel zueinander bleiben.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlenablenkungskeil aus einer plan-.könvexen und einer plankonkaven Linse besteht. 3. Photographische Kamera nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen als Zylinderlinsen ausgebildet sind, deren Achse auf der Meßebene des Entfernungsmessers senkrecht steht. . 4. Photographische Kamera nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet daß zur Beseitigung von Höhenfehlern des Entfernungsmessers die Linsen als allseitig zueinander einstellbare Kugellinsen ausgebildet sind. 5. Photographische Kamera nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der Unterschiede in den Bewegungsgesetzmäßigkeiten von Linsenkeil und Kameraobjektiv Korrektionsglieder, z. B. Kurvenführungen, im Entfernungsmessersteuergestänge angeordnet sind.
DEZ21263D 1933-09-22 1933-09-22 Photographische Kamera mit gekuppeltem Basisentfernungsmesser Expired DE667487C (de)

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DE (1) DE667487C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042248B (de) * 1954-03-27 1958-10-30 Voigtlaender A G Koinzidenzentfernungsmesser unsymmetrischer Bauart, insbesondere fuer photographische Kameras

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042248B (de) * 1954-03-27 1958-10-30 Voigtlaender A G Koinzidenzentfernungsmesser unsymmetrischer Bauart, insbesondere fuer photographische Kameras

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