DE729210C - Optische Eirichtung zur Wiedergabe von stereoskopischen Bildern - Google Patents

Optische Eirichtung zur Wiedergabe von stereoskopischen Bildern

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Publication number
DE729210C
DE729210C DEZ24406D DEZ0024406D DE729210C DE 729210 C DE729210 C DE 729210C DE Z24406 D DEZ24406 D DE Z24406D DE Z0024406 D DEZ0024406 D DE Z0024406D DE 729210 C DE729210 C DE 729210C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prisms
lens
objective
wedges
dovean
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Expired
Application number
DEZ24406D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Koeber
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Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE729210C publication Critical patent/DE729210C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/18Stereoscopic photography by simultaneous viewing
    • G03B35/20Stereoscopic photography by simultaneous viewing using two or more projectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Optische Einrichtung zur Wiedergabe von stereoskopischen Bildern Es ist bekannt, stereoskopische Bilder über ein Objektiv unter Verwendung von Polarisationsfiltern und Ablenkkeilen wiederzugeben.' Hierbei handelt es sich jedoch meist um Bilder im Hochformat, um das normale Bildformat auszunutzen: Für viele Zwecke sind dagegen Querformatbilder vorteilhaft. Ouerformatbilder erreicht man bei der Aufnahme beispielsweise durch Anwendung eines Vorsatzes mit Prismensystemen, die aus drei totalreflektierenden go°-Prismen bestehen.
  • Die Verwendung eines solchen Vorsatzes ist auch für die Wiedergabe von Stereobildern bekannt, bei denen die stereoskopischen Einzelbilder gegenläufig um 9o° gedreht auf dem Film angeordnet sind. Bei dieser Anordnung werden, zur Wiedergabe zwei Prismensysteme vor das Objektiv geschaltet. Unter Verwendung nur eines derartigen Prismas ist es -möglich, stereoskopische Bilder wiederzugeben, deren Einzelbilder gleichsinnig um 9o° gedreht aufgenommen sind. . Aus- solchen Prismen bestehende Prismensy-,-. äie besitzen aber den Nachteil; daß wegen- der Versetzung der Lichtaustrittsfläche gegenüber der optischen Achse des Projektors, sowohl nach der Seite als auch nach der Höhe, eine-Verstellung der Theatermaschine gegenüber der Einstellung für normale Projektion unumgänglich, bei festmontierter Säule sogar unmöglich ist.
  • Bei dem Erfindungsgegenstand wird dieser Nachteil durch Verwendung von. Geradsichtprismen, z. B. Doveprisinen, vermieden. Derartige Geradsichtprismen sind in der Optik bekannt. Insbesondere werden sie in der Farbenphotographie zur Bilddrehung der Farbauszüge benutzt.
  • Es ist auch bereits in Vorarbeiten vorgeschlagen worden, ein solches Geradsichtprisma für Stereozwecke zur Bilddrehung der beiden Teilbilder zu verwenden. Die in den Vorarbeiten benutzte Anordnung, bei der nur ein Geradsichtprisma verwandt wird, ist insofern nachteilig, als bei einem solchen Prisma bei einer Ob jektiv öffnung von z. B. Clo mm Durchmesser die Baulänge etwa =oo mm betragen muß, was ebenfalls wieder eine Verstellung des Projektors erforderlich machen würde. -- Zur Beseitigung der genannten Nachteile der bekannten bzw. vorgeschlagenen Anordnungen wird bei einer Einrichtung zur Wiedergabe von Stereobildern mit Hilfe eines einzigen Projektionsobjektivs, zweier Polarisationsfilter und zweier Keile zur Ablenkung der beiden Strahlengänge nach der Erfindung zur Drehung der stereoskopischen Einzelbilder um go° ein Doppel-Dovesches Prisma im Strahlengang, z. B. zwischen dem Objektiv und den Polarisations- und Ablenkmitteln, angeordnet. Besonders zweckmäßig ist es, in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die durch die optische Achse des Objektivs und die Trennlinie der beiden Polarisationsfilter gebildete Ebene zwischen den beiden -benachbarten Flächen der Doveschen Prismen verlaufen zu lassen und jedem Geradsichtprisma einen derart ausgebildeten Ablenkkeil zuzuordnen, daß die Ablenkungsrichtung unter 4.5 ° zu der durch die optische Achse des Objektivs und die Trennlinie der beiden Polarisationsfilter gebildeten Ebene verläuft.
  • Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß die beiden Doveschen Prismen um die dem Objektiv zu- oder diesem abgewandten Kanten der Prismen schwenkbar sind. Dabei ist es vorteilhaft, den Keilwinkel der beiden Ablenkkeile so zu bemessen, daß sich die Bilddeckung nur durch Schwenken der Doveschen Prismen um die dem Objektiv zugewandten Kanten der Prismen durchführen läßt.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • Die Abb. i und 2 zeigen ein Doppelprisma gemäß der Erfindung und seine Anordnung unter 4.5° im Projektionsstrahlengang. Das Projektionsobjektiv ist hierin mit i, die beiden Prismen sind mit 2 und 3 bezeichnet. In Abb. i ist auch der Verlauf achsennaher Strahlen .4 und 5 veranschaulicht, nachdem sie das Objektiv und die beiden Geradsichtprismen 2 und 3 durchsetzt haben.
  • In Abb. 3 ist die Anordnung der Prismen 2 und 3 zwischen dem Objektiv i und den beiden Polarisationsfiltern 8 und 9 dargestellt, vor denen die beiden Ablenkkeile 6 und 7 stehen.
  • Abb. 4. zeigt das Doppelprisma von vorn in der für die go°-Bilddrehung erforderlichen .q.@°-S.tellung. PQ und P'Q' sind die Kanten der spiegelnden Flächen. Setzt man vor .das Teilprisma PQRS ein Polarisationsfilter mit der Schwingungsrichtung z. B. senkrecht PQ 'und einen Ablenkkeil, dessen Basis bei S und dessen Spitze bei Q liegt, und vor P'Q'R'S' ein Filter mit der Schwingungsrichtung parallel P'Q' und einen Keil mit der Basis bei R' und der Spitze bei P', so wird erreicht, daß beim -Betrachten durch eine Polarisationsbrille, deren Schwingungsrichtung z.B. unter 45 bzw. 13s° steht, jedes Teilbild nur durch ein Teilprisma gesehen wird.
  • Für die Berechnung der Keile ist, um die Stereoteilbilder zur Deckung zu bringen, die Brennweite der Projektionsoptik und die Höhendifferenz D (Abb. i) maßgebend. Der Einfluß der Projektionsentfernung ist bei einem normalen Kinotheater (2o bis 5o m) geringer als die Toleranz in der Herstellung der Keile.
  • Die das Doppelprisma bildenden Einzelprismen sind gegeneinander verstellbar angeordnet. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die bei der Projektion mit verschiedener Brennweite auftretenden unterschiedlichen Ablenkungen durch Verkanten der Einzelprismen ausgeglichen werden können. Dies geht aus der Abb. 3 hervor, in der die Prismen i und 2 aus der ursprünglichen Lage (ausgezogene Linien) bei der Projektion mit anderer Brennweite in die gestrichelt gezeichnete Stellung verkantet sind. Damit die Verkantung der beiden Prismen nicht zu große Werte annimmt, sind außerhalb eines bestimmten Brennweitenbereichs besondere Ablenkkeile vorgesehen, die sich gegen die anderen austauschen lassen. Die Ablenkkeile für die einzelnen Brennweitenbereiche werden zweckmäßig für die kleinste Brennweite dieses Bereiches berechnet, da im umgekehrten Falle eine Öffnung der Prismen nach dem Objektiv zu erforderlich ist, die größere Lichtverluste mit sich bringt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Lage der Prismen 2 und 3 beschränkt. So ist es möglich, die Reflexionsebenen PQ, P'Q' nach außen in die Ebenen RS, RS' zu verlegen, was in einfacher Weise durch Drehen der Prismen um die Längsachse erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zur Wiedergabe von Stereobildern mit Hilfe eines einzigen Projektionsobjektivs, zweier Polarisationsfilter und zweier Keile zur Ablenkung der beiden Strahlengänge, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehung der stereoskopischen Einzelbilder um 9o° ein Doppel-Dovesches Prisma im Strahlentanz, z. B. zwischen dem Objektiv und den: Polarisations- und Ablenkmitteln, angeordnet ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die optische Achse des Objektivs und die Trennlinie der beiden Polarisationsfilter gebildete Ebene zwischen den beiden benachbarten Flächen der Doveschen Prismen verläuft. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkkeile derart ausgebildet sind, daß die Ab- lenkungsrichtung unter 45° zu der durch die optische Achse des Objektivs und die Trennlinie der beiden Polarisationsfilter gebildeten Ebene verläuft. q.. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Doveschen Prismen um die dem Objektiv zu- oder diesem abgewandten Kanten der Prismen schwenkbar sind. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß der Keilwinkel der beiden Ablenkkeile so bemessen ist, daß sich die Bilddeckung nur durch Schwenken der Doveschen Prismen um die dem Objektiv zugewandten Kanten der Prismen durchführen läßt.
DEZ24406D 1938-02-19 1938-02-19 Optische Eirichtung zur Wiedergabe von stereoskopischen Bildern Expired DE729210C (de)

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