DE66690C - Ausstreuvorrichtung für Drillmaschinen - Google Patents

Ausstreuvorrichtung für Drillmaschinen

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Publication number
DE66690C
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Germany
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seeds
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66690D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. MEINSHAUSEN in Lüderitz, Kr. Stendal
Publication of DE66690C publication Critical patent/DE66690C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/121Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
w. MEiNSHAUSEN in lüderitz (Kr.
Ausstreuvorrichtung für Drillmaschinen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezwsckt, das Aussäen sowohl von gröberen als euch feineren Samensorten, und zwar je nach Wunsch in einfachem oder in doppeltem Abstünde der Saatreihen von einander mittelst ein und derselben Drillmaschine durch blofses Verstellen des gleichzeitig zum Abschliefsen der Samenzuführung für die Schöpfräder dienenden Schiebers zu ermöglichen. Um das zu erreichen, ist der Schieber mit Schlitzen von verschiedener Breite versehen und die Schöpfräder besit2en neben einander Zellen für gröbere und kleinere Vertiefungen für feinere Saat, wie es in Fig. 3 und 4 der beiliegenden Zeichnungin dargestellt ist.
In den Fig. 1 bis 4 ist A der Saatkasten, dessen Boden α nach der Form der Schöpfräder b gekrümmt und mit den Schlitzen c, Fig.:,, versehen ist; letztere sind so angeordnet, dafs an den Stellen, wo das Material des Saatkasteibodens fehlt, ein Theil der cylindrischen Fläche der Schöpfräder einen beweglichen Boden bildet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, enthalten die Schöpfräder auf ihrem Umfang neben einer Reihe von gröfseren Zellen d abwechselnd eine und zwei Reihen von kleineren Vertiefungen e. Der Schieber B, welcher sich der Rundung des Bodens α und der Schöpfräder anschliefst, ist mit Schlitzen f von der Breite des lichten Abstandes der Schöpfräder und mit Schlitzen g von der Breite der Zellen c', welche mit einander abwechseln, verseher, und kann durch einen Handgriff h in verschiedene Stellungen gebracht werden. In der ersten Stellung (Fig. 5) verdeckt, wie ersichtlich, der Schieber die Schlitze des Saatbodenkastens vollständig, so dafs kein Samen in die Aussparungen der Schöpfräder gelangen kann.
Soll feinerer Samen, wie Raps, gesät werden, so bringt man den Schieber mittelst des Griffes h in die Stellung Fig. 6 oder Fig. 8, indem man den Strich 2 oder den Strich 4 am Griff h mit der Aufsenkante der linken Wand des Saatkastens abschneiden läfst. Im ersteren Falle werden die Vertiefungen e des zweiten, vierten, sechsten u. s. w. Schöpfrades, von links nach rechts gezählt, sich mit Samen füllen können und denselben bei der durch die beiden Zahnoder Kettenräder i k von dem Fahrrad / aus bewirkten -Umdrehung der Schöpfradachse m in die Saattrichter abführen, während die Zellen d und die Vertiefungen e1 von dem Schieber verdeckt sind. Der Abstand der Saatreihen von einander ist hier daher doppelt so grofs als der Abstand der Saattrichter. Im anderen Falle füllen sich die Vertiefungen e1 mit Samen, während die Vertiefungen e und die Zellen d vom Schieber verdeckt sind. Die Saatreihen haben jetzt also den gleichen Abstand wie die Trichter.
Für gröberen Samen, wie Rüben oder Getreidearten, wird der Schieber vollständig nach links, wie in Fig. 7, oder vollständig nach rechts, wie in Fig. 9 dargestellt ist, verschoben, je nachdem die Saatreihen den einfachen oder den doppelten Abstand von einander haben sollen. In Fig. 7 sind die Schlitze des ersten, dritten u. s. w. Schöpfrades von dem Schieber vollständig bedeckt, während von den geradzahligqn Schlitzen nicht nur die Zellen d, son-
dem auch die eine Reihe der Vertiefungen e freiliegt. Das schadet jedoch nichts, weil die letzteren in diesem Falle kleiner als die Samenkörner sind.
Endlich kann man jede Reihe der Zellen d auch theilweise durch den Schieber verdecken, indem man diesen in eine Stellung zwischen die in Fig. 6 und 7 oder die in Fig. 8 und 9 gezeichneten bringt. Dadurch hat man es auch in der Hand, die Dichtigkeit der Saat in einer Saatreihe nach Belieben gröfser und geringer zu machen, und zwar durch einen einzigen Handgriff während des Betriebes, ohne dafs die Räderübersetzung zwischen dem Fahrrad und der Schöpfradachse geändert zu werden braucht, und ohne dafs man Ersatzschöpfräder mit verschiedenen Zellen nothwendig hat.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Ausstreuvorrichtung für Drillmaschinen, bestehend aus Schöpfrädern, welche auf ihrem Umfang mit breiteren Zellen (d) für gröbere Saat und abwechselnd auf einer und beiden Seiten derselben mit Zellen (e1 und e) für feinere Saat versehen sind, und aus dem die Schöpfräder theilweise umschliefsenden Schieber B, welcher abwechselnd mit Schlitzen ff) in der Breite des lichten Abstandes der Schöpfräder und mit Schlitzen (g) von der Breite der Zellen b in solchem Abstande von einander versehen ist, dafs das Aussäen sowohl von gröberem als auch feinerem Samen, und zwar in einfachem oder in doppeltem Abstande der Schöpfräder durch Verstellen des Schiebers geschehen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66690D Ausstreuvorrichtung für Drillmaschinen Expired - Lifetime DE66690C (de)

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