DE66655C - Verstellbare Handbohrvorrichtung mit Kugellager - Google Patents

Verstellbare Handbohrvorrichtung mit Kugellager

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Publication number
DE66655C
DE66655C DENDAT66655D DE66655DA DE66655C DE 66655 C DE66655 C DE 66655C DE NDAT66655 D DENDAT66655 D DE NDAT66655D DE 66655D A DE66655D A DE 66655DA DE 66655 C DE66655 C DE 66655C
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DE
Germany
Prior art keywords
drilling
nut
drill
spindle
sleeve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66655D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ARNTZ in Düsseldorf, Oberstrafse 75, und P. STRAUSS in Düsseldorf, Bilkerallee 169
Publication of DE66655C publication Critical patent/DE66655C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/06Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen zur Anschauung getrachte Bohrapparat soll in der Hauptsache als Ersatz für die bisher in Gebrauch befindlichen Bohrknarren dienen, da er gegenüber diesem Werkzeug die folgenden Vortheile besitzt:
.:. Wegfall des bisher nöthigen Bohrwinkels;
:i. schnelle Verstellbarkeit in beliebiger horizontaler, verticaler und Winkelrichtung;
■j. Bohrung eines Loches in kürzerer Zeit, als mit der Bohrknarre;
4. leichter Gang, der müheloses Arbeiten bedingt;
ι,, einfache, dauerhafte und billige Construction.
In Fig. ι ist die einfachste Form des Bohrapparates zur Anschauung gebracht. Derselbe besteht zunächst aus der gebogenen Flachschiene S, welche an ihrem vorderen gebogenen Theil eine Hülse H trägt, die zur Aufnahme der Schraubenmutter M, in der die Bohrspindel B läuft, dient.
Auf dem unteren Theil der Schiene S sind zw ά verschiebbare Platten P und P1 angebncht, welche zur Befestigung des Bohrapparates am Arbeitsstück selbst oder an einer Wirkbank dienen. Die obere P der beiden Pli.tten ist noch mit zwei Spannschrauben s s1 veisehen (Fig. 1 und 2).
Jm den leichten Gang der Bohrspindel du-ch das Einpressen des Bohrers in das Arbeitsstück nicht zu beeinträchtigen, ist der un:ere Theil der Hülse H und der untere Th eil der in die Hülse ragenden Schraubenmutter M so ausgearbeitet, dafs in den entstandenen Nuthen η n1 entsprechende Stahlkugeln k gelagert werden können, durch welche die Reibung zwischen Hülse H und der sich drehenden Mutter M auf ein Minimum reducirt wird (Fig. 3 und 5).
In Fig. 3, 5 und 8 sind noch die verschiedenen Vorrichtungen veranschaulicht, durch welche das Verstellen der Bohrvorrichtung in die verschiedenen Stellungen ermöglicht wird, und zwar kann durch die in Fig. 3 und 4 dargestellte Construction der Bohrer nicht allein vor- und rückwärts, sondern auch im Kreisbogen und seitlich winkelig verstellt werden, was durch die runden Hülsen h h' /z2 ermöglicht wird, welche in ihrer Ausführung auch, wie in Fig. 11 und 12 dargestellt ist, verändert werden können.
Zum Bohren regelmäfsig abgemessener Löcher z. B. in Platten oder runden Reservoirs und Kesseln würde sich besonders die in Fig. 5 und 6 zur Anschauung gebrachte Ausführungsform empfehlen, durch welche die Löcher auch unter einer beliebigen vor- oder rückwärts geneigten Lage gebohrt werden können. Die Bohrvorrichtung würde bei einem einmal vorhandenen Loch ohne Bohrwinkel stets in gleicher Stellung und in gleichem Abstand von Loch zu Loch schreibend schnell und leicht montirt werden können.
In Fig. 7 ist nun eine Construction wiedergegeben, welche sich zur Bohrung gröfserei Löcher vorzüglich eignet, da hier der Antrieb des Bohrers durch Zwischenschaltung eines Vorgeleges bedeutend erleichtert und die Widerstandskraft desselben durch das Kugel-
lager in Verbindung mit dem Vorgelege auf ein Minimum verringert wird.
In Fig. 8 ist noch eine Verstellung der Klemmbacken durch Zahnstange Z gezeigt, durch welche Construction nicht allein die Stellschrauben wegfallen, sondern wodurch auch noch ein Lockern der Backen nach dem Anziehen der Spannschrauben s sl gänzlich ausgeschlossen ist; auch bei dieser Anordnung läfst sich der Bohrer durch die mit einer Stellschraube versehene Hülse K nicht allein vor- und rückwärts, sondern auch seitlich im Winkel verstellen und dadurch, dafs die Hülse K selbst auf einem Zapfen drehbar ist, auch im Kreisbogen verstellen.
In Fig. 9 ist nun schliefslich noch eine Anordnung getroffen, wodurch die Bohrspindel periodisch beim Bohren entsprechend nachgestellt werden kann.
Die Anwendung der Bohrvorrichtung geschieht in folgender Weise:
Nachdem die Vorrichtung auf dem Arbeitsstück selbst oder mit diesem zusammen auf der Werkbank durch die Platten P P1 und die Spannschrauben ss1 festgespannt ist, schraubt man die Bohrspindel B mit dem Bohrer zusammen durch Drehung der Mutter M bis auf das Arbeitsstück herunter, was durch Drehen an dem Wulst W oder durch Drehen der in Fig. 9 dargestellten und an der Mutter M befestigten Scheibe b geschieht. Darauf dreht man die Kurbel rechts herum, indem man von Zeit zu Zeit die Bohrspindel B entweder durch Festhalten der sich drehenden Mutter M an dem Wulst W nachstellt oder die Mutter durch die in Fig. 9 dargestellte Scheibe b nach Bedarf abwärts dreht.
In Fig. 10 ist eine Anordnung dargestellt, welche es ermöglicht, dicht an der Wand oder in Ecken bohren zu können, wo man die Kurbel der Bohrvorrichtung nicht gänzlich herumdrehen kann. Hierbei sitzt das Sperrrad y fest auf der Bohrspindel B, während die Kurbel G an einem verlängerten Rundzapfen der Bohrspindel drehbar angeordnet ist. An der Kurbel G ist ein Sperrhaken x, welcher nur in einer bestimmten Drehungsrichtung in das Sperrrad greift und dasselbe im Verein mit der Bohrspindel B herumnimmt, während χ bei der Rückwärtsbewegung der Kurbel leer über das Sperrrad gleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Handbohrvorrichtung, welche die bisher gebräuchlichen Bohrknarren ersetzen soll und ohne den üblichen Bohrwinkel direct am Arbeitsstück oder an der Werkbank befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dafs in einer an der festen oder verschiebbaren Schiene S befindlichen Hülse H zur Aufnahme der Bohrspindel eine Schraubenmutter M derart gelagert ist, dafs zur Verringerung der Reibung zwischen Hülse H und Mutter (M) oder zwischen Spindel (B) und Mutter (M) in Nuthen (η η]) Stahlkugeln (k) liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66655D Verstellbare Handbohrvorrichtung mit Kugellager Expired - Lifetime DE66655C (de)

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