DE65613C - Universal vorrichtung zum Bohren - Google Patents
Universal vorrichtung zum BohrenInfo
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- DE65613C DE65613C DENDAT65613D DE65613DA DE65613C DE 65613 C DE65613 C DE 65613C DE NDAT65613 D DENDAT65613 D DE NDAT65613D DE 65613D A DE65613D A DE 65613DA DE 65613 C DE65613 C DE 65613C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B45/00—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
- B23B45/06—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine combinirte Bohrmaschine, welche sich auf die verschiedenartigste
Weise verwenden läfst, sich durch den Vortheil grofser Leichtigkeit und
Handlichkeit auszeichnet und an jedem Orte, sowie in jeder gewünschten Bohrstellung aufgestellt werden kann.
Beiliegende Zeichnung zeigt in:
Fig. ι die Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 dieselbe in Vorderansicht,
Fig. 3 dieselbe im Grundrifs,
Fig. 4 ein Detail.
Die Bohrmaschine ist in dem Ständer a montirt, welcher aus Weichgufs, und zwar als
Kerngufs hergestellt, Stabilität mit Leichtigkeit verbindet und welcher mittelst Klemmplatte α1
an jeder Tischplatte T befestigt werden kann. Im Ständer α ist die Tragachse b der Vorrichtung
verschiebbar; letztere kann senkrecht verstellt und auch um ihre Achse gedreht werden, und die Schrauben a1 a1 dienen zur
Fixirung der jeweiligen Stellung. Die Achse b trägt eine zweite Achse d mittelst eines Drehkopfes,
welcher aus zwei Theilen besteht, von denen der eine c fest mit b verbunden, der
andere c1 aber als Klemmring mit Schraube c°
für die Achse d ausgebildet ist. Beide Theile c und c1 werden durch die Schraube c2 in jeder
gewünschten Stellung zusammengeklemmt, wobei, um ein etwaiges Rutschen oder Verschieben
zu vermeiden, die gegen einander liegenden Flächen der beiden Drehkopftheile gerieft oder
eingekerbt sind ; diese Riefen oder Kerben greifen in einander, lassen genaue Winkeleinstellung
zu und machen ein Verschieben unmöglich. Die Achse d trägt selbst wieder einen cc1 ähnlichen Drehkopf e e1; der Theil e
sitzt hier fest an d, während der mittelst Schraube e2 festklemmbare Theil e1 dagegen
ein Muttergewinde besitzt zur Aufnahme der durchbohrten Spindel f mit Handrad f1. In
der Durchbohrung der Spindel f liegt die Bohrwelle g, welche vorn den Bohrer 0 trägt
und hinten das mit ihr feste Sperrrad h und den lose drehbaren Kurbelarm i mit Sperrkegel
i1 und Andrückfeder i2 besitzt. Aufserdem ist die Welle g hinten mit Gewinde versehen,
welches einerseits die Schraube g1 zum Festhalten des Armes i und andererseits eine
körnerartige Stahlkappe k mit Spitze aufnimmt.
Der Kurbelgriff i3 des Armes i ist noch als
für die vorliegende Bohrmaschine charakteristisch zu erwähnen. Derselbe kann' sowohl
mit dem Arm i eine gerade Linie (Fig. 2) bilden (Ratschenarm mit grofsem Hebel), als
auch im rechten Winkel (Fig. 4) zu demselben stehen; es wird dies durch Umsetzen des
Griffes in einem Schlitz des Armes i erreicht, wobei der Steckbolzen x4 stets die Stellung
des viereckigen Endes'des Griffes sichert.
Nun läfst sich noch auf der Achse d eine zweite Bohrvorrichtung mittelst des Klemmringes
/ und der Schraube I1 anbringen. Diese Sondervorrichtung, welche hauptsächlich zum
Schnellbohren Verwendung finden soll, hat ein ebenfalls möglichst leicht construirtes und
mit der Klemmhülse / fest verbundenes Gestell I2 mit der in letzterem verschiebbaren
Bohrwelle m und der Kurbelwelle n. Die mit Bohrer o1 und Handgriff m1 versehene Bohrwelle
m trägt das Zahnrad p, welches mit der
Welle m in Nuthverbindung m'2 steht; die
Feder m3 stützt sich auf das Rad ρ und einen
Anpafs der Welle m, letztere stets in die Höhe pressend. Das Rad ρ ist mit dem Rad p1 der
Kurbelwelle η in Eingriff. Die Führung des Bohrers bezw. der Bohrwelle gegen das Arbeitsstück
wird durch den vom Gestänge r gestützten Hebel r1 unter Ueberwindung der
Feder to3 erzielt.
Während die Arbeitsweise der Schnellbohrvorrichtung keiner besonderen Erläuterung bedarf,
so sei zur speciellen Knarrvorrichtung bemerkt, dafs das Bohren (unter Verstellung
des Bohrers durch die Spindel f) hauptsächlich durch Kurbelbewegung erfolgt, dafs aber
bei Hindernissen, die das Drehen der Kurbel unmöglich machen oder erschweren, sofort in
die Ratschenbewegung, d. h. in die absatzweise Drehung der Bohrwelle mittelst Sperrrades h
und Sperrkegels i1 übergegangen werden kann, wobei der Griff i3 zur Erzielung eines gröfseren
"Hebelarmes sofort aus der Kurbelstellung der Fig. 4 in die Ratschenstellung der Fig. 2 zu
bringen ist. Ferner kann die Knarrvorrichtung nach Herausschrauben der Spindel f aus dem
Klemmringtheil e[ als Bohrratsche für sich gebraucht
werden, wobei die Stahlkappe k mit ihrer Spitze gegen einen Bohrwinkel oder dergleichen
sich stützt und den Druck auf den Bohrer durch Verstellen der Kappe auf dem Gewinde der Bohrwelle g ausübt. Ebenso
läfst sich selbstverständlich die Schnellbohrvorrichtung nach Abnahme von der Achse d für
sich allein verwenden.
Durch die Anbringung der beiden Drehköpfe c c1 und e e1, sowie durch Drehung um
die Achsen b und d läfst sich zum Bohren jede, auch die schwierigste Stellung der Bohrwelle
g oder m erzielen, d. h. es kann der Bohrer in jedem gewünschten Winkel gegen
das Arbeitsstück geführt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Vorrichtung zum Bohren, bei welcher sich auf einer mittelst der Tragachse (b) und eines Drehkopfes (c c V in jeder Höhenlage und jeder Neigung einstellbaren Achse (d) an dem einen Ende eine abnehmbare Schnellbohrmaschine befindet, während an dem anderen Ende der Achse (d) eine Bohrknarre (gfi) derartig angebracht ist, dafs die von der Bohrwelle (g) durchdrungene .und zum Vorstellen des Bohrers bestimmte Spindel (f) der Bohrknarre in einem Drehkopf der Achse (d) herausschraubbar sitzt und die Bohrwelle (g) ihrerseits wieder eine mittelst Gewinde verstellbare Stahlkappe (k) mit Spitze trägt, um mit dieser Vorrichtung nach verschiedenen Richtungen1 hin und verschieden grofse Löcher bohren zu können.
- 2. Eine Bohrvorrichtung der im Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Einrichtung zum Umstellen des Handgriffes (iBJ des Hebels der Bohrknarre derart getroffen ist, dafs man demselben sowohl als Hebel eine hin- und hergehende, als auch als Kurbel (Fig. 4) eine rundläufige Bewegung ertheilen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65613C true DE65613C (de) |
Family
ID=339389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65613D Active DE65613C (de) | Universal vorrichtung zum Bohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65613C (de) |
-
0
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