DE118941C - - Google Patents

Info

Publication number
DE118941C
DE118941C DENDAT118941D DE118941DA DE118941C DE 118941 C DE118941 C DE 118941C DE NDAT118941 D DENDAT118941 D DE NDAT118941D DE 118941D A DE118941D A DE 118941DA DE 118941 C DE118941 C DE 118941C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
file
tool
support
finishing tool
finishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT118941D
Other languages
English (en)
Publication of DE118941C publication Critical patent/DE118941C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
118941 KLASSE 49 gv
Firma R. SCHWARZ in WINTERTHUR. Feilenschlichtmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1900 ab.
Bei den bisher ausgeführten Constructionen von Feilenschlichtmaschinen erhalten die zu schlichtende Feile sowohl wie das Schlichtwerkzeug in ihren Supporten starre Befestigung. Da aber die zu schlichtende Feile nur mit der Angel in der Einspannvorrichtung festgeklemmt zu sitzen kommt, in ihrer ganzen übrigen Länge aber für den Angriff des Schlichtwerkzeuges ausgesetzt sein mufs, so resultirt daraus, dafs bei einer starren Befestigung der Feile sowohl wie des Schlichtwerkzeuges die Feile bei event. Unebenheiten ihrer Auflage oder ihrer durch das Schlichtwerkzeug zu bearbeitenden Oberfläche oder durch schräge Einspannung dem Druck des letzteren nach dem freiliegenden Ende zu nachgeben und eine federnde Durchbiegung ausführen mufste, so dais bei der Schlichtung eine windschiefe Fläche erzeugt wurde.
Die vorliegende Erfindung verfolgt nun den Zweck, diesem Uebelstand dadurch abzuhelfen, dafs einerseits die Einspannvorrichtung für die zu schlichtende Feile in einem hin- und herbewegbaren Support in der Längsrichtung der Feile schwingbar gelagert ist, während andererseits ein in einem Support in der Längsrichtung der zu schlichtenden Feile hin- und herbewegbares Schlichtwerkzeug um seine Achse schwingbar gelagert ist.
Mit dieser Einrichtung wird erreicht, dais Arbeitsstück und Werkzeug bei der sich kreuzenden Bewegung sich bei dem gegenseitigen Druck in ihrer Stellung zu einander anschmiegen können, ohne dafs eine Deforniirung des Arbeitsstückes bewirkt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, theils im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht und ι
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. ι in gröfserem Mafsstabe.
Die' dargestellte Feilenschlichtmaschine kann ihren Antrieb von einer Antriebswelle 1 erhalten, welche eine Antriebsriemscheibe 2 und ein Zahnrad 3 trägt. Letzteres steht im Eingriff mit einem auf einer Welle 4 sitzenden Zahnrad 5. Auf gleicher Welle 4 sitzt noch eine Kurbelscheibe 6, an welcher eine Lenkstange 7 mit einem Ende angreift. Das andere Ende der Lenkstange ist mit einem einarmigen, um Achse 8 schwingbaren Hebel 9 gelenkig verbunden. Das Ende des letzteren ist an einem in einer Schlittenführung 10 hin- und herbewegbaren Werkzeugsupport 11 angelenkt. Durch Drehung der Antriebswelle ι und durch Vermittelung der verbindenden Organe kann also der Wrerkzeugsupport eine hin- und hergehende Bewegung erhalten.
An den zwei entgegengesetzten Enden des Werkzeugsupportes sind je zwei Arme 12 angelenkt, welche Lager 13 für ein Schlichtwerkzeug 14 enthalten. In den Lagern 13 sind Lagerkörper 15 drehbar, welche in der Längsrichtung mit einer Durchbohrung für die Angel 16 des Schlichtwerkzeuges versehen sind. Die Oberfläche der Lagerkörper ist in
Verein deutscher Ingenieure Bezirksvenein a. d. niederen Ruhr.
deren Achsenrichtung gewölbt, damit sich der Lagerkörper entsprechend der Angel, wenn dieselbe auch etwas gegen die Achse des Schlichtwerkzeuges abneigt, in den Lagern 13 an den Berührungsstellen verstellen kann. Gegen Verschiebung in der Achsenrichtung ist das Schlichtwerkzeug durch auf den Angeln befestigte Stellringe 17, welche gegen die Lager anliegen, gesichert. Die beiden Arme 12 an jedem Supportende sind durch eine Schiene 18 mit einander verbunden. An dieser Schiene ist ein Haken 19 angebracht, welchem ein auf der Oberseite des Werkzeugsupportes sitzender, vertical schwingbarer Haken 20 derart entgegensteht, dafs, wenn die beiden Arme 12 angehoben werden (was mittelst eines an der Schiene 18 sitzenden Griffes 21 möglich ist), die beiden Haken 19 und 20 in Eingriff mit einander gelangen, so dafs die angehobenen Arme 12 mit sämmtlichen mit ihnen verbundenen Organen in gehobener Stellung gehalten werden (Fig. 1 rechts). Unter jedem der beiden Schlichtwerkzeuge 14 ist senkrecht gegen die Verschiebungsrichtung des Werkzeugsupportes 11 verschiebbar ein Support 22 in einer Schlittenführung 23 gelagert.
An einer die Schlittenführung 23 durchdringenden und mit dem Support 22 verbundenen Stange 24 ist das Ende eines um Achse 25 schwingbaren Hebels 26 angelenkt, welcher mit Schlitz 40 sich auf einem Kurbelzapfen 27 an einer Kurbelscheibe 28 zwangläufig führt. Letztere sitzt auf einer Welle 29, auf welcher auch noch ein Schaltrad 30 sitzt, das durch in der Zeichnung nicht dargestellte Schaltorgane bekannter Construction derart in Verbindung mit dem Hebel 9 steht, dafs, wenn dieser beim Betrieb eine schwingende Bewegung ausführt, das Schaltrad 30 langsam successive gedreht werden kann. Also wenn der Werkzeugsupport Ii hin- und hergehende Bewegungen ausführt, wird der Support 22 langsam unter dem Schlichtwerkzeug verschoben. An jedem der Supporte 22 ist eine Einspannvorrichtung für die zu schlichtende Feile 31 angebracht. Zu dieser gehört eine in einem Schlitz 32 einer Schiene 33 verschiebbare und feststellbare Klemme 34, und vor derselben in der Richtung gegen den Support 11 ein ebenfalls in einem Schlitz 33 verschiebbares und feststellbares Aitflagestück 35. Die Schiene 33 ist zwischen Spitzen 41 (Fig. 1) schwingbar an dem Support 22 gelagert, und zwar liegt die Schwingungsachse der Schiene parallel zur Bewegungsrichtung des Werkzeugsupports 11. Klemme 34 und Auflagestück 35 sind derart an der Schiene arretirt, dafs die zu schlichtende Fläche der eingespannten Feile in der Schwingungsachse der Schiene 33 liegt. Zur Befestigung und Führung haben Klemme und Auflagestück je einen Bolzen 38, welcher den betreffenden Schlitz 32 der Schiene durchdringt.
An seinem Ende hat der Bolzen Gewinde, auf welchem eine Mutter 36 sitzt. Zwischen letzterer und der Unterseite der Schiene sitzt als Zwischenlage auf dem Bolzen ein Rohr 37. Durch Aufschrauben der Mutter auf dem Gewinde wird das betreffende, mit der Mutter verbundene Organ an der Schiene festgelegt. Die in Berührung kommenden Flächen der zu schlichtenden Feile und des Schlichtwerkzeuges können sich bei der vorstehend beschriebenen Construction infolge ihrer schwingbaren Einspannung während des Betriebes anschmiegen, auch wenn die Feile schief in der Einspannvorrichtimg befestigt sein sollte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Feilenschlichtmaschine, . dadurch gekennzeichnet, dafs einerseits eine Einspannvorrichtung (34) für die zu schlichtende Feile (31) in einem verschiebbaren Support (22) in der Längsrichtung der Feile schwingbar gelagert ist, während andererseits ein in einem Werkzeugsupport (11) in der Längsrichtung der zu schlichtenden Feile hin- und herbewegbares Schlichtwerkzeug (14) um eine Achse schwingbar gelagert ist, derart, dais die in Berührung kommenden Flächen am Arbeitsstück (31) und Werkzeug (14) bei der sich kreuzenden Bewegung in ihrer Stellung sich an einander anschmiegen können.
2. Feilenschlichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Gelenkarm (12) für das Schlichtwerkzeug (14) mittelst einer Klinke (20), welche am Werkzeugsupport (11) angelenkt ist, und eines Hakens (19) am Arm (12) in einer gehobenen Stellung derart gehalten wird, dafs das Schlichtwerkzeug (14) aufser Berührung mit dem Arbeitsstück (31) bezw. aufser Betrieb gebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT118941D Active DE118941C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE118941C true DE118941C (de)

Family

ID=388104

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT118941D Active DE118941C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE118941C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1505507B2 (de) Hoeheneinstellbarer abgefederter kraftfahrzeugsitz
DE118941C (de)
DE617530C (de) Aus Stahlrohren bestehender, verstellbarer Sitz fuer Fahrzeuge
DE262538C (de)
DE538556C (de) Handadressendruckmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen schrittweisen Fortschalten einer zu bedruckenden Liste und einer von Hand zu betaetigenden UEberspringvorrichtung fuer die Druckplatten
DE65957C (de) Verticaler Abstech- und Faconsupport
DE374958C (de) Einspannvorrichtung mit Exzenter
DE119847C (de)
DE221055C (de)
DE207017C (de)
DE156070C (de)
DE53259C (de) Mit Ausrückvorrichtung versehener Pantograph zur Vervielfältigung von Zeichmingen und Mustern
DE245595C (de)
DE198059C (de)
DE209258C (de)
DE206174C (de)
DE6432C (de) Aenderungen am PELZER'schen Streckengestelle für mehrere Gesteinbohrmaschinen (Zusatz zu P. R. 3645)
DE96149C (de)
DE142883C (de)
DE250439C (de)
DE2502787C3 (de) Einstellvorrichtung für ein Arbeitsglied, insbesondere für das Aufnahmeglied eines Summentypenträgers einer Schreib- oder ähnlichen Büromaschine
DE278976C (de)
DE240922C (de)
DE127176C (de)
DE193640C (de)