DE666397C - Antriebsvorrichtung fuer Typenzylinderschreibmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Typenzylinderschreibmaschinen

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DE666397C
DE666397C DEI47937D DEI0047937D DE666397C DE 666397 C DE666397 C DE 666397C DE I47937 D DEI47937 D DE I47937D DE I0047937 D DEI0047937 D DE I0047937D DE 666397 C DE666397 C DE 666397C
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DE
Germany
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stop
type cylinder
rotary movement
movement
arm
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DEI47937D
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English (en)
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WALTHER INHOFFEN DR
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WALTHER INHOFFEN DR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers

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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Typenzylinderschreibmaschinen Es ist bekannt, den den Anschlag bewirkenden Elektromagnet vor Beendigung der Drehbewegung zu erregen. Um zu verhindern, daß die Anschlagbewegung zu früh erfolgt, ist der Alischlagelektromagnet bei dieser bekannten Maschine mit einer Verzögerungswicklung versehen. Diese Art der Regelung des Zeitpunktes des Anschlages ist ungenau. Insbesondere muß sie @entsprechend dem größten Drehwinkel des Typenzylinders eingestellt werden, so daß der Anschlag bei kleinen Drehwinkeln unnötig verzögert wird. Dadurch, daß gemäß der neuen Anordnung die Anschlagvorrichtung zunächst gesperrt und erst gegen Ende der Drehbewegung freigegeben wird, kann der Zeitpunkt des Anschlages genau eingestellt werden, und der Anschlag erfolgt bei allen Drehwinkeln des Typenzylinders in dem gleichen zeitlichen Abstand von der Beendigung der Drehbewegung.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Maschine.
  • Abb.2 ist ein Grundriß eines Teiles der Maschine, in welchem die Lagerung und der Drehangriff des Typenzylinders dargestellt ist.
  • Abb.3 ist ein Grundriß nach der Linie I- I von Abb. i, und Abb.4 ist eine Einzeldarstellung der Sperrvorrichtung für die Druckbewegung.
  • Die Welle 2 des Typenzylinders i ist in bekannter Weise in einer Hülse 3 längs verschiebbar, die in einem Rohr 4 drehbar ist. Das Rohr 4 ist in der .aus Abb. 2 ersichtlichen Weise mittels zweier Arme 5 in Spitzschrauben 6, 7 gelagert, um die das Rohr 4 bei der Druckbewegung geschwenkt wird. Die Schwenkbewegung wird dem Typenzylinder mittels eines nicht dargestellten Elektromagneten erteilt. -Die Hülse 3 mit dem Typenzylinder i wird mittels eines Zahnrades 17 und eines Zahnsektors 18 gedreht, der auf einer lotrechten vierkantigen Welle 12 befestigt ist. Die Achse der Arme 5 verläuft tangential durch den Berührungspunkt der Teilkreise der Verzahnung. Auf der Welle 12 sitzen die Anker 21 und 22 zweier Elektromagneten 9 und i o, mittels deren dem Typenzylinder die Drehbewegung erteilt wird. Ferner ist auf der Welle 12 ein Arm 25 befestigt, der hinter einer Reihe von Anschlagarmen 26 spielt, die zum Begrenzen der Bewegung dienen. Wird ein Tastenhebel 29 niedergedrückt, so wird durch Vermittlung eines Gestänges 32, 23, 39, 41, 42, 43 der zugehörige Arm 26 in die Bähn des Anschlagarmes 25 bewegt. Die Anker 21 und 22 sind so gestellt, daß ein Elektromagnet den Typenzylinder nach rechts, der andere nach links dreht.
  • Einer der Elektromagnete 9, 1 o -wird durch das Niederdrücken eines Tastenhebels 29 dadurch erregt, daß die zugehörige Platte 39. einen Büge149 anhebt, der den Stromkreis des Elektromagneten schließt. Zu der Maschine, gehören zwei solche Bügel 49, die je auf der rechten und linken Seite der Gruppen von Platten 39 liegen und je einen der Elektromagnete 9, 1 o erregen. Mittels dieser beiden Bügel wird bei jedesmaligem Anschlag gleichzeitig auch der die Druckbewegung bewirkende Elektromagnet erregt.
  • Die Druckbewegung wird jedoch erst kurz vor oder bei Beendigung der Drehbewegung, des Typenzylinders i freigegeben. Das Roh, wird nämlich mittels einer Hülse 13 gesperrt;"s die auf der Welle 12 verschiebbar ist und in deren Schlitz 14 ein am Rohr 4 sitzender Arm 16 mit Rolle 15 ragt. Die Hülse wird durch eine durch eine Feder 55 belastete Klinke i1 in der gehobenen Stellung gehalt--n, in der das Rohr 4 gesperrt ist. Diese Klinke ist auf dem Arm 25 gelagert. Zum Auslösen der Klinke gegen Ende der Drehbewegung dienen zwei auf beiden Seiten des Armes um Zapfen 52, 53 drehbare Winkelhebel 50, 51, deren nach außen gerichtete Arme in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise etwas über die Anschlagkanten des Armes 25 vorragen. Die nach innen gerichteten Winkelhebel sind durch einen Lenker 54 mit einer Verlängerung der Klinke i i verbunden.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Wird ein Tastenhebel 29 niedergedrückt, so wird durch Vermittlung des Hebels 32 und der Klinke 23 die Platte 39 gehoben. Diese hebt den zugehörigen Stößer 41, durch dessen Vermittlung einer der Arme 26 vorgebracht wird. Ferner liebt die Platte 39 den zugehörigen Bügel 49, durch den einer der Magnete 9, i o und der nicht dargestellte Druckelektromagnet erregt -werden. Durch Vermittlung der Welle 12 und des Zahngetriebes 17, 18 wird der Typenzylinder gedreht, bis der Anschlagarm 25 auf den vorgebrachten Hebel 26 trifft. Unmittelbar vorher trifft das freie Ende des Winkelhebels 5o oder 51 auf den Arm 26, so daß die Klinke i i ausgelöst wird. Da der Druckelektromagnet bereits vorher erregt war, setzt sofort die volle Anschlagkraft ein, so daß der Zylinder sofort stark beschleunigt wird. Da man von der für die Erregung des Elektromagneten erforderlichen Zeit unabhängig ist, setzt die Bewegung des Elektromagneten genau in dem vorher bestimmten Augenblick ein, so daß auch der Anschlag genau im richtigen Zeitpunkt stattfindet. Die Anschlagbewegung kann deshalb vor dem Ende der Drehbewegung beginnen, weil sie erst beschleunigt werden muß, während die Drehbewegung schon die volle Geschwindigkeit besitzt. Kurz bevor der Typenzylinder auf die Papierwalze 8 trifft,-wird die Klinke 23 mittels eines vom Druckwerk b@ewegten Hebels 46 ausgerückt. Der Bügel 49 fällt nach unten und unterbricht die Stromkreise des Elektromagneten 9 oder io und des Anschlagmagneten, und der vorgebrachte Hebel 26 wird durch eine Feder 45 zurückgezogen. Der Typenzylinder i wird mithin gleichzeitig etwa mittels einer Feder von der Papierwalze zurückgezogen und in die Anfangsstellung gedreht.
  • _ Bei solchen Maschinen, bei denen der Druckelektromagnet erst gegen Ende der '''Drehbewegung erregt -wird, können die Anschlagstücke 50, 5 i mit dem in dem Stromkreis des Druckelektromagneten liegenden Schalter verbunden sein. In diesem Falle wird durch die angeschlagene Taste zunächst nur der Schalter eines der Drehmagnete geschlossen, und die Anschlagstücke 5o, 51 schließen kurz vor dem Ende der Drehbewegung den Stromkreis der Druckelektromagneten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Typenzylinderschreibmaschinen, bei denen das Drehen und der Anschlag des Typenzylinders durch Elektromagnete bewirkt und der Anschlagmagnet vor Beendigung der Drehbewegung des Typenzylinders erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung zunächst gesperrt und erst gegen Ende der Drehbewegung freigegeben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre der Anschlagvorrichtung durch die Drehbew egung aufgehoben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (Klinke i i) durch bewegliche Anschlagstücke (5o, 51) aufgehoben wird, die auf einem zum Begrenzen der Drehbewegung dienenden Anschlagarm (25) angeordnet sind und ,am Ende der Drehbewegung auf die die Bewegung des Armes begrenzenden Einstellstücke (26) stoßen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Hülse (13) o. dgl., die auf einer die Drehbewegung auf den Typenzylinder übertragenden Sektorwelle (12) verschiebbar mit dem Träger (4) des Typenzylinders verbunden ist und durch die Sperrvorrichtung (i i ) in der Lage gehalten wird, in der die Anschlagbewegung verhindert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) eine Fläche besitzt, auf der die Anschlagvorrichtung beim Drehen der Sektorwelle (12) dauernd aufliegt (Rolle 15).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) durch eine Klinke (i i) gehalten -wird, die durch die Drehbewegung der Sektorwelle ausgehoben wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstücke (5 o, 5 i) gegenüber der Anschlagkante des Armes (z5) vorstehen, so daß die Sperre schon vor dem Ende der Drehbewegung des Typenzylinders ausgelöst wird. B. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstücke (50, 51) einen Schalter steuern, der in dem Stromkreis des Druckelektromagneten liegt.
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