DE66609C - Selbsttätige Abstellvorrichtung für Drahtflechtmaschinen - Google Patents
Selbsttätige Abstellvorrichtung für DrahtflechtmaschinenInfo
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- DE66609C DE66609C DENDAT66609D DE66609DA DE66609C DE 66609 C DE66609 C DE 66609C DE NDAT66609 D DENDAT66609 D DE NDAT66609D DE 66609D A DE66609D A DE 66609DA DE 66609 C DE66609 C DE 66609C
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- Germany
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- parking device
- automatic parking
- machine
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F27/00—Making wire network, i.e. wire nets
- B21F27/02—Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
- B21F27/06—Manufacturing on twister-gear machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
DiS bisher verwendeten Drahtflechtmaschinen mufs:e man, um das Reifsen der Drähte zu
verhi ädern und ein Weiterarbeiten mit gerisser.en Drähten auszuschliefsen, sehr langsam
laufei lassen und nach Herstellung einer bestimmten Waarenlänge mit der Hand ausrücken.
Beide Uebelstände sollen durch vorliegende selbstthätige Abstellvorrichtung vermied
in werden.
Di; Vorrichtung kennzeichnet sich im wesentlichen
dadurch, dafs auf den neu gebildeten Flechtstellen ruhende Hebel beim Auslassen
einer Flechtstelle die Abstellung der Maschine dadurch einleiten, dafs sie durch Einwirkung
auf einen drehbaren Tisch eine drehbare Zunge in di:n Bereich eines Schiebers führen, durch
dessen Bewegung das Ausrücken des Antriebsriemens oder einer Antriebskuppelung erfolgt.
Aufserdem ist eine Scheibe mit einem stellbaren "Zapfen angeordnet, welcher einen Hebel
wegzieht, so dafs dieser den drehbaren Tisch bethätigt und die Maschine nach Fertigstellung
einer gewissen Waarenlänge abstellt.
Die auf den Zeichnungen dargestellte Drahtflechmaschine,
deren Obertheil Fig. 1 schaubildl ch wiedergiebt, gehört zu jener Klasse
von Maschinen, bei denen die Flechtung durch Vermittelung von je zwei halbcylindrischen
Flechtwerkzeugen E zu Stande kommt, welche durci eine Zahnstange el in Drehung versetzt
und nach jeder Flechtung durch die hin- und hergehenden Schlitten C verschoben werden.
Je ein Draht kommt von der in der Hülse H befindlichen Spule, während die anderen
Drähte a? von Spulen kommen, die am
hinteren Ende der Maschine aufgestellt sind. Das fertige Geflecht wird durch Walze K abgezogen.
Von dieser Walze K ist parallel zu derselben in Trä'gern F eine Stange -D (Fig. 2
im Grundrifs, Fig. 3 im Querschnitt zu sehen) etwa in der Höhe gelagert, wo die Flechtung
vor sich geht. Auf dieser Stange D sind für jede Flechtstelle leicht drehbare Hebel M angeordnet
, die mit ihrem durch eine Verstärkung wi2 belasteten Ende m1 auf der jedesmal
neu gebildeten Flechtstelle ruhen, wie in Fig. ι dargestellt ist. Das andere Ende ms
dieser Hebel spielt unter einem in den Lagerstellen bl leicht drehbaren Tisch B, der sich
auf die ganze Breite der Maschine ausdehnt. In Fig. 2 ist die Verticalebene der Flechtstelle
durch die punktirte Linie Z-Z angedeutet, in Fig. 3 ist der Tisch B im Schnitt dargestellt,
um ihn besser zu kennzeichnen. Mit dem Endzapfen b'2 des Tisches -B ist ein Hebel bB
verbunden, der beim Drehen des Tisches B mittelst der Stange N auf die Abstellvorrichtung
einwirkt.
So lange keine Störung beim Bilden der Flechtstelle eintritt, ruhen die Hebel M etwa
in der punktirten Lage Fig. 3 mit ihren Enden auf den frisch gebildeten Flechtstellen, wie
Fig. 1 klar erkennen läfst. Sobald aber ein Draht reifst oder eine Drahtspule leer wird,
fällt die betreffende Flechtstelle aus und der betreffende Hebel M gelangt in die ausgezogene
Stellung Fig. 3. Dadurch wirkt sein Ende m3 auf den Tisch B so ein, dafs der-
selbe aus der horizontalen in die geneigte, in Fig. 3 dargestellte Lage gelangt.
Diese Bewegung wird durch Vermittelung des Hebels bs, der Stange N und des Winkelhebels
n1 auf die Zunge v3 übertragen, welche
am Ende des Schiebers v1 leicht drehbar ist
und, wie Fig. 3 zeigt, in den Bereich des Schiebers W gebracht werden kann, der vermittelst
des Winkelhebels w2, Fig. 4, die
Riemengabelstange w3 oder eine sonstige Kupplungsvorrichtung
bethätigt.
So lange alles in Ordnung geht, wird die Zunge v3 in der punktirten Lage Fig. 3 gehalten,
sobald aber eine Flechtung ausgelassen wird oder ein Draht a2 reifst, wird durch
den Tisch B die Zunge v3 in die ausgezogene Lage Fig. 3 befördert, was dann beim nächsten
Hub der Kurbel oder des Excenters V die Abstellung der Maschine zur Folge hat.
Um die Maschine selbstthätig abzustellen, wenn die Waare eine gewisse Länge erreicht
hat, wird in Verbindung mit dem Tisch B eine an einem passenden Theil des Maschinengestelles
gelagerte Scheibe X, Fig. 5, angeordnet, welche mittelst einer in die Zähne x2 der
Scheibe eingreifenden Schnecke langsam gedreht wird. In einer Ringnuth x3 der Scheibe X
wird ein Zapfen x1 der zu erzielenden Waarenlänge
entsprechend derart eingestellt, dafs er beim Drehen der Scheibe X auf den Hebel y'2
einwirkt und den Schieber Y unter dem Hebel me, Fig. 5, wegzieht, so dafs letzterer den
Tisch B ebenso wie einer der Hebel M bethätigt, wenn eine Flechtstelle ausgelassen wird.
Claims (2)
1. Eine selbsttätige Abstellvorrichtung für
Drahtflechtmaschinen, bei welcher auf den neu gebildeten Flechtstellen Hebel (M)
ruhen, die, beim Auslassen einer Flechtstelle niederfallend, einen Tisch (B) und
eine mit diesem verbundene hin- und herschwingende Zunge so drehen, dafs letztere
in den Bereich eines Schiebers (W) kommt und ihn sammt der mit dem Schieber verbundenen
Aus- und Einrückvorrichtung der Maschine bewegt und dadurch letztere
stillstellt.
2. Eine Vorrichtung der durch Anspruch 1. bestimmten Art, sofern dieselbe mit einer
nach Herstellung einer bestimmten Waarenlänge zur Wirkung kommenden Abstellvorrichtung
versehen ist, welche durch einen auf einer drehbaren Scheibe (X) angebrachten
Stift und einen Hebel (m6) den Tisch (B) der durch Anspruch 1. bestimmten
Abstellvorrichtung und damit letztere selbst bethätigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66609C true DE66609C (de) |
Family
ID=340313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66609D Expired - Lifetime DE66609C (de) | Selbsttätige Abstellvorrichtung für Drahtflechtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66609C (de) |
-
0
- DE DENDAT66609D patent/DE66609C/de not_active Expired - Lifetime
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