DE665877C - Turmartiger Gasreiniger - Google Patents

Turmartiger Gasreiniger

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DE665877C
DE665877C DED73695D DED0073695D DE665877C DE 665877 C DE665877 C DE 665877C DE D73695 D DED73695 D DE D73695D DE D0073695 D DED0073695 D DE D0073695D DE 665877 C DE665877 C DE 665877C
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Germany
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tower
gas
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channels
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DED73695D
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DORTMUNDER BRUECKENBAU C JUCHO
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DORTMUNDER BRUECKENBAU C JUCHO
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Turmartiger Gasreiniger Bei bekannten turniartigen Gasreinigern mit übereinanderliegenden, den Reinigungsturin bildenden Körben für die Reinigungsmasse wird der von den Innenwandungen der Körbe begrenzte Raum entweder als Gaszu- oder als Gasabflußleitung benutzt, wobei (las gereinigte bzw. züi reinigende Gas durch einen zwischen den Außenwandungen der Körbe und einem Außenmantel gebildeten Rin-rauin abfließt bzw. zugeführt wird.
  • Durch den bei Gasreinigern dieser Art unbedingt notwendigen Außentnantel ergibt sich ein großer Verbrauch all Baustoff, wodurch wiederum die Herstellungskosten erheblich erhöht werden.
  • Der Zweck der Erfindung ist, einen turmartigen Gasreini '-er zu Schafien, der keinen Außenmantel benötigt und mithin erheblich billiger als bekannte Einrichtungen dieser Art hergestellt werden kann, gleichzeitig aber ein einwandfreies Arbeiten gewährleistet.
  • Erreicht wird der angestrebte Zweck gemäß der Erfindung irn wesentlichen dadurch, dall der Innenraum des Turmes durch eine über seine ganze Höhe sich erstreckende Scheidewand in zwei halbkreissegmentartige Kanäle gleichen Ouerschnitts unterteilt ist, die wechsehveise als Gaszu- und -abflußleitung Verwendung finden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Turmreinigers gemäß der Erfindung dargestellt, und es ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch den unteren Teil eines Turrnreinigers nach der Erfindun'-, Abb. 2 ein ' Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 ein um go' zu Abb. i gedrehter Schnitt und Abb. 1 ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3.
  • Die in bekannter Weise den Turm bildenden, einfach übereinander angeordneten Körbe i tragen auf Rosten oder Horden je zwei Schichten 2 und 3 der Reinigungsmasse. Zwischen den beiden Schichten 2 und 3 jedes Korbes befindet sich ein freier Raum 4. Die Innenwandungen 5 der Körbe i begrenzen, wie Abb. 2 erkennen läßt, einen zvlindrischen Hohlraum. Letzterer ist durch eine senkrechte Scheidewand 6 in zwei halbkreisförmige Schächte oder Kanäle 7 und 8 unterteilt, die aus einzelnen der Hölle eines Korbes entsprechenden, durch Dichtungen 9 miteinander verbundenen Teilen bestehen. In den Innenwandungen der Körbe i sind gegenüber den Zwischenräumen 4 zwischen den Masseschichten 2 und 3 Schlitze io und gegenüber dem freien Raum i i zwischen je zwei Körben i Schlitze 12 vorgesehen, die in den Kanal 7 bzw. 8 münden.
  • Unterhalb der Turrnsohle ist in der Verlängerung des die Kanäle 7 und 8 bildenden zvlindrischen Hohlraumes des Turmreinigers z# ein Schacht vorgesehen, der im Durchmesser etwas größer ist als der Hohlraum. In dein Schacht sind zwei bis zu dessen Boden 13 reichende Scheidewände 14, 15 angeordnete'. von denen die eine U-förmige, die andere, T-förmige Gestalt hat. Die untere Hälfte diS#, Schachtes wird durch diese Scheidewände in' vier im Ouerschnitt quadrantische Abteile 16, 17, 18 ui7d ig unterteilt, in welche das untere Ende einer die Verlängerung der Kanäle 7 und 8 bildenden Tauchwand 20 bis nahe dein Boden 13 des Schachtes ragt. Zwei der diametral gegenüberliegenden, im Querschnitt quadrantischen Abteile, z. B. die Abteile 16 und 18, sind mit Wasser gefüllt. Der durch die Tauchwand 20 und die Außenwand des Schachtes begrenzte RingrauM 21 ist senkrecht zur Scheidewand 6 durch Wände 22 und 23 unterteilt. In den Ringraum #m mündet an einer Seite der Wand 22 die Gaseinlaßleitung 24 und an der anderen Seite dieser Wand die Gasauslaßleitung 25.
  • Die Arbeitsweise des neuen Turnireinigers ist kurz wie folgt: Das zu reinigende Gas strömt durch die Einlaßleitung 2-1 hindurch in den Ringraum 2 1 und gelangt unterhalb der Tauchwand 20 in das nicht mit Wasser gefüllte quadrantische Abteil 17. Von hier strömt das Gas durch den im Ouerschnitt halbkreisförmigen Kanal 7 nach Jen und durch die Schlitze io hindurch in die Räume 4 hinein, durchstreicht die Masseschichten:2 und 3 und gelangt in den freien Raum ii zwischen je zwei Körben i sowie durch die Schlitze i i hindurch in den Kanal 8. Im Kanal 8 fällt das Gas senkrecht ab in das Abteil ig und gelangt schließlich unter der Tauchwand 2o hinweg in den nicht mit Wasser gefüllten Teil des RingraUrneS21, uni durch die Auslaßleitung 25 abgeführt zu werden.
  • Wird das Wasser aus den beiden Abteilen 16 und ig entfernt und werden die beiden anderen Abteile 17 und ig mit Wasser gefüllt, so strömt das Gas unterhalb der Tauchwand 2o in das Abteil 16, so (laß nuntnehr der halbkreisförmige Kanal 8 für die Gas-21 zuleitung dient, während jetzt durch den JZanal 7 das Gas abgeleitet wird. lm übrigen i st'die Gaszuführung in diesem Falle entder oben beschriebenen.
  • e#I','Selbstverständlich -sind alle ineinander eingreifenden Teile in bekannter Weise gut abgedichtet, und an Stelle des kreisförinigen Querschnitts kann auch ein andersgestalteter Querschnitt Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATrNTANSPRÜCIIE: i. Turmartiger Gasreinilger mit über-L, eiiianderliegenden, den Reinigungsturm bildenden Körben für die Reinigungsmasse, bei welchem ein von den Innenwandungen der Körbe begrenzter Raum als Gaszu- und -abflußleitung ausgebildet ist, da-durch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Turnies durch eine über seine ganze Höhe sich erstreckende Scheidewand in zwei halbkreisseginentartige Kanäle (7 und 8) gleichen Querselinitts unterteilt ist.
  2. 2. Turmartiger Gasreiniger nach Anspruch i mit unterhalb der Turmsohle vorgesehenem Schacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht in der Höhe durch zwei senkrecht zuein2inder stehende Scheidewände (14 und 15) in vier Kanäle (16, 17, 18 und ig) gleichen Querschnitts unterteilt ist, von denen zwei diainetral gegenüberliegende einen Wasserverschluß haben und je zwei nebeneinanderliegende mit der Gaszufuhr- bzw. der Gasableitung (24 bzw. 22) verbunden sind. 3. Turmartiger Gasreiniger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schacht eine in sämtliche Kanäle hineinreichende, dein Querschnitt des Schachtes angepaßte, oberhalb des Bodens liegende Tauchwand (.2o) vorgesehen ist.
DED73695D 1936-10-17 1936-10-17 Turmartiger Gasreiniger Expired DE665877C (de)

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DE (1) DE665877C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905775C (de) * 1949-11-09 1954-03-04 Geraetebau Ag Deutsche Gasreinigungsanlage
DE1007301B (de) * 1954-04-22 1957-05-02 Pintsch Bamag Ag Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Schwefel aus schwefelwasserstoffhaltigen Gasen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905775C (de) * 1949-11-09 1954-03-04 Geraetebau Ag Deutsche Gasreinigungsanlage
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