DE663322C - Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. - Google Patents
Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl.Info
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- F16D48/00—External control of clutches
- F16D48/02—Control by fluid pressure
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- F16D25/14—Fluid pressure control
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Description
Beim Gegenstand des Hauptpatents kommt es darauf an, das flüssige Regenerierungsmittel für den Reibbelag diesem möglichst
bei jeder Betätigung des Kupplungs- oder Bremspedals so zuzuführen, daß der Belag
nach Möglichkeit niemals eine den tatsächlichen Bedarf erheblich übersteigendeFlüssigkeitsmenge,
andererseits aber auch nicht zu wenig von der Regenerierungsflüssigkeit zugeteilt
erhält. Bei der den Gegenstand des Hauptpatents bildenden Einrichtung wird diese Wirkungsweise durch schrittweises
Vortreiben eines den Vorratsbehälter für die Regenerierungsflüssigkeit im wesentlichen
ausfüllenden Kolbens erstrebt, der in dem Maße, wie er vorgetrieben wird, die Flüssigkeit
aus dem Behälter verdrängt und den betreffenden Reibbelägen zuführt. Zur Erzielung
eines tropfenweisen Austritts der
ao Flüssigkeit muß der Verdrängerkolben bei
jeder Betätigung um eine außerordentlich kleine Strecke vorbewegt werden, was die
Einschaltung eines sehr starken, ins Langsame übersetzten Getriebes bedingt. Im übrigen
erfordert die ältere Einrichtung eine Wiedereinstellung des Verdrängerkolbens in seine
Ausgangslage nach Entleerung des Flüssigkeitsbehälters.
Gemäß der vorliegenden Verbesserung wird das oben angedeutete Ziel noch wirksamer
als bei der Einrichtung des Hauptpatents und dabei mit baulich erheblich einfacheren
Mitteln dadurch erreicht, daß die tropfenweise Förderung der Regenerierungsflüssigkeit
mit Hilfe eines vom Kupplungs- oder Bremshebel aus hin und her bewegten, sehr kurze Hübe ausführenden Tauchkolbens erfolgt,
der in einem in dem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter angeordneten Zylinder von geringem Durchmesser spielt. Der Zylinder
besteht vorzugsweise aus einem zentral von unten in den Behälter eingeschraubten Rohrstück,
das mit dem Behälterinnern durch in ■ seiner Wand vorgesehene Öffnungen in Verbindung
steht, die im unteren Teile des Hubes vom Kolben bedeckt werden, und
das über ein Rückschlagventil an die zu den Reibbelägen führende Leitung angeschlossen
ist.
In der Zeichnung, die die Verbesserung gemäß der Erfindung in einer bevorzugten
Ausführungsform veranschaulicht, ist mit 1 das Gefäß zur Aufnahme der Regenerierungsflüssigkeit bezeichnet, dessen Einfüllöffnung
durch eine zweckmäßig mit einem bis in die Nähe des Bodens reichenden Stift versehene
Verschraubung 2 verschlossen werden kann. Von dem Deckel 3 des Behälters ragt in das
Innere des letzteren ein hülsenartiger Vorsprung 4, in dessen unteres Ende ein di&kJ
wandiges Rohrstück 5 eingeschraubt wijjd*
das sich dabei mit einem Bund 6 gegen deja--Rand
der betreffenden, im Boden des Be1 hälters vorgesehenen Öffnung setzt. Das Rohrstück
5 bildet den Zylinder für einen. Tauchkolben 7 sowie gleichzeitig den Sitz für ein
Rückschlagkugelventil 8 und den Anschlußstutzen 9 für die Leitung 10, die zu den mit
der Flüssigkeit zu versorgenden Reibbelägen führt. Der Kolben 7 ist als Stange von durchgehend
gleichem Querschnitt ausgebildet; er wird durch eine in derHülse4 untergebrachte
Feder 11, die sich unten gegen den Zylinders,
oben gegen einen Bund 12 des Kolbens stützt, nach oben gedrängt. Das obere Ende
■ ?.o des Kolbens 7 ist in einen zweiten Kolben 13
von größerem Durchmesser eingeschraubt, der in einem Zylinder 14 arbeitet. Dieser
bildet einen nach oben gerichteten Stutzen des Behälterdeckels 3, der gleichzeitig den
Anschlußstutzen für eine Leitung 15 darstellt, die zu einem Zylinder 16 führt, in dem
ein dritter Kolben 17 spielt. Dieser Kolben
kann mittels des Kupplungs- oder Bremspedals 18 entgegen der Wirkung einer bei 19
angedeuteten Feder nach links, gedruckt werden, wodurch die Druckflüssigkeit, die den
Zylinder 16, die Verbindungsleitung 15 sowie den Hohlraum 20 des den Kolben 13 enthaltenden
Stutzens 14 ausfüllt, in diesen Hohlraum verschoben'.wird. Dadurch wird
der Kolben 13 und mit ihm der Stangenkolben 7 entgegen der Wirkung der Feder 11
nach unten gedrängt, wodurch die in der Bohrung des Zylinders 5 vorhandene Regenerierungsflüssigkeit
zunächst durch seitliche Bohrungen 21, 21 des Zylinders wieder
in den Behälter 1 zurückgedrängt, nach Überschreibung
der Bohrungen 21 durch das untere Ende des Kolbens 7 aber unter Überwindung
des Druckes der Feder des Kugelventile 8 in den Stutzen 9 ausgetrieben wird,
wodurch eine entsprechende Flüssigkeitsmenge aus dem anderen Ende der Leitung 10
auf den Bremsbelag gelangt. Dadurch, daß man den Kolben 7 verschieden tief in den
Kolben 13 einschraubt, läßt sich die Menge der bei jedem Niedergang des Kolbens 7 ausgetriebenen
Flüssigkeit verändern. Der durch die Feder 11 bewirkte Aufwärtshub der
Kolben 7 und 13 wird durch die den Stutzen 14 abschließende Überwurfmutter begrenzt,
während die Begrenzung des Abwärtsganges durch Aufsetzen des Kolbens 13 auf den Gehäusedeckel
erfolgt.
Handelt es sich darum, mehrere Reibbeläge mit der Regenerierungsflüssigkeit zu
versehen, wie es beispielsweise bei mit mehreren Bremsen ausgerüsteten Fahrzeugen
,.der Fall ist, so kann der Behälter ι mit einer
/entsprechenden Anzahl von Kolben 7, Zy-•S|hdern
S usw. versehen sein, wobei zu jeder jJÖremse eine besondere Leitung 10 führt.. Die
■ einzelnen Kolben 7 können durch je einen besonderen Kolben 13 oder aber durch einen
für alle gemeinsamen Kolben 13 betätigt werden. Der bzw. die Kolben 7 können statt
hydraulisch, wie beschrieben, auch pneumatisch oder mechanisch, beispielsweise durch
ein Gestänge, einen Bowdenzug ο. dgl., angetrieben werden.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen
u. dgl. nach Patent 640 250, gekennzeichnet durch einen in dem die Regenerierungsflüssigkeit enthaltenden Behälter (1) angeordneten
Zylinder (5) von geringem Durchmesser mit einem vom Kupplungs- oder Bremshebel (18) aus hin und her
bewegten, sehr kurze Hübe ausführenden Tauchkolben (7), wobei der Zylinder (5)
aus einem vorzugsweise zentral von unten * in den Behälter (1) eingeschraubten Rohrstück
besteht, das mit dem Behälterinnern durch in seiner Wand vorgesehene Löcher
(21) in Verbindung steht, die im unteren Teile des Hubes vom Kolben (7) bedeckt
werden, und über ein Rückschlagventil (8) an die zu den Bremsbelägen führende Leitung
(10) angeschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb
des Behälters (1) verbleibende Ende (9) «oq
des den Zylinder (5) bildenden Rohrstückes das Gehäuse für das Rückschlagventil
(8) und die an der Übergangsstelle in das Ventilgehäuse erweiterte Bohrung ;
den Ventilsitz darstellt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zylinder (5) bildende Rohrstückende mit
einem vom Deckel (3) des Behälters (1) nach unten vorspringenden rohrartigen
Fortsatz (4) verschraubt ist, der gleichzeitig zur Führung des als mit gleichem Querschnitt durchgehende Stange ausgebildeten
Kolbens (7) sowie zur Aufnahme einer den Kolben in seine Ausgangslage zurückdrängenden Feder (11) dient.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinundherbewegung
des Kolbens (7) durch einseitigen Druck auf den letzteren vom Kupplungs-
oder Bremspedal (18) aus im Gegenspiel mit der Rückholfeder (n) erfolgt.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei
hydraulischer Steuerung des Kolbens (7) dieser an seinem oberen Ende mit einem zweiten Kolben (13) von größerem Durchmesser
in Verbindung steht, der in einem gleichzeitig den Anschlußstutzen für die Zuführungsleitung (15) für das Druckmittel
bildenden zylindrischen Fortsatz (14) des Behälterdeckels arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN UKR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK142434D DE663322C (de) | 1936-06-03 | 1936-06-03 | Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK142434D DE663322C (de) | 1936-06-03 | 1936-06-03 | Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE663322C true DE663322C (de) | 1938-08-03 |
Family
ID=7250184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK142434D Expired DE663322C (de) | 1936-06-03 | 1936-06-03 | Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE663322C (de) |
-
1936
- 1936-06-03 DE DEK142434D patent/DE663322C/de not_active Expired
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