DE663322C - Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl.

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DE663322C
DE663322C DEK142434D DEK0142434D DE663322C DE 663322 C DE663322 C DE 663322C DE K142434 D DEK142434 D DE K142434D DE K0142434 D DEK0142434 D DE K0142434D DE 663322 C DE663322 C DE 663322C
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clutch
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Kirchbach & Co
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
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Description

Beim Gegenstand des Hauptpatents kommt es darauf an, das flüssige Regenerierungsmittel für den Reibbelag diesem möglichst bei jeder Betätigung des Kupplungs- oder Bremspedals so zuzuführen, daß der Belag nach Möglichkeit niemals eine den tatsächlichen Bedarf erheblich übersteigendeFlüssigkeitsmenge, andererseits aber auch nicht zu wenig von der Regenerierungsflüssigkeit zugeteilt erhält. Bei der den Gegenstand des Hauptpatents bildenden Einrichtung wird diese Wirkungsweise durch schrittweises Vortreiben eines den Vorratsbehälter für die Regenerierungsflüssigkeit im wesentlichen ausfüllenden Kolbens erstrebt, der in dem Maße, wie er vorgetrieben wird, die Flüssigkeit aus dem Behälter verdrängt und den betreffenden Reibbelägen zuführt. Zur Erzielung eines tropfenweisen Austritts der
ao Flüssigkeit muß der Verdrängerkolben bei jeder Betätigung um eine außerordentlich kleine Strecke vorbewegt werden, was die Einschaltung eines sehr starken, ins Langsame übersetzten Getriebes bedingt. Im übrigen erfordert die ältere Einrichtung eine Wiedereinstellung des Verdrängerkolbens in seine Ausgangslage nach Entleerung des Flüssigkeitsbehälters.
Gemäß der vorliegenden Verbesserung wird das oben angedeutete Ziel noch wirksamer als bei der Einrichtung des Hauptpatents und dabei mit baulich erheblich einfacheren Mitteln dadurch erreicht, daß die tropfenweise Förderung der Regenerierungsflüssigkeit mit Hilfe eines vom Kupplungs- oder Bremshebel aus hin und her bewegten, sehr kurze Hübe ausführenden Tauchkolbens erfolgt, der in einem in dem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter angeordneten Zylinder von geringem Durchmesser spielt. Der Zylinder besteht vorzugsweise aus einem zentral von unten in den Behälter eingeschraubten Rohrstück, das mit dem Behälterinnern durch in ■ seiner Wand vorgesehene Öffnungen in Verbindung steht, die im unteren Teile des Hubes vom Kolben bedeckt werden, und das über ein Rückschlagventil an die zu den Reibbelägen führende Leitung angeschlossen ist.
In der Zeichnung, die die Verbesserung gemäß der Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform veranschaulicht, ist mit 1 das Gefäß zur Aufnahme der Regenerierungsflüssigkeit bezeichnet, dessen Einfüllöffnung durch eine zweckmäßig mit einem bis in die Nähe des Bodens reichenden Stift versehene
Verschraubung 2 verschlossen werden kann. Von dem Deckel 3 des Behälters ragt in das Innere des letzteren ein hülsenartiger Vorsprung 4, in dessen unteres Ende ein di&kJ wandiges Rohrstück 5 eingeschraubt wijjd* das sich dabei mit einem Bund 6 gegen deja--Rand der betreffenden, im Boden des Be1 hälters vorgesehenen Öffnung setzt. Das Rohrstück 5 bildet den Zylinder für einen. Tauchkolben 7 sowie gleichzeitig den Sitz für ein Rückschlagkugelventil 8 und den Anschlußstutzen 9 für die Leitung 10, die zu den mit der Flüssigkeit zu versorgenden Reibbelägen führt. Der Kolben 7 ist als Stange von durchgehend gleichem Querschnitt ausgebildet; er wird durch eine in derHülse4 untergebrachte Feder 11, die sich unten gegen den Zylinders, oben gegen einen Bund 12 des Kolbens stützt, nach oben gedrängt. Das obere Ende ■ ?.o des Kolbens 7 ist in einen zweiten Kolben 13 von größerem Durchmesser eingeschraubt, der in einem Zylinder 14 arbeitet. Dieser bildet einen nach oben gerichteten Stutzen des Behälterdeckels 3, der gleichzeitig den Anschlußstutzen für eine Leitung 15 darstellt, die zu einem Zylinder 16 führt, in dem ein dritter Kolben 17 spielt. Dieser Kolben kann mittels des Kupplungs- oder Bremspedals 18 entgegen der Wirkung einer bei 19 angedeuteten Feder nach links, gedruckt werden, wodurch die Druckflüssigkeit, die den Zylinder 16, die Verbindungsleitung 15 sowie den Hohlraum 20 des den Kolben 13 enthaltenden Stutzens 14 ausfüllt, in diesen Hohlraum verschoben'.wird. Dadurch wird der Kolben 13 und mit ihm der Stangenkolben 7 entgegen der Wirkung der Feder 11 nach unten gedrängt, wodurch die in der Bohrung des Zylinders 5 vorhandene Regenerierungsflüssigkeit zunächst durch seitliche Bohrungen 21, 21 des Zylinders wieder in den Behälter 1 zurückgedrängt, nach Überschreibung der Bohrungen 21 durch das untere Ende des Kolbens 7 aber unter Überwindung des Druckes der Feder des Kugelventile 8 in den Stutzen 9 ausgetrieben wird, wodurch eine entsprechende Flüssigkeitsmenge aus dem anderen Ende der Leitung 10 auf den Bremsbelag gelangt. Dadurch, daß man den Kolben 7 verschieden tief in den Kolben 13 einschraubt, läßt sich die Menge der bei jedem Niedergang des Kolbens 7 ausgetriebenen Flüssigkeit verändern. Der durch die Feder 11 bewirkte Aufwärtshub der Kolben 7 und 13 wird durch die den Stutzen 14 abschließende Überwurfmutter begrenzt, während die Begrenzung des Abwärtsganges durch Aufsetzen des Kolbens 13 auf den Gehäusedeckel erfolgt.
Handelt es sich darum, mehrere Reibbeläge mit der Regenerierungsflüssigkeit zu versehen, wie es beispielsweise bei mit mehreren Bremsen ausgerüsteten Fahrzeugen ,.der Fall ist, so kann der Behälter ι mit einer /entsprechenden Anzahl von Kolben 7, Zy-•S|hdern S usw. versehen sein, wobei zu jeder jJÖremse eine besondere Leitung 10 führt.. Die ■ einzelnen Kolben 7 können durch je einen besonderen Kolben 13 oder aber durch einen für alle gemeinsamen Kolben 13 betätigt werden. Der bzw. die Kolben 7 können statt hydraulisch, wie beschrieben, auch pneumatisch oder mechanisch, beispielsweise durch ein Gestänge, einen Bowdenzug ο. dgl., angetrieben werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. nach Patent 640 250, gekennzeichnet durch einen in dem die Regenerierungsflüssigkeit enthaltenden Behälter (1) angeordneten Zylinder (5) von geringem Durchmesser mit einem vom Kupplungs- oder Bremshebel (18) aus hin und her bewegten, sehr kurze Hübe ausführenden Tauchkolben (7), wobei der Zylinder (5) aus einem vorzugsweise zentral von unten * in den Behälter (1) eingeschraubten Rohrstück besteht, das mit dem Behälterinnern durch in seiner Wand vorgesehene Löcher (21) in Verbindung steht, die im unteren Teile des Hubes vom Kolben (7) bedeckt werden, und über ein Rückschlagventil (8) an die zu den Bremsbelägen führende Leitung (10) angeschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb des Behälters (1) verbleibende Ende (9) «oq des den Zylinder (5) bildenden Rohrstückes das Gehäuse für das Rückschlagventil (8) und die an der Übergangsstelle in das Ventilgehäuse erweiterte Bohrung ; den Ventilsitz darstellt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zylinder (5) bildende Rohrstückende mit einem vom Deckel (3) des Behälters (1) nach unten vorspringenden rohrartigen Fortsatz (4) verschraubt ist, der gleichzeitig zur Führung des als mit gleichem Querschnitt durchgehende Stange ausgebildeten Kolbens (7) sowie zur Aufnahme einer den Kolben in seine Ausgangslage zurückdrängenden Feder (11) dient.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinundherbewegung des Kolbens (7) durch einseitigen Druck auf den letzteren vom Kupplungs- oder Bremspedal (18) aus im Gegenspiel mit der Rückholfeder (n) erfolgt.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei hydraulischer Steuerung des Kolbens (7) dieser an seinem oberen Ende mit einem zweiten Kolben (13) von größerem Durchmesser in Verbindung steht, der in einem gleichzeitig den Anschlußstutzen für die Zuführungsleitung (15) für das Druckmittel bildenden zylindrischen Fortsatz (14) des Behälterdeckels arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN UKR
DEK142434D 1936-06-03 1936-06-03 Einrichtung zur Erzielung eines sanften Fassens von Reibungskupplungen u. dgl. Expired DE663322C (de)

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