DE547482C - Handschmierpresse - Google Patents

Handschmierpresse

Info

Publication number
DE547482C
DE547482C DEG65831D DEG0065831D DE547482C DE 547482 C DE547482 C DE 547482C DE G65831 D DEG65831 D DE G65831D DE G0065831 D DEG0065831 D DE G0065831D DE 547482 C DE547482 C DE 547482C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pressure
pressure cylinder
cylinder
low
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG65831D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE547482C publication Critical patent/DE547482C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
    • F16N3/12Grease guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Handschmierpresse Die Erfindung betrifft eine Handschmierpresse, die dazu dienen soll, das Schmiermittel unter starkem Druck in die Schmierkanäle hineinzutreiben.
  • Schmierpressen mit einer Verdränger- und Folgekolbeneinrichtung, bei der diese Einrichtung die Schmiermittelmenge unter der Wirkung eines Druckmittels im Scbmiermittelvorratsbehälter unter Druck setzt und in den Preßzylinder treibt, aus dem es der Stößel an die Schmierstelle drückt, sind bekannt.
  • Der Erfindung gemäß ist im Fettbehälter der Presse ein Differentialdruckkolben einer Überdruckpumpe angeordnet, welcher . das Schmiermittel in das Kanalsystem, das Verbindungs- oder Anschlußstück und in die Schmierstellen befördert. Ein kleiner Teil des Schmiermittels wird, der Erfindung gemäß, unter Druck gebracht, benutzt, um den Differentialdruckkolben des Schmiermittelbehälters zu betätigen.
  • In den Zeichnungen sind als Ausführungsbeispiele mehrere Ausführungsformen der neuen Vorrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt durch die Mittelachse.
  • Abb. i a veranschaulicht im vergrößerten Maßstabe das Rückschlagventil nach Abb. i.
  • Abb. 2 stellt einen zugehörigen Schmiernippel dar. Abb.3, q. und 5 zeigen in entsprechender Darstellung geänderte Ausführungsformen.
  • Abb.6 veranschaulicht die Verbindung des Überdruckkolbens mit der Anschlußmatrize nach Abb. 5 in Einzeldarstellung von der Seite gesehen.
  • Abb.7 ist eine geänderte Ausführungsform der Darstellung nach Abb. i im Längsschnitt. Abb. 8 veranschaulicht in vergrößertemMaßstabe die Ventilkammer nach Abb. 7 mit dem doppelt wirkenden Rückschlagventil.
  • Hiernach ist der Hochdruckkolben 2 bei der Ausführung nach Abb. i mit seinem Druck-oder Stoßknopf i in dem Handgriff 3 der Fettbehälterwand 7 gelagert. Dieser wird durch einen aufgeschraubten Deckel 5 geschlossen, an dem der Handgriff 3 sitzt. Die Bewegung des Kolbens 2 nach außen wird durch einen Anschlagstift q. begrenzt. In dem Behälter 7, dessen Raum 8 zur Aufnahme des Fettes dient, liegt der Hochdruckzylinder 6 und der Differentialkolben, dessen große Dichtungskappe io durch eine Mutter g festgeklemmt wird. Die Behälterwand 7 wird durch einen Boden 27 abgeschlossen, an den der kleine Zylinder ix des Differentialkolbens sich anschließt. An dem Kolben io sitzt der kleine Kolben 12 des Differentialkolbens. 13 ist eine abdichtende Ledermanschette des kleinen Kolbens i2, in der sich der Zylinder 6 führt, der in einem Ventilsitz 14 endigt. 15 ist eine Lederrückschlagklappe des Hochdruckkolbens, die unter dem Druck einer Feder 16 liegt. An das Zylinderrohr m ist ein Rohr 18 mit dem Anschlußkopf ig angelenkt, welches durch eine Lederkappe 17 abgedichtet wird. Der Anschlußkopf ig besitzt eine Führungsnut 2o zum Einführen eines an der Schmierstelle sitzenden Schmiernippels oder O1ers 22 (Abb. 2), der mit seinem Kopfflansch 21 in diese Nut 2o einschiebbar ist. Die Verbindung wird in der schon beschriebenen Weise durch eine Dichtungskappe 20a, die unter Federdruck liegt, abgedichtet. In der Kammer 23 ist in dem Ventilsitz 14 ein Loch 24 für das Ventil vorgesehen. In dem Behälter 8 ist zwischen der großen Lederdichtung des Differentialkolbens io und dem Bodendeckel 27 noch eine Unterlagscheibe 26 eingesetzt, während eine in den inneren Zylinder 6 eingesetzte Schraubenfeder 29 den Hochdruckkolben 2 in die Ruhestellung zurückführt, d. h. mit dem Anschlag 4 gegen den Handgriff 3 drückt.
  • Die Wirkungsweiseistfolgende: Ängenommen, der Raum 8 und die Kammer 28 seien mit Schmiermittel gefüllt. Dann umfaßt der Handhabende mit vier Fingern den Handgriff 3. Der Schmiernippel nach Abb. 2 soll sich an der zu schmierenden Stelle befinden. Man bringt nun die Nut 2o in Eingriff mit dem Flansch 21 des Schmiernippels und stützt den Knopf i des Kolbens 2 in die innere Handfläche. Durch Schließen der Hand drückt man den Kolben 2 in den Zylinder 6, dessen Inhalt, an Schmiermittel zusammengedrückt und durch den Kanal 25 gedrückt, das Ventil 15 vom Sitz abhebt und über den Außenrand in die Kammer 23 gelangt. Ein Teil dringt indessen durch ein oder mehrere Löcher 24 im Ventilsitz 14 in den kleinen Zylinder ii des Differentialkolbens 12.
  • Das Schmiermittel, welches sich in der Kammer 23 befindet, wird durch die inneren Löcher oder Kanäle der Teile 18 und ig in den Schmiernippel gedrückt.
  • Die kleine Schmiermittelmenge, welche durch das Loch 24 unter die Ledermanschette 13 gekommen ist, befindet sich unter einem Druck, welcher der Kraft entspricht, die der Handhabende ausübt und dessen untere Grenze durch die Feder 16 bestimmt wird.
  • Dieser Druck wird durch die Ledermanschette 13 auf den Differentialkolben 12 übertragen, der vorzurücken sucht, und dadurch das Schmiermittel in dem Vorratsbehälter 8 zusammendrückt. Luftblasen und Hohlräume, die sich gegebenenfalls in dem Behälter gebildet haben, werden auf diese Weise beseitigt.
  • Wenn der Arbeitsgang beendigt ist, öffnet der Handhabende die -Hand, die Feder 29 stößt den Kolben 2 in die Ruhestellung zurück. In dem Augenblick, in dem das Ende des Kolbens 2 aus dem Zylinder 6 tritt, dringt Fett aus der Kammer 8 in den Zylinder 6, in dem ein Unterdruck herrscht, denn sobald die rückläufige Bewegung des Kolbens 2 beginnt, hat die Klappe 15 ihren Sitz wieder eingenommen und den Zylinder 6 hermetisch abgeschlossen. Es ist richtig, daß das Schmiermittel. welches sich unter der Manschette oder Dichtung 13 befindet, wieder unter den Minimaldruck kommt, welcher der Federkraft 16 entspricht. Das hat indessen keine Bedeutung, denn der Zweck des Differentialkolbens io, 12, die Lufträume in dem Vorratsbehälter 8 zu unterdrücken und diesen unter leichtem Druck zu halten, um eine regelmäßige Speisung oder Zuführung von Fett in den Hochdruckzylinder zu sichern, ist erreicht.
  • Beispiel Man kann, wie die Erfahrung gezeigt hat, einen Überdruck von 250 kg/cm2 erreichen.
  • Nimmt man an, die Oberfläche der zwischen Zylinder 6 und dem Zylinder ii gleitenden Ledermanschette 13 sei i cm? die Oberfläche der großen Lederdichtung io des Differentialkolbens sei 2o cm2, so berechnet man den im Schmiermittelbehälter erhaltenen Druck zu Die normale Schmierung vollzieht sich bei einem Druck von ungefähr 30 kg. Man erhält also im Vbrratsbehälter einen Druck von das ist mehr wie genügend Druck für ein gutes Funktionieren.
  • Ist der Vorratsbehälter 8 leer, so schmiegt sich die große Lederdichtung io an den Deckel 5. Die Wiederauffüllung kann dann auf folgende Weisen stattfinden i. Es wird der Deckel s abgeschraubt, der Differentialkolben wird zurückgestoßen, und nun füllt man den Behälter in der üblichen Weise mit Fett.
  • 2. Kann man den Handgriff 3 abschrauben und an seine Stelle eine Tube anschrauben, die das Fett enthält. Durch Druck auf die Tube veranlaßt man das Schmiermittel, aus dieser auszutreten und in den Behälter einzudringen. Unter dem Druck des eintretenden Schmiermittels weicht der Differentialkolben zurück, wobei er einen leichten Widerstand entgegensetzt, der von dem flüssigen Material herrührt, das in dem kleinen Zylinder des Differentialkolbens enthalten ist und durch das Loch 24 und das Lederventil 15 hinausgetrieben wird. Dieser Widerstand führt zu einer vollständigen Auffüllung ohne Luftblasen oder Lufttaschen. Nach Beendigung dieser Arbeit schraubt man die Tube ab und ersetzt sie wieder durch den Handgriff 3. Die Vorrichtung ist dann wieder gebrauchsfertig.
  • Die in Abb. 3 und 4 dargestellte Vorrichtung arbeitet nach dem gleichen Prinzip, ist aber in der Ausführung verschieden.
  • Der Schmiernippel nach Abb. 4, der konisch oder kugelförmig im oberen Teil sein kann, ist auf den zu schmierenden Teil geschraubt. Man stützt die Vorrichtung auf den Schmiernippel nach Abb. 4 mittels des Konus oder der innen kugelförmigen Matrize und drückt gegen den Fettbehälter 33. Ein Hochdruckzylinder 37 gleitet auf dem Kolben 34 hin und zurück. Das in dem Hochdruckzylinder 37 befindliche Schmiermaterial wird zusammengepreßt und entweicht zu einem Teil durch das Ventil 41, welches aus Leder oder aus beliebigem anderen Material gebildet wird, und dringt in den Schmiernippel 43. Die Lederdichtung 42 der Anschlußmatrize legt sich unter der Wirkung des unter Druck befindlichen Schmiermittels einerseits auf den Schmiernippel und andererseits auf die Wände des Teiles 3o und bildet eine vollkommene Abdichtung.
  • Indessen dringt ein Teil des unter Druck stehenden Schmiermittels durch Löcher 40 in die Kammer 39 und überträgt seinen Druck auf den Differentialkolben 38 vermittels der an diesem befestigten Ledermanschette. Der Differentialkolben versucht seinerseits, das Schmiermittel in seinem Behälter 33 zusammenzupressen.
  • Ist die Schmierarbeit beendet, so läßt man mit dem Druck auf den Behälter 33 nach. Unter der Wirkung der Rückführungsfeder 29 kehrt der Zylinder 37 in seine Anfangsstellung zurück, und der Arbeitsgang kann von neuem beginnen. Die Wirkungsweise ist im übrigen gleich derjenigen, wie sie bei Abb. 1 beschrieben worden ist.
  • Es muß indessen die Einfachheit und der Wirkungsgrad der Verbindung betont werden, die aus den Teilen 30 und 42 gebildet wird. Die runde Lederscheibe besitzt einen innenliegenden Konus von geringerem Durchmesser, als der in dem -Teil 3o benutzte. Hieraus folgt, daß, noch ehe der innere Konus des Teiles 3o auf dem Konus 43 des Schmiernippels anliegt, die Lederscheibe schon leicht, die Feder zusammendrückend, zurückgestoßen sein wird. Die erste Berührung findet statt durch die Federwirkung. Das Schmiermittel, welches unter Druck in der Kammer des Anschlußstückes ankommt, stößt einerseits die runde Lederscheibe 42 gegen die inneren Wände des Teiles 30 und andererseits gegen den äußeren Konus 43 des Schmiernippels.
  • Je mehr der Druck auf das Schmiermittel sich vergrößert, um so wirksamer ist die Verbindung.
  • Auch die in den Abb. 5 und 7 dargestellte Vorrichtung arbeitet nach den gleichen Grundsätzen, weicht aber in der Ausführung ab.
  • Bei der Ausführung nach Abb.5 soll der Schmiernippel mittels Schraubengewindes auf dem zu schmierenden Gegenstand befestigt sein. Man vereinigt das Verbindungsstück 64 mit diesem Schmiernippel, indem man den Flansch 46 in die Nut 45 schiebt. Hiernach zieht man an dem Behälter 53 und sucht ihn von dem Schmiernippel zu entfernen. Das Verbindungsstück 64 (Abb. 5) ist hier mit dem Hochdruckkolben 55 verbunden und veranlaßt eine Verschiebung des letzteren, so daß der Teil 54 des Hochdruckkolbens in den Zylinder 56 eintritt. Das in dem Zylinder 56 zusammengedrückte Scbmiermittel wird durch das Lederventil 59 in die Kammer 48 gedrückt. Von dort dringt es durch die Nut 61 bzw. 49 und gelangt von da durch die Kanäle und das Verbindungsstück 64 zum Schmiernippel. Ein Teil des Schmiermittels ist aber, bevor es in die Kammer 48 gelangt ist, durch das Loch 50 gegangen und übt seinen Druck auf den an dem Differentialkolben befestigten Lederring 58 aus. Die Wirkungsweise ist nachher ähnlich der bereits zu Abb. z beschriebenen.
  • Das Verbindungsstück i9 nach Abb. i kann auch für die Vorrichtung nach Abb.3 übernommen werden, wenn man den Eingang der Nut 2o um 18o' um die Mittelachse dreht. Außerdem kann die Nut 2o senkrecht zur Hauptachse gestellt oder in der einen oder anderen Richtung leicht geneigt werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.7 besteht die Presse aus einem Fettbehälter 7, der durch einen aufgeschraubten Deckel s geschlossen wird und in dessen Innenraum 8 der Verdrängerkolben beweglich ist. Ein Handgriff 3 dient als Widerlager beim Niederdrücken des Hochdruckkolbens 2 und ist mit dem Deckel s fest verschraubt oder sonstwie verbunden. Damit der Stoßkolben 2 nach dem jedesmaligen Niedergang selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückkehrt, wird er an seinem unteren Ende mit der ihn umgebenden Schraubenfeder 29 verbunden, während ein Anschlagstift 4 die Auswärtsbewegung des Kolbens 2 begrenzt. An dem Boden des Behälters 7 ist das Zylinderrohr ix befestigt, in dem der Differentialkolben i2 beweglich ist.
  • Die Ventilkammer und der Preßzylinder 6 sind mit dem Fettbehälter fest verschraubt. Das Rückschlagventi115 ist doppeltwirkend eingerichtet, und zwar befindet sich in demselben ein kleines Plattenventil 15', welches nur den begrenzten Hub von etwa i mm hat und unter dem Druck einer schwächeren Feder 15b steht, die zuerst zur Wirkung kommt, ehe das Hauptventil 15 unter Überwindung seiner starken Feder 16 dem Überdruck nachgibt. Beide Ventile IV und 15 werden von einer gemeinsamen Dichtungsmembrane 14 überdeckt. An dem unteren Umfang des Zylinders 6 sind Einfräsungen 24 gemacht, durch welche Fett unter den Differentialkolben 12 treten kann. Die Feder =6 in- der Ventilkammer stützt sich auf eine Ledermanschette 17, welche die Kugelgelenkverbindung der Leitung 18 durch Kupplung ig bis 2o abschließt.
  • Die Wirkungsweise ist die gleiche, wie vorher beschrieben. Ist der Fettbehälter 7 gefüllt und der Deckel fest verschraubt, so handhabt man die Presse mit einer Hand wie früher. Im Innern des Zylinders 6 wird durch den Kolben -- ein Überdruck erzeugt, der zunächst bewirkt, daß die Membrane 14 sich um den geringen Hub des Plattenventils 15a durchbuchtet. In diesem Augenblick tritt Fett durch die Kanäle 24 hinter den Plungerkolben i2 und bewirkt, daß der Kolben i2 und der Verdrängerkolben sich nach oben bewegen und in dem Fettbehälter einen Überdruck hervorrufen. Wenn der Überdruck im Preßzylinder 6 größer ist, so gibt das Hauptrückschlagventi115 nach und macht den Weg durch die Kupplung zur Schmierstelle frei. Beim Rückwärtsgang des Kolbens 2 schließt sich das Rückschlagventil 15 sofort wieder, und damit werden auch die Fettkanäle 24 geschlossen. Der hinter dem Kolben i2 befindliche Druck ist jedoch geblieben und damit auch der Überdruck im Fettbehälter. Ist der Kolben 2 in seine Anfangsstellung zurückgekehrt, so wird Fett aus dem Fettbehälter infolge des Überdrucks und des im Zylinder 6 hervorgerufenen Unterdrucks wieder in diesen eindringen, worauf der Arbeitsgang von neuem beginnt, bis der Verdrängerkolben im Raume 8 sich in seiner höchsten Lage befindet und alles Fett aus dem Fettbehälter verdrängt bzw. verbraucht ist.
  • Das doppelt wirkende Rückschlagventil arbeitet hier also ähnlich wie in der Konstruktion nach Abb. 5. Durch die Voröffnung des Rückschlagventils erreicht man, daß das Fett nicht ohne weiteres durch die.. Kupplung austritt, anderenfalls könnte kein berdruck unter dem Verdrängerkolben entstehen und damit keine Kompression in dem Fettbehälter 8, was sehr wichtig ist. Die Voröffnung des Ventils nach dem Überdruckkolben zu ist also für die Wirkung von großer Bedeutung.
  • Der ringförmige Querschnitt des Kolbens 12 wird so berechnet, daß der Flächendruck bei normaler Bedienung der Presse ausreicht, um in dem Fettbehälter 7 den zur Verdrängung des Fettes in den Preßzylinder erforderlichen Überdruck zu erhalten. Je größer der Gegendruck beim Schmieren ist, um so größer ist auch der Druck, der den Verdrängerkolben in die Höhe treibt, um das Fett in der Kammer 8 zu komprimieren und in den kleinen Preßzylinder zu drücken.
  • Allen Ausführungsformen ist der Gedanke gemeinsam, das Fett im Vorratsbehälter unter einen solchen Druck zu bringen, daß Lufträume möglichst vermieden werden und beim Freigeben des Preß'zylinders durch den Druckkolben sofort die erforderliche Fettmenge in den Preßzylinder eindringen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCfIE: i. Handschmierpresse mit einem Niederdruckzylinder und einem Hochdruckzylinder, bei welcher der Niederdruckzylinder als Schmiermittelvorratsbehälter dient, der einen durch ein Druckmittel bewegten Verdrängerkolben enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkolben (To) im Niederdruckzylinder (7) mit einem zylindrischen, abgedichteten Kolbenschaft (12,38) auf dem Hochdruckzylinder (6, 37) und in einen zylindrischen Teil am Vorratsbehälter gleitet und dieser Kolbenschaft (12) einen dritten Kolben bildet, der, unter Druck gesetzt, den Verdrängerkolben im Niederdruckzylinder bewegt.
  2. 2. Handschmierpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmittel zur Verschiebung des Kolbenschaftes des Niederdruckkolbens ein Teil des Fettes, welches der Hochdruckkolben (2) in den Hochdruckzylinder (6) treibt, abgezweigt und unter den Kolbenschaft (12, 38) des Niederdruckkolbens geleitet wird.
  3. 3. Handschmierpresse nach Anspruch i und 2 mit einem Niederdruckkolben, der auf dem Hochdruckzylinder gleitet, der an einem Ende durch ein Rückschlagventil geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang von dem Hochdruckzylinder (6) zu dem Kolbenschaft (12) des Niederdruckkolbens durch das Ventil gesteuert wird, welches den Hochdruckzylinder abschließt und durch geringe Öffnung zunächst den Zugang zum Kolbenschaft des Niederdruckkolbens und erst bei genügendem Druck den Zugang zur Ventilkammer (25) und zur Schmierstelle freigibt.
  4. 4. Handschmierpresse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ventil, welches den Hochdruckzylinder abschließt, ein Hilfsventil (15a) sitzt, welches den Durchgang zunächst zum Kolbenschaft (12) und nachher bei zunehmendem Druck über das Rückschlagventil (15) zur Schmierstelle freigibt.
  5. 5. Handschmierpresse nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschaft (i2) zwischen Preßzylinder (6) und zylindrischer Führung des Schmiermittelbehälters (11) durch eine ringförmige, gegenüber dem Kolben und zum Ventil zu dichtende Manschette (13) abgedichtet ist.
  6. 6. Handschmierpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschaft (12) am unteren Kolbenende geteilt ist und je ein Dichtungsring (13) an der äußeren und an der inneren, die Kolbenführung befahrenden Fläche zwischen den Kolbenteilen angeordnet ist.
  7. 7. Handschmierpresse nach Anspruch 1 bis 6, deren Hochdruckkolben mit dem Vorratsbehälter fest verbunden ist und die im Preßzylinder enthaltene Schmiermittelmenge durch Ein Rückschlagventil zur Schmierstelle drückt, dadurch gekennzeichnet, daß im Hochdruckzylinder seitliche Öffnungen (4o) vorgesehen sind: durch die ein Teil des Schmiermittels an dem Hochdruckzylinder unter den Kolbenschaft (12) gedrückt wird.
DEG65831D 1924-12-17 1925-11-21 Handschmierpresse Expired DE547482C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR547482X 1924-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE547482C true DE547482C (de) 1932-03-24

Family

ID=8934248

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG65831D Expired DE547482C (de) 1924-12-17 1925-11-21 Handschmierpresse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE547482C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2818337B1 (de) Druckuebersetzter hydropneumatischer Antrieb
DE2946490C2 (de) Druckluftkolbenmotor als Antrieb für ein Spielzeug
DE829863C (de) Hauptzylinder fuer hydraulische Drucksysteme, insbesondere von Kraftfahrzeugbremsen
DE1525493B2 (de) Vorrichtung mit mindestens einer als Rollmembran ausgebildeten Abdichtung zwischen zwei gegeneinander bewegbaren koaxial angeordneten Elementen
DE1973730U (de) Pumpe zur abgabe von fett od. dgl.
DE547482C (de) Handschmierpresse
DE1286403B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ablassen von Luft aus mit pulsierendem Druck arbeitenden Pumpen
DE2213104A1 (de) Ventil für eine Flüssigkeitspumpe
DE2214652A1 (de)
DE1813145A1 (de) Vermittels komprimierter Luft betriebene,hydropneumatische Pumpe fuer das Foerdern von Fluessigkeiten unter Druck
DE2460344A1 (de) Hydraulischer druckerzeuger
DE602004005701T2 (de) Druckmittelverteiler mit doppelführung
DE2440219C3 (de) Hydraulischer Arbeitszylinder für die Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE4315646A1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
DE961786C (de) Zweistufige Foerder- und Druckpumpe als Fasspresse
DE629288C (de) Hauptdruckzylinder fuer hydraulische Bremsvorrichtungen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE956454C (de) Handschmierpresse mit Druckluftantrieb
DE596801C (de) Rohrstrangpresse
DE679102C (de) Hydraulische Pressanlage, insbesondere zum Pressen von Leder
AT147713B (de) Hochdruckschmierpresse.
DE707144C (de) Schmiervorrichtung, in deren Austrittsoeffnung ein Ausspritzrohr verschiebbar gelagert ist, bei dessen Einschieben in den Schmiermittelbehaelter das Schmierfett zum Austreten gelangt und gleichzeitig durch eine mit dem Ausspritzrohr gekuppelte Pumpe Luftin den Schmiermittelbehaelter eingepumpt wird
DE1012497B (de) Selbsttaetig umsteuerbare Zentralschmieranlage zur Versorgung mehrerer Schmierstellen
DE1907788A1 (de) Steuerventileinrichtung fuer ein mit Druckluft betriebenes Schlaggeraet
AT151496B (de) Hauptdruckzylinder, insbesondere für hydraulische Bremsvorrichtungen.
DE928275C (de) Hydraulisch betaetigte Wurstfuellmaschine