DE66329C - Druckpresse mit festliegendem Fundament und darüber hingeführtem Druckcylinder - Google Patents
Druckpresse mit festliegendem Fundament und darüber hingeführtem DruckcylinderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/20—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes with fixed type-beds and travelling impression cylinders
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Vorliegende Erfindung bezweckt, dieLeistungsfa'higkeit von Schnellpressen mit festliegendem
Fundament und zwischen schwingenden Hebeln sitzendem Druckcylinder, D. R. P. No. 58284,
dadurch zu erhöhen, dafs die Maschine zum Drucken beim Vor- und Rücklauf eingerichtet
wird. Auf dem Fundament A, Fig. 1, Querschnitt nach A-B, Fig. 2, und Längsschnitt,
Fig. 8, liegt der Schriftsatz O, und über diesen hinweg bewegt sich der zwischen schwingenden
Hebeln G1 und G2 sitzende Druckcylinder D,
welcher mit zwei Obergreifersystemen α und b und zwei Untergreifersystemen a1 und bl ausgerüstet
ist (Fig. 5, 6 und 10), die je sechs oder acht Greifer tragen, die durch Hebel und
geeignete Excenter c1 und c2 geöffnet werden.
Aehnliche Excenter cs und c4 liegen auf der
anderen Seite der Maschine und sind der Deutlichkeit wegen weggelassen. Denkt man
sich nun, dafs der Cylinder D, Fig. 1, 3, 9 und 10, nach der Stellung I rollt, so werden
die Greifer α durch die erwähnten, am Seitengestell sitzenden Excenter geöffnet, und zwar
bleiben die Greifer so lange offen, bis der Cylinder in der Endstellung I angelangt ist
und seine rückläufige Bewegung antritt, die Greifer fallen zu und der auf dem Anlegetisch
angelegte Bogen wird gefafst. Rollt nun der Cylinder in der Richtung des Pfeiles, Fig. 1
und g, so wird der in Stellung I gefafste Bogen beim Rollen über den Satz (Fig. 10
und 11) gedruckt. Sobald der Druck beendet ist, treffen die Greifer bezw. deren Hebel auf
ein weiteres Excenterstück c'2, wodurch sowohl die Greifer a, Fig. 12, wie auch die Greifer α1'
geöffnet werden. Da der soeben bedruckte Bogen zwischen den beiden Greifersystemen a
und a1 liegt, so wird er durch den sich öffnenden
Obergreifer α und Untergreifer a\ Fig. 11, vom Cylinder abgehoben und über
ein Blech %'2 geleitet, das mit dem Cylinder
sich nur geradlinig bewegt, von wo aus er alsdann durch eine bekannte Bogenabnehme-Greifervorrichtung
il, Fig. 8, auf den Auslegetisch
Ui abgelegt wird (Stellung II, Fig. 1 und 8).
Von Stellung I bis Stellung II hat der Cylinder ι Y2 Umdrehung gemacht, so dafs jetzt die
Greifer b, die ebenfalls durch ein Excenterstück geöffnet werden zum Fassen eines
Bogens, welcher auf den Anlegetisch F2 gelegt wurde, bereit sind. Rollt nun der Cylinder,
sobald der Bogen gefafst ist, wieder in Stellung I zurück, so wird der neue Bogen
während dieses Laufes gedruckt und in Stellung I an eine weitere Bogenabnehmevorrichtung z2
abgegeben, die ihn auf den Auslegetisch £72 ablegt. Das Oeffhen der Greifer b und bl geschieht,
wie bei den Greifern α und al, sobald
der Bogen gedruckt ist, und das Ausführen des Bogens geschieht über die Blechwand
\ \ Die Greifer α holen in Stellung I
den mittlerweile angelegten dritten Bogen, und der Vorgang wiederholt sich aufs Neue. Da
bei der Weglänge des Cylinders, die, wie erwähnt, dem ι'/2 fachen Cy lind erumfang entspricht,
die Maschine für gröfsere Formate unverhältnifsmäfsig grofs ausfallen würde, ist behufs
Verkürzung derselben folgende Anordnung getroffen. Auf der Cylinderachse d
sitzen aufser den üblichen Cylinderrädern Ex und E2, Fig. 2 und 7, die im Theilkreis
gleichen Durchmesser mit dem Cylinder haben und in die Zahnstangen e ] und e2 eingreifen,
noch zwei kleinere Räder F1 und F2, die in die Zahnstangen f1 bis fA, Fig. 1 und 3, eingreifen,
sobald E1 E2 aufser Eingriff mit e1 e2
sind. Hierdurch wird erreicht, dafs der Cylinder sich während eines bedeutend kürzeren
Weges doch ι Y2 mal dreht. Zu beachten ist
jedoch, dafs man den Cylinder etwas länger durch die grofsen Zahnräder E1 und E'2 abrollen
läfst, als die gröfste Höhe des auf der Maschine zu druckenden Formates beträgt, wie
dies aus Fig. 3 hervorgeht, wo χ Druckanfang, y Druckende bedeutet; die Länge der
Zahnstangen e1 und e2 ist so gewählt, dafs sie
sowohl etwas über Druckanfang wie auch Druckende vorstehen (Fig. 3). In Fig. 4 ist in
gleichem Mafsstabe wie in Fig. 3 eine Anordnung schematisch dargestellt, bei welcher
der Cylinder nur mit den Rädern E1 E2 ausgestattet
ist, und es ist ersichtlich, dafs der Weg bedeutend länger wird, als bei Fig. 3.
Der Antrieb des Cylinders D geschieht durch die Hebel G1 und G2, an welche die Pleuelstangen
H1 und H'2 angreifen, die mit den auf der Antriebsachse sitzenden Kurbeln /'
und J2 verbunden sind. Die Hebel G1 und G2
sind auf der Achse K befestigt und tragen die beiden verschiebbaren Cylinderlager g1 und g2,
Fig. ι und 2, in denen der Cylinder mit seiner Achse geführt ist; gleichzeitig laufen die
Naben der Cylinderräder E1 und E'2 in den
Bahnen v1 und 1/2, Fig. 1, 2 und 8, der Seitengestelle
S1 und S'2, wodurch dem Cylinder
eine sichere Führung gegeben wird.
Das Auftragen und Verreiben der Farbe geschieht bei der Maschine auf folgende Weise:
Das Fundament A, Fig. 1 und 8, trägt rechts und links je einen Farbtisch B1 und B'2; auf
diesem verreiben je zwei Massereibwalzen W1 und W2 und zwei Stahlreib\valzen ινλ und w2,
sowie Massereibwalzen W3 und Wi und Stahlreibwalzen
w3 und w^ die Farbe und tragen
dieselbe auf den Satz auf. Die Walzen W1 bis W* und w1 bis w"' sind, wie aus den
Fig. i, 2 und 8' ersichtlich, in zwei Walzenhebeln
L1 und L'2 in radial verschiebbaren
Lagern so angeordnet, dafs bei der Bewegung des Cylinders je zwei Masse- und zwei Stahlreibwalzen
vor und je zwei hinter dem Cylinder liegen. Die Bewegung der Walzenhebel L1
und L2 und somit auch der Walzen geschieht durch ein Zahnsegment R, das an dem
schwingenden Hebel G2 sitzt und seine Bewegung auf ein Zwischenrad Q überträgt,
welches in ein weiteres Rad P eingreift, das auf der Walzenscheibenachse ρ sitzt. Da die
Walzen so angeordnet sind, dafs vier Walzen vor und vier hinter dem Cylinder liegen, so
verreiben auch je vier nur die Farbe auf dem Farbtisch Bγ und tragen dieselbe auf den
Satz auf zum Drucken des Bogens II, während die anderen vier Walzen die Farbe auf dem
Farbtisch B 2 verreiben und dieselbe für den
Druck des Bogens I auf den Satz auftragen. Die Zuführung der Farbe geschieht durch je
eine Springwalze N1 oder N'2, welche die Farbe von der Ductorwalze nl oder n2 holen
und dieselbe auf die vorbeilaufenden Stahlreibwalzen η>λ und w2 oder w3 und »>4 übertragen.
Claims (3)
1. Eine Ausführungsform der durch Patent
No. 58284 geschützten Druckpresse, bei welcher unter Fortfall der Sperrfallen Q.1
und Q2 ein Drucken sowohl beim Hinwie Rückgang dadurch erzielt wird, dafs
der Cylinder mit zwei Greifersystemen,' bestehend aus sechs oder acht Greifern d
und b und α1 und b\ ausgerüstet ist, die
in jeder Endstellung I oder II des Cylinders das Einlegen eines Bogens ermöglichen, so
dafs die Maschine zum Drucken beim Vor- und Rücklauf verwendet werden kann.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Druckpresse behufs Verkürzung des Cylinderweges
die Anordnung zweier Stirnräder (F1 und F-J auf der Cylinderachse (d)
(aufser den üblichen Rädern von gleichem Durchmesser wie der Druckcylinder), welche
nach erfolgtem Druck in Zahnstangen f1
und f2 oder f3 und f* eingreifen und so
dem Cylinder D während eines verhältnifsmäfsig kurzen geradlinigen Weges seiner
Achse eine grofse Drehung geben, so dafs in den Endstellungen die Greifer α oder b
zum Anlegen bereit stehen.
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Druckpresse die Anordnung von zwei getrennten
Farbwerken, deren Walzen W1 bis W4 in
den schwingenden Walzenhebeln L1 und L2 radial verschiebbar angeordnet sind und
von denen die Walzen W3 und W4, w3 und W^ die Farbverreibung auf der
Trommel B- besorgen und die Farbe auf den Schriftsatz für den Druck des einen
Bogens auftragen, während die Walzen W1 W'2 und wx w2 die Farbe auf der
Trommel B1 verreiben und zum Drucken des zweiten Bogens auf den Satz auftragen.
4·. Bei der unter 1. gekennzeichneten Druckpresse die Anordnung der Walzenhebel L1
und L2 auf der Achse ρ, welche von den
schwingenden Hebeln G1 und G2 aus
durch Segment R, Zwischenrad Q. und Antriebrad P bewegt werden, wodurch die
hin- und herschwingende Bewegung der Walzenhebel erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66329C true DE66329C (de) |
Family
ID=340048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66329D Expired - Lifetime DE66329C (de) | Druckpresse mit festliegendem Fundament und darüber hingeführtem Druckcylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66329C (de) |
-
0
- DE DENDAT66329D patent/DE66329C/de not_active Expired - Lifetime
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