DE662933C - Motor- und Fahrradsattel mit aus Gummi und Faserstoffen zusammengesetzter Satteldecke - Google Patents
Motor- und Fahrradsattel mit aus Gummi und Faserstoffen zusammengesetzter SatteldeckeInfo
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- DE662933C DE662933C DEF79335D DEF0079335D DE662933C DE 662933 C DE662933 C DE 662933C DE F79335 D DEF79335 D DE F79335D DE F0079335 D DEF0079335 D DE F0079335D DE 662933 C DE662933 C DE 662933C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/02—Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
- Motor- und Fahrradsattel mit aus Gummi und Faserstoffen zusammengesetzter Satteldecke Die Erfindung betrifft einen Motorrad- und Fahrradsattel. Es sind reine Gummisättel bekannt, die den Vorteil der Regenfestigkeit und des guten Anliegens .der Fahrerkleidung am Sattel haben. Ihr Nachteil ist, daß sie kalt wirken und nicht allen hygienischen Anforderungen entsprechen. Andererseits sind auch Sättel bekannt, deren Sitzfläche aus einer mit Kunstleder bezogenen Filzschicht besteht. Abgesehen davon, daß solches Leder nicht unbedingt wetterbeständig ist, fehlt ihm die Dehnbarkeit. Ferher sind Gummisättel mit Gewebeeinlagen bekannt. Da Gewebe zwar verziehbar, aber nicht dehnbar sind, fehlt diesen Decken ebenfalls die Dehnbarkeit; deren Beibehaltung ist aber besonders bei Sätteln mit stark federndem Untergestell wichtig, wenn man die Vorteile der Elastizität des Untergestells und des Gummis ausnutzen will. Schließlich sind Sitzdecken bekannt, bei denen eine untere Schwammgummilage mit einer oberen Gewebeschicht eng durch Klebung mit nachfolgender Vulkanisation verbunden ist. Als Satteldecke wäre eine solche Sitzdecke deshalb nicht brauchbar, weil sowohl die obere Gewebeschicht als auch der untere Sch-,vammgummi Wasser aufsaugen und daher nicht regenfest, sondern im Gegenteil nach voraufgegangenem fegen viele Stunden lang nicht benutzbar wären.
- Der Sattel gemäß der Erfindung vereinigt die Vorteile der genannten vorbekannten Sattelarten, ohne ihre Nachteile aufzuweisen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die über ein federndes Satteluntergestell übergezogene Sitzdecke aus einer oberen Gummischicht und einer unteren, mit ihr unter Verfilzung verbundenen Filzschicht besteht und durch .das Untergestell unter federnder Spannurig ,gehalten ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Sattel -wetterfest ist, daß er durch die Verbindung mit dem federnden Untergestell ebenso nachgiebig ist wie eine reine Gummidecke, Fahrstöße aber noch besser abfängt, daß @er nicht kalt wirkt und daß schließlich die untere Filzdecke auf den Metallteilen des Sattelfis aufliegen kann, ohne daß die Gefahr des Aufscheuerns besteht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch das Zusammenwirken des nachgiebigen Gummis und des dehnbaren, aber weniger nachgiebigen Filzes verhindert wird, daß sich die Seitenteile, an denen die Schenkel anliegen, bei Belastung nach außen biegen.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar in Abb. i .einen Sattel mit Längsfederung, Abb. z einen Querschnitt durch die Satteldecke in etwas vergrößertem Maßstab. Über den Blechrahmen i und die Lasche sind mit den Einhängeteil'en 3 die Längswendeln 4 gespannt. Der Sattel ist durch den Bolzen s am Rahmen 6 aasgelenkt und durch die Wendelfeder 7 abgestützt. Die Satteldecke besteht aus dem unteren Filzteil 8 und der Gummideckschicht 9. Diese beiden sind, wie in Abb. a bezeigt, in einer ' Übergangsschicht io innig miteinander verfilzt, in der einerseits der Gummi in die Filzschicht und andererseits Filzfasern in die Gummischicht eingedrungen sind.
- Die Satteldecke .gemäß der Erfindung er=. möglicht ein leichtes Aufbringen, da die Ver-, einigung aus Filz und Gummi dehnbar ist, aber ihre Biegung am hinteren Ende so fest beibehält, daß :ein Ausspringen nicht zu befürchten ist, wenn die Decke einmal über das Untergestell des Sattels übergezogen ist. Die Filzschicht kann auch auf ihrer Unter= leite mit einem Gummi- oder ähnlichen Anstrich versehen sein, durch den die Filzfasern festgehalten wenden.
- Die Decke gemäß der Erfindung ist auch bei anderen Sattelbauarten mit geringerer Federung, z. B. auch bei Fahrradsätteln, in derselben Weise anwendbar.
Claims (1)
- PATI:NTANSPRÜCfIR: i. Motorrad- und Fahrradsattel mit einer Sitzdecke, die aus eng miteinander verbundenen Gummi- und Faserstoffschichten zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die über ein federndes Sattelu:ntergestell übergezogene Sitzdecke aus einer oberen Gummischicht und einer unteren, mit ihr unter Verfilzung verbundenen Filzschicht besteht und durch das Untergestell unter federnder Spannung gehalten ist. a. Sattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch an der unteren Außenseite auf die Filzschicht ein Gummianstrich aufgebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79335D DE662933C (de) | 1935-05-10 | 1935-05-10 | Motor- und Fahrradsattel mit aus Gummi und Faserstoffen zusammengesetzter Satteldecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF79335D DE662933C (de) | 1935-05-10 | 1935-05-10 | Motor- und Fahrradsattel mit aus Gummi und Faserstoffen zusammengesetzter Satteldecke |
Publications (1)
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| DE662933C true DE662933C (de) | 1938-07-25 |
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ID=7113248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF79335D Expired DE662933C (de) | 1935-05-10 | 1935-05-10 | Motor- und Fahrradsattel mit aus Gummi und Faserstoffen zusammengesetzter Satteldecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE662933C (de) |
-
1935
- 1935-05-10 DE DEF79335D patent/DE662933C/de not_active Expired
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