DE916992C - Schwingsattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl. - Google Patents

Schwingsattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

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Publication number
DE916992C
DE916992C DEW4373A DEW0004373A DE916992C DE 916992 C DE916992 C DE 916992C DE W4373 A DEW4373 A DE W4373A DE W0004373 A DEW0004373 A DE W0004373A DE 916992 C DE916992 C DE 916992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
bracket
nose
motorcycles
bicycles
Prior art date
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Expired
Application number
DEW4373A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Beckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wittkop & Co GmbH
Original Assignee
Wittkop & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wittkop & Co GmbH filed Critical Wittkop & Co GmbH
Priority to DEW4373A priority Critical patent/DE916992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE916992C publication Critical patent/DE916992C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Schwingsattel für Fahrräder, Motorräder u. dgl. Die Erfindung betrifft einen Schwingsattel für Fahrräder, Motorräder u. dgl. mit einer von einem Sattelnasenbügel und einem hinteren Rahmenbügel getragenen elastischen, federbespannten Decke oder Gummidecke.
  • An ihrem vorderen und hinteren Ende bzw. zur Fahrtrichtung parallel schwingende Fahrzeugsättel sind an sich bekannt. Es handelt sich dabei in der Hauptsache um einen mit seinem hinteren Ende an einem Stützbock gelagerten, nach vorn ausschwingenden Tragarm, an dessen vorderem Ende ein nach hinten ausschwingender Sitz angelenkt ist, wobei als schwingungsdämpfende Mittel innerhalb der Gelenke eingelagerte Gummikörper wirken, die durch eine gemeinsame Achse in Verbindung stehen.
  • Solche Sättel besitzen nun einerseits infolge ihre sonderbaren Bauart keine ausreichende Führung, andererseits vermögen aber die als Dämpfungsmittel Anwendung findenden Gummikörper infolge ihrer doch nur geringen Kapazität die ständig in mehr oder weniger starkem Maße auftretenden Schwingungen auf die Dauer nicht aufzunehmen.
  • Es sind auch bereits Sättel mit Schlauchdecke bekanntgeworden, bei welchen der Sattelnasenbügel mit der Satteltragschiene während des Gebrauchs des Sattels ein starres Ganzes bildet. Der Sattelnasenbügel kann mit seinen Lagerfortsätzen nach Lösen der Spannmuttern, hierbei wohl in seiner Lage verändert werden, bzw. er kann weiter nach vorn oder nach hinten verschoben werden, oder aber auch seine Neigung läßt sich verändern.
  • Derselbe muß danach aber immer wieder mit der Tragschiene fest verschraubt werden, so daß er mit dieser wieder eine starre Einheit bildet. Solche Sättel vermögen bei auftretenden Stößen während der Fahrt Schwingbewegungen, die dabei auch zusätzlich in dem Bügel auftreten, nicht abzufangen, was natürlich ein sehr großer Nachteil ist und nicht nur ein unangenehmes Mitfahren bedingt, sondern auch gefahrvoll ist. Hier Abhilfe zu schaffen ist Zweck der Erfindung, und zwar unter Verwendung eines Sattels, bei dem die Sattelnase bzw. -kappe mit dem vorderen Ende des Sattelnasenbügels gelenkig in Verbindung steht und der mit einer von einem Sattelnasenbügel und einem hinteren Rahmenbügel getragenen elastischen, federbespannten Decke oder Gummidecke versehen ist, und es wird dies dadurch erreicht, daß der Sattelnasenbügel, der an den Auslaufenden seiner beiden Schenkel ballig ausgebildet ist, sich mit diesen Enden gegen an der Satteltragschiene vorgesehene Lagermittel in diesen beweglich abstützt und so mit der vorderen Sattelkappe schwingend gelagert ist, daß die elastische Satteldecke als Spannmittel bei der Schwingbewegung des Sattels dient.
  • Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung beispielsweise dar. Es zeigt Abb. i einen ohne Satteldecke gezeichneten Soziusschwingsattel für Fahrräder, Motorräder u. dgl. im Vertikallängsschnitt und Abb. z den Schwingsattel mit teilweise dargestelltem Handgriff, wiederum ohne Satteldecke von oben gesehen.
  • Der Schwingsattel wird im wesentlichen gebildet aus einem Lagergestell a, Federn b und c, einer Satteltragschiene d, Schraubenfedern e, einer Kappe f, einem Sattelnasenbügel g sowie einer Satteldecke.
  • Das zweckmäßig aus einem Formstück U-förmiger Querschnittsform bestehende Lagergestell ist vorn entsprechend hochgezogen, verläuft dagegen nach hinten zu allmählich niedriger und zeigt seitlich nach außen abgebogene Ränder. Durch diese Ränder teilweise verdeckt werden die Zugfedern b und e, die leicht auswechselbar mit ihrem vorderen Ende an einem gabelförmigen Kopfstück dl der Satteltragschiene d befestigt, mit ihrem hinteren, jeweils mit einem Schraubbolzen b1, e1 versehenen Ende dagegen durch ein ösenartiges, an dem Rahmenschenkel angebrachtes Ansatzstück a1 hindurchgeführt und mittels Muttern a2 gesichert sind. Die Satteltragschiene ist dabei mittels eines im Bereich seines Kopfstückes angeordneten Querbolzens la in vertikaler Ebene schwenkbar, und er wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, ständig durch die beiden Zugfedern in der Sitzstellung gehalten bzw. in diese zurückgezogen, wobei die Spannkraft der Federn durch entsprechendes Ein-bzw. Nachstellen der Federschraubbolzen sich regulieren läßt.
  • Wie ferner aus der Zeichnung ersichtlich, ist im Bereich der Sitzfläche eine zweckmäßig aus Schraubenfedern e bestehende, elastisch nachgiebige Bespannung vorgesehen, die einerseits an dem rückwärtigen, bogenförmigen und mit entsprechenden Durchlaßöffnungen versehenen Teil des hinteren Rahmenbügels angreift, andererseits vorn an dem hinteren, ebenfalls mit Löchern versehenen Rand der im Bereich des Sattelnasenbügels angeordneten Kappe f.
  • Diese Kappe steht nun mit dem vorderen Ende des mit seinen beiden Seitenschenkelenden an die Tragschiene d greifenden Sattelnasenbügels g in gelenkiger Verbindung, vorteilhafterweise derart, wie aus der Zeichnung ersichtlich, wobei der letztere von der Kappe etwa röhrenförmig übergriffen wird.
  • Der vordere, nach oben hochgezogene Teil des Sattelnasenbügels wird dabei dauernd durch die Schraubenfederbespannung nach rückwärts gezogen und damit ebenfalls in die Sitzstellung.
  • Die beiden Seitenschenkel des Sattelnasenbügels sind an ihren Enden ballig ausgebildet und lose in an den seitlichen Schenkeln der Satteltragschiene d vorhandene Lagerorgane d2 hineingesteckt, solcherart, daß die Bügelseitenschenkel reibungslos ihre Schwingbewegungen auszuführen vermögen.
  • Um die Schwingbewegungen des Sattelnasenbügels der Satteltragschiene bzw. den beiden Schenkeln derselben gegenüber nach oben zu zu begrenzen, sind die letzteren mit Anschlagmitteln d3 beliebiger Ausführung ausgestattet.
  • Die Schraubenfederbespannung wird alsdann noch mit einer Satteldecke aus Leder, Kunstleder oder aber einer aus elastisch nachgiebigem Material, wie beispielsweise Gummi, in Form gepreßten Decke (in der Zeichnung nicht besonders dargestellt) abgedeckt.
  • Ferner ist bei Soziussitzen im Bereich der Sattelnase bzw. am vorderen Ende des Lagergestells ein Handgriff ca3 vorgesehen, ebenso der Befestigung des Sattels dienende, mit Langlöchern od. dgl. versehene Ansatzlappen ca4.
  • Wie insbesondere aus Abb. i der Zeichnung erkennbar ist, vermag der Sitz eines Sattels nunmehr erfindungsgemäß (s. Abb. i, strichpunktierte Pfeilrichtung) nicht nur im Bereich seines hinteren Teiles um den Drehpunkt h zu schwingen, sondern vor allem auch im Bereich der Sattelkappe bzw. -nase um die Punkte x der Satteltragschiene.
  • Nach der Erfindung wird erstmalig eine allseitige, außerordentlich weiche Abfederung von Sätteln erreicht, wobei sämtliche sich gegeneinander bewegenden Teile in zuverlässigster Weise geführt sind.
  • Derartige Sättel sind übersichtlich in ihrem Aufbau und auch einfach und billig in der Herstellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingsattel für Fahrräder, Motorräder u. dgl., bei dem die Sattelnase bzw. -kappe mit dem vorderen Ende des Sattelbügels gelenkig in Verbindung steht und der mit einer von einem Sattelnasenbügel und einem hinteren Rahmenbügel getragenen elastischen, federbespannten Decke oder Gummidecke versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattelnasenbügel (g), der an den Auslaufenden seiner beiden Schenkel ballig ausgebildet ist, sich mit diesen Enden gegen an der Satteltragschiene (d) vorgesehene Lagermittel (d2) in diesen beweglich abstützt und so mit der vorderen Sattelkappe schwingend gelagert ist, daß die elastische Satteldecke als Spannmittel bei der Schwingbewegung des Sattels dient. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 504 379, 627 599, 832718.
DEW4373A 1950-10-25 1950-10-25 Schwingsattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl. Expired DE916992C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW4373A DE916992C (de) 1950-10-25 1950-10-25 Schwingsattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

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DEW4373A DE916992C (de) 1950-10-25 1950-10-25 Schwingsattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE916992C true DE916992C (de) 1954-08-23

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ID=7592261

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DEW4373A Expired DE916992C (de) 1950-10-25 1950-10-25 Schwingsattel fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.

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DE (1) DE916992C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504379C (de) * 1930-08-02 Franz Hauser Fahr- und Motorradsattel
DE627599C (de) * 1936-03-19 Reinhold Szelinski Fahrradsattel
DE832718C (de) * 1950-02-18 1952-02-28 Isringhausen G M B H Geb Sattel mit Schlauchdecke, insbesondere fuer Motorraeder

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504379C (de) * 1930-08-02 Franz Hauser Fahr- und Motorradsattel
DE627599C (de) * 1936-03-19 Reinhold Szelinski Fahrradsattel
DE832718C (de) * 1950-02-18 1952-02-28 Isringhausen G M B H Geb Sattel mit Schlauchdecke, insbesondere fuer Motorraeder

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