DE662640C - Schaerfvorrichtung fuer das Kreismesser an Aufschnittschneidemaschinen - Google Patents
Schaerfvorrichtung fuer das Kreismesser an AufschnittschneidemaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schärfvorrichtung
für das Kreismesser an Aufschnittschneidemaschinen. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Schleifscheibe
entweder von Hand oder durch Federkraft an die Anschlifffläche des Kreismessers angedrückt. Im ersten Falle hängt der Schleifdruck
von der Aufmerksamkeit der Bedienungsperson ab, und es kann leicht vorkommen, daß die Schleifscheibe übermäßig fest
angedrückt wird. Im zweiten Falle läßt der Schleifdruck beim Erlahmen der Feder in
unerwünschter Weise nach. Ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß die Feder nachgespannt
werden kann, dann kommt es bei der bei diesen Vorrichtungen üblichen Bedienung durch Laien leicht vor, daß die Feder zu stark
gespannt und damit wiederum ein übermäßig hoher Schleifdruck ausgeübt wird. Es ist deshalb
anzustreben, die Vorrichtung so auszubilden, daß der richtige Schleifdruck ein für
allemal eingestellt ist und durch die Bedienungsperson nicht verändert werden kann.
Bei einer von der Aiifschnittschneidemaschine getrennten Schleifmaschine für Kreismesser ist es bereits bekannt, die Schleifscheibe unter Wirkung der Schwerkraft an die Anschlifffläche des Messers anzudrücken. Dabei ist eine die Welle der Schärfscheibe enthaltende Hülse in einer zur Waagerechten etwas geneigten Führung verschiebbar angeordnet, derart, daß sie in dieser Führung in Richtung auf die Anschlifffläche des Messers abwärts gleiten kann. Bei dieser Ausbildung läßt sich ein zum ordnungsmäßigen Schleifen des Messers ausreichender Schleifdruck nicht erzielen. Einerseits steht überhaupt nur ein Teil des Gesamtgewichts der Schleifvorrichtung, nämlich nur das Gewicht der Schleifscheibe, ihrer Welle und der Hülse, zur Verfügung, anderseits kommt auch dieses Gewicht nur zu einem Bruchteil zur Wirkung, da sich sein größter Teil in einem Druck auf die Führungen der Hülse auswirkt und außerdem noch ein Anteil durch die Reibung in der Schrägführung verzehrt wird. Eine Erhöhung der auf den Schleifdruck entfallenden Gewichtswirkung· durch eine steilere Anordnung der Führung ist nicht möglich, weil die Schrägstellung der Führung durch die Stellung der kegeligen Anschlifffläche des Messers bestimmt wird. Ein wirksames Schleifen des Kreismessers ist deshalb mit dieser Vorrichtung nicht möglich, es sei denn, daß man bei Erzeugung des Schleifdruckes mit der Hand nachhilft, indem man die an ihrem rückwärtigen Ende mit einer Handhabe versehene verschiebbare Hülse von Hand in
Bei einer von der Aiifschnittschneidemaschine getrennten Schleifmaschine für Kreismesser ist es bereits bekannt, die Schleifscheibe unter Wirkung der Schwerkraft an die Anschlifffläche des Messers anzudrücken. Dabei ist eine die Welle der Schärfscheibe enthaltende Hülse in einer zur Waagerechten etwas geneigten Führung verschiebbar angeordnet, derart, daß sie in dieser Führung in Richtung auf die Anschlifffläche des Messers abwärts gleiten kann. Bei dieser Ausbildung läßt sich ein zum ordnungsmäßigen Schleifen des Messers ausreichender Schleifdruck nicht erzielen. Einerseits steht überhaupt nur ein Teil des Gesamtgewichts der Schleifvorrichtung, nämlich nur das Gewicht der Schleifscheibe, ihrer Welle und der Hülse, zur Verfügung, anderseits kommt auch dieses Gewicht nur zu einem Bruchteil zur Wirkung, da sich sein größter Teil in einem Druck auf die Führungen der Hülse auswirkt und außerdem noch ein Anteil durch die Reibung in der Schrägführung verzehrt wird. Eine Erhöhung der auf den Schleifdruck entfallenden Gewichtswirkung· durch eine steilere Anordnung der Führung ist nicht möglich, weil die Schrägstellung der Führung durch die Stellung der kegeligen Anschlifffläche des Messers bestimmt wird. Ein wirksames Schleifen des Kreismessers ist deshalb mit dieser Vorrichtung nicht möglich, es sei denn, daß man bei Erzeugung des Schleifdruckes mit der Hand nachhilft, indem man die an ihrem rückwärtigen Ende mit einer Handhabe versehene verschiebbare Hülse von Hand in
Richtung auf das Kreismesser verschiebt. Da- - bei besteht aber in der Hand des Laien wieder
die große Gefahr, daß die Schleifscheibe über?,; mäßig stark angepreßt wird.
Die Erfindung bezweckt, die geschilderten^: Mangel zu beseitigen und eine Schleif vor rie-h> >tung für das Kreismesser an Aufschnitt'-"* Schneidemaschinen zu schaffen, bei der unabhängig von der Aufmerksamkeit der Bedienungsperson stets der richtige Schleifdruck erzielt wird. Bei der neuen Vorrichtung geschieht das Andrücken der Schleifscheibe an die AnschlifTfläche des Kreismessers in an sich bekannter Weise unter Wirkung der Schwerkraft. Jedoch ist, abweichend von der bekannten Schleifmaschine, erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen, daß sich die in einem um einen waagerechten Zapfen schwenkbaren Gehäuse sitzende Schleifscheibe unter dem Gewicht der ganzen Vorrichtung in etwa lotrechter Richtung an die Anschliff fläche des Messers anlegt. Oder mit anderen Worten: die Schleifvorrichtung ist als Ganzes frei auf und ab beweglich, so daß das Gewicht der ganzen Schärfvorrichtung zur Erzeugung des Schleifdruckes ausgenutzt werden kann. Bei dieser neuen Einrichtung wird durch die Schwerkraft ein ausreichender Schleifdruck erzeugt, so daß es nicht mehr notwendig ist, mit der Hand nachzuhelfen. Es ist also nicht nur ein wirksames Schleifen des Kreismessers erreicht, sondern zugleich auch die Gefahr beseitigt, daß. ein übermäßiger und damit schädlicher Schleif druck ausgeübt wird. Daneben besteht noch der Vorteil einer einfachen Bedienung, da die Bedienungsperson weiter nichts zu tun hat, als die Schleifvorrichtung auf die Anschlifffläche des Kreismessers zu senken. Dadurch, daß die freie Auf- und Abbeweglichkeit der Schleifvorrichtung dadurch erzielt ist, daß das Gehäuse · dieser Vorrichtung um eine waagerechte Achse drehbar ist, besteht außerdem der Vorteil, daß ein Ecken der Vorrichtung in ihrer Führung und damit Hemmungen, welche die Schwerkraftwirkung beeinträchtigen könnten, nicht vorkommen können. Ferner kann man bei der drehbaren Lagerung durch entsprechende Anordnung der Drehachse des Gehäuses der Schleifvorrichtung· den durch das Eigengewicht der Vorrichtung erzeugten Schleif druck von vornherein genau regeln, und zwar je nach Bedarf so, . daß die Reibung der Schleifscheibe am Kreismesser keine Erhöhung des Schleif druckes zur Folge hat, oder aber auch so, daß die Mitnahmereibung zwischen Messer und Schleifscheibe einen genau bestimmten zusätzlichen Anpressungsdruck erzeugt. Ferner ist es nicht nur möglich, die Gewichtswirkung der Vorrichtung durch ein Zusatzgewicht zu erhöhen, sondern man kann erforderlichenfalls auch umgekehrt ein Gegengewicht anbringen, um die Eigengewichtswirkung der Schleif vorrichtung zu verringern. Es ist also für die Regelung des Schleif druckes, die von vornherein .$2C|jii ■ Einbau der Schärfvorrichtung stattv findet und mit der die Bedienungsperson selbst '•nichts zu tun hat, ein weiter Spielraum gegeben.
Die Erfindung bezweckt, die geschilderten^: Mangel zu beseitigen und eine Schleif vor rie-h> >tung für das Kreismesser an Aufschnitt'-"* Schneidemaschinen zu schaffen, bei der unabhängig von der Aufmerksamkeit der Bedienungsperson stets der richtige Schleifdruck erzielt wird. Bei der neuen Vorrichtung geschieht das Andrücken der Schleifscheibe an die AnschlifTfläche des Kreismessers in an sich bekannter Weise unter Wirkung der Schwerkraft. Jedoch ist, abweichend von der bekannten Schleifmaschine, erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen, daß sich die in einem um einen waagerechten Zapfen schwenkbaren Gehäuse sitzende Schleifscheibe unter dem Gewicht der ganzen Vorrichtung in etwa lotrechter Richtung an die Anschliff fläche des Messers anlegt. Oder mit anderen Worten: die Schleifvorrichtung ist als Ganzes frei auf und ab beweglich, so daß das Gewicht der ganzen Schärfvorrichtung zur Erzeugung des Schleifdruckes ausgenutzt werden kann. Bei dieser neuen Einrichtung wird durch die Schwerkraft ein ausreichender Schleifdruck erzeugt, so daß es nicht mehr notwendig ist, mit der Hand nachzuhelfen. Es ist also nicht nur ein wirksames Schleifen des Kreismessers erreicht, sondern zugleich auch die Gefahr beseitigt, daß. ein übermäßiger und damit schädlicher Schleif druck ausgeübt wird. Daneben besteht noch der Vorteil einer einfachen Bedienung, da die Bedienungsperson weiter nichts zu tun hat, als die Schleifvorrichtung auf die Anschlifffläche des Kreismessers zu senken. Dadurch, daß die freie Auf- und Abbeweglichkeit der Schleifvorrichtung dadurch erzielt ist, daß das Gehäuse · dieser Vorrichtung um eine waagerechte Achse drehbar ist, besteht außerdem der Vorteil, daß ein Ecken der Vorrichtung in ihrer Führung und damit Hemmungen, welche die Schwerkraftwirkung beeinträchtigen könnten, nicht vorkommen können. Ferner kann man bei der drehbaren Lagerung durch entsprechende Anordnung der Drehachse des Gehäuses der Schleifvorrichtung· den durch das Eigengewicht der Vorrichtung erzeugten Schleif druck von vornherein genau regeln, und zwar je nach Bedarf so, . daß die Reibung der Schleifscheibe am Kreismesser keine Erhöhung des Schleif druckes zur Folge hat, oder aber auch so, daß die Mitnahmereibung zwischen Messer und Schleifscheibe einen genau bestimmten zusätzlichen Anpressungsdruck erzeugt. Ferner ist es nicht nur möglich, die Gewichtswirkung der Vorrichtung durch ein Zusatzgewicht zu erhöhen, sondern man kann erforderlichenfalls auch umgekehrt ein Gegengewicht anbringen, um die Eigengewichtswirkung der Schleif vorrichtung zu verringern. Es ist also für die Regelung des Schleif druckes, die von vornherein .$2C|jii ■ Einbau der Schärfvorrichtung stattv findet und mit der die Bedienungsperson selbst '•nichts zu tun hat, ein weiter Spielraum gegeben.
Die drehbare Lagerung des Gehäuses einer Schleifvorrichtung ist an sich bekannt, aber
nur in Verbindung mit solchen Schärf vorrichtungen, bei denen die Schleifscheibe von Hand
an das Kreismesser angedrückt wird. Dabei treten die geschilderten neuen Vorteile nicht 75'
ein.
Die Schärfvorrichtung kann außer einer Schleif scheibe eine unter Federwirkung stehende
Abgratscheibe enthalten, die während des Senkens der Schärfvorrichtung durch eine
" Hubkurve aus der Messerebene herausgedrückt wird. Sie kann ferner so angeordnet sein, daß
sie beim Nichtgebrauch in eine Stellung seit-'wärts von der Messerebene gebracht werden
kann. Diese Seitwärtsbewegung kann entweder durch Drehen um eine zusätzlich mm
Drehzapfen des Gehäuses der Schärfvorrichtung vorgesehene Achse oder dadurch erfolgen,
daß die Schärfvorrichtung auf ihrem waagerechten Zapfen verschoben wird. Im
ersten Falle ist die Hubkurve, welche die Abgratscheibe
beim Senken der Schärfvorrichtung aus der Messerebene herausdrückt, erfindungsgemäß
an dem drehbaren Träger für das drehbare Gehäuse fest angeordnet. Im
zweiten Falle ist sie dagegen mit der Schärfvorrichtung auf dem waagerechten Drehzapfen
verschiebbar, aber gegenüber diesem Zapfen undrehbar.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. ι eine Ansicht eines Teiles des Kreismessers
einer Aufschnittschneidemaschine und der benachbarten Teile einer Schärfvorrichtung
nach dem ersten Beispiel von der Rückseite,
Fig. 2 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1, wobei der Deutlichkeit
halber einzelne Teile weggelassen sind,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht der Schärfvorrichtung,
Fig. 4 einen Achsenschnitt durch die Schleifscheibe,
Fig. $ und 6 den Fig. 1 und 2 entsprechende
Ansichten des zweiten Ausführungsbeispieles,
Fig. 7 eine Teildraufsicht,
Fig. 8 eine geschnittene Draufsicht der Schärfvorrichtung,
Fig. 8 eine geschnittene Draufsicht der Schärfvorrichtung,
Fig. 9 eine Konstruktionseinzelheit im Schnitt, · "
Fig. ι ο einen Schnitt nach der Linie X-X in
Fig. 9.
Die Schärfvorrichtung besitzt ein Gehäuse 6, das eine Schleifscheibe 7 und eine Abgratscheibe
8 enthält. Die Schleifscheibe 7 ist auf einer festen Achse 9 drehbar, aber unverschiebbar
gelagert, während die Abgratscheibe 8 mit ihrer Achse 11 nicht nur drehbar,
sondern auch axial verschiebbar gelagert ist und unter Wirkung einer Andrückfeder 13
steht. Das Gehäuse 6 ist an seinem einen Ende mit einem Handgriff 35 versehen und
mit seinem anderen Ende um einen waagerechten Zapfen 14 drehbar gelagert, so daß
es in lotrechter Richtung auf das Kreismesser ι gesenkt werden kann. Der waagerechte
Drehzapfen 14 sitzt in einem hülsenförmigen Träger 15, der auf einem senkrechten Pfosten
19 in der Höhe einstellbar gehalten ist, und zwar mittels einer die geschlitzte Hülse um
den Zapfen zusammenpressenden Spannschraube 18. Damit der Träger 15 nicht um
den Zapfen 19 verdreht werden kann, führt er sich mittels einer an ihm vorgesehenen Gabel
21 auf einem zum Pfosten 19 parallelen Bolzen
22. Am Träger 14 ist eine Hubkurve 16 befestigt, welche mit dem hinteren Ende der
Achse 11 der Abgratscheibe 8 zusammenwirkt und dazu dient, diese Scheibe während des
Senkens der Schärfvorrichtung auf das Kreismesser vorübergehend von der Messerkante
wegzudrücken.
Der senkrechte Pfosten 19 wird von einem Böckchen 20 getragen, das am Messerbock 2
der Schneidemaschine um eine waagerechte Achse 23 verschwenkbar ist, derart, daß die
Schleifvorrichtung beim Nichtgebrauch in eine Stellung seitlich von der Messerebene, nämlich
auf der Rückseite des Messers, gebracht werden kann. In dieser Ruhestellung stützt
sich das Gehäuse 6 der Schärfvorrichtung auf einen Vorsprung 34 an der Hülse 15. Das Verschwenken
des Böckchens 20 um die Achse 23 wird durch das Zusammenwirken eines am Messerbock 2 vorgesehenen Anschlagstiftes 24
mit den Wänden einer Aussparung 27° des
Böckchens begrenzt.
Soll das Kreismesser 1 geschärft werden, dann wird das Gehäuse 6 der Schärfvorrichtung
mittels der Handhabe 3 5 angehoben und dann um die Achse 23 gegen die Messerebene
hin verschwenkt. Alsdann wird es durch Drehen um die Gehäuseachse 14 auf das Kreismesser
gesenkt. Dabei legt sich die Schleifscheibe 7 an die Anschlifffläche des Messers 1
an, an der sie durch die Schwerkraftwirkung der ganzen aus dem Gehäuse 6 und den daran
gelagerten Teilen bestehenden Schärfvorrichtung angedrückt wird. Die Abgratscheibe 8
wird beim Senken der Vorrichtung durch die Hubkurve 16 zunächst aus der Messerebene
herausgedrückt und legt sich dann unter Wirkung der Feder 13 auf der der Anschlifffläche
entgegengesetzten Seite an die Messerkante an. Damit bei der Bewegung der Schärfvorrichtung
in die Arbeitsstellung !und beim Entfernen aus derselben ein Anstoßen am Messer nicht vorkommen kann, ist am Gehätise 6 der
Schärfvorrichtung ein abwärts gerichteter Anschlagarm 28 vorgesehen, der über einem am
Messerbock 2 befestigten, als Gegenanschlag dienenden Hilfsmesserschutz 29 hinweggehoben
werden muß.
Die Ausführung nach Fig. 6 bis 10 unterscheidet
sich von derjenigen nach Fig. 1 bis 5 im wesentlichen dadurch, daß die Bewegung
der Schärfvorrichtung in eine seitliche Ruhestellung statt durch Drehen um eine zusätzliche
Achse durch waagerechtes Verschieben geschieht. Zu dem Zwecke ist der Lagerarm 44 des Gehäuses 6 mit seiner Nabe 45 auf
dem waagerechten Gehäusedrehzapfen 43 verschiebbar angeordnet, während der Zapfen 43
selbst am Messerbock 2 der Maschine fest angeordnet ist. Die Hubkurve 16 zur Steuerung
der Abgratscheibe 8 ist mit der Schärfvorrichtung auf dem Zapfen 43 verschiebbar,
aber undrehbar. Zu dem Zwecke ist ein diese Kurve tragender Arm mit einer büchsenförmigen
Nabe 40 versehen, die auf dem Zapfen 43 verschiebbar sitzt und durch Eingriff eines am
letzteren vorgesehenen Querstiftes 42 in einen Längsschlitz 41 der Nabe gegen Drehen gesichert
ist. Die Nabe 40 trägt ihrerseits das Gehäuse 6, indem die Nabe 45 des Gehäusearmes
44 auf der Büchse 40 zwischen einem Bund und einer Mutter drehbar, aber unverschiebbar
sitzt.
Auch hier sind Mittel'vorgesehen, um beim Bewegen der Schärfvorrichtung in die Arbeitsstellung
bzw. Ruhestellung ein Anstoßen am Messer zu verhindern. Diese Mittel bestehen aus einem am Messerbock 2 befestigten
Zapfen 46 mit Bund 47 und einer an der Gehäusenabe 45 vorgesehenen Nase 48, die am
Bund 47 nur dann vorbeigeht, wenn die Schärfvorrichtung um einen ausreichenden Betrag
angehoben ist. Der Kopf 46' des Bolzen 46 dient im Zusammenwirken mit der Nase 48
zur Abstützung des Gehäuses 6 in der Ruhestellung. Um ein zu holies Anheben der Schärfvorrichtung zu verhindern, kann an der
Nabe 45 noch eine zweite Nase 49 vorgesehen sein, die ebenfalls mit dem Bolzen 46 und
dessen Bund 47 zusammenwirkt.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 wird die Schärfvorrichtung, nachdem
sie in die Arbeitsstellung verschoben ist, in lotrechter Richtung auf das Kreismesser 1
gesenkt, worauf die Schleifscheibe 6 durch Schwerkraftwirkung an die Anschlifffläche des
Messers angedrückt wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Schärfvorrichtung für das Kreismesser an Aufschnittschneidemaschinen, bei der sich die Schleifscheibe unter Wirkung der Schwerkraft an die Anschlifffläche des Messers anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die in einem um einen waagerechten Zapfen (14 oder 43) schwenkbaren Gehäuse (6) sitzende Schleifscheibe (7) unter dem Gewicht der ganzen. Vorrichtung in etwa lotrechter Richtung an die Anschliff fläche des Messers (1) anlegt.
- 2. Schärfvorrichtung nach Anspruch 1, die außer einer Schleifscheibe leinie Abgratscheibe enthält und durch Drehen um eine Achse seitlich aus dem Bereich des Messers versdhwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubkurve (16), welche die unter Feuerwirkung stehende Abgratscheibe (8) während des Senkens der Schärfvorrichtung aus der Messerebene herausdrückt, an dem drehbaren Träger (15) für das drehbare Gehäuse (6) fest angeordnet ist.
- 3. Schärfvorrichtung nach Anspruch 1, die außer einer Schleifscheibe eine Abgratscheibe enthält und durch Verschieben auf ihrem waagerechten Zapfen aus dem Bereich des Messers verschoben "werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubburve"(16), welche die unter Federwirkung stehende Abgratscheibe (8) während des Senkens der Schärfvorrichtung aus der Messerebene hierausdrückt, zusammen mit der Schärfvorrichtung auf dem Drehzapfen (43) verschiebbar, aber gegenüber diesem Zapfen undrehbar ist.
- 4. Schärfvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubkurve (16) an einer auf dem Drehzapfen (43) verschiebbaren, aber undrehbaren Büchse (40) sitzt, auf der das Gehäuse (6) der Schärfvorrichtung drehbar lagert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB662640X | 1934-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE662640C true DE662640C (de) | 1938-07-18 |
Family
ID=10491049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA77903D Expired DE662640C (de) | 1934-12-11 | 1935-12-11 | Schaerfvorrichtung fuer das Kreismesser an Aufschnittschneidemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE662640C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934364C (de) * | 1951-08-02 | 1955-10-20 | Paul E Kempkes | Haushaltschneidemaschine |
-
1935
- 1935-12-11 DE DEA77903D patent/DE662640C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934364C (de) * | 1951-08-02 | 1955-10-20 | Paul E Kempkes | Haushaltschneidemaschine |
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