DE662429C - Zapfvorrichtung mit Stechrohr - Google Patents

Zapfvorrichtung mit Stechrohr

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DE662429C
DE662429C DEF82066D DEF0082066D DE662429C DE 662429 C DE662429 C DE 662429C DE F82066 D DEF82066 D DE F82066D DE F0082066 D DEF0082066 D DE F0082066D DE 662429 C DE662429 C DE 662429C
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DE
Germany
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beer
line
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tap
carbon dioxide
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Expired
Application number
DEF82066D
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English (en)
Inventor
Karl Foerster
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0801Details of beverage containers, e.g. casks, kegs
    • B67D1/0802Dip tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
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    • B67D1/0829Keg connection means
    • B67D1/0831Keg connection means combined with valves

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Zapfvorrichtung mit Stechrohr Die Erfindung betrifft eine Zapfvorrichtung mit Stechrohr für Bierfässer, bei der ein Druckausgleichsventil zwischen Bierleitung und Köhlensäureleitung vorgesehen ist, um das in der Bierleitung stehende Bier in das Faß zurückzuleiten und gleichzeitig ein Durchleiten der Kohlensäure durch das Bier zu ermöglichen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen zum Zurückleiten des Bieres ist das Druckausgleichsventil in der Nähe des Schankhahnes angeordnet, so daß eine besondere lange Kohlensäuredruckleitung erforderlich ist, die von der Flasche bzw. von dem Stechhahn bis zu dem Druckausgleichsventil am Schankhahn geführt ist. Mit dieser Leitung kann das Bier in das Faß zurückgedrückt werden, wobei gleichzeitig bei diesem Zurückdrücken auch Kohlens,äure durch das Bier ins Faß gedrückt werden kann, sofern ein entsprechend hoher Druck in der Kohlensäureleitung vorhanden ist. Bei diesen bekannten Zapfvorrichtungen kann das Bier also nur gelegentlich, d. h. beim Zurückdrücken des in der Bierleitung stehenden Bieres mit Kohlensäure angereichert werden.
  • Die neue Zapfvorrichtung vermeidet die vorerwähnten Mängel mit einer Zapfvorrichtung, bei der das Druckausgleichsventil am Stechhahn derart angeordnet ist, daß eine unmittelbare Verbindung der an dem Stechhahn angeschlossenen Kohlensäureleitung ,mit der Bierleitung hergestellt werden kann. Vorteilhaft besteht dieses Stechrohr aus zwei parallel laufenden und bis zum Faßboden reichenden Rohren mit seitlichen Rohrstutzen zum Anschluß der Kohlensäure- bzw. Bierleitung, wobei an der oberen Stirnfläche der Rohre ein Druckausgleichsventil, Hahn o. dgl. angebracht ist.
  • Durch die Anordnung des Druckausgleichsventils unmittelbar an dem Stechhahn wird die bei den bekannten Zapfvorrichtungen notwendige lange Kohlensäuredruckleitung zum Schankhahn gespart. Die neue Anordnung des Druckausgleichsventils am Stechhahn hat ferner den Vorteil, daß beim öffnen dieses Ausgleichsventils die Kohlensäure entgegen dem in das Faß zurückfließenden Bier in die Bierleitung dringt und dabei das evtl;: schal gewordene Bier wiederum mit Kohkn# säure anreichert. -Es ist ferner durch diese Ausbildung nicht nur möglich, das Bier durch Aufdrehen des Druckausgleichscentils in das Faß zurückzuleiten, sondern ,es wird gleichzeitig ständig, d. h. während des Ausschenkens, Kohlensäure durch das Bier im Faß geleitet.
  • Die -Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt: Fig. i die Ansicht der in ein Faß eingesetzten neuen Zapfvorrichtung, Fig. 2 die Zapfvorrichtung der Fig. i, teilweise geschnitten, in gräßerem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.2. Fig.4 eine etwas andere Ausführungsform der Zapfvorrichtung nach der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist mit i ein Faß angedeutet, in das in bekannter Weise mittels einer Spundlochbüchse 2 beliebiger Konstruktion ein Stechrohr 3 eingesetzt ist. Mit 4 ist die von der Kohlensäureflasche kommende Druckleitung und mit 5 die zum Schankhahn führende Bierleitung bezeichnet. Erfindungsgemäß ist am Kopf 'des Stechrohres 3 ein Druckausgleichsventil6 vorgesehen, mit dem eine Verbindung der Kohlensäuredruckleitung 4 und der Bierleitung 5 hergestellt werden kann, um damit das in der Leitung 5 stehende Bier in das Faß zurückfließen zu lassen. Die beispielsweise gezeigten Einzelheiten der neuen Zapfvorrichtüng sind aus den Fig. 2 bis 4 zu entnehmen. Das Stechrohr besteht erfindungsgemäß aus zwei parallel laufenden und bis zum Faßboden reichenden Rohren 7, 8 bzw. 9 und i o. Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind zwei Halbrundrohre verwendet, deren Anordnung im Querschnitt aus Fig. 3 zu entnehmen ist. Die aneinanderstoßenden Längskanten i i werden zweckmäßig durch Lötung abgedichtet.
  • Bei der Ausführung nach Fig. ¢ sind zwei ineinandergesteckte Rohre verschiedenen Durchmessers verwendet, die zweckmäßig exzentrisch zueinander angeordnet sind. An den beiden parallel laufenden Rohren 7, 8 bzw. 9 und i o sind zwei seitliche Rohrstutzen 12 und 13 zum Anschluß der Kohlensäureleitung und Bierleitung mittels überwurfmuttern 14 o. dgl. vorgesehen. Bei der gezeigten vorteilhaften Ausführung ist an der oberen Stirnseite der Rohre ein Druckausgleichsventil, ein Hahn o. dgl. vorgesehen. In Fig. 2 ist mit 15 ein. Gehäuse für ein Hahnkücken 16 bezeichnet, das mit den Rohren 7 und 8 fest verbunden, z. B. aufgelötet, ist. In dem Gehäuse 15 sind zwei Kanäle 17 und 18 vorgesehen, die in bestimmter Stellung des Hahnkückens 16 eine Verbindung zwischen den Rohren 7 und 8 her-'@tellen. Das Hahnkücken 16 kann mit einem ,eigneten Handgriff i9 betätigt werden, der gegebenenfalls durch einen Bowdenzug o. dgl. vom Schanktisch aus betätigt werden kann. Soll demgemäß das Bier aus der Leitung 5 zurückgeleitet werden, so wird -das Hahnkücken i 5 so gedreht, daß die Kohlensäure von dem Rohr 7 durch die Leitungen 17, 18 in das Rohr 8 übertreten kann. Hierdurch ist ein Druckausgleich geschaffen, so daß das Bier in der Leitung 5 durch das Rohr 8 in das Faß zurückfließt, während gleichzeitig Kohlensäure in der Leitung 5 aufsteigt. Hierdurch wird das Zurückfließen des Bieres etwas gehemmt bzw. verlangsamt, so daß keine Schaumbildung eintritt.
  • Die gezeigte Ausführung des neuen Stechrohres ermöglicht ein Einleiten der Kohlensäure in das Faßbier. Beim Ausschenken des Bieres strömt die Kohlensäure durch das Rohr 7 nach unten, tritt hier durch seitliche öfl"nungen 2-o aus und steigt in dem Faß nach oben. Das Faßbier wird also beim Ausschenken ständig mit Kohlensäure angereichert. Das untere Ende des Stechrohres 3 ist durch einen Boden 2 i abgeschlossen. Das Bier tritt durch kleine seitliche öffnungen 22 in das Röhr 8 ein bzw. aus.
  • In Fig. 4 ist eine etwas andere Ausführungsform mit exzentrisch angeordneten Rohren 9 und i o gezeigt. Das Hahngebäuse 15 ist bei dieser Ausführung mit einer Art überwurfmutter 23 auf das Stechrohr aufgeschraubt, wobei eine Dichtung 24 verwendet ist.
  • Die Verbindung der Kohlensäure- und Bierleitung kann auch durch andere Anordnung und Gestaltung eines Ventils, Schiebers o. dgl. hergestellt werden. Wesentlich ist nur, daß diese Verbindung am Stechhahn selbst, ohne Zuhilfenahme einer besonderen, zum Schankhahn führenden Leitung hergestellt wird.
  • Das Stechrohr wird so lang bemessen, daß es nicht nur für eine Faßgröße, sondern für mehrere Faßgrößen Verwendung finden kann. Die Spundlochbuchse 2 wird dann entsprechend auf dem Stechrohr verschoben.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Zapfvorrichtung mit Stechrohr für Bierfässer, bei der ein Druckausgleichsventil zwischen Bierleitung und Kohlensäureleitung zum Zurückführen des Bieres aus der Leitung in das Faß vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckausgleichsventil am Stechhahn derart angeordnet ist, daß eine unmittelbare Verbindung der an dem Stechhahn angeschlossenen Kohlensäureleitung mit der Bierleitung hergestellt werden kann. z. Zapfvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Stechrohr aus zwei parallel laufenden, an sich bekannten und bis zum Faßboden reichenden Rohren mit seitlichen Rohrstutzen zum Anschluß der Kohlensäure- bzw. Bierleitung besteht, und daß an der oberen Stirnfläche der Rohre ein Druckausgleichsventil, Hahn o. dgl. angebracht ist. 3. Zapfvorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß das Stechrohr aus zwei aneinanderliegenden Halbrundrohren besteht.
DEF82066D 1936-11-22 1936-11-22 Zapfvorrichtung mit Stechrohr Expired DE662429C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3303357A1 (de) * 1983-02-02 1984-08-02 Mallek, Heinz, 5172 Linnich Verfahren zum entleeren von unter druck stehenden zapfleitungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3303357A1 (de) * 1983-02-02 1984-08-02 Mallek, Heinz, 5172 Linnich Verfahren zum entleeren von unter druck stehenden zapfleitungen

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