DE661908C - Farbbilduebertragungsempfaenger - Google Patents

Farbbilduebertragungsempfaenger

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DE661908C
DE661908C DEA69871D DEA0069871D DE661908C DE 661908 C DE661908 C DE 661908C DE A69871 D DEA69871 D DE A69871D DE A0069871 D DEA0069871 D DE A0069871D DE 661908 C DE661908 C DE 661908C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/46Colour picture communication systems
    • H04N1/50Picture reproducers
    • H04N1/502Reproducing the colour component signals dot-sequentially or simultaneously in a single or in adjacent picture-element positions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
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  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)

Description

  • Farbbildübertragungsempfänger Die Erfindung bezieht sich auf einen Farbbiildübertragungsempfänger, auf den der Farbeindruck, den ein jeder Bildpunkt der Sendeseite auf den Beschauer macht, in Gestalt einer bestimmten Anzahl aufeinanderfolgender Stromstöße gelangt, von denen ein jeder einer vorbestimmten Farbe des sichtbaren Spektrums zugeordnet äst -und dem Betätigungsrelais eines diese Farbe enthaltenden Gefäßes zugeleitet wird, während seine Größe dem Anteil :entspricht, den diese Farbe an ein Gesamtfarbeindruck hat.
  • Bei derartigen Farbbildempfängern wurde bisher stets eine Farbmischung vorgenommen, und zwar entweder meinem besonderen Mischgefäß oder ohne ein solches .unmittelbar auf dem Aufnahmepapier. Die erstgenannten Farbbildübertragungsempfänger haben den Nachteil, daß das Mischgefäß nach Fertigstellung eines jeden Bildpunktes erst gereinigt werden muß, um den folgenden Farbpunkt nicht durch die zurückbleibenden Farb: reste des voraufgegangenen zu verfälschen. Die zweitgenannten Farbbildübertragungsempfänger haben den Nachteil, daß aus jedem Farbgefäß nur so viel Farbe austreten darf, wie zur Herstellung eines :einzelnen . Farbpunktes jeweils gerade benötigt wird. Da die insgesamt für den einzelnen Farbpunkt benötigte Mischfarb.enmnenge an sich schon sehr klein ist, kann man sie nacht noch auf eine beliebige Anzahl Einzelfarbgefäße verteilen, sondern muß sich mit wenigen Gefäßen, etwa drei, zur Zusammensetzung der Mischfarbe begnügen, Aber auch bei dieser geringen Anzahl von Einzelfarbgefäßen arbeiten Empfänger dieser Art nicht immer einwandfrei, da die winzigen, aus jedem Gefäß austretenden Farbflü:ssigkeitsmengen nicht jederzeit beherrschbar sind. So bleiben z. B. oft am Gefäßauslauf Farbflüssigkeitstropfen hängen und gelangen erst auf das Papier, wenn der Bildpunkt, für den sie bestimmt waren, sich schon wegbewegt hat. Da, nur wenige Farbgefäße, kaum mehr als drei, zur Verfügung stehen, ist ;eine originalwahre Wiedergabe infolgedessen nur unter großen Schwierigkeiten und ständiger überwachung des Empfängers erreichbar.
  • Alle diese Nachteile der bekannten Farbbl:dübertraguizgsempifäng;er werden nun gem:äh. der Erfindung dadurch vermieden, daß an dem Betätigungsrelais eines jeden Farbgefäßes Beine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die das Relais während der übertragung eines Bildpunktes für die Betätigung durch den auf das: Relais :entfallenden Stromstoß nur dann freigibt, wenn dieser Stromstoß in der den Farbeindruck des Bildpunktes übermittelnden Stromstoßreihe der größte ist.
  • Es wird also gemäß der Erfindung jede Mischung vermieden und für den Bildpunkt nur ein einziges Farbgefäß zur Einwirkung gebracht, und zwar dasjenige, dessen Farbe in der senders.eitig vorhandenen Mischfarbe am stärksten hervortritt. Infolgedessen kann bei jedem Bildpunkt im Empfänger der I,rfndung mit einer ausreichend großen, stets beherrschbaren Farbflüssigkeitsmenge gearbeitet werden.
  • Durch den Farbbildübertragungsemp.fänger der Erfindung wird wegen der ausschließliehen Wiedergabe der im Mischfarbpunkt, senderseitig am stärksten hervortretenden Einzelfarbe an sich eine unrichtige Farbwieder= gabe bedingt. Es hat sich aber überraschertierweise gezeigt, daß diese Tatsache für den Betrachter nächt in störender Weise in Erscheinung tritt. Die Unrichtigkeit der Farbwiedergabe kann überdies in jedem gewünschten Maße dadurch gemildert werden, daß man die Farbabstufungen der einzelnen Farbgefäße weitgehend unterteilt, also eine große Anzahl von Farbgefäßen vorsieht. Einer Vermehrung der Farbgefäße ist bei' dem Empfänger der Erfindung, wenigstens durch die Kleinheit der aus den Gefäßen austretenden Farblüssigkeitsmengen, nicht wie ]Sei bekannten Empfängern, eine Grenze gesetzt.
  • Zur Verwirklichung eines Empfängers der Erfindung kann grundsätzlich jede Anordnung Verwendung finden, die ;es erlaubt, aus einer Reihe aufeinanderfolgender Stromstöße den größten herauszusuchen. Solche Anordnungen sind sowohl als .elektromechanische als auch ,als rein elektrische in vielfacher Weise denkbar.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCFI: ` Farbbildübertragungsempfänger, auf den -der Farheindruck, den ein jeder Bildpunkt der S.enderseite auf den Beschauer macht, in Gestalt einer bestimmten Anzahl aufeinanderfolgender Stromstöße gelangt; von denen ein' jeder einer vorbestimmten Farbedles sichtbaren Spektrums zugeordnet ist und dem -Betätigungsrelais eines diese Farbe flüssig enthaltenden Gefäßes zugeleitet wird, während seine Größe dem Anteil entspricht, den diese Farbe an dem G:esamtfarbeiindruck des Bildpunktes hat, ,dadurch gekennzeichnet, däß an jedem Betätigungsrelais eine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, .die das Relais während der Übertragung eines Bildpunktes für die Betätigung durch den auf das Relais entfallenden Stromstoß nur dann freigibt, wenn dieser Stromstoß in der den Farbeindruck des Bildpunktes übermittelnden Stromstoßreihe der größte ist.
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