DE654613C - Verfahren zum Herstellen von Schablonen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schablonen

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DE654613C
DE654613C DEB167460D DEB0167460D DE654613C DE 654613 C DE654613 C DE 654613C DE B167460 D DEB167460 D DE B167460D DE B0167460 D DEB0167460 D DE B0167460D DE 654613 C DE654613 C DE 654613C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/14Forme preparation for stencil-printing or silk-screen printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Schablonen Die Erfindung betrifft eile Verfahren zur Herstellung von Tochterschablonen, insbesondere fein gerasterten, durchbrochenen Schablone n, die ,als Druckträger der bekannten Vervi@elfältiger oder Büromaschinen dienen.
  • Bisher wurden Dawerschablonenblätter,, d. h. z. B. mittels, Cellulosederivate, Protein, Wachs usw. überzogene japanfaserpapiere, mit Schrift .oder Zeichnung mittels photomechanischer Verfahren oder auf dem Wege des. Durchrädelns, Durchritzensoder Prägens versehen. Diese Verfahren sind zeitraubend, zumal bei der Herstellung mehrerer Schablonen jede Sch ahlone ,einzeln gezeichnet werden muß.
  • Es ist bekannt, durch die öffnungen einer Mutterschablone z. B. aus Celluloid oder Blech hindurch ein Blatt mittels Bürsten, Pinsel u. dgl. zu bearbeiten, wodurch T:ochters.chabl.enen aus dünnem Papieroder Schablonenblech entstehen. Die bisher in dieser Weise hergestellten Tochterschablonen eignen sich aber nicht, um eine größere Anzahl von Drucken zu bewerkstelligen.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es möglich ist, fein gerasterte, durchbrochene Dauerschablonen in bedeutend einfacherer Weise als bisher dadurch herzustellen, daß man bei dem letzterwähnten, an sich bekanntenVerfahren für dieTochterschablone ein handelsübliches D.auerschablonenblatt verwendet. Dieses besitzt infolge seiner Zusammensetztuig aus Japanfaser und einer geeigneten Emulsion eine große Elastizität und Widerstandsfähigkeit, so daß z. B. beim Durchbürsten der Durchbrechungen einer fein gerasterten Mutterschablone aus Metall die einzelnen Rasterstege sich unverrückbar auf die Unterlage übertragen und dadurch einerseits die feinen Halbtonraster scharf wiedergeben, andererseits die durch die Japanfaser zusammengehaltenen Stege beim Druckvorgang nicht zerreißen.
  • Das Verfahren kann beispielsweise wie folgt ausgeführt werden: Auf seine schmiegsame Unterlage wird die perforierbare Unterlage, d. h. das die Tochterschablone ergebende Dauerschablonenblatt, gelegt und darauf eine Schablone, z. B. .aus Metall. Die auf der Metallschablone vorhandene Schrift, Bildoder Zeichnung- wird in der Weise auf die perforierbare Unterlage übertragen, daß die Metallschablone mit Bürste. oder Pinsel wiederholt kräftig geschlagen wird, so daß durch das Durchdringen der Borsten durch die U-cher der Metallschablone die Unterlage durchlöchert wird. Als Metallschablone wird am zweckmäßigsten eine solche verwendet, die einen Raster enthält. Solche Schablonenk@önn en durch Schneiden ,oder auf photomechanischem Wege hergestellt werden. Die Borsten der Bürste oder des Pinsels müssen einerseits so, fein sein, d,aß sie in die feinsten Löcher des. Rasters der Schablone eindringen können. Sie dürfen andererseits nicht infolge zu großer Sprödigkeit ,abbrechen, wenn sie die nicht durchlöcherten Teile der Metallschablone treflen. Z. B. wind man mit Vorteil,eine Drahtbürste von entsprechender Feinheit und Stabilität der Borsten verwenden. Wie die Bürste bewegt wird, ist grundsätzlich bedeutungslos";y so kann. das Schlagen von Hand wie, auch mechanischem Wege erfolgen.
  • Ein besonderer Vorteil des eschilderteü1 g Verfahrens besteht darin, daß die durch das Durchdringen der Borsten auf der Unterlage entstehenden Lochungsgrate und Rasterstege Schablone und Unterlage während des Perforierungsvorganges unverrückbar auf das genaueste verbinden, so d.aß weitere Hilfsmittel zu diesem Zwecke entbehrlich werden.. Andererseits wird auch die Rückseite der Tochterschablone so durchschlagen, daß selbst der feinste Rasterpunkt während des Arbeitsvorganges nachgeprüft werden kann. Diese Nachprüfung wird erleichtert durch den Niederschlag der Metallbürste; die das @entsprechende Rasterbild auf der Vorder- .und Rückseite der Tochterschablone hervorruft. Dieses Kontrollieren des photographischen Rasterpunktes ist bei feinen Arbeiten, namentlich für Mehrfärbendruck, von großer Bedeutung.
    Verfahren. gibt die Tonwerte durch die
    'ung des Bildes in große und kleine
    , te wieder.
    e; nach dem Verfahren gemäß der Erfm-
    ,
    , iii#äg un. f( hergestellten Schablonen können in be-
    kannter Weise auf Bümdruckinaschinen, -und zwar sowohl Flach -druckern wie Drehvenielfältigern, venvendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT AN SPRücHR i. Verfahren ziun Herstellen von TochterschabIonen., wobei durch die öffnungen der Mutterschablone hindurch ein Blatt mittels Bürsten, Pinsel u. dgl. bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die Tochterschablone eine ha;ndelsiibli,cli@e Dauerschablone verwendet wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterschablone gerasterte Halbtonmuster enthält.
DEB167460D 1934-11-02 1934-11-03 Verfahren zum Herstellen von Schablonen Expired DE654613C (de)

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