DE6608279U - Schnorchel fuer fahrzeuge. - Google Patents
Schnorchel fuer fahrzeuge.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating devices
- B60H1/00357—Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles
- B60H1/00414—Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles for military, emergency, safety or security vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating devices
- B60H1/24—Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant
- B60H1/26—Ventilating openings in vehicle exterior; Ducts for conveying ventilating air
- B60H1/30—Air scoops
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Description
HENSCHEL - AESKE Kassel, den 23. April 1964
Aktiengesellschaft Dä/be
21 o2
"Schnorchel für Fahrzeuge"
Die Erfindung betrifft Schnorchel für Fahrzeuge ,vorzugsweise ge-.*. ,
panzerte Gleisketten- oder Radf ahrzetrge, die sich zeitweilig unter
nasser bewegen, bzw. aufhalten.
Unterseeboot her sind seit langem Schnorchel zur Aufnahme von
Abluft- und Zuluftschachten, Beobachtungseinrichtungen und dergl.
bekannt, die teleskopartig ausfahrbar sind.. Sie sind z.T. durch I* Hilfseinrichtungen auf Sie jeweilige Tauchtiefe einstellbar, in der
( sich das Boot gerade befindet.
Kinen ähnlichen Schnorchel z»B. für einen Panzer zu verwenden, der ja
j nur relativ selten ein Gewässer (Fluß, See usw.) in Tauchfahrt zu
durchqueren hat, wäre einmal viel zu aufwendig und zu teuer und zum
anderen infolge des großen Platzbedarfes, den die Zusatzeinrichtungen
im Fahrzeusinneren benötigen, kaum zu verwirklichen. Man ist deshalb
\ bei bekannten Ausführungen dazu übergegangen, einen starren, evtl.
( aus mehreren TeilsHcken zusammensetzbaren Rohrkörper, z.B. aus Stahl
■ als Schnorchel zu verwenden. Dieser Rchrkörper wird in der Regel kurz
vor der Einfahrt in ein Gewässer auf das Fahrzeug aufgebaut und ragt dann, entsprechend der zu erwartenden Aassertiefe, weit über den
Fahrzeugaufbau hinaus. Einem etwaigen Gegner wird dadurch die opti-,
sehe Ortung des mit einem starren Schnorchel ausgerüsteten Fahrzeugs
; wesentlich erleichtert. Daneben bringen auch das Gewicht und vor
allem der arole Raumbedarf des Starrschnorchels große Nachteile mit
sich. In vielen Fällen ist es nicht raöxlich, einen solchen Rohrkör-T)Pr
be: Nichtbenutzung im Fahrzeuginneren zn verstauen. Veejen der
Verletzbirkeit durch Geschosse oder Splitter ist es ^uch nicht
zweckmäßig, ihn außen auf dem Fahrzeugaufbau zu transportieren. Unter
Umständen ist es deshalb erforderlich,den Rohrkörper vor Tauchfahrten
durch Freaidfahrzeuge herbeischaffen zu lassen. Die Operationsfähig-
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-2 - 5 \
keit eines Kampffahrzeuges ist dadurch bei schnell wechselndem I
Kampfverlauf sehr eingeengt. |
Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen i
Schnorchel zu schaffen, der sich auf einfache deise der jeweiligen
Aassertiefe anpaßt, ein geringes Gewicht aufweist und bei Nichtbenutzung nur wenig Raum benötigt.
Aassertiefe anpaßt, ein geringes Gewicht aufweist und bei Nichtbenutzung nur wenig Raum benötigt.
Bekannt ist es, die Schnorchelwandungen aus einer wasserdichten, !
flexiblen Haut zu fertigen, mit Versteifungsringen z.B. aus Stahl, I die in Abständen parallel übereinander liegen, (um ein vollstän- C.--.J
diges Einbeulen oder Einschnüren der flexiblen Haut infolge des auf ί
ihr lastenden Wasserdruckes zu verhindern). |
s Die Erfindung besteht darin, daß der Durchmesser eines derartigen <
Schnorchels nach oben hin zunimmt. i
Diese Form läßt den vom Wasser auf die Schnorchelwandungen ausgeübten
Druck als Auftriebskraft wirksam werden, so daii der Schnorchel
bei entsprechender Dimension! eruns; ohne jieden weiteren Zusatzschwimmkörper
schwimmfähig ist. In sehr vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Srfiniung werden die Durchmesser der parallel übereinander
angeordneten Versteifungsrinp;e so abgestuft, daß der 3rthrtrvr»ehAl ±n
axialer Sichtung zusammenfaltbar ist und in zusacnengefalteten Zustand eineflache Scheibe bildet. Bei Einfahrt in eia Gewässer ent- * faltet sich der Schnorchel mit zunehnender .ifassertiefe also selbsttätig, während er sich bei abnehmendem Wasserstand selbsttätig zusammenfaltet.
axialer Sichtung zusammenfaltbar ist und in zusacnengefalteten Zustand eineflache Scheibe bildet. Bei Einfahrt in eia Gewässer ent- * faltet sich der Schnorchel mit zunehnender .ifassertiefe also selbsttätig, während er sich bei abnehmendem Wasserstand selbsttätig zusammenfaltet.
Um das Überlaufen von »Yasser in den Schnorchel auszuschließen, ist
in Ergänzung des Erfindungsgedankens ein Schwallblech aa oberen Rand des Schnorchels vorgesehen. Je nachdem wie hoch sein Gewicht ist,
wird es entweder vom Schnorchel selbst oder durch einen Zusatzschwimmkörper getragen, wobei selbstverständlich Schwallblech und
Zusatzschwimmkörper auch aus einem Stück bestehen können.
in Ergänzung des Erfindungsgedankens ein Schwallblech aa oberen Rand des Schnorchels vorgesehen. Je nachdem wie hoch sein Gewicht ist,
wird es entweder vom Schnorchel selbst oder durch einen Zusatzschwimmkörper getragen, wobei selbstverständlich Schwallblech und
Zusatzschwimmkörper auch aus einem Stück bestehen können.
In besonders günstiger Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist das]
Schwallblech zu einem Ring geformt und aus be3chußfestea iiaterial, ]
z.B. Panzerstahl, gefertigt. Äird dann dafür Sorge getragen, daS der]
scheibenförmig zusaira|H|Aa3.te££ $efä des Schnorchels vollständig
innerhalb dieses Ringes liegt, so ist damit gleichzeitig ein wirksamer
Schutz gegen Geschosse und/oder Splitter gegeben.
Im Folgenden werden Ausführunssbeispiele der Erfindung anhand von
Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen die
Fi/a;. 1 perspektivisch dargestellt einen erfindunpjs^omäG ausgebildeten
Schnorchel in ausgefahrenen Zustand,
Fig.1a das gleiche Gerät zusammengefaltet auf "ler l'anzerdecke^'l ·
Fig. 2 den Kopf eines Schnorchels nach Fig. 1 in Seitenansicht,
ris;. 3 den Kopf eines Schnorchels mit anders ausgebildetem.Schwallring,
Fig. 4 und j
Fig. 5 schematische Darstellungen von formen an Jchnorcheloberteilen.
In den Bildern ist mit 1 die ausschnittsweise dargestellte Panzerdecke
bezeichnet, auf welcher über herkömmliche Mittel der unterste hier extra verstärkte - Versteifungsring 2 des Schnorchels befestigt
ist. Weitere Ringe 3 versteifen die wasserdichte flexible Haut 4,
welche die eigentliche von unten nach oben hin sich konisch erweiternde Schnorchelröhre bildet.
In seinem Inneren kann der Schnorchel mehrere getrennte Kanäle und
andere Einbauten aufnehmen, aber auch als gröBe^erJSinäelkäöal wirksam werden.
Die nach unten hin sich verjüngende Form gewährt neben der vorher
beschriebenen Auftriebswirkung zusätzlich für manche Betriebsfälle
vorteilhafte Strömungsverhältnisse, etwa für den Fall der Verwendung
des Schnorchels als Ansaug-Einzelkanal für iSotorverbrennunijsluft-
Die AbIösungserschein- an den unteren Kanal-^andun^eti sind dann z.B.
stark reduziert - «irbelbildung mit ihren bekannten Nachteilen
wird vermieden.
Aa Kopf des -Schnorchels ist ein Schwallblech 5 zur Verhinderung des
«•asserüberlaufes angeordnet. Dieses Blech kann zugleich als beschuae-
fester SlQg ausgebildet und so ausgelegt sein, da3 der axial sich i
ausafflsenfaltende Schnorchel in ihm - im gänzlich zusammengefalteten
Zustanfl - verschwindet. (Die Versteifungsringe 3 sind so diaensio-
daß sie ein Zusammenfalten in dieser Aeise ermöglichen.)
In Fig. 1a ist der Schnorchel im völlig zusammengefalteten Zustand
dargestellt. Er kann in üblicher Weise etwa mittels eines Riegels oder Deckels dann "verschlossen" oder auch in den Xapfwagen hineingenommen
werden. Ebenso ist eine Vertiefung in der Panzerdecke' zu seiner Aufnahme im gefalteten Zustand denkbar.
Das Schwallblech kann in verschiedenen Ausführungsformen ausgeführt
sein. Außer der einfachen in den Fig. 1, 1a und 2 dargestellten Art is1
etwa die mit Schwimmkörpern versehene Konstruktion $a nach Fig. 3
sehr günstig.
In den Fig. 4 und 5 sind Abwandlungen in der Form des konischen
Schnorchels dargestellt, die sich nichta^üestoweniger auf dem Boden
der Erfindungsidee bewegen. Darüber hinaus sind noch weitere Möglichkeiten in der Formgebung offen, ohne die Grundidee der Erfindung zu
verlassen. *
Claims (8)
- Df Qnc??n28 hikansprüche1= Fahrzeugsehnorchel mit Wandungen aus wasserdichter, flexibler Haut, mit im Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufenden Versteifungsringen* dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Schnorchels von der Fahrzeugdecke aus nach oben hin zunimmt.
- 2. Fahrzeugschnorchel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abstufung der Durchmesser der Versteifungsringe derart, daß der Schnorchel in seiner axialen Sichtung zusammenfaltbar ist.
- 3. Fahrzeugschnorchel nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ler in axialer Richtung zusammengefaltete Schnorchel bzw. der zusammengefaltete Teil des Schnorchels, eine flache Scheibe bildet.
- 4·. Fahrzeugschnorchel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem oberen Rand des Schnorchels ein Schwallblech aufgesetzt i^t.
- 5. Fahrzeugschnorchel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnett daß das Schwallblech mit einem Zusatzschwimmkörper ausgerüstet ist.
- 6. Fahrzeugschnorchel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schwallblech und Zusatzschwimmkörper aus einem Stück bestehen.
- 7. Fahrzeugschnorchel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 3as Schwallblech als aus beschußfestem Material bestehender Ring ausgebildet ist.
- 8. Fahrzeugschnorchel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der beschußfeste Ring den scheibenförmig zusammengefalteten Schnorchel bzw. den scheibenförmig zusammengefalteten Teil des Schnorchels gänzlich aufnehmend ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19646608279 DE6608279U (de) | 1964-04-28 | 1964-04-28 | Schnorchel fuer fahrzeuge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19646608279 DE6608279U (de) | 1964-04-28 | 1964-04-28 | Schnorchel fuer fahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6608279U true DE6608279U (de) | 1971-07-15 |
Family
ID=6587435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19646608279 Expired DE6608279U (de) | 1964-04-28 | 1964-04-28 | Schnorchel fuer fahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6608279U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022128291A1 (de) * | 2020-12-17 | 2022-06-23 | Rheinmetall Landsysteme Gmbh | Tauchfähiges fahrzeug mit sicherheitsschacht |
-
1964
- 1964-04-28 DE DE19646608279 patent/DE6608279U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022128291A1 (de) * | 2020-12-17 | 2022-06-23 | Rheinmetall Landsysteme Gmbh | Tauchfähiges fahrzeug mit sicherheitsschacht |
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