DE322183C - Wasserflugzeug mit wasserdichtem, bootartigem Koerper, der mit Wassertragflaechen tragenden Taucharmen sowie Propellern fuer die Bewegung in Wasser und Luft versehen ist - Google Patents

Wasserflugzeug mit wasserdichtem, bootartigem Koerper, der mit Wassertragflaechen tragenden Taucharmen sowie Propellern fuer die Bewegung in Wasser und Luft versehen ist

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DE322183C
DE322183C DE1912322183D DE322183DD DE322183C DE 322183 C DE322183 C DE 322183C DE 1912322183 D DE1912322183 D DE 1912322183D DE 322183D D DE322183D D DE 322183DD DE 322183 C DE322183 C DE 322183C
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British and Colonial Aeroplane Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C35/00Flying-boats; Seaplanes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Wasserflugzeug mit wasserdichtem, bootartigem Körper, der mit Wassertragflächen tragenden Taucharmen sowie Propellern für die Bewegung in Wasser und Luft versehen ist. Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeuge, und zwar insbesondere auf solche, die vom Wasser aufsteigen und dort niedergehen können. Der Zweck der Erfindung ist, die Wirksamkeit solcher Maschinen zu erhöhen und ihre Sicherheit zu vermehren. Weiter besteht der Zweck darin, daß die Notwendigkeit der Anwendung von Tragkörpern in Form von Schwimmern oder Prähmen vermieden wird, welche Beschädigungen ausgesetzt sind, aus denen sich eine Verminderung der Schwimmfähigkeit der ganzen Vorrichtung ergibt.
  • Zu diesem Zweck ist das neue Wasserflugzeug mit einem wasserdichten, bootartigen Körper versehen, an dem Taucharme mit Wassertragflächen sowie Propeller für die Bewegung in Wasser und Luft vorgesehen sind. Flugzeuge nüt bootartigem Körper sind bereits vorgeschlagen worden und man hat derartige Vorrichtungen auch schon mit Taucharmen sowie mit Luft- und Wasserpropellern versehen. Bei allen diesen Vorrichtungen besteht aber die Schwierigkeit, die erforderliche Stabilität sowohl im Ruhezustand oder in langsamer Fahrt auf der Wasseroberfläche, a1-; in dem Zwischenzustand zwischen dem Schwimmen und dem Freiflug, als auch endlich beim freien Flug zu sichern, gleichzeitig aber auch ein zu hohes Gewicht der Vorrichtung zu vermeiden, das den freien Flug hindern würde. Für den freien Flug ist es dabei nötig, daß der Mittelpunkt des Druckes oder Zuges des Luftpropellers in einer Linie mit dem Mittelpunkt des Widerstandes bei der Vorwärtsbewegung liegt, daß die Linie des Propellerdruckes durch den Schwerpunkt geht, und daß der Mittelpunkt des Auftriebes der Tragflächen wenig oberhalb des Schwerpunktes liegt. Die Tragflächen für die Luft müssen deshalb nahe am Schwerpunkt liegen und auch der Luftpropeller am Bootskörper selbst sitzen. Andererseits muß für- die Stabilität beim Schwimmen der Schwerpunkt tief im Boot liegen, so daß auch die Tragflächen am Boot befestigt werden müssen. Der am Bootskörper angeordnete, nahe über der Wasserfläche liegende Luftpropeller kann -für die Bewegung im Wasser nicht benutzt werden, weil er auf die Wasseroberfläche aufschlagen und infolge seiner großen Umdrehungsgeschwindigkeit zerbrechen würde. Es müssen also für die Bewegung im Wasser besondere Propeller angebracht werden, die an den Taucharmen, und zwar. an einem möglichst tiefen Punkte, angebracht werden müssen, was zugleich den Zweck hat, beim Übergang vom Flug zum Schwimmen beim Eintauchen der Taucharme dem unteren Teil des Fahrzeugs durch Ingangsetzen der Wasserpropeller sofort eine Vorwärtsbewegung zu erteilen und so ein Überkippen nach vorn zu verhindern.
  • Um bei der Bewegung durch das Wasser das Fahrzeug zu heben, sind an den Taucharmen Tragflächen vorgesehen, die bei der Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs diese Hebung bewirken, und sobald das Fahrzeug genügend gehoben ist, um den Luftpropeller ohne Berührung der Wasseroberfläche in Bewegung setzen zu können, kann dann dieser Propeller in Bewegung gesetzt und zum Fluge übergegangen werden.
  • Zur Sicherung der erforderlichen Stabilität während des Überganges vom Schwimmen zum Flug, d. h. bei nur teilweise eintauchenden Taucharmen, ist es erforderlich, diesen Taucharmen einen gewissen Abstand voneinander zu geben,wobei aber bei der Bauart der Taucharme eine zu große Gewichtsvermehrung vermieden werden muß, die den freien Flug unmöglich machen würde. Zu diesem Zweck werden die Taucharme unmittelbar am Bootskörper angebracht und nach unten hin auseinandergespreizt. Hierdurch wird gleichzeitig der Vorteil erzielt, daß die hebende Wirkung der Wassertragflächen der Taucharme unmittelbar und daher sehr wirksam auf den Bootskörper übertragen wird.
  • In den Zeichnungen ist Fig: x eine Seitenansicht eines Wasserflugzeuges gemäß der Erfindung. Fig. 2 eine entsprechende Ansicht von vorn. Der Körper A der Vorrichtung wird wasserdicht und in bootsartiger Form ausgeführt. Darunter werden Taucharme B angebracht, an denen in geeigneter Anordnung Wassertragflächen b befestigt sind. Letztere sind stufenartig, d. h. in verschiedenen wagerechten Ebenen angeordnet.
  • Die Taucharme B sind schräg mit erheblicher Neigung nach außen angebracht, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Infolgedessen wird der Auftrieb, der von den Wassertragflächen b der beiden Taucharme hervorgebracht wird, unmittelbar auf den bootsförmigen Körper der Vorrichtung durch den betreffenden Taucharm übertragen. Die Taucharme werden noch durch Verbindung mittels eines Querarmes b' besonders verstärkt.
  • An einer geeigneten Stelle gegen das Ende der Vorrichtung hin wird noch ein senkrechter Taucharm D mit Wassertragflächen d angeordnet, um diesem Teil der Vorrichtung Auftrieb zu geben.
  • In der Nähe der untersten Wassertragflächen b werden ein oder mehrere Propeller C angeordnet, die zur Verwendung im Wasser eingerichtet sind und von dem Hauptmotor der Vorrichtung angetrieben werden können. In dem Maße, wie die Vorrichtung unter dem Einflusse dieser Propeller oder der Luftpropeller oder beider Fahrt bekommt, wird ihr allmählich Auftrieb erteilt, und endlich wird ihr. ganzes Gewicht von den Wassertragflächen auf die Lufttragflächen übertragen, während die Maschine zum Flug übergeht.
  • Durch die beschriebene Anordnung erhält man günstige metazentrische Bedingungen, und die Stabilität der Vorrichtung, wenn sie im Stillstand oder bei mäßiger Fahrt schwimmt, wird erheblich verbessert.
  • Beim Niedergehen auf Wasser läßt man die Wasserpropeller C angehen, so daß der untere Teil der Vorrichtung guten Vorwärtsgang erhält und die Gefahr des Überschlagens vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPR'ÜcHE z. Wasserflugzeug mit m:asserdichtem, bootartigem Körper, der mit Wassertragflächen tragenden Taucharmen sowie Propellern für die Bewegung in Wasser und Luft versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftpropeller am Bootskörper nahe über der Wasserlinie angeordnet ist, während die Wasserpropeller möglichst tief an den Taucharmen angeordnet sind.
  2. 2. Wasserflugzeug nach Anspruch r und mit unmittelbar am Bootskörper befestigten Taucharmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Taucharme nach unten auseinandergespreizt sind.
DE1912322183D 1911-12-23 1912-12-18 Wasserflugzeug mit wasserdichtem, bootartigem Koerper, der mit Wassertragflaechen tragenden Taucharmen sowie Propellern fuer die Bewegung in Wasser und Luft versehen ist Expired DE322183C (de)

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