DE66074C - Mechanisch bewegte Wiege - Google Patents

Mechanisch bewegte Wiege

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Publication number
DE66074C
DE66074C DENDAT66074D DE66074DA DE66074C DE 66074 C DE66074 C DE 66074C DE NDAT66074 D DENDAT66074 D DE NDAT66074D DE 66074D A DE66074D A DE 66074DA DE 66074 C DE66074 C DE 66074C
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DE
Germany
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cradle
fan
child
spring
movement
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66074D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. S. NEYMANN, Lehrer, in Dorobke
Publication of DE66074C publication Critical patent/DE66074C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D9/00Cradles ; Bassinets
    • A47D9/02Cradles ; Bassinets with rocking mechanisms

Landscapes

  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Neuerungen an Kinderwiegen beziehen sich auf Einrichtungen, welche ein länger.andauerndes, allmälig sich verringerndes Schaukeln oder Wiegen des Kinderbettes ermöglichen, und zwar wird dies in zweckmäfsiger Weise dadurch erreicht, dafs das Kinderbett innerhalb eines Ständers drehbar gelagert und mit einem Federmotor in entsprechende Verbindung gebracht ist. Hierbei ist gleichzeitig eine Einrichtung vorgesehen, durch welche dem Kinde beim Wiegen Luft zugeführt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι eine mit einer solchen Einrichtung ausgestattete Kinderwiege in der Stirnansicht. (Der ,zur Bewegung des Bettes dienende Federmotor ist der Deutlichkeit halber in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt.) Fig. 2 ist eine Oberansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht. Fig. 4, 5 und 6 zeigen Einzeldarstellungen. Fig. 7 und 8 veranschaulichen die Anbringung des Fächers an der Wiege.
Zwischen den Ständern A A ist das Bett B in Zapfen α drehbar gelagert. Die Ständer A können zweckmäfsig am Fufsboden befestigt sein. Unter der Wiege B steht der Federmotor C, der zur Abhaltung von Staub u. s. w. mit einem Gehäuse B umgeben ist. Der Federmotor C ist auf der Fufsplatte c montirt und seine einzelnen Theile sind in den Böcken d e, die durch Stehbolzen f in geeigneter Entfernung von einander gehalten sind, gelagert. Die Welle g der Federtrommel i trägt ein Sperrrad k und hinter der Federtrommel i ein Zahnrad /. Am Lagerbock d ist ein kräftiger Sperrzahn m drehbar befestigt, welcher in das Sperrrad k einklinkt. Die Welle g besitzt an ihrem Ende ein Vierkant, auf welches der zum Aufziehen der Feder dienende Schlüssel D aufgeschoben wird. Der Kopf η des Schlüssels birgt in seinem Innern ein. Sperrwerk (Fig. 4 und 5), um ein Zurückdrehen des Schlüssels ohne Drehung der Welle g zu ermöglichen.
Die von der gespannten Feder ausgehende Bewegung wird durch die Federtrommel i und das Zahnrad Z unter Einschaltung von, der gewünschten Schnelligkeit der Bewegungen entsprechend gewählten, Zahnradübersetzungen oolpp1qql auf das Zahnrad q2 und somit auf die Kurbelscheibe r übertragen. Die Kurbelscheibe r ist mit Löchern SS1S-, Fig. 1, ausgestattet, die in verschiedenen Entfernungen vom Mittelpunkt der Kurbelscheibenachse t angeordnet und zur Aufnahme des die Pleuelstange u tragenden Zapfens ν bestimmt sind. Die Pleuelstange u führt zu einem zweiarmigen Hebel w, welcher durch eine Stange χ mit der Wiege B in Verbindung gebracht ist. Der Hebel u> ist bei y im Bock d drehbar gelagert, seine Ausschwingungen werden durch Einstellen des die Pleuelstange u tragenden Zapfens ν in eines der Löcher s der Kurbelscheibe r geregelt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nach Aufziehen der in der Federtrommel i enthaltenen Feder erfolgt unter Vermittelung der Zahnradübersetzungen eine Umdrehung der Kurbelscheibe r; hierdurch wird die Pleuelstange u in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt, welche Bewegung durch den Hebel w unter Vermittelung der Schubstange χ in ver-

Claims (1)

  1. stärktem Mafse auf die Wiege B übertragen, wird. Zunächst wird, da die Feder ihre volle Spannung besitzt, eine verhältnifsmäfsig schnelle hin- und hergehende Bewegung des Kinderbettes erfolgen, welche, allmälig nachlassend, ein ruhiges und sanftes Einschlafen des unruhigen Kindes zur Folge hat, weil die hin- und hergehende Bewegung -des Bettes eine gleichmässige, aber allmälig langsamer werdende ist.
    Will man die Schnelligkeit der Bewegung vermindern, so hat man nur nöthig, die Bremsfeder ι mittels der Schraube ^1 gegen das Schwungrad ^2 mehr oder weniger fest anzudrücken (Fig. i).
    Um nun fernerhin beim Wiegen dem Kinde gleichzeitig frische Luft zufächeln zu können, ist am Wiegenständer A ein Fächer E derart angebracht, dafs demselben durch die Wiege selbst eine hin- und hergehende, der Wiegenbewegung entgegengesetzte Bewegung ertheilt wird. Zu diesem Zwecke ist an dem Ständer A der Fächerträger a1 im Punkte bx drehbar befestigt. Der Fächerträger a1 besteht aus einem hohlen Stabe, in dem sich der Fächerstiel c1 mit Hülfe derFlügelschraubeof1 inbeliebigenPunkten, d. h. hoch oder niedrig einstellen läfst. Der Hohlstab a1 besitzt in seinem unteren Theil einen Schlitz oder Ausschnitt e1, in welchen ein an der Wiege befestigter Stift/1 hineinragt. Wird nun die Wiege B in Bewegung versetzt, so bewegt auch der im Ausschnitt e1 des Fächerträgers spielende Stift f1 den Fächerträger al und mit ihm den Fächer E über dem ruhenden Kinde hin und her. Der Fächer dient namentlich in der heifsen Jahreszeit zum Kühlen des Kindes durch Zufächeln frischer Luft, wodurch das Einschlafen des Kindes beschleunigt wird und aufserdem Fliegen, Mücken u. s. w. von dem schlafenden Kinde ferngehalten werden.
    Patenτ-Anspruch:
    Mechanisch bewegte Wiege, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Federmotors (C), der durch eine Pleuelstange (u), Hebel (w) und Schubstange (x) die Wiege (B) in Schwingung versetzt, während letztere mit einem Fächer (Ej, der seinen festen Drehpunkt am Wiegenständer (A) hat, derart verbunden ist, dafs durch die Schwingungen der Wiege dem Fächer eine den ersteren entgegengesetzte hin- und hergehende Bewegung ertheilt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66074D Mechanisch bewegte Wiege Expired - Lifetime DE66074C (de)

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DE (1) DE66074C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872917A (en) * 1954-05-07 1959-02-10 Air Shields Rocking bed mechanism
DE19800586A1 (de) * 1998-01-09 1999-07-15 Karl Bauer Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen von Gegenständen

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US2872917A (en) * 1954-05-07 1959-02-10 Air Shields Rocking bed mechanism
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