DE660592C - Verfahren zum Herstellen von geformten Kautschukgegenstaenden - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von geformten KautschukgegenstaendenInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen von geformten Kautschukgegenständen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von -durch Tauchen, Spritzren, Streichen oder .ähnliche übliche Maßnahmen geformten Kautschukgegenständen unter Verwendung vulkanislerbarer wässeriger Kautschukdispersionen.
- Beim Herstellen von geformten Kautschukgegen-ständen .durch Abscheiden von Kautsch-ukschichten :aus Kautschukmilch auf Unterlagen Werden gewöhnlich Formen aus Metall, Ton, Porzellan, Holz, Glas, Papier, Hart-oder Weichkautschuk benutzt, und zwar werden hierbei die letzteren vorteilhaft z. B. mit Chlorschwefel und Brom behandelt, um seine Kautschukabscheidefläche herzustellen, von welcher die ,aus Kautschukmilch niedergeschlagenen Schichten leicht ;entfernt werden können.
- Beim Herstellen von kleinen, dünnwandigen Gegenständen wird gewöb.nlich eine vulkanisierb.are Kautschukmilch benutzt, die reinen bei niedriger Temperatur wirksamen Bieschleuniger enthält, -und es wird -dann der Kautschuknieclerschlag wenigstens teilweise auf der Form durch Behandeln in Heißwasser vulkanisiert, worauf der Gegenstand von der Form nahgestreift, um ihn zu trocknen, mit Seifenstein o. dgl. behandelt und .die Vulkanisation dann ;erforderlichenfalls vervollständigt wird, indem man die Gegenstänrd@e mehrere Tage vor der Verwendung altern: läßt.
- Beim Herstellen von verhältnismäßig großen -und verhältnismäßig dickwandigen Gegenständen, wie Badekappen, Handschuhen, Kautschukplatten .o. dgl., wird gewöhnlichein e vulkanisierbare Kautschukmilch benutzt und die Kautschukschicht von der Abscheideunterluge nach dem Trocknen entfernt.
- Wenn der Gegenstand in der Form benutzt werden soll, in der @er von der Abscheideunterlage entfernt wird, so wird er gewöhnlich ;auf der Unterlage vulkanisiert, ium Beschädigungen und Verziehungen bei der Behandlung im unvulkanisierten Zustande zu verhindern. Bei Verwendung von gemusterten Formmoder Unterlagen, bei welchen der Gegenstw-id vor der Vulkanisation von innen nach außen umgekrempelt wird, rum die Musterung auf der Formoberfläche außen auf den Gegenstand zu bringen, wird der-Gegenstand, wie z. B. eine Kappe o. dgl., von der Formentfernt, von innen nach außenumgewendet und auf eine andere Form Übergeführt oder rauf dieselbe Form zurückgebracht, um ihn dann in der gewünschten Endform zu vulkanisieren.
- Bei der Vulkanisation der Gegenstände auf Formen, und zwar entweder auf .der Abscbeideform selbst oder einer Form, auf welche der abgeschiedene Gegenstand übergeführt worden ist, backt jedoch der Gegenstand, insbesondere bei Verwendung von Formen, bei welchen die Abscheidefläche aus', Kautschuk hergestellt ist, oft an der Oberfläche an, so daß beim Entfernen der C7c=": genstände von der Formoberfläche die @rc, genstände leicht beschädigt oder sogar ein. gerissen werden.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die durch Abscheiden von Kautschukschichten aus vulkanisierbaren Kautschukdispersionen, wie Kautschukmilch, auf Formen hergestellten Kautschukgegenstände nach dem teilweisen oder vollständigen Trocknen von der Form entfernt und in einem umlaufenden Faß @o. dgl. durch Umwälzen in einem hälogienfreien Mittel, beispielsweise Heißluft, Dampf oder heißem Wasser; vulkanisiert werden.
- Wie Viersuche ergeben haben, können derartige, unmittelbar ,aus wässerigen KautschukcHspersionon hergestellte Kautschukgegenstände in der genannten Weise vulkanisiert werden, ohne daß hierbei bleibende Formveränderungen der Gegenstände auf. treten.
- Es ist zwar bekannt, gewalzte und .durch Tauchen in Kautschuklösungen hergestellte Kautschukgegenstände im Faß beispielsweise durch Umwälzten in Chlorschwefel zu vulkanisieren; aber eine derartige Oberflächenbehandlung ist nur anwendbar und durchführbar bei der -Vulkanisation von äußerst dünnwandigen Gegenständen. Erfindungsgemäß kann dagegen ein Niederschlag aus den Feststoffen reiner vulkanisierbaren Kautschukmilch in beliebiger Dicke von der Form abgestreift und dann im umlaufenden Faß durch 1 Umwälzten in einem halogenfreien Mittel vulkanisiert werden. Eine derartige Vulkanisation in feinem halogenfreien Mittel ist bei gewalzten oder durch Tauchen in Kautschuklösungen hergestellten Kautschukgegenständen unmöglich, diaderartige Gegenstände nach hier -Wälzvulkansation -in -einem verzogenen Zustande verfestigt erhalten werden, weil dort kein Kautschuk vorliegt, welcher die gewünschte Formgebung bei fitem kräftigen Umwälzen und Aneinanderstoßen beibehält.
- Im Falle von Gegenständen, die, wie be-@kannt, unmittelbar aus Kautschukmilch auf .t, Oberflächenmusterungen versehenen Abscheideunterlagen hergestellt worden sind, wie -z: B. auf gravierten. oder gemusterten Formen abgeschiedene Badekappen, könnten die Gegenstände von den Formen entfernt und vor der Wälzvulkanisation von innen nach außen umgewendet werden, worauf dann die Gegenstände nach der Vulkanisation ohne Verwerfung oder Uerziehung in der richtigen Form bleibend verfestigt .erhalten werden.
- Brei der bekannten Verwendung von Ultrabeschleunigern in der Kautschukmilchmischung kann schon eine geringe Vulkanisation auf der Form stattfinden, aber diese ist nicht wesentlich, -um die Gegenstände während der ganzen Wälzvulmkanisation in ihrer richtigen Gestalt und Form zu erhalten. Durch die genannte Wälzvulhanisation brauch: die Vulkanisation. der Gegenstände nichtvollständig beendet zu werden, da es mit Rücksieht auf Zeitverhältnisse erwünscht sein kann; die Gegenstände nach der Wälzbehandlung altern zu lassen.
- Unter altem Ausdruck Kautschukmilch sollen ganz allgemein koagulierbare sowohl natürliche als auch künstliche Dispersionen aus Kautschuk .oder kautschukähnlichen Stoffen verstanden, werden, ,die in üblicher Weise konserviert toder mit Zusatzstoffen versetzt sind oder auch verdünnt, konzentriert oder auch nach in der Technik bekannten Verfahren gereinigt sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vierfahren zum Herstellen von geformten Kautschukgegenständen durch Ab- scheiden von Kautschukschichten aus vulkanisierbaren Kautschukdispersionen auf Formen, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem teilweisen oder vollständigen Trocknen von der Form entfernte Kautschukgegenstand in einem umlaufenden Faß ,o: ,dgl. durch Umwälzen in seinem halogenfreien Mittel, beispielsweise Heißluft oder Dampf, vulkanisiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US660592XA | 1935-01-04 | 1935-01-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660592C true DE660592C (de) | 1938-05-30 |
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ID=22066995
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI53879D Expired DE660592C (de) | 1935-01-04 | 1935-12-14 | Verfahren zum Herstellen von geformten Kautschukgegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660592C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034844B (de) * | 1953-06-19 | 1958-07-24 | Continental Gummi Werke Ag | Zerstoerbare Formen zur Herstellung von Formkoerpern aus schmelzbaren Elastomeren |
-
1935
- 1935-12-14 DE DEI53879D patent/DE660592C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1034844B (de) * | 1953-06-19 | 1958-07-24 | Continental Gummi Werke Ag | Zerstoerbare Formen zur Herstellung von Formkoerpern aus schmelzbaren Elastomeren |
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