DE660574C - Aus Profileisen zusammengesetzter nachgiebiger Grubenausbau - Google Patents
Aus Profileisen zusammengesetzter nachgiebiger GrubenausbauInfo
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- DE660574C DE660574C DEU13538D DEU0013538D DE660574C DE 660574 C DE660574 C DE 660574C DE U13538 D DEU13538 D DE U13538D DE U0013538 D DEU0013538 D DE U0013538D DE 660574 C DE660574 C DE 660574C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/183—Supporting means for arch members, not provided for in E21D11/22
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Description
- Aus Profileisen zusammengesetzter nachgiebiger Grubenausbau Es sind aus Profileisen zusammengesetzte Grubenausbaurahmen bekannt, bei welchen zwei zu einem Stützbögen sich ergänzende Oberstreben mittels Haltebügeln an auf der Sohle abgestützten Seitenstreben geführt sind. Dabei haben die Oberstreben in den Bügeln ein ziemliches Spiel und werden beim Errichten des Ausbaues so zu den Seitenstreben eingestellt, daß sie mit diesen auf der Innenseite einen stumpfen Winkel bilden. Derartige Ausbaurahmen sind nicht nur gegen Gebirgsdruck von oben, sondern auch von der Seite nachgiebig. Bei den bekannten Ausbaurahmen dieser Art bestehen die Seitenstreben bisher aus je zwei Profileisen, zwischen denen sich die Oberstreben führen, und die haltebügel bilden für sich von den Streben getrennte Teile.
- Zweck der Erfindung ist es, diese nachgiebigen Grubenausbaurahmen zu vereinfachen und ihre Gestehungskosten wesentlich herabzusetzen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Streben aus je einem I- oder ähnlichen Flanscheisen bestehen, die so gestellt sind, daß die Oberstreben sich mit einem Flansch am Steg der Seitenstreben führen, an deren Flanschen oben die Haltebügel durch Schweißen, Nieten o. dgl. starr befestigt sind und mit den Flanschen einen Führungsraum von solcher Abmessung für die Oberstreben bilden, daß diese innerhalb des Raumes die gewünschte Winkellage zu den Seitenstreben einnehmen können. Bei dieser Ausbildung fällt das bisher verwendete zweite Profileisen für die Seitenstreben fort, und durch die Vereinigung der Bügel mit deri Seitenstreben ergibt sich eine höhere Festigkeit und weitere Werkstoffersparnis und Verringerung der Teile des Ausbaues.
- Um die Reibung zwischen den Rahmenteilen zu erhöhen und beim Zusammengehen des Rahmens eine starke Bremswirkung hervorzurufen, sind innerhalb der Haltebügel zwischen den Oberstreben einerseits und dem Steg der Seitenstreben sowie dem diesen gegenüberliegenden Teil der Bügel anderseits Holzkeile eingesetzt. Die Flanschen der Seitenstreben besitzen unterhalb der Haltebügel nach innen umgebogene Ränder, die Anschläge für die an den Seitenstreben geführten Oberstreben bilden und verhüten, daß die Oberstreben, wenn sie sich bereits gesenkt haben, durch Seitendruck aus den Seitenstreben nach innen herausgedrückt werden, d. h. der Verbund von Ober- und Seitenstreben nach innen durchgedrückt wird.
- Gemäß der deutschen Patentschrift 623 9 ist es bei Grubenausbaurahmen der vorliegenden Art an sich schon bekannt, zwischen den Ober- und Seitenstreben Holzkeile als Bremsmittel vorzusehen. Ebenso ist es im Grubenausbau an sich nicht mehr neu, die Keiltaschen mit der offenen Seite an die Flansche eines rillenförmigen Walzeisens anzuschweißen und einen I-förmigen Oberstempel durch das Klemmschloß gegen den Steg eines rinnenförmigen Unterstempels zu pressen. Hierbei handelt es sich jedoch utn Grubenstempel und nicht um Ausbaurahmen gemäß der Erfindung.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan@, des dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Vorderansicht des Ausb"^'@ rahmens, Abb. z und 3 Vorderansichten von Teilen der ineinandergreifenden Ober- und Seitenstreben in größerem Maßstab vor dem und nach einem gewissen Ineinandergehen des Ausbaues und Abb. q. und 5 Schnitte nach den Linien IV-IV und V-V der, Abb. z.
- Der Ausbau setzt sich zusammen aus den beiden Oberstreben a, die sich zu einem Stützbogen ergänzen, und den beiden Seitenstreben b. Alle Streben bestehen aus je einem I-Eisen, jedoch liegen die Oberstreben der Ouerschnittsform nach um i8o° verdreht zu den Seitenstreben. Der eine Flansch der Oberstreben greift zwischen die einen Flanschen der Seitenstreben und führt sich am Steg b' der letzteren. An den oberen Enden der Seitenstreben ist mit deren Flanschen durch Schweißen, Nieten oder sonstwie ein U-Bügel c starr vereinigt. Die Abmessungen des Bügels c sind derart, daß der von ihm mit den Seitenstreben gebildete Führungsraum für die Oberstreben a so groß ist, daß letztere in dem gewünschten stumpfen Winkel zu den Seitenstreben b gestellt werden können. In die Leerräume zwischen den Oberstreben d einerseits und dem Steg b' der Seitenstreben sowie dem Quersteg des Bügels c anderseits sind Holzkeile d, feingesetzt. Der Keil f kann gegen Herausfallen durch einen Stützlappen g des Bügels c gesichert sein. Unterhalb des Bügels c sind die Ränder der Flanschen der Streben b nach innen zu Anschlägen lt umgebogen, die die unter auftretendem Seitendruck hervorgerufene Bewegung der Oberstreben zur Ausbaumitte hin U@enzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Profileisen zusammengesetzter, gegen senkrechten und seitlichen Druck nachgiebiger Grubenausbau, bei dem zu einem Stützbogen sich ergänzende Oberstreben in einem stumpfen Winkel zu auf der Sohle abgestützten Seitenstreben eingestellt und an diesen mittels Haltebügeln geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (a, b) aus je einem I- oder ähnlichen Flanscheisen bestehen, die so gestellt sind, daß die Oberstreben (a.) sich mit einem Flansch am Steg (b') der Seitenstreben (b) führen, an deren Flanschen oben die Haltebügel (c) durch Schweißen, Nieten o. dgl. starr befestigt sind und mit den Flanschen einen Führungsraum von solcher Abmessung für die Oberstreben bilden, daß diese innerhalb des Raumes die gewünschte Winkellage zu den Seitenstreben einnehmen können. a. Grubenausbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Haltebügel (e) zwischen den Oberstreben (a) einerseits und denn Steg (b') der Seitenstreben (b) sowie dem diesen gegenüberliegenden, Teil der Bügel (c) anderseits Holzkeile (d, f) eingesetzt sind. ,3. Grubenausbau nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschen der Seitenstreben (b) unterhalb der Bügel (c) nach innen umgebogene Ränder besitzen, die Anschläge (h) für die Oberstreben (a) bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU13538D DE660574C (de) | 1936-09-10 | 1936-09-10 | Aus Profileisen zusammengesetzter nachgiebiger Grubenausbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU13538D DE660574C (de) | 1936-09-10 | 1936-09-10 | Aus Profileisen zusammengesetzter nachgiebiger Grubenausbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660574C true DE660574C (de) | 1938-05-28 |
Family
ID=7568350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU13538D Expired DE660574C (de) | 1936-09-10 | 1936-09-10 | Aus Profileisen zusammengesetzter nachgiebiger Grubenausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660574C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919342C (de) * | 1948-10-02 | 1954-10-21 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Nachgiebiger Streckenausbau |
| US2749713A (en) * | 1951-08-02 | 1956-06-12 | Paurat Friedrich-Wilhelm | Supporting frames |
| DE1037988B (de) * | 1957-01-12 | 1958-09-04 | Johann Usspurwies G M B H | Nachgiebiger Ausbau fuer Untertageraeume mit Sandkasten |
| DE1266221B (de) * | 1961-11-11 | 1968-04-11 | Bwg Bergwerk Walzwerk | Foerderstrasse fuer Blechbunde |
-
1936
- 1936-09-10 DE DEU13538D patent/DE660574C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919342C (de) * | 1948-10-02 | 1954-10-21 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Nachgiebiger Streckenausbau |
| US2749713A (en) * | 1951-08-02 | 1956-06-12 | Paurat Friedrich-Wilhelm | Supporting frames |
| DE1037988B (de) * | 1957-01-12 | 1958-09-04 | Johann Usspurwies G M B H | Nachgiebiger Ausbau fuer Untertageraeume mit Sandkasten |
| DE1266221B (de) * | 1961-11-11 | 1968-04-11 | Bwg Bergwerk Walzwerk | Foerderstrasse fuer Blechbunde |
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