DE66036C - Verfahren zur Herstellung in Schraubenwiudungen geschlitzter Bleistifthülsen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung in Schraubenwiudungen geschlitzter Bleistifthülsen

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DE66036C
DE66036C DENDAT66036D DE66036DA DE66036C DE 66036 C DE66036 C DE 66036C DE NDAT66036 D DENDAT66036 D DE NDAT66036D DE 66036D A DE66036D A DE 66036DA DE 66036 C DE66036 C DE 66036C
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Germany
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mandrel
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slotted screws
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66036D
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L. HÖRR in Nürnberg, Dammstr. 6
Publication of DE66036C publication Critical patent/DE66036C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/76Making other particular articles writing or drawing instruments, e.g. writing pens, erasing pens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Herstellung solcher Bleistifthalterhülsen, welche infolge der eigenartigen Form der in ihnen befindlichen Schlitze nicht in sonst üblicher Weise, d. h. so angefertigt werden können, dafs in ein Stück Rohr von der passenden Länge die Schlitze mit Hülfe entsprechend geformter Zangen eingeschnitten werden.
Eine derartige, z. B. bei dem Bleistifthalter nach Patent No. 60063 zur Verwendung gelangende Hülse α ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt, und zwar besitzt dieselbe je einen rechts- und einen linksgängig gewundenen Schneckenschlitz b. und c, bei denen überdies die Steigung ungleichmäfsig ist.
So geformte Schlitze wurden bisher durch »Einfräsen« in die geschlossene runde Hülse erzeugt, welches Verfahren jedoch sehr zeitraubend und verhältnifsmäfsig kostspielig ist.
Nach dem vorliegenden Verfahren werden nun diese Hülsen in der Weise hergestellt, dafs zunächst aus einer Blechplatte flache Stücke d von der Form ausgeschnitten oder ausgestanzt werden, welche sich bei der Abwickelung der' fertigen, bereits mit Schlitzen versehenen und an einer passenden Stelle aufgeschnittenen Hülse ergiebt (Fig. 2).
Diese Blechscheiben werden sodann über einem Dorn zu runden Hülsen aufgerollt, und zwar nicht auf einmal, sondern in der aus Fig. 3 bis 7 ersichtlichen Art stufenweise. Zu diesem Zwecke werden die flachen Scheiben zunächst in entsprechend ausgeschnittene, festliegende Schablonen eingelegt, wobei jedoch ein Theil der jeweiligen Scheibe aus der Schablone hervorragt. Die Breite dieser Schablonen nimmt nach der Reihenfolge, in der dieselben benutzt werden, allmälig ab, so dafs der in der Schablone liegende Theil der Blechscheibe immer kleiner bezw. das freiliegende Stück immer gröfser wird.
Zu Beginn des Verfahrens gelangt die gröfste Schablone e, zur Verwendung (Fig. 3), aus welcher das punktirt angegebene Stück der Scheibe d hervorragt. Auf das Ende άλ desselben wird der Dorn^/" gelegt, das Ende etwas um diesen aufgebogen und nun sammt dem Dorn in der Richtung nach der, einen festen Stützpunkt bildenden Schablone geschoben. Der Dorn wird hierbei um seine eigene Achse gedreht und das aus der Schablone e2 hervorragende Stück um denselben aufgewickelt. Der verbleibende flache Theil der Scheibe d wird nun in die zweite schmälere Schablone e2 eingelegt, aus welcher aufser dem bereits aufgerollten noch ein weiteres flaches Stück von d hervorragt.
Durch Wiederholung der eben geschilderten Bewegung des Dornes wird nun auch dieser Theil der Scheibe d um den Dorn aufgerollt und es wird dieses Verfahren mit einer der Gestalt der Hülse oder Beschaffenheit des Materials angepafsten Zahl verschieden breiter Schablonen so lange fortgesetzt, bis die kleinste Schablone ei an die Reihe kommt. Der kleine, von dieser noch umschlossene flache Theil J4 wird schliefslich von Hand umgebogen und die fertige Hülse zur Beseitigung kleiner Ungenauigkeiten auf dem Dorn zwischen zwei mit hohlcylindrischen Vertiefungen versehenen Prefsstempeln vollkommen rund gemacht.
Die oben beschriebene Thätigkeit des Aufrollens wird zweckmäfsig mit Hülfe einer Rollvorrichtung von der aus Fig. 8 und 9 ersichtlichen Beschaffenheit ausgeübt. Dieselbe besteht der Hauptsache nach aus zwei Schlitten g und h, welche auf einer gemeinschaftlichen Schlittenführung i verschiebbar angeordnet sind. Der eine Schlitten g, welcher vermittelst einer Spindel k bewegt und in einer bestimmten Lage festgestellt werden kann, enthält an seiner Vorderkante die auf geeignete Art befestigte Leiste /, welche eine zur Aufnahme der Schablone e bestimmte Aussparung Z1 besitzt. Der andere Schlitten h enthält eine an der Vorderseite hohlcylindrisch gestaltete Leistern. Der Schlitten g wird, nachdem die die Scheibe enthaltende Schablone e in die oben erwähnte Aussparung Z1 eingelegt ist, so eingestellt, dafs das umgebogene Vorderende d{ bezw. der aufgelegte Dorn an der hohlcylindrischen Rinne der Leiste m anliegt. Durch Verschieben des Schlittens h wird hierauf die eingangs erwähnte Bewegung des Domes und das Aufrollen des freiliegenden Theiles der Scheibe d bewirkt. Der Schlitten h wird nun wieder zurückgeschoben, die nächstfolgende Schablone eingelegt und durch Wiederholung des eben geschilderten Vorganges das Aufrollen fortgesetzt. Die Bewegung des Schlittens h wird vermittelst eines auf der Achse 0 sitzenden Hebels η bewerkstelligt, der durch eine Aussparung r des Schlittens h hindurchgreift und, je nachdem die Achse 0 von einer oder der anderen zweier ihrerseits mit Tritthebeln verbundenen Zugstangen ρ und q aus gedreht wird, den Schlitten vor- oder zurückschiebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung in Schraubenwindungen geschlitzter Bleistifthalterhülsen, darin bestehend, dafs ebene Scheiben von der Form, welche sich durch Abwickelung der fertigen Hülse ergiebt, in eine Anzahl festliegender Schablonen e, die einen der Reihe nach stetig kleiner werdenden Theil der Scheiben umschliefsen, nach einander eingelegt und über einem in der Richtung nach der festen Schablone bewegten Dorn f stufenweise aufgerollt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66036D Verfahren zur Herstellung in Schraubenwiudungen geschlitzter Bleistifthülsen Expired - Lifetime DE66036C (de)

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