DE6603580U - Vorrichtung zur erfassung und anzeige von fernsprechgebuehren - Google Patents

Vorrichtung zur erfassung und anzeige von fernsprechgebuehren

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DE6603580U
DE6603580U DE19686603580 DE6603580U DE6603580U DE 6603580 U DE6603580 U DE 6603580U DE 19686603580 DE19686603580 DE 19686603580 DE 6603580 U DE6603580 U DE 6603580U DE 6603580 U DE6603580 U DE 6603580U
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Description

DipL-ing. Klaus Keubecker
Patentanwalt r«s.„^ij«»i ^n « . -< *>*·η
4Dtat..ldorf-Sch«!o«p!«z9 ""8^1' "· "USUS1C x96S
Teuton 320858/53
6342
WÄSAG-CHEHIE
Aktiengesei!schaft - Sssen
Vorrichtung zur Erfassung und Anzeige
von Fernsprechgebühren
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Eriassung und Anzeige von Fernsprechgebühren mittels entsprechend einer Zeitstaffel nit unterschiedlichen zeitlichen, den Gebühren proportionalen Abständen zugeführter Zählitapulse.
Vorrichtungen dieser Art sind allgemein bekannt* Sie weisen in der Regel ein elektroaechanisches Zählwerk auf, das mit der Fernsprechleitung galvanisch gekoppelt ist und von den über diese Leitung zugeführten Zählinipulsen entweder unmittelbar oder aber über einen geeigneten Zwischenverstärker angetrieben wird. Dish jeden zugeführten Impuls wird das Zählwerk um eine Einheit weitergeschaltet, so daß sich nach Beendigung eines Ferngespräches die während du*· Gesprächszeit angefallenen Gebühreneinheiten ablesen lassen. Durch Multiplikation
uiit dem «iüCif Geuühreneinheit entsprechenden Geldbetrag läßt ^ich dann der für ein bestimmtes .Ferngespräch oder aber -während eines bestimmten Zeitraumes ange-
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fallene Gesaatgeldbetrag selbst eraitteln. Diese Art der Gsbühreneraittlung ist jedoch einmal verhältnismäßig msständlich, insbesondere wenn es sich bei des Uiarechnun^sf aktor (in Deutschland zur Seit BSI 0,18} ua keinen glatten Wert handelt.
Darüber hinaus bringt die Multiplikation der erfaßten Gebüh-
reneinheiten mit des Uarechnungsfaktor die Gefahr von Hechen-
fehlern mit sich. Eine laufende Überwachung der während eines Gespräches anfallenden Gebühren durch einen einsigen Blick auf den von den bekannten Vorrichtungen angezeigten Wert ist ebenfalls in der Regel praktisch nicht durchführbar, weil ein ein Gespräch führender Teilnehmer neben seinem Gespräch meistens nicht die Aufmerksamkeit aufbringen kann, die zur Umrechnung erforderlich ^?äre, zum anderen die Anzeige sich in vielen Fällen auch so schnell ändert, daß eine laufende Überwachung durch Umrechnung nicht erfolgen kann.
Sin weiterer Nachteil der bekannten, durch Zählitapalse angetriebenen Vorrichtungen :Eür die Erfassung und Anzeige von Fern» sprechgebühren besteht darin, daß sie unter allen Umständen
ß an die die Zählispulse führende Pernsprechleitung galvanisch
angekoppelt, d. h. also über eine störende Zuleitung angeschlossen sein müssen.
Andererseits sind auch sehen Vorrichtungen zur Anzeige von Fernsprechgebühren, u&lifiuutgesvöjruou, die ähnlich wie eine Stoppuhr mittels eines Federwerkes betrieben werden und eine Able-
sung der Gesprächsdauer in Minuten und Sekunden gestatten. Biese Uhre.a nüssen vo" Hand aufgezogen werden und voa anrufenden Teilnehmer genau zu Beginn des Ferngespräches eirtbzre. genau bei Ende des Gespräches ausgeschaltet werden* Diese Uhren haben gegenüber den vorgenannten Vorrichtungen s^ar den Vorzug, daß eine elektrische Verbindung mit der FernsprechleiiU2g über eine besondere Zuleitung nicht erforderlich ist. Sie zeigen jedoch l«sdig?ich die seitliche Dauer des geführten Gespräc'es an, uad uejr Benutzer au3 dann - unter Berücksichtigung der für die jeweilige Tageszeit und di-> Entfernung zwischen des anrufenden und dein angerufenen Teilnehmer geltenden Gebührensätze - zunächst durch Division der gemessenen Zeit die Anzahl der angefallenen Gebühreneinheittη, anschließend durch Multiplikation der ermittelten Gebühreneinheiten mit dem einer Gebühreneinheit entsprechenden Geldwert die tatsächlich entstandenen Gebühren ausrechner..
Aufgabe vorliegender Erfindung ist daher in erster Linie die Schaffung einer Vorrichtung sur Erfassung und Anzeige von Fernsprechgebühren, die eine bequemere Handhabung als bisher bekannte Vorrichtungen dieser Art ermöglicht., ohne daß deshalb eine nennenswerte Steigerung der Herstellungskosten in E.auf ge-
Benutger noamen werden mußte, so daß der/Τϊτ~uGr"Lage ist, unmittelbar und ohne jegliche Rechenarleit sowohl während eines Gespräches ln.u£s"d den inzwischen an^ef ?-ii<?ncn Golilbetr^01 bz·?: S Schluß eines Gespräches sofort die üui*ch das geführte
- 4 - -j
verursachten Gebühren als' Geldbetrag (und nicht in Form von ]
Einheiten) abzulegen. ' j
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgeaäß dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige dienende, entsprechend der Anzahl der erfaßten Zählitapulse verstellbare Zählwerke Zahlenangaben liefern, die unmittelbar den den erfaßten Gebähreneinheiten entsprechenden Geldbetrag angeben, so daß eine Umrechnung von Einheiten auf Geldwert entfallen kann.
Each einea ■weiteren TEreseatliehen Merkmal der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Vorrichtung sur Erfassung und Anzeige der Fernsprechgebühren sit eines Schalteleaent zur induktiven bzw, kapazitiven AäköppluBä as eine die Sählisipulse liefernde Quell». beispielsweise also die die Zähliapuise führende Jerssprechleitung, versehen ist. Dadurch entsteht der eraeolieue Torteil , daS die Vorrichtung als in sich geschlossene unabhängige Einheit ausgebildet sein kann, die die gewünschte Anzeige mit der gleichen Gesaiiigkeit -^iG bekannte Gebühroneinheitenzähler liefert, Jedoch sich* über eise Zuleitung angeschlossen zu sein braucht.
Für ces Fall, <5aS eise S-tsfuhr tos Impulsen über die Pernsprech leitusg aus irstsideisea Grande !licht söglich sein sollte, xseil entweder keine Ispalse eot Terfügsng stehen oder aber die Qua-
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lität der zugeführten Impulse nicht ausreicht, so kann in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung der zur Erfassung und Anzeige von Fernsprechgebühren dienenden Vorrichtung unmittelbar eine unabhängige Quelle zur Erzeugung von Zählimpulsen mit unterschiedlichen, der naßgeblichen Zeitstaffel entsprechenden Impulsintervallen zugeordnet sein. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, 16 IiHa-Inpulse zu liefern, sondern es genügt, dem Steuerteil unter Umgehung des selektiven Verstärkers direkt unaodulierte In— pulse zuzuführen. Damit ^ird die Vorrichtung von über die Fernsprechleitung zugeführten Impulsen unabhängig.
Z-weckmäßigerwexse kann sua Antrieb eines die geminschte Än~ zeige liefernden Tronn-elsählver&er. ein Elektromotor nit einen unaittelbar dadurch gesteuerten Endschalter vorgesehen seia, der is. seiner Suiiestellung Mittels des dabei, in seise? Ausgangsstellung befindlichen Endschalters an einen die Zähliapulse liefernden Ausgang gekoppelt ist und bsia Auftreten eines Zählinipulses unmittelbar nach seiner Auslenkung aus der Ruhestellung die Kopplung zwischen <iea Endschalter und äea die Zählispulse liefernden Ausgang aufhebt und statt dessen den Endsehalter unmittelbar an eine Spanncngsquelle legt, bis die vorgegebene Auslenkbs^egung abgeschlossen ist:, an deren Ende der Endschalter in seise Ausgangsstellung 'zurückkehrt;
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zwischen die Antriebswelle des ElektsssÄors und das Trosse!-
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Zählwerk kann dann ein Getriebe nit einea übersetzungsverhältnis geschaltet sein, das dem Verhältnis von Gebühreneinheit zu Gebührcngeldvrsrt entspricht. Dadurch kann mittels eines erfaßten Icapulses und eine dadurch hervorgerufene Usdrehung des Elektromotors nit Hilfe eines üblichen Troaaelzähl\7erkes unaittelbar der durch ein überwachtes Ferngespräch angefallene Geldbetrag angezeigt werden, ^obei die Verstellung des Zählwerkes unabhängig von der Impulsdauer erfolgen kann, «eil der Iapuls nur zum Anstoß des Elektromotors dient, die Verstellung dann aber durch den Elektromotor erfolgt.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung -werden nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der zugehörigen ZeichBung erläutert= Darin zeigen:
Fig. 1 scheaatisch den Schaltungsaufbau eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Erfassung und Anzeige von Fernsprechgebühren nach der Erfindung;
Fig. 2 schematised den Aufbau einer Anzeigeeinrichtung nach einea besonderen Äusführungsbeispie! üer Erfindung;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Anordnung nacn Fig. 2;
Fig."% die Schaltungsanordnung nach Fig. 1 sit einer susäts liehen Schalteinrichtung für die selbsttätige Abschaltung der Yorrichtuig nach Beendigung eines Gespräcaes;
Pig. S scheaatisch den Aufbau einer Vorrichtung ähnlich
Fig. 1, jedoch ait einer etwa abgehandelten Einrichtung für die Anzeige des Geldbetrages;
Fig. 8 schematise!! den Aufbau einer Vorrichtung ähnlic
Fig. 1, jedoch mit einer weiter abgev;andelten Einrichtung für die Anzeige des Geldbetrages;
Fig. 7 ein heiteres praktisches Äusführungsbeispiel einer Einrichtung sur Anzeige der erfaßten Gebührenein-. hexten als Geldbetrag;
Fig» S eine Susatsanordnung ^ϊιϊ* Verbesserung der Äblesbar seit der Asz-eigeeinrioiitiing nach Fig. 7;
. S scheiaatisch die Seitenansicht einer weiteren Aus-
führungsfora einer Anzeigeeinrichtung nit eines als xilsartigsr Streifes a'osgebiideteB Zahlen träger;
Fig. IO schesatiscri eine Teii-Frontassicht des bei der Δώ-Ordnung nach Fig. 9 verwendeten ZahlentrSgers.
Ia einzelnen zeigt Fig. 1 den sches2tischen Aufbau eines Ausiulxruiigsbeispiels einer Vorrichinnig nach der Srf isdung zur Er fassung von Fernsprechgebühren uüd zu deren Asseigs als GeId-T?art. Sine Astemie 2 san^ als Schalteleseat zar induktives an Soppluag aa eine (nicht dargestellte} Quelle dienen „ die die
Λ 6S F^ Π
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Zshlicpulse liefert. Handelt es sich bei diesen Zählinpulsez. ua hochfrequent, bcispielsr?eis j ait 15 kHz modulierte !«pulse, wie sie zur Zeit allgemein eingesetzt werden, so kann dadurch ein selektiver Verstärker 2 gespeist werden, der die Iqpulse dann verstärkt und nach umsetzung in ein Gleichstroasignal mittels einer Di c-denkosbi nation 3, 4 sowie eines Sondensators 6 auf den Eingang: eines vei*or verstärkenden Gleichstroaverstärkcrs 5 gibt. Die Energieversorgung der oeiden Verstärker 2 und 5 erfolgt über eine Spannungsquelle 12, die vorzugsweise von einer Batterie gebildet ist, so daß die Vorrichtung nicht über Zuleitungen an eine äußere Spannungsquelle angeschlossen zu v/erden braucht, Pas schließt jedoch keineswegs die Möglichkeit aus, statt einer unnittelbar in die Vorrichtung eingebauten Batterie auch eine äußere Spannungsquelle einzusetzen. Als praktische Ausführung für die Spannungsquelle 12 kOQtat iia übrigen ebenso ein Akkunulatorelement infrage, das nach Entleerung in bekannter Weise wieder aufgeladen werden kann.
Der Ausgang des Gleichstromverstärkers 5 ist über einen Endschalter 9 sit dea einea Eade der Wicklung eines Elektromotors 11 gekoppelt, deren anderes Ende an die Spannungsquolle 12 angeschlossen ist. Der riektroaotor 11 dient zum Antrieb eines Zählwerkes 10, auf das nachstehend noch eingegangen \?ird. Auf der Abtriebswelle des Elektromotors 11 sitat eine Steuerscheibe S mit einer Einkerbung Sa, in die eine Schaltnase 12a unter
-S-
Federdruck eingreift, die ait des Endschalter 9 starr gekoppelt ist.
In der Buhestellung des Blektrosotors 11 befindet sich der Endschalter 9 in seiner Ausgangsstellung, in dt., er aiit der Nase 12a in die SinkerTrmg Sa eingreift, so da3 die Wicklung des Kotors Ii über einen iait de-a Endschalter 3 la dieser Ausgangs^teilung zusammenwirkenden Kontakt 9a oit dea Ausgang des Gleicfcstrosverstärkers 5 in Verbindung steht. Beira Auftreten eines Impulses aa Ausgang des Verstärkers 5 ^otat sich der Hotor 11 in Bewegung» Dabei wird auch die Scheibe S verdreht, so daS der Endschalter 9 die Ausgangsstellung verläßt und in seine Arbeitsstellung gebracht ^ird, in der er ciit einen zweiten Kontakt 9b zusaiaiiienwirkt, über den er nit der Spannungsquelle 12 verbunden ■s/ird. Der Endschalter 9 wirkt damit als Haltekontakt, bis der Hotor 11 eine volle Uadrshung durchlaufen hat und die Schaltnase 12a mieder in die Einkerbung Sa eindringt. Dadurch wird erreicht, daß die Laufzeit dos Motors unabhängig von der Dauer eines Impulses bleiben kann. Ss muS lediglich der Bedingung genügt werden, daS der Hotor mit Sicherheit einen umlauf vollendet hat, wenn ein neuer Impuls auftritt* Statt dieser Einkerbung Sa koarat naturgemäß analog ebenso eine nockenartige Erhebung infrage.
Wenn die am Ausgang des Gleichstroniverstärkers 5 beim Auftreten eines Zähliiapulses 2ur Verfügung stehende Leistung ausreicht, um den Motor 11 damit in Betrieb zu setzen, so kann der Ausgang des Verstärkers 5 unmittelbar über den Kontakt 9a und den End-
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schalter 9 as den Wicklungseingang des Motors 11 angeschlossen sein. Für den Fall, vlaß eine ausreichende Leistung nicht sur Verfügung steht, kann die Ankopplung der Wicklung des Motors 11 an den Verstärkcrausgans £^sh in der aus Fig. 1 ersichtlichen "Weise über einen Thyristor 7 erfolgen, der in Reihe mit des
Wieklungseingang und der Spannungsquelle 12 geschaltet ist und dessen Zündelektrode an dem. Ausgang des Verstärkers 5 liegt. Beita Auftreten eines Impulses zündet der Thyristor und set&t damit den Motor 11 in Gang* Bxszh die überführung des Endschalters 9 von dess Kontakt 9a zu dem Kontakt Sb ν,'Χτά dafür gesorgt, daß der Thyristor 7 nach desa Verschwinden des Impulses mit Sicherheit wieder in den nichtleitenden Zustand zurückkehrt. Statt des Thyristors 7 kann in gleicher Weise auch ein anderes geeignetes Schaltelement Verwendung finden.
Das beispielsweise als Trojsaelzühlwerk ausgebildete Zählv;erk kann von den t'otor 11 unmittelbar angetrieben sein, isobei die einzelnen Trommeln statt einer Zahlenfolge 0, 1, 2, 3 ... dann mit den Gebühreneinheiten entsprechenden Geldbeträgen bezeichnet sind, d. h., τ?οηη eins Gebühreneinheit beispielsweise IS Pfg. kostet, so bürden am Usfimg der ersten Zahlentraamel die Geldangaben 0,18, 0,36, 0,54 ... aufgetragen sein. Xn der Praxis -würde diese Anordnung sich allerdings sowohl aus räumlichen Gründen als aucu uiüsiciitlica der Übersichtlichkeit bei der Ablesung als verhältnismäßig ungeeignet erweisen. Es kann daher zwischen die Abtriebst/eile 11a des Motors 11 und das. Zählwerk 10 ein Getriebe 11b geschaltet sein, das bei einer
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Usörehung des Motors Ij. so viele Umdrehungen des Eingangs des Zählwerkes 10 verursacht wie dem Pfennigwert einer Gebühr eneinfceit entspricht. In des asgencsmenen Fall, daß cer Geldbetrag für eine Gebühreneinheit ΓΜ 0,18 ausmacht, ^äre das Übersetzerjsvorhältnis I : IS. Ua das Zählwerk auch für aadere TTährungen. ferner für den Fall, daß sich der Geldwert für eizte Gebührenainheit ändert oder aucb dann, xienn - et*^a in Giner Gastwirtschaft - ein anderer Pfennig7i'ert für eine Gsbühreneinheit zugrunde gelegt werden soll, an den Antriebsmotor anpassen zu können, hann das Getriebe 11b gegen ein anderes Get *iebe mit eineo auf die ao^eichendeE Verhältnisse abgestiaiciten Übersetzungsverhältnis austauschbar sein.
Eine besonders günstige Ausführungsforra für ein solches Getriebe ist ait Fig. 2 und 3 veranschaulicht. Das Zählwerk entspricht ita reseat liebes desi JUäfclTjrrk 10 der Fig. 1« llan erkennt in ver- ^rö^ertea Maßstab in Fig. 2 die einseinen Trommeln 101, 102, 103 und 104, an denen in bekannter Weise axiale Stifte 105 befestigt sind, die über SchaItZahnräder 103 und auf der ge^enüfcerliegmden Seite der benachbarten Tromnel angebrachte Vorspränge 107 bei einer vollem Umdrehung der der nächstniederen Deziaaie entsprechenden Troaael um eine 2ehnteluadrehuag weitergeschaitet werden. Das in Fig. 1 scheraatisch angedeutete Getriebe 11b •^ird hier von »»£ 'Jqj· Abtriebsiselle 11a des Kotors 11 sitzenden Übertragungsschoibcn 108 und 1OS gebildet. Ata Umfang der Scheibe 108 sind eine Reihe radial nach außen ragenc Yr.-
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Sprünge 110 angebracht, die an den Stiften 105 der Trommel
101 nacheinander angreifen können, so daß bei Drehung der Scheibe lOS die Trosse! 101 us der Ansah! der Vorsprünge 110 entsprechende Schritte ^eiterbe^egt v?ird.
In ähnlicher "Reise ist aa üzifang der Scheibe 109 ein Vorsprung 112 befestigt, der axt den Stiften 105 der Troiraael 102 in Sin- griff bringbar ist. Geht man wieder von eines Geldwert von DM 0,18 für eine Gebühreneinheit aus, so sind aa Umfang der Scheibe 108 acht Vorsprunge 110, sxa Umfang der Scheibe 109
ϊ . dagegen ein Vorsprung 112 angebracht. Bei einer Drehung der
g Abtriebs^elle lla ^ird daher die TroüiGiel 101 ua acht Schritte
j -seiterbewegt, -wahrend die xroasei 102 vos der Scheibe 103 uzz.
s einen Schritt siitgesomisen "wird, Die "/orsprünge 110 der Scheibe
103 einerseits und die ¥orsp"ünge 112 der Scheibe 1OS andererseits sind dabei in XJsfangsrichtnng so gegeneinander versetzt, daß eine Weiterschaltung der Trommel 102 durch die Schei
be 109 erst dann erfolgt, -wenn die "Eeiterschaltung der Tromsel 101 und eine dadurch gegebenenfalls hervorgerufene Weiterschaltung der Trense! 102 bei eines vollem Uslauf der Trosse! 101 abgeschlossen ist. Auf diese ¥eise läßt sieb, pralrfciscb. für eine Umdrehungszahl der Äbtriebscelle lla eine Weiterschaltung des Zählwerkes 10 um jeden ges?ünschten Schrittvrert und daait: auch jede ge-ffünschte Anpassung an die jeweils zu berüclssiclatigenden Pfennigvierte/GcbühreBeinheiten erreichen. Issbescsdere
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gewährleistet das durch die Übertragungsscheiben 108, 109 gebildete Getriebe auch eine besonders einfache Änderung des Übersetzungsverhältnisses. Entweder können zu diesem Zvreck die Scheiben 103, 109 gegen andere Scheiben ausgetauscht -Herden, oder aber es können auch die Stifte 110, 112 radial verschieblich gelagert sein, so daß je nach Bedarf ein Teil der Stifte 110, 112 in eine zurückgefahrene, unwirksame bzv/. eine ausgefahrene, -eiricsaae Stellung gebracht werden kann.
T>as der Troatael 101 zugeordnete Schaltzaanrad 106 muß einzeln über eine Feder 114 gelagert sein, daait es bei Antrieb der Troaael 102 durch die Übertragungsscheibe 109 abheben kann.
Die inoetrieönaliEie der Anzeigevorrichtung Kann über einen in Fig. 1 sieht dargestellten Schaltsr, der die Spasnusgsquelle 12 zu- bat?, abschaltet, erfolgen. Dieser Schalter kann auch sit dea Zählwerk IO so gekoppelt sein, daß das Zäilv?erk 10 entweder bei Einschaltung oder aber bei Abschaltung in seine nullstellung zurückgestellt wird.
Hit Fig. 4 ist scäesatisch eine mögliche Schaltungsanordnung -eiedergenSbeii, sit ceren Hilfe die / Bzsigevorrichtung sich nach Beendigung des Fernsespräciis selbsttätig abschalten kann. Der rechte Teil der Fig. 4 entspricht dabei mieder der Anordnung nach Fig. 1. Bie "icklung des Motors 11 ist in dieses Fall Jedoch nicht uiisitteibar an des einen Pol der Spannungsquäle
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geschaltet, wie das in Fig.l der Fall ist. Vielaehr liegt ' die Wicklung hier über einen Transistor 21 an der Spannungscuelle 12. Die Basis des Transistors 21 ist über einen Schalttransistor 20 an die positive Verbindungsleitung 12* gelegt. Der Basiseingang: des Sehalttransistors 20 liegt über einen Widerstand 19 und einen dazu parallelgeschalteten Kondensator IS an der zu der Spannungsquelle 12 führenden negativen Verbundungsleitung 12". Ferner ist der Basiseingang de3 Schalt-.·"·. transistors 20 über einen Widerstand 17 an die Kathode einer / Diode 15 angeschlossen, deren Anode über eine Drucktaste 15
mit dem Singang der Wicklung des Motors 11 verbunden ist.
Wenn die Antenne 1 einen Impuls erfaßt, so bleibt die Schaltungsanordnung daher zunächst wirkungslos, teil sich der Transistor 21 unter den für Fig. 4 taaßgeblichen Verhältnissen in gesperrten Sustand befinde*- Wird dagegen die Taste IS betätigt und da= durch eine Verbindung d^r Anode der Diode 16 nit der positives Verbindungsleitung 12* hergestellt, so ?ird der Kondensator IS über den Gleichrichter 16 und den Vorsiderstand 17 an die Spannungsquelle 12 gelegt und aufgeladen. Kachdea der Kondensator 18 sich bis auf den durch das Teilerverhältnis der Widerstände 17 und 19 gegebenen SpannungSeert aufgeladen hat» cird der Schalttransistor 20 leitend snd steuert daait den Transistor 21 durch. Ib dieses durcligesteiierteii bzw. leitenden Zustand schließt der Transistor 21 den Stromkreis fSr des Hotor 11, so daS dieser sich fceia Auf tre-ten eines lapulses ssi Ausgang Gleicastrc22Terstärsers 5 £2. der in Verbindung sit
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Fig* 1 beschriebenen Weise in Gang setzt
Der Kondensator IS und der Widerstand 19 bilden einen EC-Ereis, dessen Zeitkonstante so gewählt ist, daß aer Transit or 21 für einen Zeitrauza in leitenden Sustand bleibt, aer größer als der größtmögliche Abstand zwischen zvei aufeinanderfolgenden Impulsen ist. Hat der Motor 11 einen Umlauf vollendet und tritt anschließend der nächste Isapuls auf s so wird der Endschalter 9 •wiederum an den Kontakt 9b gelegt, so daß auch der Kondensator IS von neuem aufgeladen wird. Erst nach Beendigung des Gespräches, wenn weitere Ispuloe nicht mehr erscheinen, kann der Spannungswert des Kondensators IS auf einen Wert absinken, bei den: eine äusreichead positive Spannung, us des Schalttr=BSistor 20 ia leitenden Zustand au halten, nicht aehr gegeben ist. Die Diode 16 verhindert dabei vährend der Zählpättsefi else Sst— ladung des Sondensators IS über die Wicklung des Motors 311.
Mit Fig. 5 ist eine weitere AusführtnjgsEöglichkeit der Erfindung veranschaulicht, bei ά&τ der Antrieb eines Sähleeräes statt mittels des Motors 11 sit Hilfe eines Hubmagneten 33 erfolgen kann, der - ähnlich -sie der Sotor Il - über eisen t-echanisch gekoppelten Trennschalter 33s. über einen Thyristor an die -Spasnungsversorgasg asgeschlossen sets kasn, -scbei die Steuerelektrode des Thyristors 7 von. «Sen ausgang des Gleich— stroavers^ärkers S gesteuert ^sxrci. Bei Betätigimg des Hcbsagne—
ten 33 -Bird auch der Ssiischesschalter 33a aus seiner in Fig. 5 gezeigten Ausjaagslage a ..sselenlit, so daß der Stronfluß durch den Thyristor 7 unterbrochen und dnr.it der Thyristor 7 auch in seinen niciitleüteiiden Zustand gebrachv v?ird. Hit dea in Fig. 5 ijcseigten einfachen Hubsasneteix 33 wird sich in dor Kegel nur eine Weiterscfcalumg dos Zählwerkes ua je ein«=in Schritt bei einer EubaasnetbeTsegung erreichen Isssen. Als aozeigonäes Zählwerk könnt daher für diesen rs.ll in erster Linie ein Zählwerk alt Zahlenträgern inirage, die nicht einseine Zahlen tragen uad dann entsprechend dea Pfennigwert weiter geschalt et "werden O.?ie das in Verbindung ait Fig. bzw. 2,3 beschriebene Zähl^crK) , sondern die nit den Zahlverten selbst verschen sind» so daß bei Tfeiterschaltung un einen Schritt bereits der neue Gobührengelöcrert erscheint.
Falls jedoch auch tait einen Hubsagueten eine TTeitorschaltung eines Zählwerkes ua eine dea Pfennigisrert für eine Gebühreneinheit entsprechende Anzahl Schritte erreicht werden soll, so kann entsprechend Fig, G den dort tait 14 bezeichneten ZTnI-werk der von dein Gleichstromverstärker 5 abgegebene Zählitapuls über einen Xnpulsvervielfacher 13 zugeführt werden, der bei einea angenommenen Geldwert von DM 0,13 für eine Gebühreneinheit das Zählv/erk jeweils rait IS Impulsen beaufschlagt, •wenn der Verstärker 5 einen Ausgangsimpuls an ihn liefert.
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Mit Fig, 7 ist eine aridere Auü.i.w.-3run{jsmöglichkeit wiedergegeben» um die von der Vorrichtung nach, der Erfindung erfaßteil Gebühreneinheiten unnittelbar als Geldwert anzuzeigen. Gesäß dieser Ausführung kann als Zeilenträger eine drehbar gelarerte, kreJ~runde Scheibe 23 dienen, die transparent ausgebildet ist und auf der die Gehühreswerte in sieh auf der Scheibenfläche in Rahe deren Unif ang in radialer Sichtung erstreckenden Felder eingetragen sind. Die Seheibe 23 ist sit einest Schaltrad 24 fest verbunden, das an seinem Usiäng ait Zähnen 24a versehen ist« Wie in Fig. 7 angedeutet, sind als Zahlenwerte die einer Gabühreneinheit entsprechenden Geldbeträge eingetragen, so daß - wieder unter der Voraussetzung, daß einer Gebühreneinheit ein Geldwert von DM 0,18 entspricht ~ aufeinanderfolgend die Zahlen 0000, 0018, 0036, 0054 etc. angeordnet sind«. Die Scheibe 23 mit dem Schaltraä 24 befindet sich vorzugsweise hinter einer Deckscheibe, die eine geeignete Aussparung aufweist, durch die der jeweils aaßgebliche Zahlenwert dann sichtbar wird.
Zur Weiterschaltung der Scheibe 23 über das Schaltrad 24 kann ein Hubmagnet 26 dienen, der mittels einer Schaltklinke 25 an den Zähnen 24a angreift, so daß durch jeden auf den Ka-rneten einwirkenden Impuls eine Weiterschaltung des Schaltrades 24 ua einen Schritt erfolgt.
Uni möglichst viele Zahlenwerte auf der Scheibenfläche in eines Ring unterbringen zu können, müssen die Zahlenangaben lcleingehalten werden. Die Zahlen werden daher zweckmäßig mittels einer
- IS -
Leuchtquelle 27 und €>iaes optischen Systems 28 durch eine Blende 29 hindurch beleuchtet, sie das in Fig. S gezeigt ist.
Das jeweils gerade vor der Öffnung der Blende 29 befindliche I
Zahlenfeld kann dann alt Hilfe der Streulinse 30 vergrößert
auf einer Mattscheibe 31 abgebildet -»erden» die hinter eines entsprechenden Durchbruch in einer Gehäusewand 32 befestigt ist. Bei Blick in Richtung des Pfeils M kann der Betrachter dann auf der Kattscheibe 31 den vergrößerten, von der Scheibe
23 gerade angezeigten Sshlenwert ablesen.
• rait Fig. 7 weiter gezeigt, kann außer einem äußeren Zahlenrißg ein weiterer (in Fig. 7 die Zahlenwerte S.240 und 3.258 enthaltender) innerer Zahlenring vorgesehen sein, um
eine größere Anzahl von Zuhlen-serter» auf der Scheibenfläche unterbringen zu können. In dioseai Fall müßte dann für den inneren Zahlenring ebenfalls eine Vergrößerungsoptik vorgesehen sein, wie sie vorstehend in Verbindung mit Fig. S erläutert wurde.
Für diesen Fall kann ein Umschalter vorgesehen sein, der v?äh« rond des ersten Umlaufs der Scheibe 23 nur die Beleuchtungsquelle 27 für die dea äußeren Zahlenring zugeordnete Vergrö£orungsoptik einschaltet, der jedoch während des zweiten Umlaufs der Scheibe 23 diese Celeuchtuagsquelle 27 für die dem äußeren Zahlenring zugcorndete Vergrö£srungsoptik abschaltet und statt dessen eine weitere nicht dargestellte Bsleuchtungsquelle für die Vergrößerungsoptik des zweiten Zahlenringes Ginschaltet.
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• r · · «ft·
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F-Xae (nicht dsrr°"tellte) rückstellung der entsprechend 3?ig. 7 verwirklichten Anzeige kar..?. beispielsweise dadurch erfolgenj daß die die Scheibe 23 axt des Sehaltrad 24 tragende Achse durch ein die Vorrichtung aufnehmendes Gehäuse nach außen durchgeführt und sit einem Drehknopf ausgestattet isrird, aittels dessen die Scheibe 23 mieder in die nullstellung zurückgedreht werden kann.
Zur Vereinfachung einer solchen Rückstellung kann das Schs.ltrad 24 aber auch uit dein einen Ende einer Spiralfeder verbunden sein, c.ren anderes Ende efsa an der Achse festgelegt ist, so daß sie bein Fortschalter, der Scheibe 23 zwangsläufig gespannt "wird. Die Rückstellung der Scheibe 23 auf Hull vürde dann dadurch erfolgen, daß durch Drücken eines Knopfes die Schaltklinke 25 außer Eingriff tait don. Zähnen 24a gebracht wird, so daß die Spiralfeder die ücheibe 23 in die Kullstellung zurückbringen kann.
Gesäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung k"nn als Zahlertrüger auch ein Filmstreifen 37 dienen, der zwischen einer Lieferrolle 39 und einer Aufnahraerolle 40 gespannt ist. Dieser Filmstreifen 37 kann dann in der aur; Pig. ersichtlichen Vfeise £".t den einseinen Zahlenwerten versehen sols MStu txi dor von handelsüblichen fotografischen Firmen bekannten Form Perforationsreih*.n 37a aufweisen. Die ΐηΖη&ϊιταε-rolle 40 steht über einen kleinen Treibriemen 41 oit d-_a s., lindrischen Ansatz eines Schaltrades 3G in Verbindung» är..s in
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ähnlicher V/eise wie das Schaltrad 24 mittels eines Hubmagneten 34 und einer davon betätigten Sperrklinke 35, die x?iederua mit Zähnen 3Sa in Eingriff steht, schi'itt\?eise schaltbar ist» Vorsprünge 36b des Schaltrades 38 greifen in die Perforationen der Perforationsreihen 37a ein und sorgen dem- : entsprechend bei Weiterschaltung des Schaltrades 36 für einen | Transport des Filmstreifens 37 t der dabei über aen Treibrie- |
aen 41 gleichzeitig von der Aufnahtaespule 40 aufgewickelt j
i?ird. Der Filmstreifen ist durch eine i?andung 42 des die gesagte Vorrichtung aufnehtaenden Gehäuses abgedeckt. Die Wandung 42 ist jedoch axt einem. Fenster 43 versehen, durch das hindurch jeweils gerade der saßgebliehe Zahlendert des FiIn-37 sichtbar ist.
Die Tieiterbeisesung des Streifens 37 bei der impulsmäßigen Erregung des Hubmagneten 34 erfolgt in Eichtung des Pfeils N. Bei dieser Xieiterbe-eegung in Sichtung des Pfeils Έ kann eben— falls - ärmlich» sie das bereits ia Zusammenhang axt Fig. 7 erläutert vasräe - eine (nicht dargestellte) Feder gespannt werden, die nit asr Trcasel 39 verbunden ist. Bei Auslenkung aer Sperrklinke 35 kans diese Feuer den Film 37 dann nieder voa ά&τ A'ofnahserolle 40 ab- usd auf die Lieferrolle 39 selbst tätig zurückspulen.
¥ie eingaiigsbereits ersälm-t, können für den Fall, daß über die Femsprecsieitsisg keine 2ähiis.pulse zur Verfügung stehen,
diese Impulse auch Kittels eines der Anzeigevorrichtung speziell zugeordneten Iiapulsgenerators nachgeahmt v/erden. Dazu kann etwa ein geeigneter Multivibrator dienen, dessen Zeitkonstante dann von des* Benutzer zu Beginn eines Gespräches j e
nachfdesi für die zu berücksichtigende Tageszeit und für die
maßgeblichen Gebühreneinheitenfaktor Entfernung des Gespräches/aus einen anderen Wert, beispiels-
weise mittels eines von außen zugänglichen Drehknopfess einstellbar ist. Auch bei dieser Lösung, bei der also nicht mittels der Antenne 1 induktiv an eine Zählimpulse abgebende Quelle angekoppelt wird, besteht gegenüber den bekannten Sählvor-
ζ richtungen der Vorteil, daß sowohl auf eine störende Zuleitung
veczicm;ex axs aücji tirötztTem ohne Sechecarbeit unmittelbar der angefallene Geldbetrag abgelesen werden kann.
Außer den beschriebenen jeweils einen Zählwerk kann gegebenenfails ein zweites, parallelgesehaitetes Zählwerk vorgesehen
sei«j das etwa die Gebühren über einen bestimmten Zeitraum sunsdert, während der erste Zähler jeweils nur für die Gebührenerfassung eines einzelnen Ferngespräches benutzt wird. 3er zur Eückstellung des 2Shlwerkes vorgesehene Schalter bzw. Taster f virkt dann nur auf das eine, ?:ur Erfassung der Geldwertangabes
für die Sinzelgespräehe diene-ide Sählwerk ein, während für das sram-»erende Eähl-serk ein gesonderter, zweiter Lösch- und Eück— stelltaster vorgesehen sein kann.
Eine besonders zweckmäßige Äusführungsfora der erfindusgsgesä£e~i Ä33seigevorrichtung ergibt sich auch, dann, wenn die Yorrientung Ii eines Genasse untergebracht ist, das als rechteckiger, flacher» sas Untersetzen, unter einen Telefonapparat geeigneter Block ausgebildet ist, an dessen dea Benutzer zugewandter Vorderseite in eines über den Telefonapparat hinausragenden Bereich die 70s
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den Zählwerk angezeigten, jeweils maßgeblichen Gebührenderte 1
erkennbar sind* Damit erhält man eine seiir unauffällige asd
nur wenig Rau» beanspruchende Ausführungsform einer Zählein-. richtung, die sich -wiederum je nach Belieben einsetzen läßt und unmittelbar den Geldbetrag anzeigt.
Soll aus bestimmten Gründen das Zählwerk nicht für jedermann
sichtbar sein, so kann auch eine verschieblicaet verriegelbare
_ ____ Klappe vorgesehen sein* mit deren Hilfe sich das Zählwerk abdecken läßt.
-Sofern die Speisung der Anzeigevorrichtung durch die aber die Fernsprechleitung zugeiührten. Zählirapuise erfolgen soll, können auch entsprechende alaSnahsen getroffen sein, ösl die Anzeigevorrichtung fest mit der Fernsprechleitung zu verbindens so daß die indutktiv (oder auch kapazitiv) angekoppelte Anzeigevorrichtung nicht unbefugtenseise von der Fernsprechleitung eatfernt und daait un^irksaa geaacht werden kann.
Wenngleich im übrigen eine induktive (bzw. kapazitive) Ankopplung der Anzeigevorrichtung in vielen Fällen eine besonders fcsquese Lösungsform darstellt, so ist deshalb eine galvanische Ankopplung des Elektromotors Il bzw. der Eubsagneten 14, 2S3, 33, 34 keineswegs ausgeschlossen, ua eine unmittelbare des angefallenes Geldbetrages su erhalten.
Paten tassprüclie ;

Claims (17)

  1. » ■ · a
    ■ · » »
    - 23 -
    Schutzansprüche
    1» Vorrichtung stir Erfassung and Anzeige von Fernsprechgebühren aittels entsprechend einer Zeitstaffel ait unterschiedlichen seitlichen, den Gebühren proportionalen Abständen zugeführter Zähliapulse, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige dienende s entsprechend der Anzahl der erfaßten Zählinipuise verstellbare Zählwerke (10; 14; S3, 24; 36, 37) Zahlenangaben liefern, die unmittelbar den erfaßten Gebühreneinheiten entsprechenden Geldbetrag angeben.
  2. 2. Vorrichtung sur Erfassung und Anseige von Fernsprechgebühren, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie a.it einen, elektrischen Schaltelement zur induktiven bzt?. kapazitivem Ankopplung an eine die Zählimpulse liefernde Quelle versehen ist.
  3. 3» Vorrichtung zur Erfassung und Anseige von Fernsprechgebühren, dadurch gekennzeichnet, daß ihr eine unabhängige Quelle zur Erzeugung von ZählImpulsfolgen rait unterschiedlichen, der jeweils ciaßseblicben Zeitstaffel entsprechenden Isipulsintervsll©» zugeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Erfassung und Anzeige von Fernsprechgebühren, insbesondere nach einemder Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des als die gewünschte An-
    I » t · β ♦ · *
    - 24 -
    zeige lieferndes Trosse Isählf/erli: (Ϊ0) ausgebildeten Zählwerkes ein Elektromotor (11) sit eines dadurch unmittelbar gesteuerten Esaschalter (9) vergesehen ist, dor in seinei* Huhestellung mittels des dabei in seiner Ausgangsstellung befindlichen Endschalters (9) an einen die ZählS-tspulse liefernden Ausgang angekoppelt ist und bein Auftreten eines Zähliapulses unmittelbar nach seiner Auslenkung aus der Euhesteüirig die Kopplung zwischen dem Endschalter (9) und den die Zahlimpulse liefernden Ausgang aufhebt und statt dessen den Endschalter (9) unmittelbar an eine Spannungsquelle (12) legt, bis die vorgegebene Ausleulcbe^egung abgeschlossen ist» an deren Ende dar Endschalter in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, und daß zwischen die Abtriebsv?elle (lla) des Elektromotors (11) und das Troniiaelaähl-werk
    (10) ein Getriebe (lib) mit einem tjbersetaungsverhältnis geschaltet, ist, das dea Verhältnis von Gebühreneinheit zu dem Geldbetrag für eine Gebühreneinheit entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Endschalters (9) durch den Elektromotor
    (11) auf der Welle (!la) des Elektromotors (11) eine Scheibe siit Einkerbungen (Sa) oder Keckes sitzt, an deren üafaag der schwenkbar gelagerte Endschalter ait eiaer Schaltnace (12a) unter Federdruck anliegt.
    4i ·■·· «4 4» C · · · · · O
    - 25 -
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dSLo als Getriebe (lib) auf der Abtriebs^elle (lia) des Elektromotors CIl) sltssnds ijbertragungsscheiben (108, 103) vorgesehen sind, die mit entsprechenden Stiften (105) der Zähltroaneln (101, 102, 103, 104) über an ihres Umfang angeordnete Yorsprünge (110; 112) in Eingriff stehen, deren Anzahl jeweils nit der 2Lahl des Übersetzungsverhältnisses übereinstimmt, die an der Dezimalstelle steht, der die Zähltrosnaeln (101, 102^ bzrs. di« öasiit in Singriff stehenden Übertragungsscheiben (IGS; 109) entsprechen.
  7. 7, Torrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsscheiben (1OS, 109) auswechselbar sind.
  8. S. Vorrichtung nach Anspruch 4-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (11) in seiner Euhestellung mit seinem Endschalter (S) über ein arischen die Spanmmgscuelle (12) und den die Zäh^iapulss liefernden Ausgang geschaltetes elektrisches Schaltelement an den die Zählispulse lieferndes Ausgang angekoppelt ist tmt\ daß das elelrtrische Schaltelesent einen nil: den die Sählispulse liefernden Ausgang verbundenen Schalteisgang auf -seists so daß es bein Auftreten eines ZShÜEipuisss in des strcsführenden Zustand über— geht und damit öss Elektromotor <1ΐ) sit der SpsmmngsquelXe {12} verbindet.
    0358
    , - 26 -
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrisches Schaltelement ein Thyristor (7) vorgesehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 4-9, dadurch gekennzeichnet» daß der zum Antrieb des Tronaelsählwerkes (10) dienende Elektromotor- (il) in eines. Stromkreis nix einea elektrischen Schaltelement (21) liegt, das durch Aufladung eines EC-Ereises (IS, 19) über einen bestimmten Schvell-uert hinaus einschaltbar ist, daß die Zeitkonstante des EC-Sreises (IS, Ϊ9) größer als der größte auftretende Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zählitapulsen ist, und daß die Aufladung des EC-Kreises bei Beginn der Gebührenerfassung über einen etwa durch Betätigung einer Drucktaste (15) geschlossenes Stroakreis, anschließend über den Endschalter (9) selbst erfolg
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet t daß zur Anzeige der erfaßtes Zähliapulse ein elestroseeha-= nisches Zählwerk (14) axt einea Hubmagneten vorgesehen ist 5 das an eise zu seiner Betätigung geeignete Spansungsquelle über einen Irapulsvervielfacher (13) angeschlossen ist, dessen Eingang sit eines die Zählinipulse liefernden Ausgang verbunden ist und der beia Auftreten eines Zählinipulses des Zählwerk (14) eine dem Geldwert einer Gebühreneinheit entsprechende Aasahl Stellispulse zuführt.
    S - 27 -
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zählwerk ein Schaltrad (24) mit einer Scheibe (23) vorgesehen ist, auf der die Gewührenwerte in Feldern ein= getragen sind, die sich auf der Scheibenfläche in der Nähe des Ui&fangs in radialer Eichtung erstrecken, und daß zum Antrieb der Scheibe (23) eic Schrittschaltwerk mit einem Hubaagneten (2S) und einer Schaltklinke (25) dient, das
    je erfaßtem Zählicipuls einen Schaltschritt ausführt und damit die Scheibe um eine Teilung -sei t er dreht, so daß das Feld mit dea nächsthöheren Geldbetrag erscheint. λ
  13. 13. Vorrichtung «ach Anspruch 12^ dadurch gekennzeichnet, daß die Felder mit den Gebührenwerten in zwei zueinander konzentrisch ea Hinge« angeordnet sind«
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 - 13, dadurch
    daß einen den Durchblick auf das Feld tait den jeweils aaB-.. ' geblichen Gebührenwert freigebenden Fenster eine beleuch-
    C tete Vergrößerungsoptik (30) vorgeschaltet ist.
    s
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich
    net, daß ein umschalter vorgesehen ist, der -sährend des ersten TJalaufs <äer Scheibe eine Beleucätungsquelle (27) für die den ersten Hing zugeordnete TergrSßerungsoptis (3O) einschaltet, während css zweiten Salsufs der Scheibe (23) dagegen die Beleachtungsquelle (27) für die den ersten. Hg sugeorcssts yergröSerirngseptis (3O) abschaltet tmd
    - 28 -
    stattdessen eine Eeleuchtungsquelle für die Vergröiäerungsoptik des zweiten Ringes einschaltet.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zählwerk ein Sehaltrad (36) sowie ein von de*. Schaltrad (SS) transportierter, die Geldbeträge anzeigender filmartiger und zwischen einer Lieferrolle (39) ußd einer Aufnahserolle (40) geführter filtaartiger Streifen (37) vorgesehen sind und daS zum Antrieb des Streifens (37) eis Schrittschaltwerk mit eines Hubmagneten (34) und einer Schaltklinke (35) dient, das je erfaßten Impuls einen Schaltschritt ausführt und dabei den Streifen (37) soweit ■oeitertransportiert, daß hinter einem Fenster (43) dann der nächsthöhere Geldbetrag sichtbar ist.
  17. 17. Vorrichtung nreh Anspruch 12 - 16, dadurch gekennseichset s
    daß das Zähl-wers (23 - 2G; 34 - 37) init einer Hüclcstell-■ feder gekoppelt ist, die bei Weiterschaltung des 2äal*?er&s entgegen der Wirkung einer Verriegelungsanordnung (24a„ 25: ] 35, 3Sa) gespannt s?ird und bei Freigabe der Yerriegeluags-
    II anordnung das 2Iähl^erk isseine Ausgangsstellung zurückführt.
    IS. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 17, dadurch gekennseicimet t daß sie als rechteckiger, flacher, sus untersetzen unter
    einen Telefonapparat geeigneter Block ausgebildet ist, an I
    dessen des Benutzer zugewandter Vorderseite in eines über
    den Telefonapparat hinausragenden Bereich die von dea
    t I
    22 -
    Zahler trägem -·;gezeigten, Jeweils isaßseblichen Gebührender te erkennbar sind»
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