DE6603520U - Fussbodenreinigungsgeraet - Google Patents

Fussbodenreinigungsgeraet

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DE6603520U
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Description

"Fußbodenreinigungsgerät"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fußbodenreinigungsgerät, insbesondere für Teppiche, das vorzugsweise mit einer Einrichtung zur Abgabe eines Reinigungsmittels ausgerüstet ist. In den meisten Fällen wird das Shaaponieren von Teppichen bzw. deren Reinigung mit einer entsprechenden Flüßigkeit durch Maschinen ausgeführt, bei denen drehende oder in anderer Weise sich bewegende Bürsten und/oder Walzen eine scheuernde Bewegung auf dem Teppich in Verbindung mit einer ReinigungsBissigkeit oder Schaum ausführen. Diese Maschinen werden gewöhnlich durch elektrische Kraft betätigt.
Es ist auch bekannt, Teppiche unter Benutzung von einfacheren mechanischen Vorrichtungen mit Flüssigkeit zu reinigen bzw. zu shamponieren die häufiger manuel"* als elektrisch betätigt werden. Bei diesen hat man gewöhnlich eine oder mehrere Schaumwalzen, die über den Teppich eine gewisse Menge der Reinigungsflüssigkeit verteilen; zusätzlich zu Walzen sind oft eine oder zwei Reihen Borstenbüschel vorhanden, die in der Form von quergerichteten feststehenden Bürsten in Kontakt mit dem Teppichflor kommen. Die Schwierigkeit bei dieser Art von Geräten besteht darin äaß keine wirk= liehe Scheuerwirkung ausgeübt wird, die Verunreinigung und Schmutz aus dem Teppich zu lockern vermag. Außerdemmwerden für eine sichtbare Reinigung verhältnismäßig große Mengen Reinigungsmittel oder Shampon mit Hilfe der Walzen auf den \ Teppich gebracht. Dieses Fluid ber.etst den Teppichflor dyrch
und durch und bringt Schmutz und Verunreinigungen zum untersten Teil der Teppichfasern, wo sie zurückbleiben. Sin weiterer
\ lachteil besteht in der langen Trockmxngsseit, bis der Teppich
! wieder begangen werden kann» die je nach der BsuE-feEperaiur
und Feuchtigkeit bis zu zwei bis cr°i Tagen beträgt.
f Es ist deshalb erwünscht, Flüssigkei^sreinigung durch eine
geeignete Behandlung sit Bürste, Scfevaima und Schrubber durchzuführen, so da£ durch die BeinigungsKirküng eines geeigneten ShamponierungsfIuids aller Schmutz und alle Verunreinigung iron dem Teppichflor abgelöst werden. luSerdes sruß der Zufloß tos Shamponierungsiluid wirksam gesteuert «-erden, so daß nicht mehr als für eine wirksame Seinigung des Flors erforderlich ist, aufgetragen wird.
-er.de Erfindur.r tezieht sich deshalb auf den
οϊη·.,ε neuen ur/i vorbesserten Flüssigkeiisreinigungs-
.:s in erster L.r.ie eine v^Ksame Vorrichtung zum
] Bürsten und/oder Schrubben der Oberfläche des Teppichs besitzt, um den Flor zur eigentlichen Reinigung auszurichten; wobei durch eine geeignete Bewegung Schaum erzrugt wird, um Verunreinigungen abzulösen und eine wirksame Reinigung zu erzielen. Nach der Erfindung wird auch eine Scherwirkung an der Oberfläche des Teppichs erhalten, welche die beste Beseitigung des Schmutzes und der Verunreinigung vom Teppich gewährleistet. Die Erfindung sieht ferner eine einfache und wirksame Einrichtung für die Auftragung der ShamponierungsfILissipkeit auf den Teppich in Mengen, die mit der erforderlichen Reinigung vereinbar sind, vor, wobei dieser Einrichtung r:r Behälter zur Aufnahme der Shamponierungsflüssigkeit zugerr-ir.t ' irt, welcher die Flüssigkeit in der erforderlichen v< rro ar. ei iο Reir.igur.gsorgane abgibt, wobei eine Abschalt- r;r,v:cv 4unf pür <■ j Steuerung dieser Flüssigkeitszufuhr vor f- s^\ er. if .
Ir pimr riniacheren Form besteht die Erfindung aus einem Gt 11VJSf, ο'".ργ Reihe von Bürsten, cio drehbar von dem Ge- : : ι j 5· r fot ra^eri werden und deren Acisen schräg zur Bewegungsrichtung des Gehäuses geneigt sind und/oder einen verschiedenen Durchmesser haben können* wobei die Bürsten mit der shamporr erten Oberfläche in Berührung kommen und aus einer Einrichtung für die Zuführung einer dosierten Menge Shamponierflüssipkeit aus einem Behälter.
6oü
Gemäu einer bevorzugten Form umfaßt die Erfindung eine Reihe von Bürsten, die geneigt zur Bewegungsrichtung angeordnet und mit Schwammgummi- cder ähnlichen Scheitln verbunden sind, vorzugsweise absorbierenden Scheiter. Die so gebildeten Reinigungsorgane sind in wechselnden Winkeln zur Bewegungsrichtung geneigt, d. h. im Zickzack angeordnet, so daß die Oberfläche des Teppichs im Ergebnis von links nach rechts und von rechts nach links gebürstet wird, je nach dem Kontakt an der jeweiligen Stelle. Die Reinigungsorgane, vorzugsweise durch eine Vor- und Rückwärtsbewegung des Gerätes gesteuert, werden aus gelochtem, auf die Reinigungsorgane abzulassenden Reservoiren mit dem vorzugsweise schaumbildenden Reinigungsmittel getränkt und diese Reservoiren werden ihrerseits aus einem Behälter, vorzugsweise einem elastischen Beutel versorgt, der die Shamponierflüssigkeit enthält und mit einer Druckvorrichtung versehen ist, durch welche der Fluß aus dem Beutel zu den Reservoiren gesteuert OG^r unterbrochen werden kann. Die Bürsten und Schwämme, welche die Reinigungsorgane bilden, können selbst im Durchmesser verschieden sein oder können von einem Ende zum anderen konisch zulaufen, damit sie eine verschiedene periphärische Geschwindigkeit entlang den Bürsten und Schwämmen zur Erzielung einer erhöhten Einwirkung auf die Teppiche hervorruft.
Damit jedoch die Erfindung besser verstanden wird, sollen jetzt Ausführungsformen von ihr beschrieben werden unter Hinweis auf die beigefügten Zeich-enungen, welche nur als Erläuterung betrachtet werden sollen und nicht als Beschränkung des Gel-
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tungsbereichs der Erfindung, der ir. den nachstehenden Ansprüchen festgelegt ist.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teppichrei= nigungsgerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Unterseite des Gerätes, welche die Sharoponierungsorgahe aufzeigt,
Fig. 3 eine Explosivdarstellung der Erfindung, Fig. 4 einen Querschnitt des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Lagerreservoir und die Düsen,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines der Shamponierungsorgane, wobei eine Seite zusammengebaut, aber die andere Seite icit den Bürsten und Schwämmen* nicht zusammengebauter Anordnung dargestellt ist,
Fig. 7 einen vergrößerten fragmentischen Schnitt, der den Halter für die Bürstenzusammenstellung zeigt, und
Fig. 8 einen Plan, der eine modifizierte Shamponierungsausführung zeigt, bei welcher der Durchmesser der einzelnen Bürsten und Schwämmen verschieden ist. Die Bürsten und Schwämme können zu synchronisierten Drehung, zwecksßrzielung einer größeren Bürstenvirkung, zusammengeschlossen werden.
Die Shamporiierungsorgane 1 sind in Zickzack-Anordnung in einer Rinne 2 in einem Hauptgehäuse 3 angeordnet und umfassen eine Reihe von Reinigungsorganen, die jede aus alternierend
angebrachten Bürsten 4 und elastischen Schwammscheiben b bestellen, · obei die in der Ausführungsforra dargestellten Eürstenscheiben aus eir.*"i scheibenförmigen Lager 6 mit radial davon ausgehenoer ?r,rstenbüscheln bestehen, die so zusammengesteilt sind, daß sich vielleicht vier Bürsten auf einf-r Achse 7 id it dazwischen angeordneten drei Schwamm-« Scheiben b befinden, wobei letztere einen Durchmesser besi*2t, der vorzugsweise etwas kleiner ist als der der Bürsten.
Zwei dieser Reinigungsorgane können bequem an einem in das Gehäuse eingeschnittenen einzelnen Achsenhalter 8 montiert werden, wobei die Achsen 7 dieser beiden Ortane von dem Achsenhalter 8 gesehen in entgegengesetzter Richtung ragen, aber in einem solchen Winkel zueinander, daß diese beiden Reinigungsorgane in einem Winkel quer zur Bewegungsrichtung des Gerätes angeordnet sind. Wenn also eines der Organe nach links zukehrt, kehrt das andere nach rechts zu, wobei diese Reinigungsorganeinheiten sich über die Länge des Reinigungsgerätes wiederholen, so daß sich eine Zickzack-Reihe von Reinigungsorganen, wie gezeigt, quer über das Reinigungsgerät erstrecken, wobei alle Teile unabhängig auf ihren Achsen 7 rotieren können und jedes Organ mit den Bürsten- und Schwamm-Abschnitteij vpr.sphpn ist.
Diese unabhängige Drehung ist jedoch nicht notwendig, da die Teile auch zusammengeschlossen werden können, um als eine Einheit zu rotieren. Dies kann durch ineinandergreifende Nocken an Gen Bürsten und Schwämmen erzielt werden oder durch Reibungsschluß der aneinanderstoßenden Flächen.
Die unteren Teile dieser Reinigungsorgane ragen unter der j Basis des Gehäuses des Reinigungsgerätes hervor und sind in j der Nähe der Vorderkante des Gehäuses angeordnet, während j
die Rückseite des Gehäuses mit einem Räderpaar 10 versehen ist, I das das Gehäuse in Verbindung mit den Reinigungsorganen 1, j welche die vorderen Stützen bilden, im Abstand vom Boden hält-r
Durch Verwendung einer Reihe von scheibenartigen Lagern 6 mit radial verlaufenden Büscheln von Borsten und deren Montage auf einer Achse 7 wird eine wirksame Bürste geschaffen, welche bei Anordnung in einem Winkel zur Bewegungsrichtung eine bürstende oder kehrende Einwirkung auf den Flor oder Teppich in einer Richtung hat, die quer zur Bewegungsbahn des Ganzen verläuft, so daß dadurch der Flor gelockert und alle Teile der Oberfläche des Flors zur Reinigung ausgerichtet v/erden, wobei die Schwammorgane 5 zwischen diesen Bürsten 4 dazu dienen, die Oberfläche zu reinigen und die Flüssigkeit zur Erzeugung von Schaum zu halten und zu dosieren, so daß nur eine kleine Menge, in der Hauptsache Schaum, tatsächlich den Flor des Teppichs erreichen kann, um gleichmäßig darauf ausgebreitet zu werden.
Ss ist ζί erkennen, daß zufolge der Winkelstellung der Achse 7, suf der diese Organe 1 rotieren, eine Scherwirkung auf die Schwaramscheiben 5 ausgeübt wird, wodurch in Verbindung mit den Bersten eine ideale Reinigungswirkung erhalten wird. Es hat sie} gezeigt, daß das Gerät am zweckmäßigsten vorwärts und rückwärts über den Teppich verschoben wird, da dabei eine F''iv~.ig wechselnde Druckrichtung auf den Teppich wirkt mit rj-ercraeniiieh vorteilhafter Reinigungs- und Shamponiereigen- ^ -P χ
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Der Beutel 14, der die Shampon-Flüssigkeit enthält, kann leicht aus Kunststoff oder anderem elastischem Material hergestellt werden (vergl. Fig. 3 und 5) und ist an einem starren Halter 15 angebracht mit einer Einfüllöffnung 16 und einer Verschlußkappe 17. Der Halter 15 hält die Rückseite des Beutels 14 an Ort und Stelle im Gehäuse 3 und am vorderen Ende dieses Beutels sind in Verbindung mit dem Inneren des Beutels eine Reihe Hängereservoire 18 mit AbT laßöffnungen 19 angebracht, wobei die Reservoire 18 eine solche Form haben, daß sie in Öffnungen 20 in einem Teil 21 des Gehäuses direkt über den Reinigungsorganen eingreifen«
!siHlirSi"^ Aar' Römi-l·«znnrr orhalipn rHp Rpsprvnirp 18 FliisKi irlrpi t. aus dem Beutel 14 über den Überlauf 22, wenn das Gerät beim Reinigen vor^ris usä rückwärts bewegt wird, wobei der Beutel wegen seiner Verbindung mit den Reservoiren 18 dazu dient, den Flüssigkeitszuiluß zu den Reservoiren wirksam zu steuern. Da die Reservoire im allgemeinen natürlich höher sind als der höchste Teil des Beutels selbst, wie dargestellt, hat dies die Wirkung, daß die Reservoire periodisch durch Zufluß von Flüssigkeit gefüllt werden, der durch die hin- und hergehende Reinigungsbewegung des Gerätes bedingt ist, wenn dieses Gerät in Benutzung ist.
Auf diese Weise enthalten die Reservoire nur die erforderliche Menge an Shampoon-Flüßigkeit und füllen die Heinigungsorgane nicht übermäßig; die Zufuhr erfolgt also im Verhältnis zur Benutzung des Gerätes und erfordert kein Äbsehaltorgan, wenn
20
• I · · I ·
auch eine Abschalt-Vorrichtung vorgesehen ist, damit das Gerät auch benutzt werden kann, ohne daß eine Zuführung von Shampon-Flüssigkeit erfolgt.
Die Öffnungen 19 in den Reservoiren 18 sind derart, daß abgemessene Flüssigkeitsiiiengen aus den Reservoiren 18 zu den Reinigungsorganen 1 fließen können, und diese Meßöffnungen haben konische Flächen neben der Maßkante, um eine möglichst geringe Blockierung dieser Öffnungen sicherzustellen, wobei die Ablassenden der Öffnungen einen größeren Durchmesser haben als die Einlassenden.
Neben den Reservoiren 18 befindet sich eine elastische Unterlage 25, die mit einer Leiste oder Stenge 26 zusammen= wirkt, die an der gegenüberliegenden Seite des Beutels angeordnet ist, sich über die ganze Länge des Beutels erstreckt und mit einem Druckknopf 27 versehen ist, so daß diese Leiste 26 herunterdrückbar ist, um den Beutelhals auf die Unterlage zu drücken und jeden Zufluß zu den Beservoiren abzusperren. Dies gibt die Gewähr, daß der Abfluß von Flüssigkeit vollkommen unterbrochen und außerdem die den Reservoiren zugeführte Flüssigkeitsmenge angemessen kontrolliert werden kann, weil es dann, wenn der Teppich zuviel Shanrpon erhält, nur notwendig ist, die Leiste durch Voniärtsschwenken des Handgriffes 28 und Herunterdrücken des Knopfes 27 zu betätigen» Der Eandgriff-Ansatz 29 des Handgriffes kommt dabei ail dea Druckknopf 27 in Eingriff und die Leisfe wird In ihre Abschalt—Stellung heruntergebracht, wo sie die beiden Seiten des Maises des Beutels 14
fin
zusammendrückt, um den Zufluß zu den 'Reservoiren 18 zu verhindern. Eine an jedem Ende sit Muffen 32 in Eingriff stehende Feder 31 ruht auf einer Öse 33 an der Leiste 26 und hält diese entweder in ihrer gehobenen oder heruntergedrückten Stellung nach Überschreiten einer Mittelstellung.
Um die Leiste 26 aus der heruntergedrückten Stellung zu lösen, ist ein Druckorgan 35 vorgesehen, das eine elastische Verlängerung 36 besitzt, die in einem Knopf 37 endet, der sich benachbart der Leiste 26 befindet. Wenn das Druckteil 35 betätigt wird, wirkt der Knopf auf die Leiste, wobei die Verstellfeder 31 deren Verschiebung ermöglicht, um sie von dem Hals 22 des Beutels 14 zu lösen.
Der Beutel läßt sich leicht von dem Gerät abnehmen, indem die Eeservoire 18 von den Öffnungen 20 in dem Gehäuse ausgeklinkt werden. Normalerweise ist dies nicht notwendig, da zur Füllung des Gerätes nur die Verschlußkappe 17 der Einfüllöffnung abzuschrauben und Shampon durch die Füllöffnung 16 in den Beutel 14 einzufüllen ist, worauf die Füllschraube 17 wieder aufgesetzt wird.
Aus dem Deckel 40 des Gerätes ragt ein Bügel 41, der über den Ansatz 29 den Handgriff 28 trägt. Der Bügel 41 greift in Eleaiaen 42 ein, s-ittels welcher gleichseitig der Deckel AO an das Gehäuse 3 des Gerätes geklemmt «erden kann, so daß der Deckel 40 durch einfachen Druck auf diese El essen abnehmbar ist, iss den Beutel freizulegen und gegebenenfalls zu entkeimen* Biese Beckelaufcbilchmg ist besondei's in Fig. 4 dargestellt.
03520
Die Ausführung nach der Erfindung ist vorzugsweise derart \
getroffen, daß keine Bolzen oder Schrauben benötigt werden, \
sondern ;;edei Teil einfach m ten nächsten geklemmt ist. J
Die paarweise gestalteten Reinigungsorgane 1 sind auf den jj
Achsen 7 und Achsenhaltern 8 gelagert, wobei die Achsen mit |
aen darauf befindlichen Reinigungsorganen in dem erforcer- ί
liehen Winkel verlaufen, so daß die Rein'-.gungsorgane 1 leicht |
durch Einbringen der Achshalter 8 in geeignete Haltemuffen 45 i|
in dem Gehäuse angeordnet werden, wobei die freien E' len der |
Achsen in Führung 46 des Gehäuses 3 zur Erzielung einer starren | Unterstützung der Achsen 7 eingreifen. Die Reinigungsorgane 1
sind, wie erwähnt, so angeordnet, daß sie über den Vorderteil
des Gerätes herausragen, aber alle haben eine im Verhältnis
zur Bewegungsrichtung wechselnde Achse, so daß ihre Reinigungs- [·
oder Shamponierungs-Tätigkeit bei nebeneinanderliegenden Ab- »J
schnitten von Reinigungsorganen 1 entgegengesetzt ist. Eine ■'
Zunge 48 hält das Organ 8 in der Muffe 45. :
In der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform verjüngen sich
im gesamten die Bürsten 50 und die Schwämme 51 im Durchmesser
kegelförmig von einem größeren Maß am Halter 52 zu einem
kleineren Maß ^m freien Ende d^r Halterachsen 53.
Die kegelförmige Verjüngung könnte natürlich umgekehrt sein,
und da die Achsen 53 sich in einer abgeflachten "V"-Stellung
befinden, erkannt man daß es möglich ist, einen v/irksaraen
Kontakt mit dem Teppich zu bekommen durch Heben oder Senken
des Halters b2 am Scheitel des "V", um einen Kontakt der kleineren sowie der größeren Bürsten und Schwämme zu sichern mit
der Fläche, die gereinigt oder shamponiert wird.
.: MC
Aus der vorstehenden Ausführungen ist zu entnehmen, da5 die Erfindung eii. sehr einfaches und wirksamere Teppichreinigungsgerät darstellt, das aus einer Reihe von im Winkel arbeitenden Reinigungsorganen besteht, die aus Bürsten und die Flüssigkeit zurückhaltenden Vorrichtungen, wie z. B. Schwämmen, zusammengestellt sini. Letztere werden mit Shampo angefeuchtet, vorzugsweise aus einem Behälter in der Art eines elastischen Beuteils mit oder ohne eine den Zu- und Abfluß kontrollierenden Einrichtung,. Das ganze Gerät ist vorzugsweise auf einfache Art durch Zusammenklemmen verschiedener Abschnitte ausgebildet, und umfaßt ein Hauptgehäuse, in das die Reinigungsorgane eingeklemmt werder können und in dem der die Flüssigkeit enthaltende Beutel angebracht werden kann, so wie einen Deckel, der auf diesem Gehäuse festgeklemmt wird und mit einem Handgriff und der erforderlichen Kontrollvorrichtung für das Gerät versehen ist.
icfck-
-ansprüche:
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Claims (16)

P a t e n-t-a nspriiche :
1. Gerät zum Reinigen von Fußböden, insbesondere von Teppichen, gekennzeichnet durch eine Reihe von mit dem zu reinigenden Boden in Berührung kommenden Reinigungsorganen, die drehbar in einem Gehäuse angeordnet und deren Achsen im Winkel zur Bewegungsrichtung des Gehäuses geneigt sind, wobei den Reinigungsorganen eine Einrichtung zur Lieferung eines Reinigungsmittels, vorzugsweise einer Flüssigkeit zugeordnet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsorgane aus Bürsten und Schwämmen bestehen.
3. Gerät nach Patentanspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Bürsten eines jeden Satzes aus einer Vielzahl von Bürstenabschnitten mit radial verlaufenden Büscheln bestehen, zwischen denen Scheiben aus Schwamm-Material angeordnet sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1, ? oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsorgane in Sätzen angeordnet sind, wobei die Achsen von nebeneinanderliegenden Sätzen entgegengesetzt geneigt, d. h. zickzackförmig angeordnet sind.
b. Gerät gemäß Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Bürsten, die jPüe Mne Vielzahl von 2ürstenabschnitten mit schmalen radial im Abstand voreinander angeordneten Büscheln umfaßt, sowie Scheiben aus Schwamm-Material, die zwischen den erwähnten Bürstenabschnitten angeordnet sind, wobei diese Bürstenabschnitte und dazwischen angeordneten Schwämme drehbar auf Achsen angeord ^t sind, die in Achsenlialtern, die mit dem erwähnten Gehäuse in Eingriff stehen, gelagert sind, wobei diese Achsen im Winkel zur Bewegungsrichtung verlaufen.
6. Gerät gemäß Patentanspruch 1, dadurch ! gekennzeichnet, daß jeder der Schwämme der
j Reinigungsorgane ungefähr denselben Durchmesser hat, dip
Bürsten aber vorzugsweise etwas größer sind als die Schwämme.
7. Gerat nach einem oder mehrerer der vorhergeherden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Burster, und Schwämme sich entlang jeder Achse kegelförmi^
8, Gerät nsc^ einen; oder r°ir<rer ccr vorhergehenden Ansprüche, d a d υ r c. .-; ρ c k e r. r, ζ e i c hn e t, daß zwei Achsenfeare anpeorire^ :;ir^, dpnrn ρ&· rweise ein dazwischen liegender Achsenhalter angeordnet ist und die Achsen von jedem Paar ein einem Winkel in Form eines flachen "V" zueinander angeordnet sind, dessen Mittellinie in der Bewegungsrichtung des Gerätes verläuft.
9. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben und Bürsten auf Achsen gelagert und so zusammengesetzt sind, daß sie als eine Einheit rotieren.
10. Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierung der Reinigungs- j flüssigkeit durch die Bewegung der Flüssigkeit reguliert wird, | welche durch die Vorwärts- und Rückwärtsverschiebung verur- f sacht ist. I
11. Gerät nach Anspruch 1, dadurchge- |
Kennzeichnet, üaß die liemigungsiiussigKeit üüer j an einem Überlauf befindliche Ablaßdüsen ausgestoßen wird, I wobei der Überlauf auf einem höheren Biveau als der Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist und die Kachfüllung durch die Trägheit der Flüssigkeit während der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Gerätes erfolgt.
12. Gerät nach einem der Patentansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abla£düsen oberhalb der Reinigungsorgane vorgesehen sind.
13. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Zuführung dosierter Mengen von Reinigungsflüssigkeit, wobei diese eine Reihe von Reservoiren umfaßt, die über dem bzw. den erwäüiiLeu SeInI-r:r.rsor^aren angeordnet sind, Düsen an den Reservoiren, die Massigkeit aus den Reservoiren auf der erwähnten Reinigungs-
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organe abfließen lassen, sowie einen elastischen Beutel als Behälter für die Flüssigkeit, der in dem erwähnten Gehäuse angeordneten und mit den Reservoiren durch einen Hals verbunden ist, der sich über einen Überlauf erstreckt, der auf einem höheren Niveau angeordnet ist als dem Flüssigkeits-Niveau in dem erwähnten Beutel.
14. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine dem Überlauf zugeordnete leiste zum Abschalten des Zuflußes zu den Reservoiren, wobei die Leiste bei Herunterdrücken den Hals des Beutels zusammenpreßt.
15. Gerät nach Anspruch 14, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Leiste über eiaea aus des Deckel des Gehäuses hervorragenden Knopf heruntergedrückt und durch ein seitlich an) Gehäuse befindliches Druckorgan, das über eine elastische Verlängerung mit einem auf die leiste einwirkenden Knopf verbunden ist, angehoben wird.
16. Gerät nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine Feder, die die Leiste in der angehobenen und heruntergedrückten Stellung hält.
Patentanwältin.
Uli \j ö t) 4Λ)
DE6603520U 1967-08-25 1968-08-26 Fussbodenreinigungsgeraet Expired DE6603520U (de)

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AU2910167 1967-10-30
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681728098 Pending DE1728098A1 (de) 1967-08-25 1968-08-24 Fussbodenreinigungsgeraet
DE6603520U Expired DE6603520U (de) 1967-08-25 1968-08-26 Fussbodenreinigungsgeraet

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