DE6603003U - Waschmaschine. - Google Patents
Waschmaschine.Info
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Landscapes
- Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
- Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
Description
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH 6 Prankfur'i/Main, Theodor-Stern-Kai 1
hmas chine
Die Neuerung "betrifft eine Maschine zum Yfaschen und Spülen
und Trocknen von V/aschgut mittels eines in einei" Behälter
angeordneten mit Löchern versehenen elastischen- eine Preß—
wirkung auf das Waschgut ausübenden Elementes.
Bei "bekannten Waschmaschinen dieser Art erfolgt die Bewe,-gung
eines die Wäsche tragenden Waschtellers über einen mit dieser: verbundenen Kurbeltrieb, dessen konstanter Hu"b geändert
werden kann, so daß bei zum Waschen geeignetem Hub ein Trockenpressen der Wäsche nach dem Waschvorgang wegen zu geringen
Hobes nicht möglich ist.
Eine "bekannte Waschmaschine hilft diesem tTbelstand zwar
a"b, indem sie de:a j?aschteller mittels eines in eines 2ylinder
"befindlichen Kydraulikkolbens auf- und niederbewegt tux&
den Waschteller "beim Auspressen mittels eines ziisätzlieLen
0Q3
hydraulisch "betätigten Preßkolbens mit größerem Durchmesser
betätigt, Nachteilig sind bei dieser Waschmaschine die Hydraulikkolbert und die zugehörigen Zylinder, die einen erheblichen
Bearbeitungsaufwand erfordern und wegen der Kolbenführung eine gedrängte Sauweise nicht zulassen. Die Wäsche
wird bei den einzelnen Waschhüben zwar durch die Lauge hindurchbewegt, doch wird eine intensive Durchflutung nicht
erreicht, da die Wäsche schon kurz nach Beginn eines Hubes aus der Lauge herausgehoben wird.
Es sind ferner Waschverfahren bekannt, bei denen die Wäsche der unter hohem Druck durch Düsen gep:ee£ten Waschlauge ausgesetzt und in Bewegung gehalten wird. Zur Erzeugung der durch
die Düsen tretenden Strömung kann gemäß einer bekannten Wascheinrichtung ein elektrisch geheizter Dampferzeuger dienen,
dessen Dampf eine hin- und hergehende, die Lauge beschleunigende Membrane beaufschlagt.
Schließlich ist es noch bekannt, die Wäsche nach dem Waschvorgang
zum Pressen mittels einer Membrane zusammenzudrücken.
Als Druckmittel kann dabei Druckluft oder Druckwasser vorgesehen werden.
Swecjk der Seuertmg xsl; eine Waschmaschine, die ein schonendes
Waschen und SpHLen -durch terminierte preß- und Düsenwirkung
"bei sehr geringem konstruktiven und räumliehen Aufwand
erlaubt .
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Gemäß der Neuerung wird dies dadurch erreich"1:, daß das
elastische Element eine an ihrem Umfang eingespannte Membrane (Lochmembrane) ist, die in an sich bekannter Weise den Behälter
in zwei Räume unterteilt, von denen der eine das Waschgut aufnimmt und daß eine Pumpe vorgesehen ist, leren Saugleistung
mit dem das Waschgut aufnehmenden Raum und deren Druckleitung mit dem anderen Raum verbunden ist.
Durch die Wirkung des Druckmediums kann das Waschgut von der Lochmembrane gegen eine über der Wasche sich befindende, ebenfalls
mit Löchern versehene, insbesondere siebartig ausgebildete Fläche gepreßt werden, aus deren Löcher die ausgepreßte
Flüssigkeit ablaufen kann. Die Lochmembrane ist vorzugsv/eise elastisch und hat bei rundem Waschbehälter eine Kreisform.
Wird wegen ihrer guten Hitze- und Laugenbeständigkeit eine Kunststoff-Lochmembrane verwendet, so muß sie unempfindlich,
gegen Knicke sein. TJm die Löcher herum können in die Lochmembrane Metallringe einvulkanisiert sein, um ein Aufreißen
der Löcher zu verhindern. Sind diese Ringe aus Schwermetall, z.B. Stahl, so senkt sich die Membrane na^h Wegnehmen des
Druckes sofort wieder in ihre Ausgangslage. Z-ur Erhöhung der auf das Waschgut einwirkenden Düsenwirkung kann die Lochmeiabrane
auf der der '»asche zugewandten Seite Faltenbälge enthalten, die ebenfalls mit Lccherr, versehen sind und zusätzlich
eine Federwirkung aufweisen, durch die die Membrane nach Yerschwinden des Druckes in ihre .-.a^anirslas-e surückgefuhri;
wird.
Als Druckmedium, das während des iaseasss und Spiilens auf die
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Ko-b~ re wirkt una sie anhebt, wird Waschlauge bsw. Spülwasser j
vei--?naet. Z'U ^"höhung des Auspreßdruckes und Verhinderung
eines iindringens von Wasser während des Aus^reßvorganges
] werden die Löcher der Lochmembrane zweckmäscig durch eine wei- I
:ere undurchlässige Membrane abgedeckt. Dieae Kann vor dem i
usrresscn auf die Lochmembrane aufgelegt werden. Das Aufle- j
gen von E~r<d, das eine Automatisierung des Wasch- und Preßvor- !
ganges stört, wird umgangen^ wenn die undurchlässige Membrane
unter der lochmembrane angeordnet und mit dieser in dem Waschbehelter
befestigt ist. Beim Waschen und Spülen wird dann die LcchmeEbrane angeordnet und mit dieser in dem Waschbehälter
befestigt ist. Beim Waschen und Spülen wird dann die Lochmembrane, beim Auspressen die undurchlässige Membrane mit
der Druckflüssigkeit "beau^pohl art. Zur Umschaltung der Oruck-
^1"RFi f-keit vor ^r ^«^ufpoh"1 p^ung der Loohmembrane zur Bei,"'
^er nr^urchläfpi^en Membrane kann ein Mehrwegeein
Ponp-tippp Iv'^hrwefireventil vorgesehen werder..
Z"r Krz^nrar.^ oi-ne^ Preßwirkunf auf die Wpsche ist eine Verwen^ung
von Druckflüssigkeit nicht unbedingt erforderlich. Hierzu kann in einem Verdampfun^fr'^ur' rebilirter Dampf dieren,
dessen Beri'hrunfsflachen rit der Tochmerrbrane jedoch
keine Löcher enthalten dürfen. Diese Löcher werden dann vor-
teilhaft in sohlnuchartigen «Ulf?.-Jn auf der der wüsche ζΧ ψ
wandten Jeite der Lochmembrsne vor.-^^hen. 1)»r Drtjnpf dient
eorrit lediglich zur Erzeugung einer P^ȧbewe/?ung der Lochmerabrone,
während der Druck des die ./fische durchströmenden Mediums,
der Lau.^p oder Spülflüssi.rkeit, veiterhin von einer
Pumpenanordnung aufgebracht werden muß. Ec ist ,iedoch grund-
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sätzlich auch möglich, den Druck der die Wäsche durchströmenden
Flüssigkeit durch die Bewegung der Lochmembrane selbst
zu erzeugen, die dann als Membranpumpe wirkt.
Zur Beschleunigung der Kondensation des Wfsserdampfes können
Wärmebrücke^ zwischen Dpmpfre- -m ur.d °inem . "ihlmedium, z.B.
Kühlwasser, vorgesehen werden, die erst nach einem bestimmten
Zeitintervall einen die Kondensation einleitenden Tärmekurzschluß herstellen. Dieses Zeitintervall, während dem die Loch
membrane zur Ausübung ihrer Preßwirkung gehoben wird, ist durch die Portleitungszeit der Wärme in der Wärmebrücke bestimmt.
Eine sehr schnelle Kondensation des Wasserdampfes ist durch Einspritzen von Kühlwasser in den Dampfraum erreichbar.
Zur Druckerzeugung für Waschlauge und Spülv/asser eignet sich
insbesondere eine Kreiselpumpe, deren Le ist ungs a.uf nähme bei
hydraulischem Kurzschluß oder Leerlauf so stark zurückgeht, daß ein dauerndes Durchlaufen der Pumpe möglich ist. Soll mit
ein und derselben Pumpe auch noch Luft für eine Warmlufttrock nung gefördert werden, so eignet sich hierfür eine Verdrängungspumpe,
insbesondere eine Drehflügelpumpe.
Die Einstellung der Brücke für Waschlauge, Spülwasser und Trocknungsluft kann vorteilhaft durch Drehzahlsteuerung des
Pusipenmotors erfolgen- Bei mit konstanter Drehzahl laufendem
Pumpenmotor können auch Drosselventile mit veränderbarem Quer schnitt vorgesehen werden, deren Anwendung zur Druckeinstellung
bei der erfindungsgemäßen Waschmaschine nich nachteilig
ist, weil die Drosselverluste an das ohnehin zu. erhitzende Wasser abgegeben werden können. Bei Verwendung von Dampf für
die Preßbewegung der Lochmembrane eignet sich zur Einstellung der Preßkraft ein druck- oder temperaturabhä&giger Schalter,
der die Heizwicklung des Verdampfungsraumes bei Erreichen eines einstellbaren Druckes abschaltet. Zusätzlich kann noch ein
auf Überdruck ansprechendes Sicherheitsventil für den Dampf vorgesehen weröen.
Um die noch feuchte Wäsche bei dem Trocknungsvorgang mittels Warmluft in einer den Trocknungsvorgang günstig beeinflussenden
intensiven Bewegung zu halten, kann die Wärme impulsartig durch die Lochmembrane gepreßt werden. Nach dem Verls-ssen des
Waschbehälters kann sie dann einem Kondensator zugeführt werden, in dem sich ein Teil des aufgenommenen Wasserdampfes
niederschlägt. Der Grad der Restfeuchtigkeit der Wäsche kann während der Trocknung durch eine Meßeinrichtung überwacht und
die Zuführung von Warmluft bei Erreichen der gewünschten Restfeuchtigkeit selbsttätig beendet werden.
Die Einleitung der einzelnen Arbeitsvorgänge, die Waschen, Spülen, Trocknen, können in an sich bekannter V/eise von
einem Programmsteuerwerk eingeleitet werden.
Die Waschmaschine nach der Neuerung ist aus verhältnismäßig einfach reformten Teilen aufgebaut, die leicht aus Kunststoffoder
Metalldruckguß hergestellt werden können. Eine Bearbeitung
von Kolben oder Zylinder int nicht erforderlich. Die Abmessungen
können extrem klein gehalten werden, da sie praktisch nur noch von dem Platzbedarf des Waschbehölters selbst
und der Pumpen- bzw. Steuereinrichtung bestimmt werden. Trotzdem kann das !Flottenverhältnis leicht sehr groß gehalten
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werden. An drehenden Teilen sind nur noch Pumpe und deren Antriebsmotor, also sehr zuverlnssire Bauelemente, vorhanden.
Bei dem Waschvorgang selbst wird trotz der .^uten Waschwirkung
die Wäsche geschon . Dies gilt auch für das Auspressen, bei
dem die Wäsche nicht wie bei "bekannten 7/cischnaschir.en zwischen
zwei starren Flächen gepreiit wird, rei einer vollständigen
Trocknung der Wäsche mittels Warmluft kann diese durch die Lochmembrane in besonders wirksamer '«'eise durch die Wäsche
geblasen werden.
Die Neuerung wird anhand von Ausfübrungsbeispielen näher erläutert.
In den einzelnen Figuren sind einander entsprechenden Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet. Ss zeigt
Fig. 1 schematisch eine einfache zum Waschen und Auspressen geeignete Ausführungsform der
Neuerung mit einer Lochmembrane,
Fig. 2 eine Ausführungsfora mit einer zusätzlichen
zum Auspressen geeigneten Membrane und !zugehöriger hydraulischer Umsteuereinrichtung,
Fig. 3 eine neuerungsgemäße Y/aschmas chine mit zusätzlicher
Trocknungseinrichtung mittels Warmluft,
Fig. 4 eine neuerungsgemnße Y/aschnaschine mit einer
durch Damnf bewegten Lochmembrnrc.
In Fig. 1 wird der linsenförmige tfaschbthälter von den Hc1^
len 1 und 2 gebildet. Die Verlängerung der unteren i.ichfaa.e 1
I · ·■· «■ ·· «II*
Π Mtl «I I ·· 14
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ist gleichzeitig die obere Außenwand 3 der Waschmaschine. An diese Wand schließt sich das Unterteil 4 an, das außerdem
die untere Schale 1 trägt. Die Fuge zwischen den beiden Außenwänden 3 und ' wird durch die Dichtung 5 abgedichtet.
Zwischen den beiden Schalen 1 und 2 ist der Wulst 6 der mit Löcher 7 versehenen Membrane 8 eingespannt. Durch die Öffnung
9 in dem Schalenbett 10 kann die Membrane mit einem von der Pumpe 11 abgegebenen Druckmedium beaufschlagt werden. Die
Pumpe 11, die z.B. eine Kreiselpumpe sein kann, wird von dem Motor 12 angetrieben. Die obere Schale 2 besteht aus den
Teilen 13 und 14, von denen Teil 13 abnehmbar ist und mit Teil 14 durch Bajonettverschluß 15 verspannt werden kann.
Beide Teile sind siebartig mit Löchern 16 versehen. Um die Löcher 7 der Membrane 8 herum können Ringe aus Schwermetall,
s.B. Stahl, einvulkanisiert sein, um die Membrane einerseits
vor dem Einreißen unter dem Einfluß des mit hohem Druck durch die Löcher gepreßten Wassers zu schützen und sie andererseits
so schwer zu machen, daß sie bei Verschwinden des Druckes n:--ch unten sinkt. Die Heizwicklung 17 dient zur Erwärmung
der 3 ».schlaufe.
hie if7irkuns-pweise beim ?/aschen i?t folgende:
Zunächst wird der Deckel 13 nach drehendem Lösen des Bajonettverschlusses
15 aögenoEHien und das Waschgut in den schalen-L-rti--en
Behälter 1,2 eingef-'illt. Each Schließen des Deckels
iri '.::er ein~efüllt, das ungefähr "bis zu den untersten
I.?r.err. der oceres Schale steht» Das Waschmittel wird in an
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• ι · · ι
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sich "bekannter Weise, z.B. aus einem in einer Ecke des
Deckels angeordneten Behälter, ebenfalls eingefüllt.
Unter dem von Pumpe 11 erzeugten Druck der Lauge wird die in
ihrer untersten Stellung "befindliche Lochmembrane 8 angehoben?
wobei gleichzeitig die Lauge durch die vielen Löcher in feinem aber starken Strahl gegen das Waschgut gedrückt wird. Da
die Förderleistung der Pumpe erheblich über der durch die Löcher in den Waschbehälter abfließenden Laugenmenge liegen kann*
wird die Membrane weiterhin angehoben. Mit zunehmender Verr?i /"»Vi-fciiM-cr wi ύΆ ΑΛ a Λιι*νϊ» Λ-ΐί>
Τ-ΚοΤίου» -Pl "ΐ oflon/ΐο Τλ»tro-n-mei-nera -ίο
doch abnehmen, so daß sich der Druck, unter dem die Membrane
steht, erhöht. Die Wäsche wird somit gegen die siebartige Fläche der oberen Schäle gepraßt und dabei ausgedrückt. Die
durch die Löcher 16 entweichende Lauge fließt durch die Siebe 18, ar? der Heizwicklung 17 vorbei, wieder zur Pumpe 11.
Am Ende eines Hubes hat die Lochmeabrane ihre obere Stellung
8' erreicht und die Wäsche mit maximalem Druck zusammengepreßt.
Durch Stillsetzen des Motors oder Kurzschließen des Druckmittels wird der Druck unter ier Lochmembrane weggenommen,
so daß diese und damit auch die Wäsche nach unten absinken
kann. Die Wäsche taucht wieder in die Flotte ein und saugt sich voll. ¥aeh einiger Zeit beginnt das Spiel durch
Einschalten des Motors oder Umschalten des Laugenweges von neuem.
Ist der Waschvorgang beendet, so wird die juauge siitiiels der
Pumpe 11 aus dem Waschbehälter herausgepumpt und danach Spülwasser
eingelassen. Das Spülen geht auf dieselbe Weise vor
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sich, wie das Waschen. Nach dem für jeden Spülvorgang vorgesehenen
Pressen wird das jeweilige Spülwasser durch Öffnung 91 nach außen gepumpt und danach neues Spülwasser eingelassen.
Soll die Wäsche nach dem letzten Spülvorg;p;ng besonders intensiv
ausgepreßt werden, so kann über die Lochmembrane eine weitere wasserundurchlässige Membrane gelegt werden
oder eingespannt werden. Diese Membrane verhindert ein Eindringen des Preßwassers durch die Löcher 7 der Lochmembrane
und ermöglicht eine Beaufschlagung mit dem vollen Pumpendruck i
Die Lochmembrane und die undurchlässige Membrane können aus elastischem oder auch aus unelastischem Material beste=
hen. Letzteres muß jedoch gegen Knicke unempfindlich sein.
ä Sämtliche Konstruktionsteile können aus Kunststoff oder aus
laugenfesten Druckgußteilen bestehen. I1Ur die hochbelasteten
Schalen 1 und 2 kann natürlich auch nicht rostender Stahl Verwendung finden. Als Pumpe ist eine unter Umständen ebenfalls
aus Kunststoff bestehende Kreiselpumpe sehr geeignet, da ihre Leistung bei Leerlauf und hydraulischem Kurzschluß stark absinkt.
Der von ihr aufgebrachte Druck und damit die Waschintensität läßt sich über die Drehzahl des Pumpenmotors einstellen.
Die in Fig. 2 beschriebene .".usbildungsform unterscheidet sich,
von derjenigen der 51Xg. 1 vor allem dadurch, daß die wasserundurchlässige
Membrane 1Q ebenso wie die LoelnseHLbrane 8 zwischen
den Schalen 1 uoid 2 des Waseiibehalters eingespannt ist.
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Beim Waschen und Spülen ist das Umsteuerventil 20, in der in der rechten Hälfte der Fig. 2a dargestellten Stellung. Die von
der Pumpe 11 geförderte Lauge oder das Spülwasser kaiin durch die Kammer 21 und Leitung 22 in den Raum 23 unter der Lochmembrane
8 gelangen und diese unter dauerndem Eins- römen in den eigentlichen Waschbehälter nach oben drücken. Den Endzustand
zeigt wieder die gestrichelt gezeichnete Lage 8' der Lochmembrane.
Die ausgedrückte Flüssigkeit läuft durch Sieb 18 in den Raum 24 zurück, von dem aus die von der Pumpe angesaugt wird.
Die Endlage der Membranen beim Auspressen sowie die Stellung
des Umsteuerventils 20 zeigt die linke Hälfte der Fig. 2a. Die Pumpe beaufschlagt nunmehr über Leitung 9 den Raum 26
untej- der undurchlässigen Membrane ISj die somit zusammen
mit der Lochmembrane 8 angehoben wird. Nach dem Auspressen wird die Flüssigkeit von der Pumpe nach außen abgepumpt. Dabei
kann kein Wasser in die ausgepreßte Wäsche mehr eindringen. Zwischen dem von den Schalen 1 und 2 gebildeten Waschbehälter
und den Außenwänden 3 können die Behälter 27 und 28 untergebracht werden^ die z.B. das cVaschnitte". einhalten.
Auf der Bolle 29 sind die Zuf^iirurLgesealsuehe 30 für Frischwasser
mid 31 für· die nach auf en zu fördernde Flüssigkeit aufgerollt
.
Tn Fig. 2b xsl; axe teilweise geschnittene Aufsicht der Äusfüh,—
toTin. entsprechend Fig. 2a dargestellt.
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66 C3 OC-.7-7402
?-.·-. * z^_~t eine .\upfi:h rungs form der !»euerung, bei äer ein
Ιγλ?!τ.ρπ i^er ./ässi»- "iittels if'arTiluft mrfrlich ist» Hierzu
treib-1; ier Motor 1? noch die luftpumpe 32 an, die luft durch.
•ve·-: ?iiter 33 und die Leitung 34 ansaugt und sie an einer
elektrischen Heizwicklung- 35 vorbei zur Umsteuereinrichtung
2C fördert. 3ei LTEPoha.Ltung de' Ventils 20,1 und 20.2 kann
die Warmluft nunmehr durch Leitung 22 in den Raum 23 unter
die lochmembrane 8 gelangen. N?.oh Durchströmen der Wäsche
und Beladung mit Feuchtigkeit gelangt die feuchte Warmluft dann zum Kondensator 36, in dem ein Teil der Feuchtigkeit abgesehen wird. Die Lu .ft strömt dann durch öffnung 37 ins Freie,
Zum Ansaugen der Warmluft in den Kondensator kann eine Wasserstrahlpumpe
verwendet werden. Der 'Wasserstrahl kann, evtl.
über ein Reduzierventil, der Wasserleitung entnommen werden. Es ist iedoch auch möglich, zur Erzeugung eines Wasserstrahls
die Pumpe 11 arbeiten zu lassen, die beim Trocknen ohnehin
nicht mehr erforderlich ist. Die Luft kann aber auch, bei dichten Gehäuse, durch einen geringen von der Luftpumpe 32
erzeugten Überdruck ^urch den Kondensator ins Freie geblasen
-erden. Wird als Flüssigkeitspumpe 12 eine Verdränfungspumpe,
z.~.-, eine Drehflügelpumpe, vorgesehen, so ist diese auch
als Luftpumpe verwendbar. Während des Waschvorganges kann
die von der Luftpumpe geförderte Luft als Druckmcdius zxxz. Anheben
der Membrane verwendet werden.
^Ic Kondensator läßt sich ein wassergekühlter Kühler aus
Metall verwenden. Za ist jedoch auch möglich, die feuchte
,/armluft durch ein kühlwasserdurchströmtes Gespinst, z.B.
aus Kunststoffäden, zu leiten. Der Kondensator läßt sich
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It fc
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auch außerhalb des eigentlichen Waschgefäßes pufstellen. Er muß dann lediglich mittels einer flexiblen Leitung angeschlossen
werden, In diesem Fall lassen sich die bei der Kondensation freiwerdenden erheblichen Wärmemengen teilweise
ausnutzen.
Die Lochmembx-ane 8 ist mit federnden Faltenbälgen 38 versehen, die ebenfalls Löcher enthalten. Sie dienen einmalι der Vergrößerung
der Membraneoberfläche und gewährleisten eine intensive Einwirkung der durch die Löcher gepreßten Flüssigkeit
oder Warmluft. Zum anderen üben sie in der oberen Endlage der Lochmembrane eine erwünschte Federkraft aus, die die Membrane
nach Wegnahme des Druckes nach unten druckt. Während der Warmlufttrocknung ist ei-ae intensive Bewegung der Wäsche besonders
wichtig. Es ist daher vorteilhaft, auch seitlich Warmluft in den Waschbehälter, z.B. durch die öffnungen 39,
eanzublasen. Diese Öffnungen sind beim Waschen und Spülen
durch Magnetventile 40 geschlossen. Mittels der Magnetventile kann die Warmluft auch impulsartig zugeführt werden.
Die Anordnung der Fig* 4 unterscheidet sich von derjenigen
der Fig. 3 im wesentlichen dadurch, daß zum Anheben der Lochmembrane
8 von der Heizwicklung 41 erzeugter Dampf verwendet wird. Die Lochmembrane hat mit Löcher versehene Wülste 42,
durch die ebenfalls Flüssigkeit oder Warmluft gepreßt werden kann. Anstelle der Wülste 42 lassen sich auch die in der vorherigen
Figur beschriebenen Faltenbälge 38 verwenden.
3003
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■^!»««MCTminimaiimBBeiBg«^
I ti · ι ·
Der "besondere Vorteil der zuletzt "beschriebenen Ausbildungsform
ist darin zu sehen, daß die von der Lochmembrane aufgebrachte
Preßkraft völlig unabhängig von dem Druck ist, mit dem die Waschlauge oder das Spülwasser durch die Löcher 7 gepreßt
werden.."Die Preßkraft Iä3t sich mittels nicht aargestellter
Druckschalter im Dampfraum einstellen.
Zweckmässig wird daneben noch ein Sicherheitsventil vorgesehen,
das eine unzulässige Druckerhöhung des Dampfers mi*c Sicherheit
ausschließt. Da bei Waschverfahren der beschriebenen Art die einzelnen Hübe verhältnisrässig langsam aufeinanderfolgen,
genügt zur Zurückführung der Membrane im a"1 !gemeinen
die Kondensation durch natürliche Abkühlung. Sollte diese jedoch,
z.B. bei Verwendung von Kunststoff, zu langsam erfolgen,
so kann eine Vergrößerung der Wärmeabfuhr eine Beschleunigung
der Kondensation herbeiführen. Es kann dabei von der Tatsache ausgegangen werden, daß die Wärme eine gewisse Zeit benötigt,
um eine Wärmebrücke aufzuheizen und damit einen Wärmekurzpchluß
zu dem Kühlmedium herbeizuführen. Während der Ver— dampfungszeit wird die Dampfbildung praktisch nicht beeinträchtigt.
Nach Eintreten des Wärmekurzschlusses nach einer gewissen Zeit erfolgt ,jedoch eine wirkungsvolle Kühlung und
damit eine schnellere Kondensation.
Eine sehr schnelle Kondensation läßt sich durch Einspritzen von Kühlwasser in feinverteilter Form erreichen.
Bei Verwendung von Dampf zum Anheben aer Lochmembrane kann
deren Hub oder eine weitere Membrane auch der Druck für die
-15-
- 1? - " ' G 66 O^ 00?.3-7402
Lauge oder dap Spülv.asser erzeugt werfen. Hierzu braucht nur
dafür gesorgt zu werden, daP auch die .ül<?te 42 oder exwaige
Faltenbälge vor einer. Hub ir.it Flüssigkeit ,^ef^llt rind, die
dann während des Anhebend der luenbr^r.e in den Waschbehälter
gegen die Wäsche gedrückt wird, in ähnlicher Weise kann auch
in den Waschboh^lter p-e^'r^ert werfen.
15 Seiter. Beschreibung 9 Patentansprüche 5 Blatt Zeichnungen
1603003
Claims (6)
1. Maschine zum Waschen* Spülen, Trocknen von Waschgut
mittels eines in einem Behälter angeordneten, mit Löchern versehenen elastischen, eine Preßwirkung auf das
Waschgut ausübenden Elementes, dadurch gekennzeichnet,'
daß das elastische Element eine an ihrem Umfang eingespannte Membrane (Lochmembrane) ist, die in an sich
"bekannter Weise den Behälter in zwei Räume unterteilt, von denen der eine das Waschgut aufnimmt, und daß eine
Pumpe vorgesehen ist, deren Saugleitung mit dem das Waschgut aufnehmenden Raum und deren Druckleitung mit
dem anderen Raum verbunden ist.
2, Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lochmembrane auf der dem W?.schgut zugewandten Seite mit elastischen, gelochten Faltenbälgen versehen ist.
660300
-2-
I » » I'll
- 2 - ϊ 66 O7 003.3-7402
3· Maschine n^.ch ..nsrruch 1 oder ?, dadur^r rekennzeichiiets
da8 die Lochmembrane durch eine '"eitere md'"rchläs"i.p"e
Membrane ^cdeckbar 1st.
4. H*1?chine nach Ansoruch ?, n-^urch °·θΐ€θηΐιζβχο>ϊ.Γ.θΐ, daß die
undurchlässige K-infcrnne unr.ittelbar unter der Loc!membrane
in dem Waschbehäl*er befestigt ist, und d^ß die Druckleitung
der Pumpe wahlweise mit dem Raum zwischen den beiden Membranen und dem Rau" unter der undurchlässigen
Membrane verbindbar ist.
5. Mar,chine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
dau zur Druckerzeugung für Waschlauge und Spülwasser eine Kreiselpumpe vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 1 bip 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Druckerzeugung für Waschlauge und Spülwasser
sowie für die Trocknungswarmluft eine Verdrängungspumpe. insbesondere eine Drehflügelpumpe, vorgesehen ist.
7* Maschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch ceku-nnzeicnnet,
daß sur Einstellung d-ar Drücke von Waschlauge, Spülwasser
und Trockenluft aie Drehzahl des die Pumpenanordnung antreibenden Motors veränderbar ist.
R. Maschine nach nriru^h ς ;ivi , i- ',roh *ekennz· ^t,
d'i!: zu1" ii'inst^llur r eier Lt- -·· ','■ r. «■ ;.chl· u."e, ό;'1\.^ο
und Trocknungswnrmluft ur see! ■·'■' t' c lait ver:;nderbc.^er
Querschnitt vorr;^sehen sind,
ι π η δ
ehen sind.
660300
- 3 - G 66 03 003.3 - 7402
9o Maschine nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet
durch eine impulsartige Freigabe der Trocknungswannluft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19646603003 DE6603003U (de) | 1964-04-14 | 1964-04-14 | Waschmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19646603003 DE6603003U (de) | 1964-04-14 | 1964-04-14 | Waschmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6603003U true DE6603003U (de) | 1969-10-09 |
Family
ID=6584429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19646603003 Expired DE6603003U (de) | 1964-04-14 | 1964-04-14 | Waschmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6603003U (de) |
-
1964
- 1964-04-14 DE DE19646603003 patent/DE6603003U/de not_active Expired
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