DE839341C - Maschine zum Waschen, Spuelen und Auspressen von Waesche - Google Patents

Maschine zum Waschen, Spuelen und Auspressen von Waesche

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Publication number
DE839341C
DE839341C DEH2389A DEH0002389A DE839341C DE 839341 C DE839341 C DE 839341C DE H2389 A DEH2389 A DE H2389A DE H0002389 A DEH0002389 A DE H0002389A DE 839341 C DE839341 C DE 839341C
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DE
Germany
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washing
membrane
machine
laundry
drive means
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Expired
Application number
DEH2389A
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DE1618168U (de
Inventor
August Hardt
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Individual
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F19/00Washing machines using vibrations for washing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Maschine zum Waschen, Spülen und Auspressen von Wäsche
    :\uf rlcin Gebict der Waschniaschiuen und Geräte
    l;ilit es ehic Unzahl cori.\usfiilirttngen, die der Haus-
    frau teils die eine oder aridere Arbeit beim Waschen
    erleichtern soll. Abgesehen von den großen Wasch-
    anlagen, die nur von Krankenhäusern u. dgl. be-
    schafft werden können, muß die Hausfrau bei allen
    1laschinen und Geräten die Wäsche doch noch sehr
    oft anfassen. Der Waschtag ist auch heute, trotz dem
    scheinbar hohen Stand der Technik noch immer so
    anstrengend, claß er nur von zwei Personen be-
    %% ältil;t werden kann. :lußer(lein sind die einzelnen
    Teile, wie Waschkessel, Waschmaschine, Wäsche-
    presse USW., so teuer in der Anschaffung, daB auch
    heute noch viele Hausfrauen ohne -Maschinenhilfe
    die Wäsche mit den Händen bzw. mit dem Wasch-
    brett bearbeiten müssen.
    t)urch die 1?rtindun g soll dieser -Mangel dadurch
    beseitigt werden, daß tnit einer heizbaren, mit Heiz-
    rippen versehenen Kochschale ein liegender Waschzylinder verbunden ist, in dessen seitlichen Enden einerseits ein lose verschiebbarer Kolben und andererseits eine feste Membran angeordnet sind, wobei zum \`'aschen ein hydraulisches oder mechanisches Antriebsmittel derart auf die feste Membran einwirkt, daß die Waschflüssigkeit periodisch hin und her bewegt wird, während beim Pressen nach Ablassen der Lauge das Antriebsmittel den Kolben und die Membran gegeneinanderpreßt.
  • Hiermit kann die Wäsche, nachdem sie vorher eingeweicht war, gekocht, während des Kochens gewaschen, anschließend heiß gespült, danach kalt gespült und endlich fast trockengepreßt werden, ohne sie noch einmal anzufassen. Die Maschine ist für feinste Wäscheteile und auch für schmutzigste Arbeitskleider in gleichem Maße verwendbar. Ebenso kann die Wäschelauge, ohne die Wäsche herauszunehmen, abgelassen und mehrmals benutzt werden. Hierdurch kann sofort nach dein Spülen und Trockenpressen die abgelaufene Lauge durch die Saugwirkung der Membran sofort wieder angesaugt und der Waschprozeß fortgesetzt werden, so claß der ganze Waschprozeß nur noch etwa ein Drittel der bisher erforderlichen Zeit dauert. Die Hausfrau hat bei dieser Maschine Feuer anzumachen, die Lauge zu stellen, die eingeweichte Wäsche in die Maschine zu legen und dann die Hähne und Schalter zu bedienen. Die Wäsche kann also aus der Maschine direkt zum Trocknen aufgehängt werden. Die Wäschelauge läuft nach dem Waschen in einen besonderen, zur Maschine gehörenden Behälter ab. Vor dem nächsten Wäscheeinsatz wird sie von der Membran wieder selbsttätig angesaugt. Die Hausfrau hat während des ganzen Waschprozesses weder die Wäsche noch irgendwelche Waschmittel wie Wasser, Lauge od. dgl. zu bewegen. Das Waschen wird vielmehr unter der Aufsicht der Hausfrau vollautomatisch durchgeführt, und zwar mit einer intensiven Waschwirkung.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine einfache Maschine, die nur von einer Seite betätigt wird und von der Gegenseite her die Wäsche preßt, im Auf rißschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht zur Abb. i, Abb. 3 eine doppelt wirkende Maschine mit Doppelmantel im Aufriß und Schnitt, Abb. d die Maschine wie Abb. 3 in der Draufsicht. Die Wirkungsweise ist folgende: Auf einem normalen Ofen a, der wie üblich mit dem Rost a.' und Rauchrohr a" versehen ist, ist eine Schnellkochschale b so angeordnet, daß die Waschmaschine, wie Abb. i zeigt, hierauf druckdicht befestigt werden kann. Eine besondere Heizflächenvergrößerung in Form von Rippen b' und b" ermöglicht in wenigen Minuten die Erhitzung des Maschineninhaltes und ist dann beliebig regelbar. Die Maschine c ist innen vollständig glatt, hat nach oben' einen glatten Deckel c' und wird bei der einfachen Maschine von zwei Seiten durch je eine Membran d verschlossen. Wird bei der einfachen Maschine (Abb. i) die Membran d durch ein besonders hydraulisches Druckwerk hin und her bewegt, so bewegt sich durch das Fehlen einer Öffnung der links in der Maschine eingelegte Kolben d' entsprechend der Membranbewegung mit. Hierzu kann durch den Hahn h die Luft je nach der Membranbewegung ein- und ausströmen.
  • Die Wäsche wird dabei durch das ständige Hinundherschwenken in kochendem Zustand gewaschen und anschließend nach dem Ablaufen der Lauge in den zugehörigen Reservebehälter k unter Zulaufen von Frischwasser gespült. Ist die Wäsche auf diese Weise gewaschen und gespült, dann kann durch entsprechendeEinstellung derDruckmittelpumpe f über den Abschluß h" bei verschlossenem Luftstutzen h die Wäche trockengepreßt werden. Nach dem Herausnehmen der fertigen Wäsche kann die nächste Füllung sofort wieder eingelegt werden und die nach dein ersten Waschen in den Behälter k abgelassene Lauge durch entsprechende Einstellung des Hahnes h von der Saugwirkung der Membran d mit den ersten Hinundherbewegungen der Membran sofort wieder iti die Maschine bzw. auf die Kochschale b gesaugt werden, und der Vorgang des Waschens kann sich wiederholen.
  • Bei der doppelt wirkenden Maschine ist die Wirkungsweise folgende: Wird hierbei die Membran d vorgeschoben, so wird gleichzeitig auch die Membran d" vorbewegt, und die Lauge muß teilweise durch die öffnungen c" in den Doppelmantel i, der seinerseits durch einen Lufthahn h' verschlossen werden kann, ausweichen. Bei der Rückwärtsbewegung der beiden Membranen strömt die Lauge auf demselben Wege zurück. Sie strömt dabei ständig intensiv durch die Wäsche, ohne daß ein schädigendes Hinundherzerren der Wäsche selbst durch Drehkreuze od. dgl. erforderlich wird. Zum Pressen ist bei der doppelseitigen :Maschine die Membran d" mittels Manschette beweglich und wird wie bei der einfachen Maschine durch Einstellen der Druckmittelpumpe f so weit vorgeschoben, daß die Wäsche,-wie beschrieben, fast trocken ausgepreßt wird.
  • Das Waschen wird vorzugsweise mittels Gummikolben oder Membranen ausgeführt, die erfindungsgemäß ohne Zahnradgetriebe zur Erzielung eines zuverlässigen und lautlosen Betriebes hydraulisch betätigt werden. Der hydrsulische Antrieb ist im Schema in Abb. i und 3 dargestellt, und zwar wird gegen die Membran d bei d" ein Druckgehäuse e so befestigt, daß der von der Kreiselpumpe f und dem Motor g an der Zwischenwand e' erzeugte hydraulische Überdruck von der Membran d gesteuert und entweder gegen die Membran d oder von derselben in das Gehäuse e zurückgeführt wird.
  • Im Rahmen der Erfindung kann der Kolben d' oder die zweite Membran d" auch von der Wasserleitung od. dgl. betätigt werden; ebenso können die Membranen auch durch Kolben ersetzt oder in beliebiger Weise angetrieben werden. Auch kann das Beheizen nicht nur mit festen Brennstoffen, sondern mit Gas, Öl oder Strom erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Waschen, Spülen und »Auspressen von Wäsche, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer heizbaren, mit Heizrippen versehenen Kochschale ein liegender Waschzylinder verbunden ist, in dessen seitlichen Enden einerseits ein lose verschiebbarer Kolben und andererseits eine feste Membran angeordnet sind, wobei zum Waschen ein hydraulisches oder mechanisches Antriebsmittel derart auf die feste Membran einwirkt, daß die Waschflüssigkeit periodisch hin und her bewegt wird, während beim Pressen nach Ablassen der Lauge das Antriebsmittel den Kolben und die Membran gegeneinanderpreßt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der Waschleistung in dem Waschzylinder einerseits eine bewegliche Membran und andererseits eine feste Membran angeordnet sind, die von dem Antriebsmittel gegeneinandergerichtet hin und her bewegt werden, wobei die Waschlauge periodisch in einen um den Waschzylinder angeordneten Doppelmantel ausweichen muß und zum Pressen nach Ablassen der Lauge die beiden Membranen gegeneinandergepreßt werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurchgekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Waschlauge ein Sonderbehälter dient, in den die Lauge vor dem Pressen abgelassen und zum nachfolgenden Waschen von der hin und her bewegten Membran wieder in den Waschzylinder gesaugt wird.
DEH2389A 1950-04-16 1950-04-16 Maschine zum Waschen, Spuelen und Auspressen von Waesche Expired DE839341C (de)

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