DE519089C - Geschirrspuelmaschine - Google Patents

Geschirrspuelmaschine

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DE519089C
DE519089C DEH119786D DEH0119786D DE519089C DE 519089 C DE519089 C DE 519089C DE H119786 D DEH119786 D DE H119786D DE H0119786 D DEH0119786 D DE H0119786D DE 519089 C DE519089 C DE 519089C
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piston
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crockery basket
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crockery
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DEH119786D
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Houben Werke A G
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Houben Werke A G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/26Washing or rinsing machines for crockery or tableware with movement of the crockery baskets by other means
    • A47L15/34Washing or rinsing machines for crockery or tableware with movement of the crockery baskets by other means by lowering and lifting combined with a rotating movement

Description

Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, deren auf und ab bewegbarer Geschirrkorbträger als Pumpe ausgebildet ist, wobei diese Pumpe das Spülwasser unter Druck setzt und von oben her auf das Geschirr spritzt.
Bei den bekannten Geschirrspülmaschinen dieser Bauart bildet der Spülbehälter den Pumpenzylinder und die zum Aufsetzen des Geschirrkorbes dienende Plattform den Pumpenkolben.
Erfindungsgemäß wird in dem Spülwasserbehälter ein besonderer Pumpenzylinder mit Pumpenkolben angeordnet und der Geschirrkorb als Ringbehälter ausgebildet, welcher bei der Abwärtsbewegung in den mit Spülflüssigkeit gefüllten Ringraum zwischen dem Pumpenzylinder und der Innenwand des Spülwasserbehälters eintaucht, während beim Heben des Geschirrkorbes die Pumpe die Spülflüssigkeit von oben durch in der Mittelachse des Spüliwasserbehälters liegende Öffnungen auf den Geschirrkorb spritzt.
Während bei den obenerwähnten bekannten Geschirrspülmaschinen nur ein einfaches Übergießen des Geschirrs stattfindet, wird das Geschirr in der Maschine gemäß der Erfindung in drei Stufen behandelt. Das durch die Einlegeöffnung bei der oberen Stellung des Geschirrkorbes eingebrachte Geschirrstück senkt sich in die Spülflüssigkeit hinab, wobei es geweicht und vorgewaschen wird. Nach Wechsel des Kolbenhubes wird das Geschirrstück nicht nur nach oben, sondern auch in waagerechter Richtung, also auf einer Schraubenlinie, bewegt. Hierdurch wird eine wirksame Reinigung erzielt. Im Augenblick des Heraustretens aus der Spülflüssigkeit wird das Geschirrstück kräftig abgespritzt, was neben der kräftigen mechanischen Reinigung vor allen Dingen bewirkt, daß der Schmutzschaum, der sich auf der Spülwasseroberfläche bildet und bei Herausheben am Geschirr absetzt, entfernt wird. Dieser .Vorgang wiederholt sich, bis das Geschirrstück wieder an der Einlegeöffnung gereinigt erscheint.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Reinigen von Tellern, Töpfen u. dgl. bekannt, bei welcher die den Geschirrstapel tragende, auf und ab bewegte Plattform während ihrer senkrechten Bewegung auch gleichzeitig eine Drehung ausführt. Hierbei ist aber die Plattform nicht gleichzeitig als Pumpe ausgebildet, und es ist auch nicht möglich, die Reinigung in drei Stufen vorzunehmen.
Der erfindungsgemäß erreichbare Vorteil liegt darin, daß eine durchgreifende Reinigung des Geschirrs, insbesondere die Entfernung des Schmutzschaumes beim Herausheben des Geschirrs aus dem Spülwasservorrat, möglich ist. Außerdem arbeitet die Maschine vollkommen selbsttätig.
Die Ausführung ist so einfach, daß die neue Geschirrspülmaschine billig herzustellen ist und daher auch für kleinere Haushaitungen verwendet werden kann, wozu auch die auf der einfachen Bauart beruhende Betriebssicherheit wesentlich beiträgt. Die
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Platte, welche den Geschirrkorb trägt, besteht zweckmäßig aus einem mit dem Pumpenkolben verbundenen Rohr, dessen an dem Pumpenkolben angeordneter Teil mit Eintrittsöffnungen für das Spülwasser und dessen zum Tragen des Geschirrkorbes dienender Teil mit einem Brausenkopf versehen ist. Der Antrieb der Maschine erfolgt in überaus einfacher Weise durch Anschluß an eine ίο Druckwasserleitung, z.B. an die Wasserleitung. Hierdurch wird die erwähnte Pumpe in Bewegung gesetzt, wobei sie sich selbsttätig umsteuert, so daß die Maschine vollkommen selbsttätig arbeitet. Naturgemäß ist es auch möglich, die Bewegung des Pumpenkolbens von Hand oder durch einen anderen Motor ausführen zu lassen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausfüh-
rungs'beispiel der Erfindung, und zwar zeigt:
Abb. ι einen Mittellängsschnitt durch eine Geschirrspülmaschine gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Maschine
gemäß Abb. 1,
Abb. 3 einen Längsschnitt entsprechend Abb. i, jedoch mit Ansicht des Mittelteils, Abb. 4 einen Schnitt durch den Geschirrkorb,
Abb. 5 einen Schnitt gemäß Abb. 1, jedoch mit dem Geschirrkorb in der anderen Endstellung.
Die Maschine besteht aus einem einfachen zylindrischen Blechbehälter 6, dessen Durchmesser der gewünschten Leistung entspricht. Der Durchmesser beträgt mindestens etwa 36 cm bei einer Höhe von 60 cm. Der Blechbehälter ist oben mit einem abnehmbaren Deckel 7 versehen, an dem ein zweiter Verschlußdeckel 8 mittels Gelenke 9 angebracht ist. Der Deckel 8 dient zum Verschluß der Öffnung 10 zum Einlegen des Geschirrs in den Geschirrkorb 11. In der Mitte des Behälters ist ein zylindrischer Körper 12 angeordnet, dessen oberer Teil mit einem zylindrischen Hohlraum 13 versehen ist, der durch den Deckel 14 abgeschlossen ist, in welchem aber öffnungen 15 vorgesehen sind. Diese sind durch sich nach oben öffnende Rückschlagventile 16 verschlossen. Auf dem Deckel 14 sitzt eine durchlöcherte Kappe 17.
In dem Hohlraum 13 ist ein Kolben 18 beweglich gelagert. Auf diesem Kolben sitzt das Rohr ig, welches abgedichtet durch den Deckel 15 hindurchgeführt und an seinem oberen Ende als Brausenkopf 20 ausgebildet ist. Das untere Ende des Rohres 19 ist mit Öffnungen 21 versehen.
Der Brausenkopf 20 trägt den Geschirrträger 11, welcher bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Geschirrkorb ausgebildet ist. Bauart und Form des Geschirrkorbes sind beliebig. Der Geschirrkorb 11 ist zu diesem Zweck mit Streben 22 versehen, die an einer Kopfplatte 23 sitzen. Letztere ist mit einem spitzen oder schneidenfÖTmigen Zapfen 24 versehen, der in eine entsprechende Aussparung der Decke 25 des Brausenköpfes 20 eingreift. :
Die Außenfläche des zylindrischen Körpers 12 ist mit Nuten versehen, und zwar sind schraubenlinienförmig verlaufende Nuten 26 angeordnet, deren obere Enden in senkrecht stehende Nuten 2Öa bei 27 einmünden. Auch an den unteren Enden 28 sind die Nuten 26 und 26a miteinander verbunden. Die oberen Enden der Nuten 26" sind offen und etwas verbreitert, wie bei 29 dargestellt ist. Diese Nuten dienen als Führungen für am Geschirrkorb 11 vorgesehene Vorsprünge oder Zapfen 30.
Der untere voll ausgebildete Teil des zylindrischen Körpers 12 ist mit drei Kanälen 30, 31 und 32 versehen. Sämtliche Kanäle münden in eine Mittelkammer 33, in welcher ein Kolbenschieber 34 in senkrechter Riehtung beweglich angeordnet ist. An dem Kolbenschieber sitzt die Stange 35 mit einem oberen Bund 36 und einem unteren Bund 37. Die Stange 35 ist durch den Kolben 18 abgedichtet hindurchgeführt.
Der Kanal 30 ist durch die Leitung 38 mit dem Abflußrohr 39 verbunden. Der Kanal 32 ist durch die Leitung 40 mit dem Stutzen 41 verbunden. In der Leitung 40, 41 liegt der Dreiwegehahn 42. und es zweigt sich von dieser Leitung die Leitung 43 ab, welche in den Innenraum 44 des Behälters 6 einmündet. Auch in der Leitung 38, 39 ist ein Dreiwegehahn 4.5 angeordnet, und es zweigen sich von dieser Leitung das senkrechte Rohr 46 und ein waagerechtes Rohr 47 ab. Während das letztere im Boden des Innenraumes 44 einmündet, ragt das obere Ende 48 des Rohres 46 in das Innere des Behälters 6 hinein, und zwar kurz oberhalb der durchbrochenen Kappe 17.
Vor der Einlageöftnung 10 ist ein Spritzblech 49 angebracht.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Im Ruhezustand befinden sich alle Teile in der in Abb. 1 oder 3 dargestellten Lage; der Dreiwegehahn 45 schließt dabei sämtliche Abflußleitungen ab. Es wird nun der Stutzen 41 an die Wasserleitung angeschlossen und der Dreiwegehahn 42 so eingestellt, daß er den Stutzen 41 an die Leitung 43 anschließt, die Leitung 40 aber absperrt. Das Wasser tritt nun in den Innenraum 44 des Behälters 6 ein und füllt diesen an. Wenn die Linie W-W erreicht ist, also der Überlauf in die Leitung 46 beginnt, wird der Dreiwege-
hahn 42 wieder geschlossen und das eingefüllte Wasser bis zur gewünschten Temperatur erhitzt. Dieses Erhitzen kann durch die Kesselform der Geschirrspülmaschine beliebig geschehen, sei es durch Aufsetzen auf einen Ofen, Herd o. dgl. oder durch untergebaute Brenner oder eingebaute elektrische oder Dampfbeheizung. Während des Erhitzens kann man dem eingefüllten Abwaschwasser zur Unterstützung der Reinigung den üblichen Zusatz an Seife oder Soda geben.
Ist nun die gewünschte Temperatur erreicht, so wird der Dreiwegehahn 42 auf Betrieb eingestellt, d. h. so, daß der Stutzen 41 und die Leitung 40 unter Abschluß der Leitung 43 miteinander verbunden werden. Das unter dem üblichen Druck von 3 bis 4atü eintretende Wasser durchläuft die Kanäle 32 und 31, so daß es unter den Kolben 18 tritt.
Dieser wird nunmehr angehoben, wobei sich auch das Rohr 19 und der Brausenkopf 20 in senkrechter Richtung mit nach oben bewegen. Infolgedessen wird auch der Geschirrkorb 11 angehoben, bis er die in Abb. 5 dargestellte Lage einnimmt. Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens 18 schließen sich die Rückschlagventile 16. Während der Aufwärtsbewegung des Geschirrträgers 11 laufen die Zapfen 30 in den schraubenlinienförmigen Nuten 26, so daß der Geschirrkorb sich gleichzeitig um die Mittellängsachse dreht. Die Nuten 26 sind so ausgestaltet, daß am Ende der Bewegung der Geschirrkorb eine Vierteldrehung ausgeführt hat. In der obersten Endstellung des Geschirrträgers kann das Geschirr durch die Öffnung 10 eingeführt werden, wenn das nicht schon vorher erfolgt ist. Am Ende der Aufwärtsbewegung stößt nun der Kolben 18 gegen den oberen Bund 36 der Stange 35 und nimmt diese während des Restes der Aufwärtsbewegung mit. Hierdurch wird der Kolbenschieber 34 angehoben, so daß er die in xA.bb. 5 dargestellte Lage einnimmt. Hierdurch wird die Verbindung zwischen den Kanälen 31 und 32 unterbrochen, so daß der auf den Kolben 18 ausgeübte Wasserdruck aufhört. Da vorher der Dreiwegehahn 45 auch in die Betriebsstellung gelegt worden ist, in welcher die Leitungen 38 und 39 miteinander verbunden sind, kann nunmehr das unter den Kolben 18 getretene Wasser durch den Stutzen 39 nach außen abfließen. Infolgedessen senkt sich nunmehr der Kolben 18 und damit der Geschirrträger 11, so daß das Geschirr wieder in den Waschwasservorrat eintaucht.
Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens 18
öffnen sich die Rückschlagventile 16, und es tritt nunmehr heißes Abwaschwasser aus dem Innenraum 44 durch die Öffnungen der Kappe 17 und die Bohrungen 15 in den zylindrischen Hohlraum 13, welcher sich allmählich mit sinkendem Kolben füllt. Gelangt der Kolben wieder in die untere Stellung, so wird der Kolbenschieber 34 durch den Anstoß des KoI-bens 18 gegen den unteren Bund 37 in die Anfangsstellung zuriickbewegt, und das Spiel beginnt von neuem. Bei dem zweiten Aufwärtsgang des Kolbens wird nun das in dem Hohlraum 13 befindliche Spülwasser unter Druck gesetzt und tritt durch die Öffnungen 21, wie durch die Pfeile angedeutet, in das Innere des Rohres 19. In diesem Rohr steigt es empor, bis es durch den Brausenkopf 20 wieder nach außen heraustreten kann und dabei unter Druck von oben her auf das Geschirr gespritzt wird.
Durch die vereinigte Wirkung des periodischen Eintauchens und Herausziehens des Geschirrträgers in den Spülwasservorrat, der Drehung des Geschirrträgers bei seiner Aufwärtsbewegung und des durch den Brausenkopf austretenden Spritzwassers wird eine schnelle und einwandfreie Reinigung des Geschirrs erreicht. Es genügt ein viermaliges Aufundabwärtsbewegen des Geschirrträgers, was einer vollen Umdrehung desselben entspricht, um den Reinigungsvorgang bis zu Ende zu führen. Dieser kann jedoch beliebig oft vorgenommen werden, und zwar wird sich das nach der Menge des zu reinigenden Geschirrs richten. Es kann auch während des Betriebes gereinigtes Geschirr entnommen und durch schmutziges ersetzt werden. In diesem Falle muß jedoch die Maschine zur Erhaltung der Temperatur beheizt werden.
Bei der Abwärtsbewegung werden die Zapfen 30 durch die senkrechten Nuten 26" geführt. Es findet also keine Drehung des Geschirrkorbes statt. Letzteres wäre aber auch ohne Schwierigkeit durchzuführen, so daß der Geschirrkorb schon nach jeder zweiten Aufundabwärtsbewegung eine volle Drehung ausgeführt haben kann. Die oben bei 29 offenen Nuten 26a gestatten ein Herausnehmen des ganzen Geschirrkorbes nach Öffnen des Deckels 7 zwecks Reinigung.
Es ist ersichtlich, daß der ganze Vorgang vollkommen selbsttätig vor sich geht und mit den einfachsten Mitteln bewirkt wird.
Durch Verbindung der Leitung 47 mit dem Abflußrohr 39 kann eine restlose Entleerung der Maschine nach beendetem Waschvorgang erfolgen. Während des Betriebes bleibt zweckmäßig die Überlauf leitung 46 mit dem Abflußrohr 39 verbunden.
Für den Fall, daß in einem Haushalt fließendes heißes Wasser zur Verfügung steht, vereinfacht sich die Maschine wesentlich. In diesem Falle wird, wie vorher, das heiße Wasser durch den Stutzen 41 eingefüllt und
mit den üblichen Abwaschhilfsmitteln versehen. Der durchbrochene Verschlußdeckel 17 und der mit den Rückschlagventilen 16 versehene Deckel 15 kommt in Fortfall und wird durch einen geschlossenen Deckel ersetzt, durch den die Stange 19 abgedichtet durchgeführt wird. Die Rückschlagventile 16 werden nunmehr in dem Kolben 18 angeordnet, und zwar so, daß bei jeder Abwärtsbewegung des Kolbens das heiße Spülwasser aus der Leitung 40, 32, 31 in den Zylinderrauan 13 übertreten kann. Die Überlauf leitung 46 kann tiefer gelegt werden und der Abfluß des zum Betriebe gebrauchten Wassers lediglich durch den Überlauf erfolgen.
Naturgemäß ist es möglich, die Bauart der Maschine zu ändern, ohne von dem Grundgedanken abzuweichen. Die Zeichnung und Beschreibung beziehen sich lediglich auf eines der vielen Ausführungsbeispiele.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Geschirrspülmaschine mit auf und ab bewegbarem, als Pumpe ausgebildetem Träger des Geschirfkorbes, bei der das von dieser Pumpe unter Druck gesetzte Spülwasser von oben her auf das Geschirr gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Spülwasserbehälter (6) ein Pumpenzylinder (12) mit Pumpenkolben (18) angeordnet und der Geschirrkorb (11) als Ringbehälter ausgebildet ist, welcher bei der Abwärtsbewegung in den mit Spülflüssigkeit gefüllten Ringraum zwischen dem Pumpenzylinder (12) und der Innenwand des Spülwasserbehälters (6) eintaucht, während beim Heben des Geschirrkorbes (11) die Pumpe die Spülflüssigkeit von oben durch in der Mittelachse des Spülwasserbehälters liegende Öffnungen (20) auf den Geschirrkorb spritzt.
  2. 2. Geschirrspülmaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Geschirrkorb (11) tragende Halter aus einem mit dem Pumpenkolben (18) verbundenen Rohr (19) besteht, dessen an dem Pumpenkolben (18) angeordneter Teil mit Eintrittsöffnungen (21) für das Spülwasser und dessen zum Tragen des Geschirrkorbes (11) dienender Teil mit einem Brausenkopf (20) versehen ist.
  3. 3. Geschirrspülmaschine nach An-Spruch ι und. 2, gekennzeichnet durch einen Kolbenschieber (34) mit lose im Pumpenkolben (18) geführtem, mit zwei Bunden (36, 37) versehenem Schaft (35), von denen der eine (36) kurz vor Ende der Abwärtsbewegung des Kolbens (18) von diesem erfaßbar ist, so daß der Kolbenschieber (34) angehoben und unter Ab-.Schluß der Druckleitung (32) der Raum unterhalb des Kolbens (18) an die Abflußleitung (30, 38) angeschlossen wird, und der andere (37) am Schluß der Abwärtsbewegung des Kolbens (18) von diesem erfaßbar ist, so daß der Kolbenschieber (34) in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  4. 4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Pumpenzylinders (12) mit dem Inneren (44) des Spülwasserbehälters (6) in Verbindung steht und bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens (18) sich schließende Rückschlagventile (16) besitzt,
  5. 5. Geschirrspülmaschine nach Anspruchs oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschluß der Pumpe an eine Heißwasserdruckleitung das obere Ende des Pumpenzylinders (12) völlig geschlossen und der Kolben (18) mit bei der Aufwärtsbewegung sich schließenden Rückschlagventilen (16) versehen ist.
  6. 6. Geschirrspülmaschine mit schraubenlinienförmig verlaufenden Nuten, in welche entsprechende Vorsprünge des Geschirrkorbes eingreifen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Schraubennuten (26) senkrecht verlaufende, geradlinige, die Verbindung zwischen dem oberen Ende der Schraubennut und dem unteren Ende der darauf folgenden Schraubennut herstellende und zur Führung des Geschirrkorbes (11) ohne Drehung bei seiner Abwärtsbewegung dienende Nuten (26") angeordnet sind.
  7. 7. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden (29) der senkrecht verlaufenden, geradlinigen Nuten (26s) offen sind, um den Geschirrkorb (11) ganz herausnehmen zu können.
  8. 8. Geschirrspülmaschine nach An-Spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschirrkorbträger (22, 23) mit einem spitzen oder schneidenförmigen Zapfen (24) in eine entsprechende Vertiefung des Brausenkopfes (20) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH119786D 1929-01-08 1929-01-08 Geschirrspuelmaschine Expired DE519089C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2627746A (en) * 1948-03-19 1953-02-10 Harry B Fechter Radiator testing tank, including hydraulic lift system
DE1151100B (de) * 1960-01-30 1963-07-04 Heinz Gentz Geschirrspuelmaschine mit Sturzflutspuelung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2627746A (en) * 1948-03-19 1953-02-10 Harry B Fechter Radiator testing tank, including hydraulic lift system
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