DE660241C - Hilfsvorrichtung zur Herstellung geschweisster Bauwerke - Google Patents

Hilfsvorrichtung zur Herstellung geschweisster Bauwerke

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DE660241C
DE660241C DEH139698D DEH0139698D DE660241C DE 660241 C DE660241 C DE 660241C DE H139698 D DEH139698 D DE H139698D DE H0139698 D DEH0139698 D DE H0139698D DE 660241 C DE660241 C DE 660241C
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DE
Germany
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auxiliary device
production
welded structures
bridge
pivot pins
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Expired
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DEH139698D
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English (en)
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Lehmann & Co GmbH
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Lehmann & Co GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • E01D21/06Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges by translational movement of the bridge or bridge sections
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Hilfsvorrichtung zur Herstellung geschweißter Bauwerke Erfahrungsgemäß bietet das Schweißen von über dem Arbeiter befindlichen Metallteilen mit nach unten gerichteten Schweißkanälen weit größere Schwierigkeiten als das Zusammenfügen von tiefer liegenden Stücken mit waagerechten, nach oben offenen Schweißfugen, in die das abgeschmolzene Schweißgut, der Schwerkraft folgend, fließen und sich gut verteilen kann. In dieser Erkenntnis hat man bereits zum Einspannen und Wenden von kleineren zu schweißenden Massenteilen auf Rollen drehbare Gestelle oder um einen Zapfen drehbare Scheiben hergestellt, durch welche die Schweißstelle stets in eine gute Lage gebracht werden kann.
  • DieseDrehvorrichtungen eignen sich jedoch nicht für die Schweißung eines großen Stahlbauwerkes, für dessen Umlegung schwere Krane oder andere Hebezeuge notwendig sind. Da auch die Beförderung solcher schwerer sperriger Bauwerke nach dem Zusammenbau oft schwierig oder unmöglich ist, wurden bisher nur Teilstücke derselben in der Werkstatt geschweißt. Ein großer Teil der Schweißarbeiten mußte aber auf dem Bauplatz ausgeführt werden, wobei in Ermangelung von Kränen viele Überkopf-Schweißungen mit mangelhafter Bindung nicht zu vermeiden waren. Diese Arbeitsweise erforderte außerdem einen erheblichen Aufwand an Zeit und Kosten.
  • Um alle diese Mängel zu beheben und jede der zu schweißenden Stellen in eine günstige Lage bringen zu können, wird nach dem Zusammenheften der einzelnen Teile das Bauwerk erfindungsgemäß mittels zwei daran befestigten starken Zapfen drehbar aufgehängt. Diese werden zweckmäßig so angeordnet, daß ihre Achsen mit der Längsschwerachse des Bauwerks zusammenfallen.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Hilfsvorrichtung ergibt sich daraus, daß mit ihrer Hilfe auch ein größeres Bauwerk, z. B. eine vollständige Brücke, ohne Zerlegung auf der Eisenbahn befördert werden kann, und zwar in der Weise, daß es mittels der Drehzapfen auf zwei Drehgestellfahrzeugen abgestützt und so in das Ladeprofil eingedreht wird, daß dessen lichte Höhe für die größte Bauwerksbreite zur Verfügung steht. DieseTransportmöglichkeit des ganzen Bauwerks auf der Bahn gestattet schließlich auch die wesentlich billigere Schweißung in der Werkstatt.
  • Schließlich wird durch die neue Vorrichtung eine besonders schnelle und leichte Auswechselung alter Eisenbahnbrücken oder ähnlicher Bauwerke bezweckt, die derart vor sich geht, daß das neue, auf zwei Bahnfahrzeugen mit Zapfen gelagerte Tragwerk über die Brückenöffnung gefahren und nach Fortnahme des alten Überbaues und Drehung um die Zapfen auf die Brückenlager abgesenkt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z die Längsansicht einer transportfertigen Brücke und Abb. z den zugehörigen Querschnitt in vergrößertem Maßstab.
  • An den Stirnseiten einer zu schweißenden Brücke A werden mittels aushilfsweise arf-' geschraubter Streben B kräftige Drehzapfen C befestigt. Diese dienen dazu, die Brücke während der Schweißarbeiten in Kranhaken oder auf Montageböcken leicht drehbar abzustützen, damit sie zur Erleichterung der Arbeit in verschiedene Stellungen gebracht werden kann. Die Achsen dieser Drehzapfen C sind mit der Schwerachse der Brücke zusammengelegt, damit diese in jeder Stellung sich im Gleichgewicht befindet.
  • Während des Bahntransportes ruht die Brücke A mit ihren Drehzapfen C auf den Lagerstühlen D von zwei Fahrzeugen E und wird derart hochkant gedreht, daß sie, wie namentlich aus Abb. a ersichtlich ist, trotz größerer Baubreite das Ladeprofil an keiner Stelle überschreitet. Auf der Baustelle wird die Brücke nach Drehung um 9o° von zwei Gleiskranwagen auf dievorbereiteten Brückenlager abgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI1: Hilfsvorrichtung zur Herstellung geschweißter Bauwerke, bei welcher das eingespannte Bauwerk um eine waagerechte Längsachse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsvorrichtung aus zwei an den Enden des Bauwerkes (A) lösbar befestigten Stützgerüsten (B) besteht, die an ihren freien Enden mit in der Längsschwerachse des Bauwerks (A) liegenden Drehzapfen (C) versehen sind. Als Auflager für die Drehzapfen (C) dienen bei der Herstellung und dem Einbau des Bauwerkes Kranhaken oder Gerüstböcke und bei der Beförderung zur Verwendikngsstelle Eisenbahndrehgestelle (E) -
DEH139698D 1934-04-10 1934-04-10 Hilfsvorrichtung zur Herstellung geschweisster Bauwerke Expired DE660241C (de)

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