DE659757C - Verfahren zum Herstellen von ebenflaechigen Stumpen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von ebenflaechigen Stumpen

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DE659757C
DE659757C DEV33702D DEV0033702D DE659757C DE 659757 C DE659757 C DE 659757C DE V33702 D DEV33702 D DE V33702D DE V0033702 D DEV0033702 D DE V0033702D DE 659757 C DE659757 C DE 659757C
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pressed
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

Zwecks Herstellens der im Querschnitt rechteckigen Stumpen werden die rundlichen Preßlinge auf einer Unterlage in zwei Lagen zu fünf Stück in entsprechende Abteilungen der Unterlage eingebracht und alsdann in Richtung der Unterlage mittels Gegenfläche gepreßt, worauf die Preßlinge auf Länge geschnitten werden. Bei diesem Pressen in Doppellagen und mit nur einmaligem Arbeitsgang läßt aber die Formgebung infolge Ungleichmäßigkeit der einzelnen Umfangsflächen zu wünschen übrig; diese Ungleichmäßigkeit der Stumpenform kann z.B. beim maschinellen Einpacken, hauptsächlich beim stückweise erfolgenden Einpacken, zu Störungen in der Packarbeit führen.
Um den Stumpen möglichst gleichmäßige Eckform zu geben, werden in an sich bekannter Weise auf einer Unterlage einlagig Stumpenpreßlinge nebeneinandergelegt und alsdann zwecks Bildung von Seitenflächen in Richtung der Unterlage mittels Gegenfläche gepreßt. Hierauf werden erfindungsgemäß die Werkstücke auf der Unterlage so umgewendet, daß je zwei Nachbarwerkstücke einander die eine der bei der voraufgegangenen Pressung durch die Unterlage und die Gegenfläche erzeugten beiden Seitenflächen zukehren und schließlich die Werkstücke ein zweites Mal in Richtung der Unterlage mittels Gegenfläche gepreßt.
Bei dieser Bearbeitung mit zweimaliger Pressung der in einer einzigen Lage befindlichen Werkstücke lassen sich auf verhältnismäßig einfache Weise gleichzeitig eine größere Anzahl Stumpen von in bezug auf ihre Umfangsflächen möglichst regelmäßiger Form und damit auch von möglichst gleichmäßiger Größe erzeugen, was gegenüber der bisherigen Erzeugung namentlich den Vorteil eines besseren Aussehens und des Erleichterns beim Verpacken ergibt.
Dieses Verfahren soll beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, welche eine nicht zur Erfindung gehörende Einrichtung zu dessen Ausübung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. ι einen Senkrechtschnitt durch die mit Stumpenpreßlingen belegte Unterlage samt der Gegenfläche,
Fig. 2 eine Oberansicht zu Fig. 1 unter Weglassen der Gegenfläche,
Fig. 3 und 4 in größerem Maßstab Teilschnitte zur Erklärung des ersten Preßvorganges und
Fig. 5 und 6 ähnliche Teilschnitte zur Erklärung des zweiten Preß Vorganges.
Die rechteckige,, plattenartige Unterlage, ι besitzt auf der Oberseite auf drei Umfangsrändern eine Erhöhung 2; am einen Längsrand der Unterlage ι fehlt diese Erhöhung, ίο Gemäß Fig. ι und 2 ist in bekannter Weise auf die Unterlage ι eine Lage zueinander paralleler Stumpenpreßlinge A von rundlicher Form so aufgelegt, daß sich die benachbarten. Werkstücke berühren. Die Stumpenpreßlinge A sind zu den Breitseiten der Unterlage ι gleichgerichtet und besitzen eine solche Länge, daß aus ihnen mehrere, z. B. drei, einzelne Stumpen geschnitten werden können. Die Länge der Unterlage ι ist so bemessen, daß auf ihr eine größere Anzahl Preßlinge-i4, z. B. etwa 50, nebeneinandergelegt werden können. Letzteres ist sehr leicht ausführbar, indem man ein entsprechend großes Bündel von Preßlingen über die eine ununterbrochene Aufnahmefläche darbietende Unterlage 1 hält und alsdann auf derselben die Werkstücke ausbreitet bzw. aneinanderlegt.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich -ist, ist auf die Unterlage 1 an ihren beiden Breitseiten je ein Füllstab 3 aufgelegt, welchem die betreffende Erhöhung 2 der Unterlage als Anschlag dient,- diesen zwei Füllstäben liegt je. das betreffende äußerste Werkstücke der Reihe an. Ferner sind auf die Unterlage 1 in deren Längsrichtung zwei Füllstäbe 4 aufgelegt, wobei dem einen an der Erhöhung 2 am einen Längsrand der Unterlage Anschlag gegeben ist, während der andere Füllstab 4 mit dem zweiten Längsrand der Unterlage bündig liegt. Die Füllstäbe 3 und 4 umgeben die Lage der Preßlinge ringsum und begrenzen das Preßfeld im Umfang und in der Höhe. Diese Füllstäbe haben untereinander gleiche rechteckige Querschnittsform und Her 4-5 gen gemäß Fig. 1 bis 4 mit der breiteren Seite auf der Unterlage 1 auf.
Mit s ist eine oberhalb der Unterlage 1 sich befindende Preßplatte bezeichnet. Dieselbe wird mittels einer die Unterlage samt der Preßplatte aufnehmenden Presse gegen die Unterlage 1 gedruckt, bis die Preßplatte auf die Füllstäbe 3 und 4 auftrifft, wie sich aus den Fig. 3 und 4 ergibt. Durch diese erste Pressung werden die Werkstücke in bekannter Weise aus ihrer rundlichen ■ Form in eine viereckige Form gepreßt, wobei die Werkstücke naturgemäß auf den breiteren Seiten, welche der Unterlage 1 und der Preßplatte 5 zugekehrt sind, flacher sind als an ihren anderen beiden Seiten, mit denen die Werkstücke aneinanderliegen; lediglich, die den Füllstäben 3 anliegenden, zu äußerst links und rechts befindlichen Werkstücke werden auch auf der betreffenden Schmalseite gut glattgepreßt. Nach dieser ersten Pressung werden die Werkstücke auf der Unterlage um 900 gewendet, so daß sie mit den Breitseiten .aneinanderliegen und mit einer Schmalseite auf der Unterlage aufruhen, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Dementsprechend werden auch die Füllstäbe 3 und 4 auf der Unterlage ι hochkant gestellt, wie Fig. 5 und 6 zeigen. Alsdann wird die Preßplatte 5 neuerdings in der Presse gegen die Unterlage 1 gedrückt, bis sie auf den Füllstäben 3 und 4 aufliegt. Dadurch werden die Preßlinge auch auf. ihren beiden Schmalseiten glattgepreßt. Der bei der ersten Pressung eintretende Formausgleich der Preßlinge wird bei der zweiten Pressung vervollständigt, worauf die Werkstücke untereinander annähernd gleichmäßige Rechteckform besitzen mit vier glattgepreßten Seiten, die ihnen ein gutes Aussehen geben. Infolge ihrer gleichmäßigen glatten Formgebung eignen sich derartige Stumpen insbesondere auch für Packungen mit Hebestreifen zwecks Vermeidung gegenseitiger Beschädigung der Deckblätter beim Herausziehen der Stumpen, hauptsächlich wenn der Hebestreifen nicht um den Stumpen herumgeführt ist.
Wenn die Unterlage 1 nach der zweiten Pressung freigelegt worden ist, nimmt man den auf dem nichterhöhten Längsrand der Unterlage aufliegenden Füllstab 4 weg, worauf die Stumpen nach Entfernen der beiden Füllstäbe 3 mittels des zweiten Füllstabes 4 sich leicht von der Unterlage wegschieben lassen. In der Folge werden die erzeugten Stumpenstangen unter Wegschneiden ihrer Enden auf Schneidmaschinen in Einzelstücke geschnitten, worauf sie getrocknet.werden. Nachher werden die Stumpen je nachdem z. B. zunächst einzeln in eine Umhüllung aus Zellglas oder anderem Werkstoff verpackt oder unmittelbar in Pakkungen, z. B. zu fünf oder zehn Stück oder in Kästchen zu 50 oder 100 Stück, eingebracht; natürlich können auch, einzeln umhüllte Stumpen in beliebiger Stückzahl gemeinsam verpackt werden.
Zwecks Durchführens der Preßarbeit können jeweils eine Mehrzahl von Unterlagen in einem gemeinsamen Spannrahmen aufeinandergeschichtet werden, wobei die in der Reihe nächsthöhere Unterlage gleichzeitig die Preßplatte für die Stumpenschicht der unteren Unterlage bilden kann..
Selbstverständlich können in Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung auch Stumpen mit anderem als rechteckigem Querschnitt, z. B. mit quadratischem oder sonstigem eckigem Querschnitt, hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen von ebenflächigen Stumpen, bei dem die Preßlinge auf einer Unterlage einlagig nebeneinandergelegt und dann zwecks Bildung von Seitenflächen in Richtung der Unterlage mittels Gegenfläche gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Bildung scharfkantiger Ecken an den Preßlingen diese nach dem ersten Pressen auf der Unterlage so umgewendet werden, daß je zwei Nachbarpreßlinge einander die eine der bei der vorausgegangenen Pressung durch die Unterlage und die Gegenfläche erzeugten beiden Seitenflächen zukehren und hierauf die Preßlinge ein zweites Mal in Richtung der Unterlage mittels Gegenfläche gepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV33702D 1936-10-06 1937-03-25 Verfahren zum Herstellen von ebenflaechigen Stumpen Expired DE659757C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE659757C true DE659757C (de) 1938-05-10

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DEV33702D Expired DE659757C (de) 1936-10-06 1937-03-25 Verfahren zum Herstellen von ebenflaechigen Stumpen

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