DE648124C - Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Stumpen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Stumpen

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DE648124C
DE648124C DED71839D DED0071839D DE648124C DE 648124 C DE648124 C DE 648124C DE D71839 D DED71839 D DE D71839D DE D0071839 D DED0071839 D DE D0071839D DE 648124 C DE648124 C DE 648124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stump
rods
pressing
stumps
press
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Expired
Application number
DED71839D
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Wasser
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WOERNER WERKE A G DEUTSCHE
Original Assignee
WOERNER WERKE A G DEUTSCHE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JULI 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 b GRUPPE
Deutsche Woerner -Werke A. G. in Mannheim*) Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Stumpen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1936 ab
Die Erfindung bezieht sich auf die Hierstellungvon Stumpen und betrifft im besonderen ein Verfahren und eine Vorrichtung, mittels welcher den Stumpen eine vollkommenere Form gegeben' wird.
Es ist bekannt, daß bisher, die Stumpen in eine annähernd eckige" Form dadurch gebracht worden sind, daß sie in großer Anzahl nebeneinander in einen' Preßrahmen gelegt und einem Preßdruck ausgesetzt werden. Das hat jedoch zur Folge, daß wohl an den Seiten, an denen die Stumpen mit glatten Flächen in Berührung kamen, nämlich an, dear Ober- und Unterseite, einigermaßen glatte StumpqnfLächen erzielt werden, daß jedoch an den Seiten, an denen die Stumpen aneinanderliegen, Unebenheiten ^entstehen. Außerdem, hat sich gezeigt, daß die Stärke der Stumpen in den· verschiedenen Teilen, der Preßform verschieden, ist, weil die der Druckquelle am- nächsten liegenden Stumpen einem stärkeren Druck ausgesetzt Werden wie die der 'Druckquelle entfernteren Stumpen.
Es sind nun bereits eine große Anzahl von Vorschlägen gemacht worden, um die Stumpen einzeln zu pressen, so daß sie auf allen Seiten mit glatten Flächen versehen sind. So ist vorgeschlagen worden,, in seklorartige Einschnitte von radförmiigen Gebilden die Zigarren hineinzupressen, ohne daß bei diesem,· Vorschlag bedacht war, daß das Deckblatt der Zigarre beim Hineinpressen in die Form beschädigt wird.
Es ist auch bereits bekannt, die Zigarren zwischen zickzäckartig gewellten Metallstreifen zu pressen, derart, daß je zwei Paar an-_ einanderstoßende Flächen zweier aufeinanderliegender Streifen die Form für die einzelne Zigarre bilden. Die Praxis hat aber gezeigt, daß die Formen nie genau passen, sondem die Zigarren schief oder unter Gratbildung gepreßt werden.
Es ist endlich bekannt, jede Zigarre einzeln in einer besonderen Preßform zu pressen. Dieser Vorschlag ist an sich brauchbar, läßt sich jedoch in der Praxis nicht !einführen, weil es viel zu teuer ist. Es mußte vielmehr ein Weg gefunden werden, auf dem große Mengen Zigarren oder Stumpen gleichzeitig auf wirtschaftliche Weise gepreßt werden können.
Die Forderung soll nun das neue Verfahren und die zur Durchführung· des Verfahrens geeignete Vorrichtung erfüllen. Das Verfahren besteht darin, daß die Stumpen oder Stumpeaistränge einzeln zwischen verschiebbare Stäbe eingelegt, die Stäbe auf den der gewünschten Stumpenform 'entsprechenden Abstand, zusammengeschoben und darauf durch .glatte Stäbe senkrecht zur Verschiebuhgsrichtung der Stäbe ein * solcher Preß- 60-druck auf die beiderseits über die Ebenen der oberen und unteren Stabseiten heraus-
*) Von dem "Patentsucher ist als der Erfinder angegeben-worden:
■ . ' . Felix Wasser in 'Mannheim.
048124
ragenden Stumpen ausgeübt wird, daß der überstehende Tabak in die Ecken der entstandenen Form eingepreßt wird. Auf diese Weise ist es möglich, alle Seiten des einzelnen Stumpens mit Spiegeln zu versehen. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einem flachen, rechteckigen Behälter, in dem eine Anzahl in ihrem ge ringsten Abstand zueinander begrenzte Preßstäbe vorgesehen sind. In den Zwischenräumen finden die zu bearbeitenden Rohstumpen Aufnahme. Diese Stäbe können bis auf eine geringste, durch Abstandsklötzchen bestimmte Entfernung gegeneinander verschoben werden. Sie werden durch zwei oder mehrere Führungsschienen parallel geführt. Die Führungsschienen sind elastisch und so angeordnet, daß sie die von ihnen getragenen Preßstäbe einige Millimeter über so dem Boden des Preßkastens halten. Dadurch wird erreicht, daß die Stumpen nach dem Einlegen zwischen die Stäbe um ein geringes "Maß über deren Unter- und Oberkante hinausragen.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt den Preßbehälter mit darin liegenden Preßstäben in Draufsicht, während Abb. 2 und 3 die Vorrichtung in Längsund Querschnitt verdeutlichen. #
Abb. 4 und 5 lassen erkennen, wie der Rohstumpen zwischen den Preßstäben einmal in unbelastetem, zum anderen in belastetem Zustand sich befindet.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus dem an sich bekannten Flächenpreßbehälter a, in welchem verschiebbar, jedoch durch Sperrmittel b in beliebigen Lagen feststellbar die Preßleiste c sich befindet. Gleichzeitig befindet sich in dem Behälter eine Anzahl Preßstäbe d, sei es aus Holz, Blech oder anderem Baustoff. Diese Preßstäbe werden einmal an ihren Enden durch 4S die umgebogenen Rändere des Preßbehälters, zum anderen aber durch die Führungsschienen/ parallel zueinander in gewissem Abstande geführt. Die Abstände zwischen diesen Stäben dienen zur Aufnahme einzelner Rohstumpen g und sind durch AbstandsklötechenA begrenzt. Die Führungsschienen ruhen zweckmäßig auf elastischen Mitteln/ derart, daß sich die Unterkante der von ihnen geführten und getragenen Stäbe in unbelastetem Zustande ein oder wenige Millimeter über dem Boden« des Behälters befindet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist etwa folgende:
Vor dem Füllen mit Rohstumpen wird die Preßleiste c zurückgeschoben, so daß die Stäbe d leicht verschoben werden können. Sodann wird zwischen je zwei Stäbe«/ ein Rohstumpen g eingelegt. Da sich die Stäbe rf etwas über dem Boden α befinden und in ihrer Stärke etwas geringer ,sind als die Höhe bzw. der Durchmesser des Stumpens, so wird letzterer, sobald er eingelegt ist, die Stirnflächen der Preßstäbe beiderseits -um ein geringes überragen. Dadurch wird be- V> wirkt, daß nach Beendigung des Preßvorganges der Stumpen die Ecken zwischen Boden und Decke einerseits und Preßstäben anderseits ausfällt und infolgedessen eine scharfkantige Pressung erzielt wird. Nachdem der gesamte Preßbehälter mit Rohstumpen gefüllt ist, wird die Preßleiste c an die Stäbe heran- und diese zusammengeschoben. Durch die selbstsperrenden Mittel b bleibt die Preßleiste c in der ihr gegebenen Stellung stehen. Darauf wird der Preßbehälter durch einen Deckel oder durch weitere darauf gesetzte Preßbehälter abgedeckt. Das Ganze, d.h. eine Anzahl übereinanderstehender Preßbehälter, wird sodann in die Presse eingeführt und in der bekannten Weise gepreßt. Die Abmessungen der fertigen, auf diese Weise gepreßten Stumpen entsprechen sodann dem durch die Abstandsklötzchen begrenzten Abstand zwischen zwei Preßstäben und der Höhe dieser Preßstäbe.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Pressen von Stumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stumpen bzw. die Stumpenstränge einzeln zwischen verschiebbare Stäbe, deren Stärke etwa der gewünschten Stumpenstärke entspricht, eingelegt, die Stäbe auf den der gewünschten Stumpenform entsprechenden Abstand zusammengeschoben und darauf durch glatte Flächen senkrecht zur Verschiebungsrichtung der Stäbe ein solcher Preßdruck auf die beiderseits über die Ebenen der oberen und unteren Stab-' seilen herausragenden Stumpen ausgeübt wird, daß der überstehende Tabak in die Ecken der entstandenen Form gepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung dee Ver- ι to fahrens nach Anspruch 1, bestehend aue einem flachen Behälter zur Aufnahme der zu pressenden Stumpen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (β) verschiebbare, jedoch in ihrem geringsten Abstande zueinander begrenzte Preßstäbe (d) von einer bestimmten, der Stumpenform entsprechenden Stärke vorgeedjen sind, zwischen welche die Rohstumpen (g) eingelegt und gepreßt werden. lao
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen
    den Preßstäben herausnehmbar -und auswechselbar Abstandeklötzchen (A) befinden.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstäbe (d) vor und während des Einlegens der Rohstumpen sich 'ein oder mehrere Millimeter über dem Boden des Preßbehälters (a) befinden.
  5. 5. .Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, 'dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Führungsschienen (/) vorgesehen sind, welche die Preßstäbe (d) tragen und ihre Parallelverschiebung gewährleisten. .
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch .gekennzeichnet, daß elastische Mittel (/) vorgesehen sind, welche in unbelastetem Zustande die .Führungsschienen (/) und damit die Unterkante 20 der Preßstäbe (d) in geringer Entfernung über dem Boden des Preßbehälters1 (a) halten.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Preßstäben (d) eine sperrbare Leiste (c) vorgesehen ist, mit welcher die Preßstäbe, nachdem ihre Zwischenräume-mit Stumpen gefüllt sind, zusammengeschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED71839D 1936-01-08 1936-01-08 Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Stumpen Expired DE648124C (de)

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DED71839D DE648124C (de) 1936-01-08 1936-01-08 Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Stumpen

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DE648124C true DE648124C (de) 1937-07-22

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ID=7060946

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DED71839D Expired DE648124C (de) 1936-01-08 1936-01-08 Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Stumpen

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