DE659697C - Kippdesinfektor - Google Patents

Kippdesinfektor

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DE659697C
DE659697C DER94479D DER0094479D DE659697C DE 659697 C DE659697 C DE 659697C DE R94479 D DER94479 D DE R94479D DE R0094479 D DER0094479 D DE R0094479D DE 659697 C DE659697 C DE 659697C
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disinfector
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disinfection
tilting
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Expired
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DER94479D
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MAX ROCK
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/26Accessories

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Kippdesinfektor Es sind Kippdesinfektoren mit desinfizierenden Flüssigkeiten bekannt, bei welchen zwei durch eine Verbindungsleitung verbundene Desinfektionskammern im rechten Winkel zueinander angeordnet und etwa zur Hälfte mit Desinfektionsflüssigkeit gefüllt sind. Durch Umlegen des Desinfektors über eine abgerundete Kippkante werden die mit inftzierten Instrumenten beschickten Desinfektionskammern wahlweise mit Desinfektionsflüssigkeit bespült. Ferner ist bekannt, die Verbindungsleitung der Desinfektionskammern an den Anschlußstellen der Kammern mit feinen Sieben zu versehen, damit kleine, spitze Instrumente beim Umlegen des Desinfektors nicht von .einer Kammer in die andere Kammer gleiten können.
  • Das Neue beim Erfindungsgegenstand besteht in der Anordnung eines feinporigen Filtersteines an Stelle der bisher verwendeten Verbindungsleitung für die Desinfektionskammern und eines im Filterstein angeordneten verschließbaren Kanals zwischen den Kammern, der im Bedarfsfalle ein rasches Überfließen der Desinfektionsflüssigkeit von der einen in die andere Kammer ermöglicht.
  • Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß durch den Filterstein alle Unreinigkeiten der Desinfektionsflüssigkeit aufgefangen werden, so daß diese die Instrumente stets klar und sauber umspült; denn die Desinfektionsflüssigkeit wird im Laufe des Gebrauchs durch das den -Instrumenten oft noch anhaftende Blut usw. unklar und wirkt dann auf den Patienten unästhetisch und erweckt in ihm den Eindruck, mit unsauberen Instrumenten behandelt zu werden. Aber nicht nur Desinfektionsflüssigkeiten können mit dem Erfindungsgegenstand gefiltert werden, sondern auch jegliche andere Flüssigkeiten, die in der Praxis des Arztes, Zahnarztes usw. gebraucht werden, so daß der Erfindungsgegenstand eine empfindliche Lücke in der ärztlichen Praxis schließt. Als besonders vorteilhaft beim Erfindungsgegenstand gilt der im Filterstein angeordnete verschließbare Kanal als unmittelbare Verbindung zwischen den Kammern insofern, als ein schnelles Überfließen der Desinfektionsflüssigkeit ohne Filtrierung erfolgen soll; dies wird vielfach dann der Fall sein, wenn wenig oder keine sichtbaren Unreinigkeiten den Instrumenten anhaften.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. r einen mehrkammerigen Desinfektor für Flüssigkeits- und Gasdesinfektion mit eingesetztem Filterstein und besonderen Durchflußkanälen im Aufrißschnitt nach der Linie A-B der Abb.2. Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. r, Abb.3 einen zweikammerigen Desinfektor nu., für Flüssigkeitsdesinfektion mit eingebautem Filterstein und separaten Durchflußkanälen, Abb. 4 einen Grundriß zu Abb. 3, Abb. 5 die Anordnung einer Desirifektorenbatterie auf einem. Tisch o. dgl., die durch Hand-, Fuß- oder auch Motorenantrieb umgelegt werden kann.
  • Die nach Abb. i und 2 um 9o' versetzt,,, Kammern a1 und a= sind über einer abrundeten Kippkante b durch einen Filte4 stein c getrennt. Dieser Filterstein wird durch die Kammer a1 eingelegt und fixiert, er steht ferner mit der Kammer a2 durch mehrere kleine Kanäle d in Verbindung; außer diesen kleinen Kanälen sind noch einige separat;., vom Filterstein unabhängige Kanäle e vorgesehen, die durch Ventilvorrichtungen f geöffnet bzw. geschlossen werden können. Bei dem in Abb.3 und q. veranschaulichten Desinfektor liegen die beiden durch Deckel i verschließbaren Kammern a6 und a7 übereinander und sind durch den Filterstein g voneinander getrennt.. Die Kippung des Apparates erfolgt auch hier über einer Rund- bzw. Kippkante h.. Die Fixierstifte i des Filtersteines dienen gleichzeitig als Ventile für die freien Durchgangskanäle k, die durch Eindrehen bzw. Herausdrehen der Stifte i geschlossen bzw. zeöffnet werden können. Außer diesen reinen Flüssigkeitsdesinfektionskan:-mern sind in dem mehrkammerigen Desinfektor nach Abb. i und 2 noch Gasdesinfekfonskammern e, a1 und a5 vorgesehen, bei ,Deichen in den Verschlußdeckeln Desinfektfdpsgas entwickelnde Patronen untergebracht :-sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kippdesinfektor mit rechtwinklig zueinander oder übereinander angeordneten Desinfektionskammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Desinfektionskammern durch einen Filterstein verbunden sind.
  2. 2. Kippdesinfektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Desinfektionskammern außerdem durch einen vom Filterstein getrennten verschließbaren Kanal verbunden sind.
  3. 3. Kippdesinfektor nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Gasdesinfektionskammern versehen ist, in deren Verschlußdeckeln Desinfektionsgas entwickelnde Patronen untergebracht sind.
DER94479D 1935-10-16 1935-10-16 Kippdesinfektor Expired DE659697C (de)

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