DE659682C - Vorrichtung zum Abhaeuten von Tieren - Google Patents

Vorrichtung zum Abhaeuten von Tieren

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DE659682C
DE659682C DES115441D DES0115441D DE659682C DE 659682 C DE659682 C DE 659682C DE S115441 D DES115441 D DE S115441D DE S0115441 D DES0115441 D DE S0115441D DE 659682 C DE659682 C DE 659682C
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DE
Germany
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teeth
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disk
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DEPOUILLE MECANIQUE DES ANIMAU
SYSTEME PERCO
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DEPOUILLE MECANIQUE DES ANIMAU
SYSTEME PERCO
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/16Skinning instruments or knives
    • A22B5/163Skinning knives with disc-shaped blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Vorrichtun,-, zum Abhäuten von Tieren Es gibt zahlreiche Vorrichtungen zum mechanischen Abhäuten von Tieren, und es ist unter anderem eine solche Vorrichtung bekannt, bei welcher zwei aufeinander schleifend gegeneinander bewegte Scheiben an ihrem Rand mit hakenförmigen, außen abgerundeten Klauen mit scharfer Innenkante versehen sind, welche das zu schneidende Gewebe heranziehen und mit ihr-en aufeinander schleifenden scharfen Innenkanten durchschneiden. Diese Vorrichtungen besitzen den Nachteil, daß sie nur dann regelmäßig arbeiten, wenn die Scheiben gleichmäßig aufeinander schleifen, was bei rauher Arbeit auf die Dauer nicht gewährleistet werden kann. Die Scheiben müssen somit oft abgenommen I und nachgerichtet werden, so daß die Vorrichtung für grobe Arbeiten, z. B. in Schlachthäusern, nicht geeignet ist.
  • Es sind auch Abhäutungsvorrichtungen bekannt, bei welchen. eine einzige beliebig ge- formte und am Umfang nicht schneidende Arbeitsscheibe sich frei zwischen zwei Schutzscheiben dreht, deren Radius et-was kleiner als der größte Radius der Arbeitsscheibe ist. Diese Vorrichtungen sind einfach, äußerst kräftig und der geforderten Arbeit gut angepaßt. Man hat jedoch beobachtet, daß diese auf ihrem Umfang ganz oder teilweise gezalinten, aber nicht schneidenden, sondern (hirch. fortgesetztes Schlagen die Haut vom I Fleisch lösenden Scheiben vom Arbeiter eine übergroße Kraftent#Ä,icl,-lulicf verlang-en und zum Durchschneiden der begegneten Sehnen oder Nerven ungeeignet sind. Man hat daher auch Arbeitsscheiben verwendet, bei welchen die äußeren Enden der Zähne oder Vorsprünge stumpf sind, während die seitlichen Ränder derselben als Schneiden wirk-en. Dabei war oft der Durchmesser der Schutzscheiben wesentlich kleiner als derjenige der Arbeitsscheibe und die Arbeit erforderte daher auch weniger Kraft, aber es ientstand die Gefahr eines Ritzens, Einschneidens oder Durchlöcherns der Haut oder des Fleisches durch die Schneiden.
  • Es is# ferner auch eine Abhäutungsvorrichtung bekannt, bei welcher die Zähne einer an einer -ezahnten Gegenscheibe schleifend umlaufenden Werkzeugscheihe an ihren frei über die Enden der Zähne der Gügenscheibe hervorragenden Enden abgestumpft sind und durch Schlagen wirken, während die im Bereiche der Gegenscheibenzähne liegenden Seitenflanken de r Zähne der Werkzeugscheibe zugeschärft sind und mit den ebenfalls zueschirften Seitentlanken der Gegenscheibnzähne scherenartig wirken. Diese'Vorrichtung besitzt einerseits denselben Nachteil zu großer Empfindlichkeh wie die eingangs erwähnte Art von Werkzeugen und bringt andererseits Z, Z, die Gefahr einer Verletzung dcr Haut oder des Fleisches mit sich, die in den Zahnzwischenräumen durch die mindestens an den Seitenflankeii zugeschärften Gegenscheibenzähne und auch durch die schneidenden Seitenflanken der Werkzeugscheibenzähne her-, vorgerufen werden kann.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfnidung gewährleistet nun ein müheloses Arbeiten und ein sicheres Zerschneiden der Sehnen oder INerven unter Vermeidung der Gefahr des Ritzens oder Verletzens der Haut oder des Fleisches ', indem bei einer Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren mit einer zwischen zwei, Zähne aufweisenden Schutzscheiben mit vollständiger Drehung umlaufenden, mit Zähnen verschenken Werkzeugscheibe, an deren Zähnen die frei über die Enden der Schutzscheibenzähne hervorragenden Enden abgestumpft sind und durch Schlagen wirken, während die im Bereiche der Schutzscheibenzähne liegenden Seitenfianken der Zähne der Werkzeugscheibe zugeschärft sind, die Zähne der Schutzscheiben völlig stumpf ausgebildet sind und die Werkzeugscheibe sich frei in gewissem Abstand zwischen den Schutzscheiben dreht, so daß die Schneiden der Werkzeugscheibe in den von den Schutzscheibenzähnen gebildeten eng-en Zwischenräumen mit hackendem Schnitt zur Wirkung gelangen, Z, jedoch nicht mit den Schutzscheibenzähnen scherenartig Auf der Zeichnung wirken. ' ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. i zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt.
  • Fig. 2 ist eine Aufsicht, aus der die Auszackung der Schutzscheibe ersichtlich ist. Fig. 3 zeigt einen Teil der Auszackung der Scheibe in einer anderen Ausführung.
  • Wie die Zeichnung veranschaulicht, be- steht die Enthäutungsvorrichtung im wesentlichen aus einem Hohlgriff i mit darin gelagerter Welle --, die von einer nicht darg-estellten biegsamen Welle angetrieben wird. Auf dem inneren Ende der Welle 2 ist ein Kegelrad 3 befestigt, das auf einem Kugellager 4 ruht. Das Kegelrad 3 steht mit einem zweiten Kegelrad 5 in Eingriff-, das in einem Kugellager 6 lagert. Das Kegelrad 5 läuft auf einer Achse 7, die im Zahnradgehäuse der Vorrichtung befestigt ist. Mit dem Kegelrad 5 läuft auf der Achse 7 iwischen zwei Schutzscheiben 8 und 9 ein scheibenartiges Werkzeug io um, das an seinem Umfange abgerundete Zähne i i aufweist, die vorzugsiz weise im Vergleich zum Scheibenradius leicht ,geneigt sind. Die Zähne sind in Gruppen angeordnet, sie können aber auch ebenso gut Z, auf den Umfang des Werkzeuges gleichmäßig verteilt sein. Ebenso können. sie anstatt geneigt, auch normal angeordnet sein, d. h. in ,gic.1-Itung des Scheibenradius des Werkz#euges verlaufen. Diese Zähne sind in der Weise ,bearbeitet, daß ihre äußeren Ränder 13, das .'änd diejenigen, welche unmittelbar mit der flaut in Berührung kommen, nicht schneiden, während die Kanten oder Ränder 13 scharf sind. Auf diese Weise erzielt man mit dem einen Teil eine Schlagwirkung und mit dem anderen Teil, dank der scharfen Kanten, eine Schneidwirkung, so daß die im Laufe der Arbeit sich zeigenden Muskeln und N#er#"-n durchgeschnitten werden.
  • Die Schutzscheibe 8 bildet vorzugsweise -ein Ganzes mit dem Zahnradgehäuse, auf dem die äußere Schutzscheibe 9 in beliebiger Weise befestigt ist. Die eine oder beide Schutzscheiben sind an ihrem Umfang in bekannter Weise mit Zacken 14 versehen. Diese Auszackung kann eine Form aufweisen, wie sie Fig. 2 oder 3 zeigt. Die Zacken sind vorzugsweise an ihrem äußeren Ende abgestumpft und genügend voneinander entfernt, damit die Vorrichtung, die auf ein durch eine gewisse Elastizität charakteristisches INIedium einwirkt, durch die Tätigkeit des rotierenden Werkzeuges eine wirksame Arbeit leisten kann, nicht nur über den Umfang der gezackten Scheibe hinaus, sondern auch im Innern, d.h. im Zwischenraum 15, zweier Zacken. Die Scheiben sind vorzugsweise be- messen, wie vorher angegeben,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH . Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren mit einer zwischen zwei, Zähne aufweisenden Schutzscheiben mit vollständiger Drehung umlaufenden, mit Zähnen versehenen Werkzeugscheibe, an deren Zähnen die frei über die Enden der Schutzscheibenzähne hervorragenden Enden abgestumpft sind und durch Schlagen wirken, während die im Bereiche der Schutzscheibünzähne liegenden Seitenflanken der Zähne der Werkzeugscheibe zugeschärft sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (14) der Schutzscheiben völlig stumpf ausgebildet sind und die Werkzeugscheibe (io) sich frei in gewissem Abstand zwischen den Schutzscheiben (8., 9) dreht, so daß die Schneiden (13) in den von den Schutzscheibenzähnen (14) gebildeten engen Zwischenräumen (15) mit backendern Schnitt zur Wirkung gelangen, jedoch ;Z nicht mit den Schutzscheibenzahnen scherenartig wirken.
DES115441D 1933-10-14 1934-09-20 Vorrichtung zum Abhaeuten von Tieren Expired DE659682C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR659682X 1933-10-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE659682C true DE659682C (de) 1938-05-07

Family

ID=9009808

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES115441D Expired DE659682C (de) 1933-10-14 1934-09-20 Vorrichtung zum Abhaeuten von Tieren

Country Status (1)

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DE (1) DE659682C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4696108A (en) * 1984-06-14 1987-09-29 Andreas Stihl Pruning apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4696108A (en) * 1984-06-14 1987-09-29 Andreas Stihl Pruning apparatus

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