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Schermaschine.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schermaschine mit über einer festen Kammplatte sich drehender, gezahnter Messerscheibe, die von einem Antriebsrade angetrieben wird.
Das Neue der Erfindung besteht darin, dass das Antriebsrad mit einem flanschartigen Teile die Wurzeln der Schneidezähne der sich drehenden Messerscheibe überdeckt. Der durch die Ausbildung des Antriebsrades erzielte Vorteil besteht darin, dass die abgeschnittene Wolle nicht in'das Gehäuse der Schermaschine eindringen kann, welches den Antriebsmechanismus enthält, und dass der flanschartige Teil des Antriebsrades die Schneidezähne abstützt und dadurch eine übermässige Beanspruchung'der Schneidezähne verhütet.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar : Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 ein wagrechter Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf ein drehbares Schermesser,
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platte 38 in Stellung gehalten, deren Flansch 39 mit dem, Klotz verbunden ist, so dass bei der Entfernung des Klotzes die Kugeln mitgenommen werden. Unmittelbar über diesem Antriebsklotz 22 liegt ein Lagerklotz 40, der durch eine Mutter 42 eingestellt und in. der eingestellten Lage durch eine federnde Klinke 43 gehalten wird. Der Lagerklotz 40 hat einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz 44 für den Durchgang eines Stiftes 45, der in die Seitenwände des Gehäuses 10 eingetrieben ist und auch die Welle 130 durchsetzt.
Der obere Teil der Welle 130 kann sich also nicht drehen, aber der Klotz 40 kann auf und abgeschoben werden. Zwischen den beiden Klötzen 22 und 40 liegt eine Ringscheibe 46, Fig. 6, mit einem in den unteren Klotz eindringenden Flansch 48 und einem nahe der Mittelöffnung nach oben abgebogenen Flansch 50, der in einen Sockel 52 des Lagerklotzes 40 eindringt, wodurch bei der Entfernung des Lager-
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Zähne sowie die Zähne des Kammes ragen unter der. Tür aus dem Gehäuse heraus.
Die Erweiterung 24 am Antriebsklotze 22 liegt jedoch über den Zähnen des sich drehenden Messers 25, und während diese Erweiterung den Scherzähnen 125 gestattet, die Wolle gegen diese Erweiterung hin zu drängen, so verbietet doch diese Erweiterung, dass die Wolle'in das Gehäuse weiter hineingeschoben wird. Die vordere Schneide jedes Schermessers 125 ist bei 62 geschärft, und auch die rückwärtige Kante 64 ist auf eine Messerkantezugeschliffen. Wenn also die Vorderkante die Wolle gegen die Erweiterung 24 des Antriebsklotzes hin
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zwischen die Zähne des Kammes einzusehieben. Da die Vorderenden der Schneidezähne IM sieh verjüngen, so wird durch die Drehung des Schermessers die Wolle abgeschoben.
Nach Fig. 6 sind diese Zähne wie die Zähne einer Säge ausgebildet und laufen sehr scharf zu, während in Fig. 3 die Verjüngung nicht so stark ist. Durch die Auflagerung der Erweiterung 24 des Klotzes 22 werden die Zähne selbst
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Tangente bestimmte Kreis nur zwei Fünftel des Durchmessers des Schermessers hat. Die Bohrung 66 im Schermesser dient zur Aufnahme des Antriebsstiftes 26.
Zum Reinigen der Teile wird der untere Teil der Welle 130 aus dem Sockel des oberen Teiles herausgeschraubt und die Halteschraube 34 für den Kamm wird entfernt. Beim Öffnen der Türe wird dann das sich drehende Schermesser von selbst vom Antriebsklotze abfallen, und dieses Messer kann dann nachgeschliffen werden. Auch ist dann genügend Platz, um selbst den Antriebsklotz 22 aus dem Gehäuse zu entfernen.