DE659588C - Klemme fuer elektrische Zuleitungen, insbesondere an Messgeraete - Google Patents
Klemme fuer elektrische Zuleitungen, insbesondere an MessgeraeteInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/50—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
- H01R4/52—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw which is spring loaded
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Description
Bisher war es fast ausschließlich üblich, zum Anschluß elektrischer Zuleitungsdrähte,
insbesondere an Meßgeräte u. dgl., Schraubklemmen zn verwenden. Die Drähte haben
bei 'dieser Befestigungsart das Bestreben, nach der Seite auszuweichen. Außerdem erfordert
das Umlegen um den Gewindeschaft besondere Sorgfalt, so daß man bereits Sicherungsmaßnahmen
getroffen hat oder Drähte mit angesetzten Anschlußstücken in Gestalt durchlochter Scheiben verwendete. Bekannt
ist ferner das Anklemmen der Drähte mittels gefederter Klammern. Jedoch kann diese Art
der Befestigung nur als Laboratoriumsbehelf angesehen werden, da eine Isolation der Anschlußstellen
hierbei kaum möglich ist.
Für die Anordnung an Meßgeräten ist eine in besonderer Weise ausgebildete Klemmvorrichtung
vorgeschlagen worden, die das glatte Einführen und Festhalten der Drähte gestattet.
Diese Anschlußklemme wird in einfacher Weise aus einem Knebel gebildet, der durch Schwenken um seinen exzentrischen
Drehpunkt einen festzuklemmenden Draht zwischen sich und der Unterlage festklemmt.
Zur Anpassung an die Drahtstärke ist diese Unterlage federnd ausgebildet. Der Knebel
kann dabei so gestaltet sein, daß die Andrückfläche senkrecht zu teiner anderen Fläche
steht, die bei aufgekipptem Knebel frei von der federnden Unterlage absteht. Abgesehen
davon, daß die isolierte Anordnung der Teile Schwierigkeiten bereitet und daher ein Anschluß
der Drähte nur bei Stromlosigkeit der Meßanordnung ,möglich ist, so hat außerdem
die nur geringfügig federnde Unterlage in Gestalt einer Blattfeder den Nachteil, daß der
zugleich zum Festhalten des Drahtes dienende Kontaktdruck nicht ausreichend ist.
Die Erfindung schafft hierin Abhilfe. Die Klemme zum Befestigen elektrischer Zuleitungen
besteht ebenfalls aus einem Knebel mit rechtwinklig zueinander stehenden Anlageflächen,
die jedoch gleich weit vom Drehpunkt des Knebels entfernt sein können. Die Erfindung besteht nun darin, daß als Gegenkontäkt
ein axial federnder Metallstab im Gehäuse angeordnet ist, dessen aus dem Gehäuse
herausragende Kontaktfläche sich gegen eine der Anlageflächen des Knebels legt. Der
Knebel selbst besteht im wesentlichen aus Isolierstoff, während die Anlageflächen oder
auch nur eine der Flächen aus Metall sein kann. Außerdem besitzt eine der Flächen
Rillen zum Einführen der Drähte, die nach Umlegen des Knebels mit der anderen Fläche,
die zweckmäßig gerauht sein kann, festgeklemmt werden.· Die Feder des Kontaktstückes
kann beliebig stark gemacht werden, so daß stets ein ausreichender Kontaktdruck erzielt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und im
folgenden näher erläutert.
Abb. ι zeigt die Ecke eines Meßgerätes mit in Offenstellung befindlichem Anschlußkon-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willv Füller in Berlin.
takt und eingeführtem, anzuschließendem Drahtende. Abb. 2 zeigt die gleiche M<eßgerätecke
mit geschlossenem Kontakt, Abb. 3 den Kontakthebel in Vorderansicht und Schnitt
der Ecke des Meßgerät gehäuses. "'■'.'
Ein Meßgerätgehäüse besteht üblicherweise aus einem Unterteil 1 und einem Oberteil 2,
die beide an der Stoßfuge 3 fest aufeinandergeschraubt sind. Das OberteÜ2 besitzt eingebuchtete
Ecken 4, in denen die Anschlußkontakte . angeordnet sind. Der Anschlußkontakt besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
aus einem vierkantigen Messingstück 5, das eine nach unten offene Bohrung 6
besitzt und unter der Einwirkung einer Feder 7 gegen die winklig zueinander stehenden
Flächen 8 oder 9 eines Knebels 10 gedrückt wird. Die eine Fläche 8 weist eine
-Rille 11 auf, die das Einführen von Drahtenden beliebiger Stärke in den üblicherweise
verwendeten Grenzen gestattet. Abb. 1 zeigt das blank eingeführte Ende eines isolierten
Drahtes.
Der Knebel 10 ist um einen Zapfen 12 in
der Wandung des Gehäuseoberteils 2 drehbar. Gegen Herausfallen ist der Zapfen durch,
eine Federscheibe 13 gesichert. Das nach außen ragende Ende des Zapfens ist mit
einem Metallstück 14 verbunden oder mit diesem aus einem Stück hergestellt. In besonders
vorteilhafter Weise wird der Knebel 10 aus Preßstoff gebildet, der in bekannter
Weise auf den Metall teil 14 aufgepreßt werden
kann. Beim Preßvorgang bleibt die Fläche 9 des Metallstückes 14 frei, so daß
der zwischen Fläche 9 und Druckstück 5 gelangende Draht nach Schließen des Kontaktes
völlig von Metair umgeben ist.
Das federnde Kontaktstück 5 ist in einer Messinghülse 15 geführt, die je nach Bedarf
in den Gehäuseunterteil eingepreßt oder lose eingesteckt sein kann. Eine besonders genaue
Paßarbeit wird vermieden, wenn das Kontaktstück 5 unter der Wirkung einer Blattfeder
16 steht, so daß ein Hinundherwackeln in jedem Falle vermieden wird. Die Blattfeder
16 kann gleichzeitig dem Anschluß der inneren Zuleitungsdrähte dienen und zu diesem
Zwecke mit "einem Lötansatz 17 zum Befestigen
der Drähte versehen sein.
Ein anzuklemmender Leitungsdraht wird, wie Abb. 1 zeigt, in die Rille 11 eingeführt.
Mit einem Finger der gleichen Hand, die den eingeführten Draht in der gewünschten
Lage festhält, kann der Knebel 10 in Riehtung des Pfeiles umgelegt werden, wobei die
Kante zwischen den beiden Flächen 8 und 9 ,das Kontaktstück 5 etwas niederdrückt, das
ii%ch Überschreiten eines labilen Gleichge-.vachtspunktes
unter Wirkung der Feder 7 den Knebel 10 sehr schnell in die Schließlage
bringt und den eingeführten Draht zwischen sich und der Metallfläche 9 festklemmt. Will
man die Wirkung der Andrückfeder 7 noch besonders erhöhen, so können die Kontaktflächen,
insbesondere aber auch die Fläche 9, aufgerauht sein -oder eine Krümmung erhalten,
die 'ein Herausreißen des Drahtes besonders erschwert. Im allgemeinen genügt
der Druck der Feder 7, vor allem auch dann, wenn das Drahtende hinter dem Knebel.etwas
hochgeb'Ogen wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Klemme für elektrische Zuleitungen, insbesondere an Meßgeräte, von der die Leiterenden durch einen umlegbaren, mit etwa rechtwinklig zueinander stehenden Anlageflächen versehenen Knebel gegenüber einem ■ federnden Kontakt festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontakt ein Metallstab axial federnd im Gehäuse angeordnet ist, der sich mit seiner oberen, aus dem Gehäuse herausragenden Kontaktfläche gegen eine der Anlageflächen des im wesentlichen aus Isolierstoff bestehenden Knebels legt, von denen die eine eine oder mehrere Rillen zum Einführen eines- oder mehrerer Drähte besitzt, während die andere Fläche nach Umlegen des Knebels zum Festklemmen der Drähte durch das federnde Kontaktstück dient.
- 2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Kontaktstück aus einem Vierkantmessingstück besteht und mit einer nach unten offenen Bohrung zur Aufnahme der Feder versehen ist sowie in einer im Gehäuse oder ähnlichem Kontaktträger angeordneten Hülse gleitet, in die außerdem eine mit Lötansatz versehene Blattfeder eingesetzt ist.
- 3. Klemme nach Anspruch 1 und 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffknebel um ein den Drehzapfen und die eine Klemmfläche bildendes Metallstück herumgepreßt ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA77243D DE659588C (de) | 1935-10-04 | 1935-10-04 | Klemme fuer elektrische Zuleitungen, insbesondere an Messgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA77243D DE659588C (de) | 1935-10-04 | 1935-10-04 | Klemme fuer elektrische Zuleitungen, insbesondere an Messgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659588C true DE659588C (de) | 1938-05-06 |
Family
ID=6947034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA77243D Expired DE659588C (de) | 1935-10-04 | 1935-10-04 | Klemme fuer elektrische Zuleitungen, insbesondere an Messgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659588C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1215793B (de) * | 1962-01-12 | 1966-05-05 | Elektrotechnischer Spezialarti | Klemmvorrichtung zum Festklemmen eines blanken Leiters an eine Kontaktflaeche |
-
1935
- 1935-10-04 DE DEA77243D patent/DE659588C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1215793B (de) * | 1962-01-12 | 1966-05-05 | Elektrotechnischer Spezialarti | Klemmvorrichtung zum Festklemmen eines blanken Leiters an eine Kontaktflaeche |
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