DE659540C - Walztisch mit in entgegengesetzten Richtungen foerdernden Laufbahnen - Google Patents

Walztisch mit in entgegengesetzten Richtungen foerdernden Laufbahnen

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DE659540C
DE659540C DEF81121D DEF0081121D DE659540C DE 659540 C DE659540 C DE 659540C DE F81121 D DEF81121 D DE F81121D DE F0081121 D DEF0081121 D DE F0081121D DE 659540 C DE659540 C DE 659540C
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DE
Germany
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chain
rolling
opposite directions
rolling table
strand
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Expired
Application number
DEF81121D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Otto Frielinghaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Publication date
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Priority to DESCH108844D priority patent/DE645168C/de
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE659540C publication Critical patent/DE659540C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/04Lifting or lowering work for conveying purposes, e.g. tilting tables arranged immediately in front of or behind the pass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Walztisch mit in entgegengesetzten Richtungen fördernden Laufbahnen Das Patent 645 168 betrifft einen Walztisch mit in entgegengesetzten Richtungen fördernden Laufbahnen, die wechselweise in Arbeitsstellung gebracht werden und die von dien beiden Trummen eines oder mehrerer endloser Förderbänder gebildet werden. Hierfür sind diese Trumme so weit a geneinander auf und ab bewegbar einge - richtet, daß das eine von ihnen durch die Ebene des anderen geht, um das Walzgut wechselweise von dem einen Trum auf das andere zu überführen. Man kann daher ein und dasselbe Förderband für beide Laufrichtungen ausnutzen, wodurch der Aufbau des Walztisches vereinfacht wird. Die beiden Trumme eines Förderbandes oder Kettenzuges liegen dabei etwa senkrecht übereinander, so daß die ihre Enden verbindenden Schleifen um besondere Umlenktrommeln abwärts geführt sind, an denen beim Anheben des einen Trummes über das andere eine Verschränkung eintritt.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Walztisch in der Richtung weiter ausgebildet, daß die Umlenkscheiben entbehrlich werden und auch keine Verschränkungen an den Endschleifen der Kettenzüge auftreten. Dies geschieht dadurch, daß man die endlosen Kettenzüge des Walztisches um ihre parallel zur Laufrichtung des Walzgutes verlaufenden Längsachsen hin und her schwenkbar macht, wodurch ebenfalls das eine Trum des Kettenzuges über das andere unter gleichzeitiger Aufnahme des Walzgutes angehoben wird.
  • Die Kettenzüge sind abweichend von den bekannten Ausführungen hierbei zweckmäßig so angeordnet, daß die Ebene ihrer Trumme nicht mehr senkrecht, sondern annähernd waagerecht ist. so daß die beiden Trumme nur einen geringen Winkelweg auszuführen haben, um von der einen Arbeitsstellung in die andere zu gelangen.
  • Vorteilhaft ist es ferner, die Schwenkbewegung der Kettenzüge von der Heb- und Senkbewegung der Walztische. selbst abzuleiten. Dies kann in der Weise geschehen, daß man die Träger der Kettenradachs-en mit ihren freien Enden in entsprechend gestalteten ortsfesten Kurvenbahnen führt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen Aufriß eines Blechwalzwerkes, mit einem Wipptisch nach der Erfindung auf der einen Seite der Walze, Abb. 2 eine Draufsicht auf eine. Walze mit zwei nebeneinanderliegenden Kettenbahnen; Abb.3 stellt in größerem Maßstab einen Teil der Förderkette dar; Abb. 4 und 5 zeigen in größerem Maßst Schnitte durch den Wipptisch nach Abb. i in Tief- und Hochstellung.
  • In den Abbildungen ist das Walzwerk mit den Ständern i und den Walzen 2 dargestellt, auf dessen einer Seite ein Wipptisch mit den beiden endlosen Kettenbahnen 3 und 4 angeordnet ist. Die Achsen 5 der zu diesen Ketten gehörenden Kettenräder 6 sind in Gehäusen 7 und 8 gelagert, welche durch U-Eisen 15 miteinander verbunden sind. In den Gehäusen 8 sind je zwei Kegelräder 9 und io angeordnet, von denen die letzteren auf Wellen i i sitzen, die mit Lagern 12 auf einem Rahmen 13 befestigt sind. Die Achsen der Wellen i i sind die Drehpunkte für die Schwenkbewegung der Achsen 5 der Kettenräder 6.
  • Zum Antrieb der Kettenräder 6 dient ein Motor 27, der seine Drehbewegung über ein Getriebe 16 auf die Wellen i i überträgt. Für die Heb- und Senkbewegung des Wipptisches ist ein weiterer Motor i 9 vorhanden, der über ein Getriebe 2o, eine Kurbel 17 und eine Schubstange 18 an dem Rahmen 13 angreift.
  • Die Ketten 3 und 4 tragen, wie in Abb. 3 im einzelnen dargestellt, an ihren unteren Laschen 2 i Rollen 22, die bei der Bewegung der Ketten auf Führungsbahnen 14 laufen. Jede Führungsbahn 14 bildet mit den Gehäusen 7 und 8 und den U-Eisen 15 zusammenhängende Teile, die um die Welle i i schwenkbar sind. An den U-Eisen 15 sind ferner nach unten gehende Arme 23 angebracht, die an ihren Enden Rollen 24 tragen. Die Rollen 24 bewegen sich beim Heben und Senken des Wipptisches in ortsfesten Kurvenbahnen 25 und erteilen dadurch den Ketten 3 und 4 ,eine Schwenkbewegung um die Wellen i i, so daß in der Tiefstellung des Wipptisches die inneren Kettenstränge die äußeren und umgekehrt in der Hochstellung des Wipptisches die äußeren Kettenstränge die inneren überragen (Abb.4 und 5). Dadurch laufen die Ketten in der Tief- und in der Hochstellung des Wipptisches in entgegengesetzten Richtungen. Es ist also hier eine Förderung des Walzguts in entgegengesetzten Richtungen lediglich unter Verwendung zweier durch-F@ufender Ketten, die von einem einzigen Antriebsmotor angetrieben tverden, erreicht.
  • -. Bei übergang der Bleche 26 von den inneren zu den äußeren Kettensträngen und umgekehrt ergibt sich eine Bewegung senkrecht zu der Förderrichtung und damit eine zusätzliche Reibung der Ketten auf dem Blech, wodurch noch die «eitere vorteilhafte Wirkung erzielt wird, daß das Blech beim Übergang von der einen in die andere Förderrichtung schneller zur Ruhe kommt.
  • Im Ausführungsbeispiel ist lediglich auf der einen Seite des Walzgerüsts i ein Wipptisch vorgesehen; jedoch kann auf der anderen Seite ein gleicher Wipptisch vorhanden sein. Ebenso kann die Erfindung auch in entsprechender Weise, wie es hier bei Wipptischen gezeigt ist, auch bei Hebetischen, d. h. bei Tischei mit Parallelbewegung, verwirklicht werden.

Claims (2)

  1. PATENT AIlTSPRÜCHE : i. Walztisch mit in entgegengesetzten Richtungen fördernden Laufbahnen, die wechselweise in Arbeitsstellung gebracht werden und die von den beiden Trummen eines einzigen endlosen Förderbandes oder mehrerer parallel liegender Förderbänder gebildet werden, nach Patent 645 168, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Förderbänder oder Kettenzüge (3, 4) um ihre parallel zur Laufrichtung des Walzguts verlaufenden Längsachsen (i i) hin und her schwenkbar sind, wodurch das eine Trum des Kettenzuges unter gleichzeitiger Aufnahme des Walzguts über das andere Trum angehoben wird.
  2. 2. Walztisch nach -Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Kettenzüge von der Heb- und Senkbewegung der Walztische dadurch abgeleitet wird, daß die Träger der Kettenradachsen mit ihren freien Enden in ortsfesten Kurvenbahnen (25) geführt sind.
DEF81121D 1935-12-31 1936-05-06 Walztisch mit in entgegengesetzten Richtungen foerdernden Laufbahnen Expired DE659540C (de)

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