DE656306C - Fortlaufend arbeitende Maschine zum Beschneiden von gezogenen Hohlkoerpern - Google Patents

Fortlaufend arbeitende Maschine zum Beschneiden von gezogenen Hohlkoerpern

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DE656306C
DE656306C DEA78118D DEA0078118D DE656306C DE 656306 C DE656306 C DE 656306C DE A78118 D DEA78118 D DE A78118D DE A0078118 D DEA0078118 D DE A0078118D DE 656306 C DE656306 C DE 656306C
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Germany
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hollow bodies
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DEA78118D
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JEAN AUBECQ
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • B23D31/001Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines for trimming deep drawn products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

Bei der Herstellung von gezogenen Hohlkörpern und insbesondere von Küchengeschirr (z. B. von Kegel- oder Kegelstumpfform mit geraden oder krummen Erzeugenden, parabolischer oder halb-elliptischer Form usw.) verläuft der freie Rand dieser Hohlkörper nach dem Ziehen und gegebenenfalls nach dem Glätten der durch den Ziehvorgang verursachten Falten mehr oder weniger gleichmäßig und macht deshalb ein Beschneiden erforderlich.
Zu diesem Zweck werden bereits selbsttätige Maschinen benutzt. Die Erfindung betrifft auch eine Maschine dieser Art, bei der die zu beschneidenden Werkstücke von auf einer endlosen Kette oder jeder anderen gleichwertigen, eine stetig fortlaufende Bewegung ausführenden Vorrichtung eingebauten Haltern getragen werden.
Bei Maschinen mit derartigen Fördervorrichtungen ist es bereits bekannt, die Werkzeuge auf einem hin und her gehenden Schlitten, der nacheinander jeden einzelnen Werkstückhalter auf einem Teil seiner Bahn begleitet, anzuordnen und sie während des Mitlaufs mit dem Werkstück mit diesem in und außer Eingriff zu bringen.
Erfindungsgemäß trägt ein solcher Schlitten für den vorliegenden Zweck einerseits eine umlaufende, unter der Wirkung einer festen, jedoch einstellbaren Führungsschiene auf den Boden des zu beschneidenden Werkstücks absenkbare und dieses in Umlauf versetzende bzw. von diesem abrückbare Anpreßscheibe, andererseits einen Hilfsschlitten mit einer an sich bekannten Schneidrolle, wobei dieser Hilfsschlitten unter der Wirkung einer festen, jedoch einstellbaren Führungsnut quer zur Bewegungsbahn des Werkstückhalters beweglich ist, derart, daß die Schneidrolle mit dem zu beschneidenden Werkstück so lange in Berührung bleibt, wie dieses durch die umlaufende Anpreßscheibe festgehalten und angetrieben wird.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine Ansicht der Maschine gemäß der Erfindung in der Längsrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt entsprechend der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht von oben,
Fig. 4 im teilweisen Aufriß die Gegenschneidrolle und die Verbindungsglieder, mit denen jeder Werkstückhalter ausgestattet ist,
Fig. 5 im teilweisen Querschnitt die Stellungen der Schneid- und der Gegenrolle so-
wie der die Gegenrolle mit der Kette verbindenden Glieder in bezug aufeinander während des Beschneidvorganges.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbei-· spiel dient die Maschine "zum fortlaufenden Beschneiden der freien Ränder einer Reine von Drehkörpern ia, i*... i" von beispiels-'·'; weise Kegelstumpfform (wie dargestellt) oder Kegelform mit geraden oder krummen
ίο Erzeugenden oder noch zylindrischer oder sonstiger Form. Diese Körper werden, nacheinander von Hand oder auf jede andere Weise auf einem Tisch 2 (Fig. i) angeordnet.
Im Anschluß an den Aufgabetisch 2 ist die eigentliche Maschine aufgestellt. Das Gestell 6 dieser Maschine trägt in Lagern 7 und 9 zwei Wellen 8 und 11. Die Wellen 8 bzw. 11 tragen je zwei Kettenräder 12 bzw.
13. Zwischen den Kettenrädern 12 und 13 sind zwei in bezug auf die senkrechte Längsebene X-X (Fig. 2) der Maschine symmetrische endlose Ketten 14 gespannt, die durch den Umlauf der Welle 8, auf der die Kettenräder 12 aufgekeilt sind, in der Richtung des Pfeiles /2 (Fig. 1 bis 3) mitgenommen werden. Der Antrieb der Welle 8 selbst erfolgt in, irgendeiner geeigneten Weise.
Die gepaarten Ketten 14 tragen in gewissen Abständen Werkzeughalter 20, auf welchen mittels zweier Muttern 22 eine Stange
23 befestigt ist. Auf dieser sitzt lose eine Hülse 21, die mit einem pilzförmigen Kopf versehen ist.
Der Kopf des Pilzes 21 entspricht dem Innendurchmesser des Bodens des zu beschneidenden Werkstückes 1. Jeder Werkzeughalter 20 trägt außerdem ein Profileisen
24 (siehe namentlich die Fig. 4 und 5), an welchem parallel zur Achse des Pilzes eine Hülse 26 befestigt ist. In dieser Hülse 26 kann ein zylindrischer Teil 27 gleiten, der an jedem seiner Enden mit einem Gewinde 28 und 29 (Fig. 4, 5) versehen ist. Auf dem Gewindeansatz 28 ist mittels Muttern 30 und 31 eine Gegenrolle 32 befestigt. Diese Gegenrolle 32 ist derart gestaltet, daß ihre Erzeugenden sich genau an' die Erzeugenden des zu beschneidenden Werkstückes legen können.
Der andere Gewindeansatz 29 des Teiles 27 trägt in einem Abstande e vom unteren Rande des Teiles 27 eine Mutter 33.
Außerdem trägt die Hülse 26 einen waagerechten Längsstab 34.
Die Werkzeughalter 20 rücken nacheinander in eine zweckmäßig schwalbenschwanzförmige Führung 35 ein, die entsprechend der Längsmittellinie eines am Gestell 6 befestigten Tisches 36 (Fig. 2, 3) in diesem vorge- sehen ist, so daß jeder Halter 20 im oberen Teil seiner Bahn von a-a bis b-b (Fig. 3) sowohl in senkrechter Richtung als auch in der Querrichtung festgehalten wird.
Zu beiden Seiten der Mittelführung 35 sind zwei weitere Seitenführungen 37 und 38 (Fig. 2, 3) von ebenfalls1 zweckmäßig schwalberischwanzförmigem Querschnitt vorgesehen. ,'■In. jeder dieser Seitenführungen ist ein Schlitten 39 bz\v. 40 in der Längsrichtung beweglich. Die beiden Schlitten 39 und 40 tragen je zwei Ständer 41. Alle diese Ständer sind derart miteinander verstrebt, daß sie eine Plattform 42 bilden. Diese Plattform trägt in ihrer Mitte ein Lager 43, dessen senkrechte Mittellinie in der Längsebene X-X liegt. In diesem Lager 43 ist eine Muffe 44 drehbar^ gelagert, ohne in der lotrechten Richtung verstellbar zu sein. Diese Muffe 44 kann durch eine waagerechte Welle 47 über ein Kegelradpaar. 45, 46 in Drehung versetzt werden. Die Welle 47 läuft in einem von der Plattform 42 getragenen Lager 48' und sitzt ferner in einem anderen, vom Gestell getragenen Lager 49 lose verschiebbar. Auf dieser Welle 47 ist ein Zahnrad 50 (Fig. 1, 2) verschiebbar aufgekeilt und kämmt mit einem Zahnkranz 51, der wiederum auf der Welle 52 verkeilt ist. Diese Welle trägt zwei Scheiben, eine lose Scheibe 53 und eine festgekeilte Scheibe 54, die beide mit einem Treibriemen 55 zusammenwirken.
In der Muffe 44 ist entsprechend ihrer Längsmittellinie Y-Y (Fig. 1) verschiebbar eine Stange 56 aufgekeilt, deren unteres Ende eine Scheibe 57 trägt, während das obere Ende in einer Kappe 58 oder Angel drehbar gelagert ist, mit der diese Stange in der Höhenrichtung zusammenhängt. Diese Angel 58 trägt zwei gerillte Rollen 59, 59', die auf den entgegengesetzten und parallelen Kanten 60 und 60' einer Führungsschiene 61 entlanglaufen. Diese Führungsschiene 61 ist derart ausgebildet, daß die mittleren Teile e-f und e'-f der Laufbahnen 60, 6o' für die Rollen 59, 59' um einen Abstand .r tiefer liegen als die Endschnitte c-d, c'-d' und g-h, g'-li', mit denen sie durch Anlaufstrecken e-d, e'-d' und f-g, f-g' verbunden sind. Die Führungsschiene 61 ist der Höhe nach in zwei stehenden Schienen 62 und 63 einstellbar, und zwar mittels Schraubenspindeln 64, die mit Handrädern 65 für ihre Bedienung versehen sind. Diese Führungsschiene 61 läßt sich auf der gewünschten Höhe durch irgendein Mittel, beispielsweise mit Flügelmuttern 66 und 67, festlegen.
Die Schlitten 39 und 40 werden in eine wechselseitige Bewegung in der Richtung des Pfeiles f2 (Fig. 3)1 und in der entgegengesetzten Richtung versetzt, und zwar durch jedes beliebige Mittel; das mit den Ketten 14 in Verbindung steht, so daß, wenn die Rollen 59.,
59' über die tiefer liegenden waagerechten Abschnitte e-f und e'-f der Führungsbahnen 6o, 6o' in der Richtung des Pfeiles f laufen, die Geschwindigkeiten dieser Ketten und dieser Schlitten praktisch gleich sind.
Der Vorschub der Schlitten 39 und 40 kann beispielsweise auf folgende Weise erzielt werden: An dem einen der die Ketten 14 antreibenden Räder 12 ist in einem exzentrierten Punkte 68 (Fig. 1) eine Schubstange 69 angelenkt, deren anderes Ende bei 70 an einem Zahnsektor 71 angelenkt ist. Dieser Zahnsektor 71 schwingt in einer senkrechten Längsebene um einen waagerechten feststehenden Zapfen 72 und kämmt mit einem auf einer Welle 74 aufgekeilten Zahnrad 73 (Fig. 1, 2). Die Welle 74 trägt zwei weitere aufgekeilte Zahnräder 75 und 76, die mit zwei anderen, auf einer Hilfswelle 79 aufgekeilten Zahnrädern yy, 78 kämmen. Auf der Welle 79 sind ferner zwei Zahnkränze 80 und 81 aufgekeilt, die in Ausschnitte des Tisches hineinreichen und mit an der Unterseite der Schlitten 39 und 40 vorgesehenen oder angesetzten Zahnstangen 83, 84 kämmen. Es ist ohne weiteres zu sehen, daß bei jeder Umdrehung des Kettenrades 12 der Zahnsektor 71 eine Hinundherbewegung ausführt. Ebenso verhält es sich folglich mit den beiden Schlitten 39 und 40 und der ganzen von diesen Schlitten getragenen beweglichen Ausrüstung. Die Amplitude der Hinundherbewegung ist ausreichend, um eine Verstellung der Rollen 59 und 59' von in der Nähe von c und c' gelegenen Punkten auf den höher liegenden Abschnitten c-d und c'-d' der Führungsbahnen 60 und 60' bis zu anderen, auf den anderen höheren Abschnitten g-h und g'-h' dieser Führungsbahnen gelegenen Punkten zu gestatten.
Der Schlitten 40 trägt ferner eine quer verlaufende Gleitbahn 85 (Fig. 3), in welcher senkrecht zur Längsebene X-X der Maschine ein Gleitstück 86 verschiebbar ist. Dieses Gleitstück 86 hat einen Fortsatz 87, der einen in eine Führungsnut 89 (Fig. 3) hineinreichenden Stift 88 (Fig. 2, 3) trägt. Die Führungsnut 89 hat einen der Längssymmetrieebene X-X näher gelegenen Abschnitt k-l als die Endabschnitte i-j und m-n, an die sich der Mittelabschnitt k-l durch zwei Anlaufstrekken j-k und l-m anschließt. Die Länge dieses Mittelabschnittes k-l ist ebenso groß oder etwas kleiner als die Länge y (Fig. 1) der tiefer gelegenen Mittelabschnitte e-f, e'-f der Führungsbahnen 60 und 60'. Der Abstand der Führungsnut 89 von der Längsmittelebene X-X ist durch irgendein Mittel, beispielsweise durch zwei mit Handrad 91 versehene Schraubenspindeln 90, einstellbar, indem diese den mit der Führungsnut 89 versehenen Teil 92 zu verstellen gestatten.
Das Gleitstück 86 trägt einen angelartigen Ausleger 93, in welchem die senkrechte Achse
94 einer lose auf ihr sitzenden Schneidrolle
95 befestigt ist. Der Schlitten 40 trägt außerdem eine von
zwei Schienen 96, 96" (Fig. 3, 4, 5) gebildete Längsführung, um das Ende 29 des die Gegenrolle t,2 tragenden Teiles 27 in der Längsrichtung zu führen. Die Schienen 96, 96s haben eine Stärke, die etwas kleiner ist als e (Abstand zwischen Mutter 33 und unterem Rand des Teiles 27), und ihre Höhe ist derart bemessen, daß sie sich zwischen den unteren Rand des Teiles 27 und die Mutter 33 einschieben, wenn jeder Werkstückhalter 20 in die Führung 35 gelangt.
Die Arbeitsweise ist folgende: Es sei angenommen, daß kegelstumpfförmige Werkstücke ι mit einer Höhe h und einem "unteren Halbmesser R zu beschneiden sind. Der Teil 61 wird auf eine derartige Höhe eingestellt, daß, wenn jeder von den Ketten 14 vorgeschobener Halter 20 ein Werkstück 1 unter die Scheibe 57 in die Achse Y-Y bringt, die Scheibe 57 auf dieses Werkstück drückt. Ferner wird .die Führungsnut 89 derart eingestellt, daß die Schneidrolle 95 um einen geeigneten Abstand in den Rand der Werkstücke ι eindringt, wenn diese vor die Schneidrolle rücken (s. Fig. 5). Endlich wird die Gegenrolle 32 in geeigneter Höhe eingestellt, derart, daß sich ihre untere Kante genau über der Ebene der oberen Kante der Schneidrolle 95 befindet, wenn das Ende 29 des Teiles 27 zwischen die Schienen 95, 96 eingerückt ist und die Mutter 33 an der Unterseite dieser Schienen reibt.
Unter dieser Voraussetzung kann nun der Arbeitskreislauf beginnen. In dem Maße, wie too die Pilze 21 unter das linke Ende des Aufgabetisches 2 (Fig. 1) vorrücken, erfaßt jeder dieser Pilze das zunächst gelegene zu beschneidende Werkstück, wie etwa ia, um alsdann in der Richtung des Pfeiles f2 weiterzurücken. Die Maschine ist derart geregelt, daß das vom Pilz 21 herangeführte Werkstück 1 in dem Augenblick unter die Scheibe 57 gelangt, in welchem die Schlitten 39 und 40 eine Stellung einnehmen, in welcher sich die RoI-len 59, 59' in der Nähe der Punkte c und c (Fig. 1) befinden. Unter diesen Umständen schwebt die Scheibe 57 in einem gewissen Abstande über dem Werkstück 1, auf welches sie fortschreitend niedergeht, wenn die RoI-len 59 und 59' nach d-e, d'-e' gelangen. Sobald diese Rollen 59, 59' die geradlinigen und tiefer liegenden Abschnitte e-f, e'-f der Führungsbahnen 60, 60' anlaufen, liegt die Scheibe 57 auf dem Werkstück 1 fest auf und das Ganze 21-1-57-56 verstellt sich nunmehr als zusammenhängender Block, die Achse Y-Y
verschiebt sich in der Ebene X-X und das Ganze läuft um die Achse Y-Y unter dem Antrieb der Welle 52 und der Zahnräder 46 und 45 um. Bis zu dem Augenblick, in welchem die Rollen 59, 59' bei e und e' die geradlinigen Abschnitte e-f, e'-f der Führungsbahnen 60, 60' anlaufen, verschiebt sich die Schneidrolle 95 parallel zu dem vorerwähnten Block, ohne am zu beschneidenden Werkstück 1 anzuliegen. Nachdem aber die Scheibe 57 auf den Boden des Werkstückes 1 aufdrückt, wird die Schneidrolle 95 vom schrägen Abschnitt j-k der Führungsnut 89 (Fig. 3) nach links verschoben. Von diesem Augenblick ab steht die Schneidrolle 95 mit dem Werkstück 1 in Berührung und beschneidet den ungleichmässigen Rand desselben, der von der Gegenrolle 32 zugehalten wird. Es ist zu bemerken, daß der abgeschnittene Rand auf die Fläche 34 fällt. .
Der Vorschub der Schlitten 39 und 40 und des Halters 20 setzt sich indessen fort und sobald die Rollen 59 und 59' gegen die aufsteigenden Abschnitte f-g, f'-g' der Führungen 60 und 60' anrücken, wird die Scheibe 57 gehoben; fast in demselben Augenblick erreicht der Stift 88 den Abschnitt l-m der Führungsnut 89, wodurch das Abrücken der Schneidrolle 95 nach rechts bewirkt wird. · Sobald die Rollen 59, 59' die oberen Abschnitte g-h, g'-h' der Führungsbahnen 60, 60' erreichen, verstellt sich das aus den beiden Schlitten 39, 40 und den von diesen getragenen Teilen bestehende Ganze unter der Wirkung des Segments 71 von neuem nach rechts (Fig. 1), während der Werkstückhalter 20 mit dem beschnittenen Werkstück ι und dem abgeschnittenen Rand auf dem Fangteil 34 seinen Vorschub nach links fortsetzt. Wenn das beschnittene Werkstück 1 in der Höhe des Tisches 101 anlangt, legt es sich auf diesen.
Der vom beschnittenen Werkstück 1 befreite Halter 20 setzt seinen Weg fort, um auf den unteren Kettentrümmern 14 wieder nach rechts zu gelangen, und im Augenblick seines Umlegens nach unten fällt der auf dem Teil 34 verbliebene abgeschnittene Rand des Werkstückes 1 in irgendeinen Behälter.
Ein Arbeitskreislauf ist somit beendet. Die Arbeitskreisläufe sind für jeden von den Ketten 14 getragenen Halter 20 dieselben.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Fortlaufend arbeitende Maschine zum Beschneiden von gezogenen Hohlkörpern und insbesondere von Küchen-■ geschirr, bei der die zu beschneidenden Werkstücke von auf einer endlosen Kette oder jeder anderen gleichwertigen, eine stetig fortlaufende Bewegung ausführenden Vorrichtung eingebauten Werkstückhaltern getragen werden, die ein hin und her gehender, die Werkzeuge tragender Schlitten nacheinander einzeln auf einem Teil ihrer Bahn begleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugschlitten (39, 40) eine umlaufende, unter der Wirkung einer festen, jedoch einstellbaren Führungsschiene (61) auf den Boden des zu beschneidenden Werkstückes (1) absenkbare und dieses in Umlauf versetzende bzw. von diesem abhebbare Anpreßscheibe (57) und einen Hilfsschlitten (86) mit einer an sich bekannten Schneidrolle (95) trägt, der unter der Wirkung einer festen," jedoch, einstellbaren Führungsschiene (89) quer zur Bewegungsbahn des Werkstückhalter (20) beweglich ist, die derart ausgebildet ist, daß die Schneidrolle (95) mit dem zu beschneidenden Werkstück so lange in Berührung bleibt, wie dieses durch die umlaufende Anpreßscheibe ($7) festgehalten und angetrieben wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schubstange (69) einerseits an einem exzentrisch an einem der Kettentriebräder angeordneten Drehzapfen, andererseits an einem schwingenden Zahnsegment (71) angelenkt ist, .welches über ein Zahnradgetriebe mit am Werkzeugschlitten (39, 40) angebrachten Zahnstangen (83-84) in Triebverbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA78118D 1935-12-10 1936-01-03 Fortlaufend arbeitende Maschine zum Beschneiden von gezogenen Hohlkoerpern Expired DE656306C (de)

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DEA78118D Expired DE656306C (de) 1935-12-10 1936-01-03 Fortlaufend arbeitende Maschine zum Beschneiden von gezogenen Hohlkoerpern

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DE (1) DE656306C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5127290A (en) * 1991-07-01 1992-07-07 Jason Inc. Method for trimming or dressing of abrasive finishing tools

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5127290A (en) * 1991-07-01 1992-07-07 Jason Inc. Method for trimming or dressing of abrasive finishing tools

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