DE65896C - Elastische Führung für Dreh- und Versenkpanzer - Google Patents

Elastische Führung für Dreh- und Versenkpanzer

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DE65896C
DE65896C DENDAT65896D DE65896DA DE65896C DE 65896 C DE65896 C DE 65896C DE NDAT65896 D DENDAT65896 D DE NDAT65896D DE 65896D A DE65896D A DE 65896DA DE 65896 C DE65896 C DE 65896C
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J. F. TIMMERMANS in Lüttich, Belgien
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    • F16C27/04Ball or roller bearings, e.g. with resilient rolling bodies
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. V&
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elastische Führung für Panzerthürme und ähnliche Panzerungen, welche entweder nur gedreht oder nur versenkt oder aber gedreht und versenkt werden können. Die bekannten festen bezw. unelastisch geführten Panzerthürme haben den Nachtheil, dafs sich die sämmtlichen Erschütterungen, welche beim Abfeuern der eigenen Geschütze, sowie beim Aufschlagen feindlicher Geschosse entstehen, mit voller Heftigkeit auf die feineren, innerhalb des betreffenden Thurmes befindlichen Constructionstheile übertragen und daher eine verhältnifsmäfsig frühe Zerstörung bezw. starke Abnutzung derselben herbeiführen.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende elastische Führung bewirkt, dafs der Thurm sich sowohl beim Aufschlagen eines Geschosses als beim Abfeuern der in ihm aufgestellten Geschütze im gewissen Grade horizontal verschiebt und dadurch sowohl die Wirkungen der Geschosse als auch der eigenen Geschütze mehr oder weniger unschädlich macht, anderenteils aber auch dazu beiträgt, dafs sich die heftigen Erschütterungen im wesentlich geringeren Mafs auf die feineren Constructionstheile innerhalb des Thurmes übertragen.
Die horizontalen und verticalen Bewegungen des Thurmes werden durch die neue Führung ebenfalls wesentlich erleichtert.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt die Fig. ι einen theilweisen Verticalschnitt durch einen mit der neuen Führung versehenen Thurm dar, während die Fig. 2 einen horizontalen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1 veranschaulicht.
In den erwähnten Figuren ist A der Panzerthurm, während B den Vorpanzer bezeichnet. In genügend tiefer Lage besitzt der Panzerthurm A kastenförmige Führungen c, in welchen sich Rollen d, die ihrerseits an einem nur horizontal beweglichen Ring e befestigt sind, auf- und niederbewegen können. Der erwähnte Ring e verläuft rings um den Thurm und ruht in einem Gehäuse f derart, dafs er sich zwar, wie bemerkt, horizontal, jedoch nicht vertical bewegen kann.
Zwischen dem Ring e und der senkrechten Wand g des den Thurm ebenfalls ringförmig umgebenden Gehäuses f befinden sich eine Anzahl Rollen h, welche nach einer der in den Fig. 14, 15 und 16 dargestellten Ausführungsformen ausgebildet sein können und derart eingerichtet sind, dafs sie sich bei auf den Thurm A und demp.emäfs auch auf den Ring e entfallenden seitlichen Beanspruchungen im gewissen Grade federnd aus ihrer runden Form in eine elliptische drücken lassen. Die sämmtlichen Rollen h sind an einem doppelten Ring i gelagert, der seinerseits von senkrechten Laufrollen k getragen wird. Diese Rollen k laufen zweckmäfsig auf einer Bahn I des unteren horizontalen Theiles des Gehäuses/1. Das Gehäuse f kann seinerseits an der den Vorpanzer tragenden Eisen- oder Steinconstruction befestigt sein.

Claims (3)

  1. Beim Abfeuern eines in dem Thurm aufgestellten Geschützes oder auch, wenn ein feindliches Geschofs den Thurm trifft, übertragen sich die hierbei auftretenden Kraftwirkungen zunächst mittelst der Führungen c und Rollen d auf den Ring e, der seinerseits die in der jeweiligen Schufsrichtung den Thurm stützenden Rollen h in entsprechendem Mafse zusammenprefst.
    Nachdem die auf den Thurm übertragene Kraft durch die Rollen h aufgezehrt wurde, federn dieselben in ihre ursprüngliche kreisförmige Lage zurück und bewegen dadurch den Thurm auch wieder in seine anfängliche Lage. Die Führungen c müssen" von einer der gröfsten Hubhöhe des Thurmes entsprechenden Länge sein.
    Bei der Drehbewegung des Thurmes nehmen die Führungen c mittelst der Rollen d den Ring e mit herum, wobei sich die horizontalen Rollen h einestheils an dem Ring e, anderentheils an der senkrechten Gehäusewand g abwälzen und dadurch die Drehung des Thurmes erleichtern.
    Anstatt, wie es mit Bezug auf die Fig. ι und 2 vorstehend beschrieben, die horizontalen Rollen h elastisch zu machen, kann dies auch bei den verticalen Rollen d der Fall sein. Ebenso kann man auch, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sämmtliche Rollen starr ausführen, dagegen die Führungen c federnd mit dem Thurm verbinden. In diesem Falle wird die Führung c zweckmäfsig in eine besondere Führung m eingeschoben, welche nur eine horizontale Bewegung der kastenförmigen Führung c gestattet. Die federnde Bewegung des Thurmes wird hierbei dadurch bewirkt, dafs man an demselben die Bügel η befestigt und zwischen diesen und die Rückwand der Führung c plattenartige oder andere Federn einlegt.
    Bei der durch die Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform der Thurmführung ist die Führung c auf den Ring e verlegt und die senkrechten Rollen d sind federnd an dem Thurm A gelagert; In diesem Falle ist die Höhenausdehnung des Gehäuses f gröfser als die gröfste Hubhöhe des Thurmes.
    Bei der durch die Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform der Führung ist das Gehäuse f dem in der Fig. 1 dargestellten ganz ähnlich; ebenso sind auch die in demselben angeordneten horizontalen Rollen h federnd. Die verticalen Laufrollen d sind hierbei jedoch fortgefallen und statt ihrer sind an dem Thurm A senkrechte Führungsleisten ο angebracht, welche in entsprechenden Nuthen des Ringes e gleiten und denselben bei der Drehbewegung des Thurmes mit herumnehmen.
    Die durch die Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsform ist gewissermafsen eine Erweiterung der durch die Fig. 7 und 8 dargestellten, indem hinter der Lauffläche g der Rollen h besondere Federn ρ angeordnet sind, welche sich gegen einen äufseren Ring q des Gehäuses f stützen und die auf den Thurm entfallenden Seitenbeanspruchungen statt der in diesem Falle nicht federnden Rollen h oder aber zusammen mit diesen aufnehmen.
    Bei den bisherigen Ausführungsformen wurden die horizontalen Rollen h von besonderen Ringen i getragen. Dieses ist jedoch nicht nöthig, wenn man diese Rollen, wie die Fig. 11 und 12 zeigen, einfach als kurze Röhren von so geringer Wandstärke ausbildet, dafs sie im gewünschten Mafse federn. Die Rollen können in diesem Falle eine neben der anderen unter eventueller Einschaltung einzelner kleiner Zwischenrollen liegen, welch letztere verhindern sollen, dafs die einzelnen mit dem Ring e in Berührung stehenden Rollen sich gegenseitig abschleifen.
    Die Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher keine der Rollen d und h zur Verwendung kommt, sondern der Ring e, in welchem der Thurm geführt, von Blattfedern gestutzt wird. Die Blattfedern können selbstverständlich durch platten- oder schraubenförmige Federn ersetzt werden.
    Durch die Fig. 14, 15 und 16 sind einige Ausführungsformen der Rollen h veranschaulicht. Bei.der Fig. 14 ist die Rolle mit federkräftigen spiralförmigen Speichen versehen, während bei den Fig. 15 und 16 Platten bezw. Schraubenfedern verwendet sind, welche auf die einzelnen Speichen aufgeschoben werden.
    Pat en τ-An sprüche:
    ι. Elastische Führung für Dreh- und Versenkpanzer, gekennzeichnet durch starr oder elastisch mit dem Panzer (A) verbundene senkrechte Führungsnuthen (c), in welche starre oder elastische Rollen (d) hineinreichen, die an einem in einem unter dem Vorpanzer (B) geborgenen Ringe (g) geführten Ring (e) gelagert sind, welcher letztere sich gegen durch Ringe (i) verbundene und durch senkrechte Rollen (Jc) getragene elastische, waagrechte Rollen (h) stützt (Fig. ι bis 4).
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten elastischen Führung, bei welcher sich die am Panzer (A) elastisch gelagerten Rollen (d) gegen die zu einer Platte ausgebildeten, am Ringe (e) angebrachten Führungen (c) stützen (Fig. 5 und 6).
  3. 3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten elastischen Führung, bei welcher senkrechte Führungsschienen (o) des Panzers (A) in nuthenförmige Führungen (c)
    des Ringes (e) eingreifen (Fig. 7 bis 13), wobei entweder der Widerlagsring (g) der starr oder elastisch ausgeführten Rollen (h) horizontal elastisch gestützt wird (Fig. 9 und 10), oder die elastischen horizontalen Rollen (h) durch feste oder verschiebbare Federn ersetzt sind (Fig. 13).
    In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Führung bezw. mit Ausführungsformen derselben elastische Rollen fh), welche entweder aus einem elastischen Ringe und elastischen, den letzteren mit einer Nabe verbindenden Speichen oder nur aus einem elastischen Ringe bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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