DE658695C - Schuetzenwechsel fuer Webstuehle - Google Patents

Schuetzenwechsel fuer Webstuehle

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DE658695C
DE658695C DEG91782D DEG0091782D DE658695C DE 658695 C DE658695 C DE 658695C DE G91782 D DEG91782 D DE G91782D DE G0091782 D DEG0091782 D DE G0091782D DE 658695 C DE658695 C DE 658695C
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Grossenhainer Webstuhl & Masch
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Grossenhainer Webstuhl & Masch
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützenwechsel für Webstühle Es sind Schützenwechseleinrichtungen für Webstühle bekannt, die mit einem sog. Eintrommelgetriebe arbeiten, d. h. mit einem Getriebe, bei welchem ineinandergesteckte Exzenter bzw. Exzenterringe zur Anwendung kommen. Diese Exzenter werden durch von der Wechselkarte gesteuerte Maltesergetriebe (Mitnehmervorrichtung) so verdreht, daß entsprechend der Summenwirkung ihrer Exzentrizitäten die Verstellung der Schützenkästen erfolgt.
  • Bei dieser Art Schützenwechseleinrichtungen besteht die Schwierigkeit, die Steuerung des Maltesergetriebes so einzurichten, daß das gleiche Kartenbild bzw. die gleiche Stelle der Stuhlmusterkartenvorrichtung stets die gleiche Einstellung der Schützenkästen bewirkt. Soweit es sich nur um zweizellige Schützenwechseleinrichtungen bzw. um Schützenwechseleinrichtungen handelt, bei denen die Exzenter durch Doppeltrommelanordnung hin und her gedreht werden, mag diese Aufgabe leicht zu erfüllen sein, ganz abgesehen davon, daß die insoweit gemachten Vorschläge immer noch baulich und unsicher verwickelt in der Wirkungsweise sind.
  • Weit schwieriger ist aber die Aufgabe bei Einrichtungen zu lösen, die als Eintrommelgetriebe ausgebildet sind und bei denen es sich um die Einstellung von drei- und mehrzelligen Schützenkästen handelt. Die insoweit bekanntgewordenen Einrichtungen arbeiten unzuverlässig und unterliegen einem starten Verschleiß. So ist eine der bekannten Einrichtungen derart ausgebildet, daß durch ein wechselweise auf und ab geführtes doppeltes Steuergestänge die Bewegung der Hubexzenter eingeleitet wird, wodurch erst die Verzahnungen in den Bereich des umlaufenden Zahnsegmentes gebracht werden. Diese Anordnung hat unter anderen den Nachteil, daß sich die Steuermittel sehr leicht ausschlagen und abnutzen, so daß der Eingriff der Verzahnungen leicht in unor.dnungsgernäßer Weise erfolgt, was zu Brüchen o. dgl. Betriebsstörungen führt.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung erfolgt die Steuerung des die Exzenter verstellenden Maltesergetriebes durch einen Bolzen, der auf die axiale Verschiebung der Mitnehmertrommel hinwirkt. Dieser Bolzen ist längs verschiebbar und schwenkbar gelagert und wird einerseits von der Leseeinrichtung und andererseits von einer mit den Exzentern verbundenen Hubkurve gesteuert. Diese Einrichtung arbeitet deshalb umzuverlässig, weil der Bolzen nicht nur verhältnismäßig stark beansprucht wird, so daß Bruchgefahr besteht, sondern durch .den starken Verschleiß schlagen sich .die entsprechenden Führungen auch sehr schnell aus, so daß ein Verfehlen der von der Leseeinrichtung gesteuerten und auf den Bolzen arbeitenden Stößeleinrichtung unvermeidlich ist, was zu Fehlstellungen der Schützenkästen führt.
  • Erfindungsgemäß ist nun ein die Mitnehmervorrichtung steuernder Hebel vorgeseheiz; der durch die Wechselkarte und die auf der" Hubexzenterwelle sitzende Hubscheibe so ge=` , steuert wird, daß die Wechselkarte die Endstellung des Steuerhebels einleitet und durch die Hubscheibe die Auswahl zwischen der Endstellung und der neutralen Mittelstellung getroffen wird. Auf diese Weise wird eine Einrichtung geschaffen, die sich einerseits durch fast völlige Verschleißlosigkeit auszeichnet, im übrigen aber auch bei sehr schnellem Webstuhllauf zuverlässig arbeitet.
  • Zweckmäßig ist es, die axiale Verschiebung, der Mitnehmerstifte durch einen zweiarmigen Hebel erfolgen zu lassen, der einerseits mit einem Verschiebezapfen in eine Ringnut des an der Mitnehmerscheibe vorgesehenen Bundes eingreift, während das andere Ende des Hebels einen Gabelhebel trägt, dessen Gelenkzapfen rechtwinklig zu dem des Doppelarmhebels steht, wobei an dem Gabelhebel ein Gestänge mit elastischem Zwischenglied nach, der Leseeinrichtung führt und an dem Gabelliebel ein zweites von einer mit dem Hubrad verbundenen Kurvenscheibe betätigtes Gestänge kraftschlüssig angreift, durch welches der Gabelhebel je nach Stellung der Kurvenscheibe in eine neutrale Stellung gelangt oder je nach Betätigung der Leseeinrichtung nach oben oder unten geschwenkt wird, so daß die an dem unteren oder oberen Ende des Gabelhebels vorgesehenen Zapfen in den Bereich von an einer Trommel sitzenden Kurven geführt werden. Dabei können die an dem Gabelhebel vorgesehenen Bolzen mit Rollen versehen sein, die sich nach ihrem freien Ende zu derart konisch vergrößern, daß die Rollen innerhalb,der entsprechend schwalbenschwanzförmig profilierten Hubkurven über die Länge derselben gegen selbsttätiges Lösen gesperrt werden.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, sowohl die Sperrscheibe als auch die an den Hubrädern vorgesehenen, als Anschläge dienenden Vorsprünge an den entsprechenden Flanken mit Abschrägungen zu versehen, damit beim Eingriff des Mitnehmerbolzens mit dem zugeordneten Vorsprung letzterer die Sperrscheibe sicher aus seiner Bewegungsebene herausdrückt. Beim Fehlen dieser Abschrägung würde der Vorsprung beim unvollkommenen Eingriff auf die Sperrscheibe aufgeschlagen und zu Deformationen im Getriebe Anlaß geben. Auf diese Weise wird eine durchaus formschlüssige Mitnahme durch die auf dem Zahnsegment axial verschiebbare Mitnehmerscheibe mit dem Vorsprung am Hubrad geschaffen: es wird also die Sperrscheibe aus ihrer Bewegungsebene herausgerückt, wodurch jedwedes Auftreffen der Mitnehmerteile aufeinander und vor allen Dingen die damit "zusammenhängenden Fehlstellungen vernlieden werden.
  • Zur näheren Erläuterung dient das auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel. Abb. i zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Steuereinrichtung der Schützenkästen nach der Linie 1-1 der Abb. 2. Abb. z und 3 zeigen teilweise Draufsichten. Abb.4 zeigt eine Seitenansicht. und zwar in Richtung des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles gesehen.
  • Abb. 5 zeigt einen Teil der Lesekarte.
  • Abb. G zeigt einen Teil der Abbildung im vergrößerten Maßstabe.
  • Abb. 7 zeigt dazu eine Draufsicht mit teilweisem waagerechtem Querschnitt.
  • Abb. 8 zeigt die Darstellung nach Abb. ; in einer anderen Wirkungsstellung der Teile. Abb. 9 zeigt eihe Sonderdarstellung.
  • Abb. io zeigt einen Ausschnitt der Abb. i, wobei jedoch das Hubrad um i8o° fortgeschaltet ist. Gleichzeitig ist in dieser. Stellung die Verriegelungsschiene eingelegt.
  • Abb. i i zeigt die verschiebbare Trommel in Wirkungsstellung, wobei die Verriegelungsschiene noch eingelegt ist.
  • Abb. 12 zeigt die gleiche Einrichtung, jedoch mit abgelöster Verriegelungsschiene, wobei die Verschiebetrommel aus dem Bereich der Wirkungsstellung gekommen ist.
  • Die Platinen i sind durch den gemeinsamen Drehzapfen 2 an einem Hebel 3 befestigt, der auf der im Maschinengestell gelagerten Achse 4. befestigt ist. Auf der Achse .4 sitzt weiterhin der Hebelarm 5, an dessen Ende ein Gestänge 6 angreift, Das Gestänge 6 wird durch eine nicht mit dargestellte Kurvenscheibe so auf und ab bewegt, daß der Hebel 3 jeweilig, nachdem der Kartenzylinder 7 seine Schaltbewegung ausgeführt hat, einmal im Sinne des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles ausgeschwungen wird. über den Kartenzylinder 7 läuft die Papierkarte 8, mit der die in. dem Rahmeng gefangen gehaltenen Kugeln io zusammenwirken. Findet die Kugel io ein Loch in der Karte vor, dann sinkt sie in die aus Abb. i ersichtliche Stellung, so daß, wenn die betreffende Platine i mit ihrer Anlauffläche i' über die Kugel io geführt wird, die Platine in der gesenkten Stellung verbleibt, so daß ihr hakenförmig ausgebildetes Ende i" mit einem Stift i i zusammentrifft. Der Stift i i ist an einem Lenker 12 befestigt, der einerseits durch den Drehzapfen 13 mit einem Hebel 1d. in Verbindung steht. Die Hebel 14, von denen ebensoviel wie Platinen i vorhanden sind, sind auf der gemeinsamen Achse 15 gelagert. Andererseits ist jeder der Lenker 12 durch den Drehzapfen 16 mit dem Hebel 17 verbunden, der mit seinem gegabelten Ende 17' die Stange i8 übergreift. An dem Hebel 12 greift die Zugfeder i9 an, die bestrebt ist, das Hebelgelenk 12, 16, 17 in die aus Abb. i ersichtliche ausgezogene Stellung zu schwingen.
  • Durch das Zusammentreffen der hakenartig ausgebildeten Nase i" mit dein Stift i i wird das Handgelenk 12, 16, 17 in die durch strichpunktierte Linien in Abb. i eingezeichnete Stellung geschwenkt. Dadurch wird aber der Hebel 14 in die durch strichpunktierte Linien angedeutete Stellung nach oben geschwungen. Jedes der Enden der Hebel 14 ist durch ein Federgestänge 2o mit einem gegabelten Hebel 21 verbunden. Die Hebel 21, von denen ebenso viele wie Platinen i bzw. Hebel 14 vorhanden sind, sind je durch einen waagerecht liegenden Drehzapfen 2z. mit einem zweiarmigen Hebel 23 verbunden. Die Hebel 23 sitzen drehbar auf den senkrecht angeordneten Drehzapfen 2d., die an Lappen des Maschinengestells 25 befestigt sind.
  • lin Gestell 25 ist neben der Achse 29 die Welle 30 gelagert. An zwei Gestellausladern 31 ist schließlich noch die Achse 32 gelagert, auf der die Kurventrommeln 33 befestigt sind. Die Bewegung der Achse 32 erfolgt von der Welle 3o aus, die derart in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles in Umlauf versetzt wird, daß sie bei jeder Stuhltour um eine Umdrehung gedreht wird. Auf der Welle 3o sitzt die Hubscheibe 34 (vgl. auch Abb. 4.), in deren Flanke eine Kurvennut 35 eingearbeitet ist. In die Kurvennut 35 greift eine Rolle 36, die an dem einen Ende des zweiarmigen Hebels 37 vorgesehen ist. Der zweiarmige Hebe137 sitzt auf dem am Maschinengestell vorgesehenen Achszapfen 38. An dem freien. Ende des Hebels 37 ist mittels des Drehzapfens 39 eine Büchse 40 schwenkbar gelagert. Durch die axiale Bohrung der Büchse 40 greift die Stange 41, die durch den Drehzapfen 42 mit einem zweiarmigen Hebel 43 verbunden ist. Der zweiarmige Hebel 43 ist auf der Achse 32 befestigt. Mittels einer auf die Stange 41 aufgeschobenen Druckfeder 44, die sich einerseits gegen die Muttern 45 abstützt, wird die Büchse 40 gegen die Muttern 46 gedrückt, die der Büchse 4o als Widerlager dienen. Bei der Drehung der Welle so wird der zweiarmige Hebel 43 so bewegt, daß er während jeder Umdrehung einmal hin und her geschwungen wird, so daß auch die auf der Achse 32 sitzenden Kurventrommeln 33 einmal hin und her geschwungen werden.
  • An dem gegabelten Ende des Hebels 23 sind zwei Zapfen 5o vorgesehen, die in die Ringnuten 52', 53', 5-#, 55' eingreifen. Jede der Büchsen 52 bis 55 ist .mit einer teilweise verzahnten Scheibe (halbkreisförmiges Segment) 52", 53"@, 54", 55" auf Mitnahme, aber axial verschiebbar gekuppelt. Die Scheiken 5.,-.., 53", 54.., 55.. sind auf der Welle 30 befestigt. Die Büchsen 52 'bis 55 sind je mit zwei Ausladern 56 versehen (vgl. auch Abb. 6 bis 8), an denen mittels der Zapfen 57 Rollen 58 gelagert sind. Zwischen den Scheiben 52" bis 55" und den Büchsen 52 bis 55 sind Druckfedern 59 eingeschaltet, die das Bestreben haben, die Buchsen in der aus Abb. 2 und 7 ersichtlichen Stellung zu halten. An jeder der Büchsen 52 bis 55 ist noch ein kreisringförmiger Bund 6o vorgesehen, der als Sperrung für die Teile 61 dient. Die Teile 61 sitzen an Platten 62 und sind mit der Sperrringscheibe 6o entsprechend ausgebildeten konkaven Ausnehmungen 61' versehen. Zu beiden Seiten der ausladenden Teile 61 sind schlitzförmige Ausnehmungen 63 vorgesehen, deren Weite dein Durchmesser der Rollen 58 angepaßt ist. Die Platten 62, von denen ebenso viele vorgesehen sind, als Ringscheiben 6o bzw. Büchsen. 52 bis 55 vorhanden sind, sitzen drehbar auf der Achse 29. Mit jeder der Platten 62 ist ein Hubrad 64 verbunden, dessen Verzahnung an den beiden diametral gegenüberliegenden Stellen 64' unterbrochen ist. Mit jeder Scheibe 62 ist weiterhin durch einen Bund 65 eine Scheibe 28 verbunden. Wie aus Abb.2 ersichtlich ist, sind je zwei Getriebebeile 61 bis 65 zu einem Aggregat zusammengeschlossen, indem zwischen den beiden Scheiben 28 je eines Aggregates zwei aufenanderesteckte Exzenter ;angeordnet sind. Der innere Exzenter 66 ist dabei gleich an dem einen. Bund 65 bzw. Scheibe 28 angebracht, während der äußere Exzenterring 6; mit einem Zapfen 68 versehen ist, der als Lager für eine Rolle 69 dient. Die Rolle 69 greift in einen radial gestellten Schlitz 7o der Scheibe 28 des anderen Bundes 65 ein. Zu dem Zwecke ist die betreffende Scheibe an der entsprechenden Stelle, wie das aus Abb. 7 ersichtlich ist, mit einer Verstärkung 28' versehet, Der Exzenter 67 wird von dem Auge 71 des Gestänges 72 umgriffen, welches durch den Drehzapfen 73 an einem Hebel 7.4 angreift. Der Hebel 74 ist bei 75 am Maschinengestell gelagert. An seinem freien Ende 74' greift die Steuerstange für die Schützenkästen an: Mit dem freien Ende des Hebels 43 ist durch den Drehzapfen ein zügelartiger Lenker 77 verbunden, in dessen schlitzartiges Ende 77' ein Zapfen 78 eingreift. Der Zapfen 78 ist an einem bei 79 gelagerten Hebel 8o angebracht. Dieser Hebel steht unter dem Zuge der Feder 81, die bestrebt ist, denselben in Richtung des eingezeichneten Pfeiles (Abb. i) zu verschwenken. An dem Hebel 8o ist weiterhin eine Anschlagleiste 82 vorgesehen, die in der ausgeschwungenen Stellung nach Abb. io des Hebels 8o die ausladenden Teile 26' der Hebel 26 untergreift und dadurch diese sperrt.
  • Die Hebel 26 sind auf dem am Maschinengestell befestigten Zapfen 51 schwenkbar gelagert. Neben jedem Hebel 26 ist ein weiterer zweiarmiger Hebel --7 gelagert mit an den freien Enden der Hebel 27 gelagerten Rollen 27', die mit je einer Kurvenscheibe 28 in Eingriff stehen. Da, wie aus Abb. z ersichtlich ist, vier Kurvenscheiben 28 vorhanden sind, sind auch vier Hebelpaare 26, 27 vorgesehen. Der Hebel 26 ist mit einem seitlichen Auslader 26" versehen, der in den Bereich eines am freien Ende des Hebels 27 angebrachten seitlichen Ausladers 27" ragt. In letzterem ist ein Bolzen 83 befestigt, der durch ein entsprechendes Auge im Auslader 26" hindurchgreift. Durch, eine auf den Bolzen 83 aufgesteckte Feder 84., die sich einerseits gegen die Muttern 85 stützt, werden die beiden Auslader 26" und 27" federnd aufeinandergedrückt und dadurch die Hebel 26 und 27 miteinander kraftschlüssig verbunden.
  • Mit jedem der Hebel 26 ist ein gegabelter Hebel 21 durch einen zügelartigen Lenker :47 verbunden. Diese Lenker 4.7 sind durch Drehzapfen 48 einerseits mit den Enden der Hebel 26 verbunden; andererseits übergreifen die an den anderen Enden der Lenker 47 vorgesehenen langiochartigen Ösen 4.<o die an den gegabelten Hebeln 21 angebrachten Zapfen 21'.
  • An den beiden. Enden, der gegabelten Hebel 21 sind mittels der Zapfen 86 Rollen 87 gelagert, die in der aus Abb. 1, 9 ersichtlichen Weise konisch profiliert sind. Jedem dieser gegabelten Hebel 21 ist eine Kurventrommel 33; zugeordnet, die je zwei Kurvenbahnen 33' und 33" haben. Die Hubkurven, die in auf den Trommeln 33 aufgesetzten Rippen eingearbeitet sind, haben ein den konischen Rollen 87 entsprechendes Querschnittsprofil.
  • Zu bemerken ist noch, daß an den Hebeln 27 je eine Zugfeder 88 (Abb. i) angreift, die die Rollen 27' mit den Kurven 28 in Eingriff hält.
  • An jedem Hebel 17 ist ein Verriegelungshaken 17" angebracht, mit welchem, soweit das Hebelgelenk 12, 16, 17 in die Strecklage (vgl. strichpunktierte Stellung nach Abb. i) geführt worden ist, eine Riegelschiene 89 zum Eingriff gelangt. Die Riegelschiene 89 ist an einem auf der Achse 9o schwenkbar angeordneten zweiarmigen Hebel 91 befestigt. An dem freien Ende des Hebels 9i greift bei 92 ein Gestänge an, welches, sobald der Hebel 3 seine linke Endstellung erreicht hat, die Riegelschiene 89 freigibt und bei Beginn der Rückverschiebung des Hebels 3 dieselbe auf kürzestem Wege in die Wirkungsstellung bringt und so lange in derselben festgehalten wird, bis der Hebel 3 seine linke Endstellung wieder einnimmt.
  • Zu bemerken sei schließlich noch, daß die Endstellungen der Hebelgelenke 12, 16, 17 durch die Bolzen 93, 94., 95 begrenzt werden.
  • Die Wirkungsweise _ der Vorrichtung ist folgende: a. Hat die betnefende Kugel i o mit der Schaltung des Kartenzylinders 7 beispielsweise ein volles Stück in der Karte 8 vorgefunden, dann wird, sobald die Anlauffläche 1' der Platine i mit der angehobenen Kugel zusammentrifft, die Platine in die aus Abb. i ersichtliche und durch strichpunktierte Linien angedeutete Stellung geschwenkt, so daß der stoßhakenartige -Vorsprung i" der Platine i frei an dein Stift ii vorübergehen kann. Das entsprechende Gelenk 12, 16, 17 bleibt also in der durchgeknickten Stellung stehen, so daß auch der Hebel 14. die aus Abb. i ersichtliche, voll ausgezogene Stellung einnimmt. In diesem Falle bleibt der Gabelhebel 21 in seiner neutralen, aus Abb. i ersichtlichen Stellung (Mittelstellung) stehen. Bei der nach diesem Lesevorgang einsetzenden Verschwenkung der Achse 32 von der Hubkurve 35 aus gehen die Kurven 33' und 33" an den Rollen frei vorbei, so daß auch keine Verschwenkung des Hebels 23 erfolgt. Solange also die entsprechende Kugel io nach jeder Schaltung des Kartenzylinders 7 ein volles Stück vorfindet, wird auch der entsprechende Exzenter 66 bzw. Exzenterring 67 in seiner Stellung weiter verharren.
  • b. Sobald aber die betreffende Kugel io nach der Schaltung des Kartenzylinders 7_ ein Loch in der Karte 8 vorfindet, verbleibt bei Verschwenkung des Hebels 3 in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles die Platine i in ihrer unteren Lage, so daß der Haken i" auf den Stift i i auftrifft. Dadurch ist, wenn der Hebel 3 seine linke Endstellung erreicht hat, das Gelenk 12, 16, 17 in die Strecklage (vgl. strichpunktierte Stellung nach Abb. i ) geführt worden. Gleich nachdem diese Stellung erreicht ist, wird der Hebel in der geschilderten Weise derart verschwenkt, daß die Riegelleiste 89 in die aus Abb. i durch strichpunktierte Linien angedeutete Wirkungsstellung gelangt. Dabei hintergreift die Riegelschiene 89 den hakenartigen Fortsatz 17", so daß, während der Hebel 3 seine Rückbewegung nach rechts ausführt, das Hebelgelenk i2, 16, 17 entgegen. der Wirkung der Feder i9 in der gestreckten Stellung gehalten wird.
  • Durch das Überführen des Hebelgelenkes 12, 16, 17 in die gestreckte Lage ist der zugeordnete Hebel 14 in die strichpunktierte Stellung nach Abb. i nach oben geschwungen worden. Gleichzeitig ist aber dabei unter Vermittlung des Federgestänges 2o der gegabelte Ilebel 2 i nach oben geschwungen worden. Da bekanntlich die Herbeiführung des Schüt7enwechsels einen größeren Zeitraum beansprucht (praktisch etwa eine halbe Kurbelwellen-Umdrehung), muß in bekannter Weise eine Verschieb1,uig zivische n der sog. Wechseleinleitung und der Durchführung des Wechsels herbeigeführt werden. Wenn der Hebel 1.i die ausgeschwungene Stellung nach oben einnimmt (vgl. auch Abb.9), dann ist der vorangegangene Wechsel noch keineswegs beendet. Deshalb legt sich zunächst die untere Rolle des gegabelten Hebels 21 unter leichter Dehnung des Federgestänges 20 an die untere Kurvenbahn 33' der ausgeschwungenen Kurventrommel 33 an. Erst wenn die Kurventrommel die durch strichpunktierte Linien aus Abb. 9 ersichtliche Stellung wieder erreicht, also der vorangegangene Wechsel vollkommen beendet ist, kann die untere Rolle des Gabelhebels 21 so an die Kurventrommel heranfedern (vgl. strichpunktierte Stellung nach Abb. 9), daß ihr konisches Profil vor das entsprechend ausgebildete konische Gegenprofil der Kurvenbahn 33' zu liegen kommt.
  • Bei der hierauf erfolgenden Verschwenkung der Achse 32 von der Hubkurve 35 aus nimmt die entsprechende Kurve 33' die Rolle 87 auf. Die Kurven sind nun so geführt, daß bei der Schwenkbewegung der Kurventrominel das zugeordnete Hebelpaar 21, 23 eine Verschwenkung um den Achszapfen 24 erfährt. Dadurch wird die zugeordnete Büchse (beispielsweise die mit 52 bezeichnete, in deren Ringnut 52' die Bolzen 5o des einerseits gegabelt ausgebildeten Hebels 23 eingreifen) derart verschoben, daß die an der zugeordneten Mitnehnierscheibe vorgesehenen Zapfen bzw. Rollen 58 in die Ebene der ausladenden Teile geschoben werden (vgl. Abb. 8). Da gleichzeitig auch die Sperrscheibe 6o eine entsprechende Mitverschiebung erfahren hat, wird die entsprechend konkav ausgebildete Stirnfläche 61' freigegeben. Der entsprechende Bolzen bzw. die entsprechenden Rollen 58 greifen also in die zugeordnete Ausnehmung 63 ein und nehmen dabei das zugeordnete Hubrad 64. etwas in Richtung des in Abb. 6 eingezeichneten Pfeiles mit. Dadurch gelangt seine Verzahnung mit der Verzahnung des Zahnsegmentes 52" in Eingriff, so daß, während das Zahnsegment 52" eine Umdrehung ausführt, das mit den Zahnunterbrechungen versehene Hubrad eine halbe LTmdreliung, also eine Verdrehung um 18o', erfährt. Zu diesem Arbeitsvorgang hat das Zahnsegment 52" etwa die reichliche Hälfte seiner Umdrehungszeit benötigt und steht die übrige Zeit für die Einleitung und Verschiebung der Mitnehmerscheiben zur Verfügung. Dabei leitet der zweite Bolzen bzw. die zweite Rolle 58 das Hubrad 64. in eine solche Stellung über, daß das Hubrad der Zahnunterbrechung der Welle 3o gegenüberstellt und die Stirnfläche 61' des betreffenden Vorsprunges mit der Stirnfläche der Sperrscheibe6o zur Deckung gebracht ist. Bekanntlich führt während einer Umdrehung der Welle 3o der Hebel 37 eine Hinundlierschwenkbewegung aus, die sich auch als eine solche bei dein Hebel .43 bzw. bei der Achse 3-2 äußert. -Nachdem also das betreffende Hebelpaar 21, 23 bei der Schwenkbewegung der Trommeln 33 in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles eine Verschwenkung in dem Sinne erfahren hat, daß die zugeordnete Mitnehmerscheibe in die Wirkungsstellung (vgl. auch Abb. 8) geführt worden ist, wird während der Rückschwingung der Trommehi 33 im Uhrzeigersinne das betreffende Hebelpaar 23, 21 wieder ist die Grundstellung zurückgeführt, so daß also die Mitnehmerscheibe wieder in ihre Ausgangsstellung (vgl. Stellung nach Abb. 7) gelangt. Da in der oben geschilderten Weise der betreffende Auslader 61 von der Rolle 58 aus in die ordnungsgemäße Endstellung geführt worden ist, kann auch die Sperrscheibe wieder in ihre Wirkungsstellung gelangen, in der sie die entsprechende Platte 62 bzw. das entsprechende Hubrad 6.4 gegen Verdrehung sichert.
  • Durch die Verdrehung des Hubrades 64 um 18o° ist,der mit ihm verbundene Exzenter (im Falle: der Abb. 6 bis 8 der Exzenter 66) ebenfalls um 18o° gedreht worden, so daß das Gestänge 72 die entsprechende Umstellung erfahren hat, die in bekannter Weise auf das Schützenkästengestänge übertragen wird. Gleichzeitig ist aber bei der Verdrehung des betreffenden Hubrades 64. um 18o° auch die mit ihm verbundene Scheibe 28 um 18o° verdreht worden, so daß nach dem betreffenden Arbeitsgang letztere die aus Abb. 1o ersichtliche Stellung einnimmt. Dabei ist die Überführung der beiden Hebel 26 und 27 in die aus Abb. 12 ersichtliche Stellung nacheinander vor sich gegangen, indem zunächst der Hebel 27 ausgeschwungen wird, solange der Hebel 26 durch die Riegelschiene 82 an der Mitverschwenkung gehindert wird (vgl. Stellung nach Abb. 1o und i i). Die beiden Hebel 26 und 27 werden also zunächst unter Zusammenpressung der Feder 84 relativ gegeiieinander bewegt. Erst wenn durch Verschwenkung der Achse 32 in die Stellung nach Abb. 12 bzw. i der Hebel 8o wieder in seine Ausgangslage zurückgeführt wird, kann auch der, Hebel 26 unter der Wirkung der Feder 84. nach unten schnappen (vgl. Abb. 12). Dabei wird mittels des lenkerartigen Zügels 47 der gegabelte Hebel 21 derart freigegeben, daß sich seine obere Rolle 87 auf die Kurventrommel 33 auflegen kann.
  • c. Findet die betreffende Kugel i o wiederum ein Loch vor, nachdem eine Schaltung in der unter b angeführten Weise stattgefunden hat, dann wird das Hebelgelenk 12, 16, 17, welches nach Freilassen durch die Sperrschiene 89 durch die Zugfeder i9 in die Knickstellung zurückgeführt worden ist, wieder in die Strecklage gebracht, so daß der Hebel 14 wieder die nach oben ausgeschwungene Stellung einnimmt. Dadurch wird der gegabelte Hebel 21 aus der Stellung nach Abb. 12 in die neutrale bzw. Mittelstellung zurückgezogen.
  • Hier ist zu bemerken, daß in diesem Falle gar nicht erst die Stellung nach Abb. 12 zustande kommt, weil ja der Hebel 1¢ bereits seine Stellung einnimmt, bevor die Teile in die aus Abb. 4. und 12 ersichtliche Stellung gelangen. Im vorliegenden Falle würde also, da der Hebel 14 wieder angehoben ist, bevor die besagte Stellung der Achse 32 nach Abb. i, 4. und 12 erreicht ist, der Gabelhebel 21 gar nicht erst in die Stellung nach Abb. i2 niedersinken, sondern sogleich in die neutrale Mittelstellung nach Abb. i gehen. Nimmt der gegabelte Hebel die :Mittelstellung nach Abb. i ein, dann kann bei der Hinundherbewegung der Kurventrommeln 33 keine der Rollen 8; zum Eingriff gelangen, und demnach würde also auch keine Einigung des mit ihm verbundenen Getriebes stattfinden.
  • d. Findet dagegen die betreffende Kugel ein volles Kartenstück vor, nachdem eine Schaltung in der unter b angeführten Weise stattgefunden hat, dann wird bei der betreffenden Verschwenkung des Hebels -3 in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles die Platinennase i" frei an dem Stift i i vorübergehen, so daß das Hebelgelenk 12, 16, 17 in der Knicklage, in welche es durch die Feder i 9 gezogen worden ist, verbleibt. Das bedeutet aber, daß der Hebel 1,4 in die in Abb. i durch ausgezogene Linien angedeutete Stellung geht. Dadurch verbleibt aber die obere Rolle 87 des gegabelten Hebels 2i im Bereiche der Kurventrommel (Abb. 12). Bei der Verschwenkung der Achse 32 in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles von der Hubkurve 35 wird also die betreffende Rolle 87 mit der Kurvenbahn 33" zum Eingriff gelangen. In diesem Falle erfährt aber wiederum das betreffende Hebelpaar 21, 23 eine Verschwenkung, wie das unter b geschildert wurde, so daß das zugeordnete Hubrad 64 eine Verdrehung um i8o° erfährt. Das hat zur Folge, daß der mit dem Hubrad verbundene Exzenter in die entgegengesetzte Hubstellung geführt wird, so daß durch das Gestänge 7 2 bis 7d. die Umstellung der zugeordneten Schützenkästen herbeigeführt wird. Kurz vor Beendigung der entsprechenden Schaltbewegung des Hubrades 64 gelangt dabei die Rolle 27' mit dem abfallenden Kurventeil zusammen, so daß der Hebel 27 wieder in die Stellung nach Abb. i geführt wird. Sobald die Kurventrommeln wieder die Stellung nach Abb. i erreicht haben, wird unter dem Zuge der Feder 88 und vermittels der Glieder 27, 26, ¢7 der gegabelte Hebel 21 wieder in die Mittelstellung nach Abb. i zurückgezogen, sofern derselbe nicht durch Hochgehen des Hebels 14., welcher diese Umsteuerung durch ein Loch erzielt, mit seiner unteren Rolle 87 in den Bereich der Kurventrommel 30 für eine darauffolgende Wir-' kungsstellung gebracht wurde.
  • Die Profilierung der Rollen 87 und der Kurvenbahnen 33', 33" sorgen .dafür, daß das Einführen der Rollen in die Kurvenbahnen bzw. Ausführen /derselben aus den Kurvenbahnen nur erfolgen kann, wenn die Kurventrommeln die Stellung nach Abb. i einnehmen. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Schalteinrichtung, insbesondere der Bewegungsvorgang der Hebelpaare 2 i, 23, während der Tour unterbrochen wird, was selbstverständlich leicht zu Fehlstellungen o. dgl. führen kann.
  • . Um zu vermeiden, daß beim unvollständigen Führen der Mitnehmerbüchsen 52 bzw. 53 bzw. 54 bzw. 55 in die Wirkungsstellung, was durch irgendwelche Störungen in den Getriebeteilen eintreten kann, die Zapfen 57 bzw. Rollen 58 mit den Vorsprüngen 61 zum Eingriff gelangen, während andererseits die Vorsprünge noch von der Scheibe gesperrt werden, was zu Brüchen o. dgl. Störungen Anlaß geben kann, sind die Auslader 61 und die Sperrscheiben 6o in der aus den Abb. 6 bis 8 ersichtlichen Stellung mit Abschrägungen 61" bzw. 6o" versehen. Sollte aus irgendeinem Grunde die Verschiebung der Büchse 52 nicht ordnungsgemäß bis in die aus Abb. 8 ersichtliche Stellung erfolgen, dann würde durch Auftreffen der betreffenden Fläche 61" und 6o" aufeinander die endgültige Verschiebung in die Wirkungsstellung zwangläufig herbeigeführt.
  • Aus den beschriebenen Steuerungsvorgängen durch die Wechseleinleitung an der Schaftmaschine für die Schützenkästen, die mit Zuhilfenahme der neutralen Mittelstellung des Hebels 21 im Wechsel bewirkt wird, ergibt sich, daß nur infolge dieser Mittelstellung es möglich ist, eine normal geschlagene Wechselkarte zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schützenwechsel für Webstühle mit Eintrommelgetriebe, gekennzeichnet durch einen die Mitnehmervorrichtung (52 bis 58) steuernden Hebel (21), der durch die Wechselkarte und die auf der Hubexzenterwelle (2g) sitzende Hubscheibe (28) so gesteuert wird, daß die Wechselkarte die Endstellung des Steuerhebels (21) einleitet und durch die Hubscheibe die Auswahl zwischen der Endstellung und der neutralen Mittelstellung getroffen wird. Schützenwechsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der Mitnehmerscheibe (52) durch einen zweiarmigen Hebel (21, 23) erfolgt, der einerseits mit einem Verschiebezapfen (5o) in eine Ringnut (52) des an der Mitnehmerscheibe vorgesehenen Bundes eingreift, während das andere Ende des Hebels einen Gabelhebel (2i) trägt, dessen Gelenkzapfen (22) rechtwinklig zu dem des Doppelarmhebels (21, 23) steht, wobei an dein Gabelhebel (21) ein Gestänge (2o) mit elastischem Zwischenteil nach der Leseeinrichtung (i bis 1,.1) führt und an dem Gabelende ein zweites von einer mit dem Hubrad verbundenen Kurvenscheibe (28) bewegtes Gestänge (26, 27) kraftschlüssig angreift, durch welches der Gabelhebel (21) je nach Stellung der Kurvenscheibe (28) in eine neutrale Stellung gelangt oder je nach Schaltung der Leseeinrichtung nach oben oder unten geschwenkt wird, so daß die an dem unteren oder oberen Ende des Gabelhebels vorgesehenen Zapfen in den Bereich von an einer Trommel (33) sitzenden Kurven (33@, 33") geführt «-erden. 3. Schützenwechsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Gabelhebel (21) vorgesehenen Bolzen (86) mit Rollen (87) versehen sind, die sich nach ihrem freien Ende zu derart konisch vergrößern, daß die Rollen innerhalb der entsprechend schwalbenschwanzförmig profilierten Hubkurven über, die Länge derselben gegen selbsttätiges Lösen gesperrt werden. d.. Schützenwechsel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerteil in einem zweiarmigen Hebel (26, 27) besteht, der einerseits kraftschlüssig mit dem Gabelhebel (21) verbunden ist, während das andere Ende durch eine Rolle (27') o. dgl. mit einer mit dem Hubrad (64) verbundenen Kurvenscheibe (z8) in Verbindung steht. 5. Schützenwechsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Sperrscheibe (6o) als auch die an den Hubrädern (6q.) vorgesehenen, als Anschläge dienenden Vorsprünge- (61) an den entsprechenden Flanken mit Abschrägungen (6o", 61") versehen sind, damit beim Eingriff des Mitnehmerbolzens (58) mit dem zugeordneten Vorsprung (16) letzterer die Sperrscheibe (6o) sich aus seiner Bewegungsebene herausdrückt. 6. Schützenwechsel nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe mit einer geschlossenen Ringfläche versehen ist, mit der der Sperrteil in. der Ruhestellung in Eingriff steht und welcher erst bei ,axialer Verschiebung der Sperrscheibe freigegeben wird.
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