DE6579C - Verfahren zur Herstellung von Tellern, Schaalen und dergl. aus Hobelspähnen und Papier - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tellern, Schaalen und dergl. aus Hobelspähnen und Papier

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DE6579C
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HEILEMANN, Fabrikant, in Gebhardsdorf i. Schi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin

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  • Paper (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

1879.
Klasse 54.
HEILEMANN in GEBHARDSDORF (Schlesien). Verfahren zur Herstellung von Tellern, Schalen u. tlergl. aus Hobelspähnen und Papier.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1879 ab.
Ausgesuchte Hobelspähne werden zu Bündeln zusammengebunden und in einem Bade von schwacher Gelatinelösung etwa 24 Stunden geweicht; dann läfst man die Spähne abtropfen und schneidet sie in passende Längen.
Nun werden aus starkem Papier, Actendeckel oder schwacher Pappe Platten geschnitten von der Gröfse der daraus zu pressenden Gegenstände; diese werden mit einer Flüssigkeit, bestehend aus einer schwachen Leimlösung mit flüssigem Natron-Wasserglas befeuchtet und in gewärmten Metallformen mittelst Wurfpressen geprefst.
Wenn die aus Papier geprefsten Gegenstände getrocknet sind, was durch das Pressen in den warmen Formen zum Theil geschieht, so bestreicht man dieselben je nach Erfordernifs von einer oder von beiden Seiten mit einem Klebstoff, bestehend aus 5/6 Theilen sogenanntem russischen Leim und '/e dickem Terpentin, legt die Hobelspahnlängen entweder glatt neben einander oder geflochten darauf und setzt nun das Ganze nochmals einer Pressung, wie oben beschrieben, aus.
Man kann diese Gegenstände ebensowohl unter Fortlassung des Papiers nur aus Hobelspähnen herstellen, wie auch das Papier durch irgend einen anderen Stoff, z. B. Leder, gewebten und dergleichen Stoffen, ersetzt werden kann; am zweckmäfsigsten erscheint aber. die Anwendung eines Zwischenlagers, das dem Druck mehr nachgiebt, als die Hobelspähne, welche im entgegengesetzten Falle, vermöge ihrer ungleichen Dichtigkeit, ein Fabrikat mit unebener Oberfläche liefern würden.
Die Gegenstände werden nun, falls dies nicht gleich beim Pressen geschieht, beschnitten, vollständig getrocknet und lackirt, oder mit einer concentrirten Gelatinelösung überzogen und dieser Gelatineüberzug wird mit einer Gerbsäure (Galläpfelabkochung und dergleichen) getränkt; auch kann Chromleim an Stelle der Gelatinelösung treten, wenn es nicht vorgezogen wird, den Spähnen die Naturfarbe zu lassen. Zur Verschönerung können nun die Gefäfse mit Metall- oder anderen Reifen eingefafst und sonstwie verziert werden.
Da bei der ganzen Herstellung, aufser Wurfpressen keine mechanischen Einrichtungen in Anwendung kommen, so beschränkt sich die Zeichnung auf die schematische Darstellung eines Tellers.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :.
    Die Verwendung von Hobelspähnen im Verein mit Papier zu den angeführten Gegenständen in der beschriebenen Weise.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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