DE657647C - Doppeldraht-Zwirnspindel - Google Patents

Doppeldraht-Zwirnspindel

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Publication number
DE657647C
DE657647C DEB176897D DEB0176897D DE657647C DE 657647 C DE657647 C DE 657647C DE B176897 D DEB176897 D DE B176897D DE B0176897 D DEB0176897 D DE B0176897D DE 657647 C DE657647 C DE 657647C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
threads
brake
delivery
twisting spindle
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Expired
Application number
DEB176897D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Bochmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
    • D01H1/105Arrangements using hollow spindles, i.e. the yarns are running through the spindle of the unwound bobbins
    • D01H1/106Two-for-one twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Doppeldraht-Zwirnspindel Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Doppeldraht-Zwirnspindel, welche zur Herstellung von Mehrfachzwirn, wie Perlgarn, Kord für Autoreifen, Nähfäden o. d-1., Verwendung finden soll, bei welcher die Fäden von einer Fachspule über Kopf abgezogen werden. Bei derartigen Doppeldraht-Zwirnspindeln ist .es erforderlich, daß ein gewisser Drall aus der Zwirnspindel heraus zur Abgabestelle der Fäden an der Lieferspule läuft, andernfalls die ablaufenden Fäden sich beim Abgang von der Lieferspule teilen und zur Schlingenbildung neigen, wodurch ein rippiger und unbrauchbarer Zwirn entsteht. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Doppeldraht-Zwirnspindeln bekannt, bei welchen die Fadenbremse zwecks Bremsens der gefachten Fäden nach Erhalt der ersten Drehung an der umlaufenden hohlen Zwirnspindel befestigt ist. Die Fadenbremse nimmt somit an der Drehung der Spindel teil, wodurch sich der Zwirn schon vor der Bremse zur Lieferspule hin bildet. Es hat sich aber nun gezeigt, daß der zur Lieferspule hinlaufende Drall entweder zu gering ist oder aber gar nicht zur Lieferspule bzw. zur Fadenabgabestelle gelangt. Die Folge davon ist, daß die Fäden an der Abgabestelle der Lieferspule sich auch .weiterhin teilen und Schlingen bilden können. Dieser Nachteil ist bei den bekannten Doppeldraht-Zwirnspindeln darauf zurückzuführen, daß der Faden bei seiner Umlenkung von der Lieferspule über die Zwirnspindel mehr oder weniger starke Knickungen erhält bzw. über mehr oder weniger abgerundete Ecken, Erhöhungen o. dgl. läuft, die dem Faden erhöhte und vor allem ungleichmäßige Reibungswiderstände entgegensetzen. Der Drall wird infolge dieser Ungleichheit abgefangen und gelangt somit nur wenig oder gar nicht nach außen. Es hat sich aber weiterhin herausgestellt, daß für den sicheren Austritt des Dralls, je nach der Garnbeschaffenheit, der Abstand zwischen der sich mitdrehenden Bremse und der Fadeneinlauföffnung verschieden sein muß. Diese Entfernung richtet sich je nach der Weichheit des zu verarbeitenden Garnes. Es sind nun zwar Doppeldralit- Zwirnspindeln bekanntgeworden, die zur Umlenkung der von der Lieferspule ablaufenden Fäden zur Zwirnspindel einen gewölbten Fadenleitkörper tragen. Hierbei handelt es sich aber darum, daß die von mehreren Einzelspulen kommenden Fäden immer üben Mitte Spule abgezogen werden, so daß der Fadenleitkörper Rillen erhält, die einen derartigen Fadenabzug gewährleisten. Ein derartiger Fadenleitkörper ist also nicht dazu geeignet, die von einer Fachspule kommenden und umlaufenden Fäden zur Zwirnspindel zu leiten. Außerdem sind aber auch an diesem Fadenleitkörper sowohl zur Lieferspule als auch zur Zwirnspindel hin Ecken vorgesehen, die eine Knickung der überlaufenden Fäden verursachen.
  • Die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Dieselbe besteht darin, daß für die Fadenumlenkung von der Lieferspule zu der sich mitdrehenden Bremse ein Fadenleitkörper vorgesehen ist, welcher vom Ende der Einlauföffnung aus zur Fadenabgabestelle hin eine allmähliche und gleichmäßige Wölbung aufweist, die für den überlaufenden und gleichzeitig umlaufenden Faden ohne jede Knickung an allen Stellen gleiche Reibungsverhältnisse ergibt, wobei der Abstand zwischen der sich mitdrehenden Bremse und der Einlauföifnung des Fadenleitkörpers bei weichen Fäden geringer ist als bei harten.
  • Durch diese Anordnung wird der Drall infolge der vollkommen gleichmäßigen Reibungsverhältnisse an keiner Stelle abgefangen und kann somit ungehindert über den Faden-(leitkörper hinweg nach außen gelangen. Hierbei muß allerdings gleichzeitig der Abstand zwischen der sich mitdrehenden Fadenbremse und der Fadeneinlauföffnung entsprechend der Garnbeschaffenheit bemessen sein. Sind diese beiden Aufgaben erfüllt, so läuft immer genügend Drall bis zur Fadenabgabestelle an der Lieferspule, so daß nunmehr ein Teilen der Fäden bzw. eine Schlingenbildung derselben mit Sicherheit vermieden wird. Bei der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung eines immer gleichmäßigen und sauberen Zwirnes gewährleistet.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Doppeldraht-Zwirnspindel gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Ansicht, teilweise geschnitten.
  • Bei der gezeigten Doppeldraht-Zwirnspindel erfolgt der Abzug der Fäden von einer Fachspule über Kopf. Die sich mitdrehende, an der Zwirnspindel b befestigte Bremse a erhält je nach Garnbeschaffenheit einen bestimmten Abstand zur Fadeneinlauföffnung c des Fadenleitkörpers d. Hierbei wird dieser Abstand mit der Zunahme der Weichheit des Fadens geringer. Der Fadenleitkörper d erhält hierbei von dem unteren Ende der Einlauföifnung aus zur Fadenabgabestelle hin eine allmähliche und gleichmäßige Wölbung, die den Faden ohne jede Knickung umlenkt und die vor allem für den überlaufenden und gleichzeitig umlaufenden Faden an allen Stellen vollkommen gleiche Reibungsverhältnisse ergibt. Somit kann immer genügend Drall nach außen hin zur Fadenabgabestelle der Lieferspule gelangen.

Claims (1)

  1. PATEN TANsrrucz3 Doppeldraht-Zwirnspindel zur Herstellung von Mehrfachzwirn, wie Perlgarn, Kord, Nähfaden o. dgl., bei welcher die Fäden von einer Fachspule über Kopf abgezogen und durch eine sich mitdrehende Bremse zur Spindel geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fadenumlenkung von der Lieferspule zur Bremse ein Fadenleitkörp.er (d) vorgesehen ist, welcher vom Ende der Einlaul=öffnung (c) aus zur Fadenabgabestelle hin eine allmähliche und gleichmäßige Wölbung aufweist, die für den überlaufenden und gleichzeitig umlaufenden Faden ohne jede Knickung an allen Stellen gleiche Reibungsverhältnisse ergibt, wobei der Abstand zwischen der sich mitdrehenden Bremse (a) und der Einlauföffnung des Fadenleitkörpers bei weichen Fäden geringer ist als bei harten.
DEB176897D 1937-01-08 1937-01-08 Doppeldraht-Zwirnspindel Expired DE657647C (de)

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DE (1) DE657647C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875624C (de) * 1949-01-12 1953-05-04 Comptoir Textiles Artificiels Doppeldraht-Zwirnspindel
DE1040950B (de) * 1954-07-19 1958-10-09 Deering Miliken Res Corp Doppeldrahtspinnvorrichtung
US3296788A (en) * 1963-08-09 1967-01-10 Palitex Project Co Gmbh Double-twist spindle
US3375648A (en) * 1964-08-26 1968-04-02 Palitex Project Co Gmbh Unwinding aid for double twist spindles

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