DE65752C - Lüftungsfenster - Google Patents
LüftungsfensterInfo
- Publication number
- DE65752C DE65752C DENDAT65752D DE65752DA DE65752C DE 65752 C DE65752 C DE 65752C DE NDAT65752 D DENDAT65752 D DE NDAT65752D DE 65752D A DE65752D A DE 65752DA DE 65752 C DE65752 C DE 65752C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lamella
- teeth
- plane
- lamellas
- pinion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 title claims description 7
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 20
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 238000009435 building construction Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
- E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
- E05F11/08—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
- E05F11/12—Mechanisms by which the bar shifts the wing
- E05F11/14—Mechanisms by which the bar shifts the wing directly, i.e. without links, shifting the wing, e.g. by rack and gear or pin and slot
Landscapes
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 87: Hochbauwesen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an dem Lüftungsfenster des Haupt-Patents,
welche auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt und im Nachstehenden nach Einrichtung
und Wirkungsweise beschrieben sind. Fig. ι zeigt in kleinerem Mafsstabe die hintere
Ansicht des Lüftungsfensters; Fig. 2 stellt die theilweise Ansicht einer der beiden fächerartigen
Seitenwände in geöffnetem Zustande dar; die Fig. 3 und 4 sind Horizontalschnitte
nach den Linien u-v und n>-x der Fig. 2;
Fig. 5 veranschaulicht den Grundrifs einer Fächerwand in geschlossenem Zustande, und
Fig. 6 endlich ist ein Verticalschnitt nach der Linie y- ^ der Fig. 1.
Bei dem Lüftungsfenster des Haupt-Patents war infolge der festen Verbindung der beiderseitigen
vorderen Fächerlamellen b b1 mit der durchgehend angeordneten horizontalen
Drehungsachse α des Glasfensters ein gegen Verziehen schützender Rahmen geschaffen worden.
Diese Einrichtung ist für Neuanlagen vorzüglich geeignet. Um nun auch bereits vorhandene, um die gewöhnlichen Scharniere
aufklappbare Lüftungsfenster, welche mit dem Reinhardt'schen Verschlufs' ausgerüstet werden
sollen, gegen Verziehen schützen zu können, ohne die Scharniere durch eine durchgehende
Drehungsachse ersetzen zu müssen, werden dieselben in diesem Falle durch einen seitwärts
eingelegten oder rückseitig aufgeschraubten eisernen Rahmen oder Bügel α entsprechend
versteift. In Fig. 1 ist ein solcher rückseitiger Versteifungsbügel α durch dicke, schwarze
Linien dargestellt; Fig. 6 zeigt einen seitwärts eingelegten Bügel α im Schnitt. Hierbei drehen
sich die beiderseitigen Fächerlamellen unterhalb um einen an den Fensterrahmen angeschraubten
Drehungszapfen.
Ferner mufste bei dem Lüftungsfenster des Haupt-Patents zum Verschieben der in verschiedenen
Verticalebenen liegenden Lamellen ein Triebling i von solcher Breite angewendet
werden, dafs er über alle drei Lamellenverzahnungen hinweggreift. Hierbei wurde ein
vorzeitiges Heraustreten der hinteren Lamellen durch federnde Sperrklinken η verhindert.
Diese Einrichtung hat sich in der Praxis nicht bewährt, da die Sperrklinken zuweilen versagten
und in solchem Falle zwei oder alle drei Lamellen auf einmal vorgeschoben wurden.
Es ist daher eine Verbesserung in der Art geschaffen worden, dafs ein schmaler Triebling
i von der einfachen Breite einer Lamellenverzahnung k, welcher bei geschlossenem
Fenster über der ersten Lamelle b liegt, zunächst diese herausschiebt, worauf vermittelst
einer geeigneten Vorrichtung die zweite Lamelle in die Ebene der ersten hinübergerückt wird,
so dafs der Triebling nunmehr in deren Verzahnung einzugreifen und sie gleichfalls herauszuschieben vermag. In gleicher Weise wird
nachher die dritte Lamelle seitwärts gerückt und vorgeschoben. Dies wird durch folgende
Einrichtung erreicht. Die drei Lamellenverzahnungen kkk, Fig. 3 und 5, sind an
ihren Enden k\ mit denen sie bei geöffnetem Fächer zusammenstofsen, schräg abgeschnitten.
Die unter ihren Verzahnungen k sitzenden beiden vorderen Lamellen b c sind an ihren
rückwärtigen Enden ausgebogen bezw. gekröpft, so dafs alle drei Lamellen b c d, wie Fig. 4
zeigt, in derselben Ebene liegen können. Die mittlere Lamelle c besitzt die beiden Führungsstifte //, während die vordere und hintere
Lamelle je einen Schlitz g, sowie einen Keil s besitzt. Die schräge Fläche sl der Keilstücke
ist in der Mitte gleichfalls geschlitzt, so dafs der Schaft der Führungsstifte / in sie hineintreten
kann, wobei die breitere Kopfplatte/1 dieser Stifte auf die Keilfläche s1 aufläuft.
Beim Oeffnen des Fächers bewegt der Triebling i die erste Lamelle b zunächst so weit
heraus, bis ihr Schlitzende g den Stift / der zweiten Lamelle c erreicht hat. In diesem
Augenblick ist auch die Kopfplatte/1 auf die Keilfläche sl aufgelaufen, wodurch die zweite
Lamelle in die Ebene der ersten gerückt wurde. Nunmehr greift der Triebling i in die Verzahnung
der zweiten Lamelle c ein und bewegt letztere so weit heraus, bis ihr Stift /
das Schlitzende g der dritten Lamelle erreicht hat. In diesem Augenblick ist auch die Kopfplatte
Z1 auf die Keilfläche s1 von d aufgelaufen,
wodurch wiederum diese Lamelle in die Ebene der beiden ersten gerückt wurde. Der Triebling i greift jetzt in die Verzahnung
von d ein und bewegt diese endlich so weit heraus, bis ihre hintere Nase I gegen den Anschlag m des Blindrahmens schlägt, worauf der
Fächer ganz geöffnet ist. Beim Schliefsen des Fächers bewegt der in die Verzahnung von d
eingreifende Triebling i alle drei Lamellen zugleich nach rückwärts. Hat er das Ende der
Verzahnung von d erreicht, so greift er auf die Verzahnung von c über und zwingt mit Hülfe
der schrägen Flächen k1, Fig. 3, die Lamelle d,
zur Seite zu treten. In gleicher Weise mufs die Lamelle c später zur Seite treten, sobald
der Triebling auf die Verzahnung der vordersten Lamelle b übergreift. Die letztere
bleibt stets in derselben Ebene, weil sie mit dem Fenster fest verbunden ist. Statt der keilartigen
Verschiebungsvorrichtung kann die zweite und dritte Lamelle auch etwas windschief wirkend
angeordnet werden, so.dafs sie nach dem Heraustreten ihrer vorangehenden Lamelle von selbst
seitwärts in deren Ebene übertreten.
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform des durch Patent No. 60571 geschützten Lüftungsfensters, bei
welcher die Verbindung der im geschlossenen Zustande neben einander liegenden verkröpften
Fächerlamellen (b c d) in der Weise erfolgt, dafs sie beim Oeffnen durch die
Kopfplaften ff 1J der Führungsstifte (f) und
Keilflächen fs1) über den Schlitzenden (g)
(oder durch ähnliche geeignete Vorrichtungen) nach einander seitwärts in die Verschiebungsebene
der ersten Lamelle gerückt werden, so dafs sie mit ihrer Verzahnung (k) von dem in dieser Ebene rückenden Triebling
(i) erfafsf und vorgeschoben werden, während sie beim Schliefsen durch die
schrägen Stofskanten (kl) der Verzahnungen
(k) nach einander wieder in die frühere Lage zurückgedrängt werden.
2. Der Ersatz des durch zwei Lamellen und
die waagrechte Drehungsachse gebildeten Versteifungsrahmens des Haupt-Patents durch
einen seitlich eingelegten oder rückseitig aufgeschraubten eisernen Versteifungsrahmen
oder Bügel (a).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65752C true DE65752C (de) |
Family
ID=339515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65752D Expired - Lifetime DE65752C (de) | Lüftungsfenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65752C (de) |
-
0
- DE DENDAT65752D patent/DE65752C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1266475B (de) | Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstaeben | |
| DE3146698C2 (de) | Fahrzeugschiebedach | |
| DE202006021264U1 (de) | Tür- und Fensterrahmen mit einem hinterschnittenen Eingriffsbereich für eine Getriebeeinheit | |
| DE3735810A1 (de) | Schnurgesperre fuer jalousien | |
| DE2634107C3 (de) | Zeitschloß | |
| AT11825U1 (de) | Beschattungsvorrichtung und führungselement dafür | |
| DE2106400A1 (de) | Führungsanordnung fur Schussfaden eintragsorgane | |
| DE2028695B2 (de) | Fehlbedienungssperre fur Drehkipp fenster oder türen | |
| DE2656136A1 (de) | Verschlussvorrichtung | |
| DE2301752A1 (de) | Jalousie | |
| DE636861C (de) | Fensteraufstellvorrichtung | |
| DE2925182C2 (de) | Zuhaltungsschloß | |
| DE1535696B2 (de) | Schützenwächter fur Webstuhle | |
| DE701037C (de) | Schiebefalttor aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Tortafeln | |
| DE8516303U1 (de) | Jalousierbarer Rolladen | |
| DE2210366C3 (de) | Rollgitter, insbesondere aus Leichtmetall | |
| DE3702545C2 (de) | ||
| DE569785C (de) | Vorrichtung zum Erzielen eines Daueranschlages bei Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen u. dgl. | |
| DE1950867C3 (de) | Reiteranschlag an Schreib- und ähnlichen Maschinen | |
| CH479799A (de) | Einfach- oder Verbundfenster mit einer Betätigungsvorrichtung zum Verschwenken des Fensters um eine horizontale und eine vertikale Achse | |
| DE1509549C (de) | Endbegrenzungsteil zur Verhinderung von Relativbewegungen gelenkig miteinander verbundener Rolladenstäbe in deren Längsrichtung | |
| DE67668C (de) | Lüftungsfenster. (2 | |
| DE886210C (de) | Schiebetuer fuer einen Rolladen | |
| DE631713C (de) | Vorrichtung zum Abheben des Fensterfluegels aus seinem Schliessfalz | |
| DE3412480C2 (de) | Jalousieverschluß |