DE65752C - Lüftungsfenster - Google Patents

Lüftungsfenster

Info

Publication number
DE65752C
DE65752C DENDAT65752D DE65752DA DE65752C DE 65752 C DE65752 C DE 65752C DE NDAT65752 D DENDAT65752 D DE NDAT65752D DE 65752D A DE65752D A DE 65752DA DE 65752 C DE65752 C DE 65752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamella
teeth
plane
lamellas
pinion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65752D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. REINHARDT in Schöneberg bei Berlin, Sedanstr. 88,89
Publication of DE65752C publication Critical patent/DE65752C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
    • E05F11/14Mechanisms by which the bar shifts the wing directly, i.e. without links, shifting the wing, e.g. by rack and gear or pin and slot

Landscapes

  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 87: Hochbauwesen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an dem Lüftungsfenster des Haupt-Patents, welche auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt und im Nachstehenden nach Einrichtung und Wirkungsweise beschrieben sind. Fig. ι zeigt in kleinerem Mafsstabe die hintere Ansicht des Lüftungsfensters; Fig. 2 stellt die theilweise Ansicht einer der beiden fächerartigen Seitenwände in geöffnetem Zustande dar; die Fig. 3 und 4 sind Horizontalschnitte nach den Linien u-v und n>-x der Fig. 2; Fig. 5 veranschaulicht den Grundrifs einer Fächerwand in geschlossenem Zustande, und Fig. 6 endlich ist ein Verticalschnitt nach der Linie y- ^ der Fig. 1.
Bei dem Lüftungsfenster des Haupt-Patents war infolge der festen Verbindung der beiderseitigen vorderen Fächerlamellen b b1 mit der durchgehend angeordneten horizontalen Drehungsachse α des Glasfensters ein gegen Verziehen schützender Rahmen geschaffen worden. Diese Einrichtung ist für Neuanlagen vorzüglich geeignet. Um nun auch bereits vorhandene, um die gewöhnlichen Scharniere aufklappbare Lüftungsfenster, welche mit dem Reinhardt'schen Verschlufs' ausgerüstet werden sollen, gegen Verziehen schützen zu können, ohne die Scharniere durch eine durchgehende Drehungsachse ersetzen zu müssen, werden dieselben in diesem Falle durch einen seitwärts eingelegten oder rückseitig aufgeschraubten eisernen Rahmen oder Bügel α entsprechend versteift. In Fig. 1 ist ein solcher rückseitiger Versteifungsbügel α durch dicke, schwarze Linien dargestellt; Fig. 6 zeigt einen seitwärts eingelegten Bügel α im Schnitt. Hierbei drehen sich die beiderseitigen Fächerlamellen unterhalb um einen an den Fensterrahmen angeschraubten Drehungszapfen.
Ferner mufste bei dem Lüftungsfenster des Haupt-Patents zum Verschieben der in verschiedenen Verticalebenen liegenden Lamellen ein Triebling i von solcher Breite angewendet werden, dafs er über alle drei Lamellenverzahnungen hinweggreift. Hierbei wurde ein vorzeitiges Heraustreten der hinteren Lamellen durch federnde Sperrklinken η verhindert. Diese Einrichtung hat sich in der Praxis nicht bewährt, da die Sperrklinken zuweilen versagten und in solchem Falle zwei oder alle drei Lamellen auf einmal vorgeschoben wurden. Es ist daher eine Verbesserung in der Art geschaffen worden, dafs ein schmaler Triebling i von der einfachen Breite einer Lamellenverzahnung k, welcher bei geschlossenem Fenster über der ersten Lamelle b liegt, zunächst diese herausschiebt, worauf vermittelst einer geeigneten Vorrichtung die zweite Lamelle in die Ebene der ersten hinübergerückt wird, so dafs der Triebling nunmehr in deren Verzahnung einzugreifen und sie gleichfalls herauszuschieben vermag. In gleicher Weise wird nachher die dritte Lamelle seitwärts gerückt und vorgeschoben. Dies wird durch folgende
Einrichtung erreicht. Die drei Lamellenverzahnungen kkk, Fig. 3 und 5, sind an ihren Enden k\ mit denen sie bei geöffnetem Fächer zusammenstofsen, schräg abgeschnitten. Die unter ihren Verzahnungen k sitzenden beiden vorderen Lamellen b c sind an ihren rückwärtigen Enden ausgebogen bezw. gekröpft, so dafs alle drei Lamellen b c d, wie Fig. 4 zeigt, in derselben Ebene liegen können. Die mittlere Lamelle c besitzt die beiden Führungsstifte //, während die vordere und hintere Lamelle je einen Schlitz g, sowie einen Keil s besitzt. Die schräge Fläche sl der Keilstücke ist in der Mitte gleichfalls geschlitzt, so dafs der Schaft der Führungsstifte / in sie hineintreten kann, wobei die breitere Kopfplatte/1 dieser Stifte auf die Keilfläche s1 aufläuft.
Beim Oeffnen des Fächers bewegt der Triebling i die erste Lamelle b zunächst so weit heraus, bis ihr Schlitzende g den Stift / der zweiten Lamelle c erreicht hat. In diesem Augenblick ist auch die Kopfplatte/1 auf die Keilfläche sl aufgelaufen, wodurch die zweite Lamelle in die Ebene der ersten gerückt wurde. Nunmehr greift der Triebling i in die Verzahnung der zweiten Lamelle c ein und bewegt letztere so weit heraus, bis ihr Stift / das Schlitzende g der dritten Lamelle erreicht hat. In diesem Augenblick ist auch die Kopfplatte Z1 auf die Keilfläche s1 von d aufgelaufen, wodurch wiederum diese Lamelle in die Ebene der beiden ersten gerückt wurde. Der Triebling i greift jetzt in die Verzahnung von d ein und bewegt diese endlich so weit heraus, bis ihre hintere Nase I gegen den Anschlag m des Blindrahmens schlägt, worauf der Fächer ganz geöffnet ist. Beim Schliefsen des Fächers bewegt der in die Verzahnung von d eingreifende Triebling i alle drei Lamellen zugleich nach rückwärts. Hat er das Ende der Verzahnung von d erreicht, so greift er auf die Verzahnung von c über und zwingt mit Hülfe der schrägen Flächen k1, Fig. 3, die Lamelle d, zur Seite zu treten. In gleicher Weise mufs die Lamelle c später zur Seite treten, sobald der Triebling auf die Verzahnung der vordersten Lamelle b übergreift. Die letztere bleibt stets in derselben Ebene, weil sie mit dem Fenster fest verbunden ist. Statt der keilartigen Verschiebungsvorrichtung kann die zweite und dritte Lamelle auch etwas windschief wirkend angeordnet werden, so.dafs sie nach dem Heraustreten ihrer vorangehenden Lamelle von selbst seitwärts in deren Ebene übertreten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform des durch Patent No. 60571 geschützten Lüftungsfensters, bei welcher die Verbindung der im geschlossenen Zustande neben einander liegenden verkröpften Fächerlamellen (b c d) in der Weise erfolgt, dafs sie beim Oeffnen durch die Kopfplaften ff 1J der Führungsstifte (f) und Keilflächen fs1) über den Schlitzenden (g) (oder durch ähnliche geeignete Vorrichtungen) nach einander seitwärts in die Verschiebungsebene der ersten Lamelle gerückt werden, so dafs sie mit ihrer Verzahnung (k) von dem in dieser Ebene rückenden Triebling (i) erfafsf und vorgeschoben werden, während sie beim Schliefsen durch die schrägen Stofskanten (kl) der Verzahnungen (k) nach einander wieder in die frühere Lage zurückgedrängt werden.
2. Der Ersatz des durch zwei Lamellen und die waagrechte Drehungsachse gebildeten Versteifungsrahmens des Haupt-Patents durch einen seitlich eingelegten oder rückseitig aufgeschraubten eisernen Versteifungsrahmen oder Bügel (a).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65752D Lüftungsfenster Expired - Lifetime DE65752C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE65752C true DE65752C (de)

Family

ID=339515

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT65752D Expired - Lifetime DE65752C (de) Lüftungsfenster

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE65752C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1266475B (de) Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstaeben
DE3146698C2 (de) Fahrzeugschiebedach
DE202006021264U1 (de) Tür- und Fensterrahmen mit einem hinterschnittenen Eingriffsbereich für eine Getriebeeinheit
DE3735810A1 (de) Schnurgesperre fuer jalousien
DE2634107C3 (de) Zeitschloß
AT11825U1 (de) Beschattungsvorrichtung und führungselement dafür
DE2106400A1 (de) Führungsanordnung fur Schussfaden eintragsorgane
DE2028695B2 (de) Fehlbedienungssperre fur Drehkipp fenster oder türen
DE2656136A1 (de) Verschlussvorrichtung
DE2301752A1 (de) Jalousie
DE636861C (de) Fensteraufstellvorrichtung
DE2925182C2 (de) Zuhaltungsschloß
DE1535696B2 (de) Schützenwächter fur Webstuhle
DE701037C (de) Schiebefalttor aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Tortafeln
DE8516303U1 (de) Jalousierbarer Rolladen
DE2210366C3 (de) Rollgitter, insbesondere aus Leichtmetall
DE3702545C2 (de)
DE569785C (de) Vorrichtung zum Erzielen eines Daueranschlages bei Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen u. dgl.
DE1950867C3 (de) Reiteranschlag an Schreib- und ähnlichen Maschinen
CH479799A (de) Einfach- oder Verbundfenster mit einer Betätigungsvorrichtung zum Verschwenken des Fensters um eine horizontale und eine vertikale Achse
DE1509549C (de) Endbegrenzungsteil zur Verhinderung von Relativbewegungen gelenkig miteinander verbundener Rolladenstäbe in deren Längsrichtung
DE67668C (de) Lüftungsfenster. (2
DE886210C (de) Schiebetuer fuer einen Rolladen
DE631713C (de) Vorrichtung zum Abheben des Fensterfluegels aus seinem Schliessfalz
DE3412480C2 (de) Jalousieverschluß