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Die Erfindung betrifft einen Jalousieverschluß zum Verschließen einer Öffnung mit einer Mehrzahl von miteinander verbundenen Lamellen, die an ihren senkrecht zur Lamellenlängsrichtung gerichteten Stirnseiten verschiebbar geführt sind, und mit einer an einer Endlamelle angreifenden Antriebsvorrichtung zum Öffnen und Schließen der Jalousie, wobei an einer Lamelle mindestens ein verstellbares Verbindungselement zum lösbaren Eingriff mit einem Gegenelement an der benachbarten Lamelle angeordnet ist.
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Aus der französischen Patentschrift 9 93 122 ist ein Jalousieverschluß dieser Art in Form eines Fensterrolladens bekannt, bei dem zwei Lamellen mittels einer Riegelanordnung verbunden sind, so daß einerseits der Rolladen in herkömmlicher Weise als ganzes verstellt werden kann und andererseits nach dem Entriegeln der Verbindung zur Schaffung einer Lüftungsöffnung nur der oberhalb der entriegelten Verbindung gelegene Rolladenabschnitt hochgezogen werden kann, während der untere Teil als Sichtschutz zurückbleibt. Bei diesem bekannten Jalousieverschluß kann nur die Verbindung zwischen zwei bestimmten Lamellen gelöst werden, so daß der Jalousieverschluß nur an einer bestimmten und nicht veränderbaren Stelle getrennt werden kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Jalousieverschluß der eingangs genannten Art so auszubilden, daß an jeder Stelle der mittels des Jalousieverschlusses verschließbaren Öffnung wahlweise ein begrenzter Öffnungsausschnitt freigegeben werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen je zwei Lamellen eine mindestens ein Verbindungselement und ein Gegenelement umfassende losbare Verbindung angeordnet ist und daß auf der Innenseite des Jalousieverschlusses eine in Jalousielängsrichtung verstellbare Betätigungsvorrichtung zur wahlweisen Verstellung eines jeweils zwei benachbarte Lamellen miteinander verbindenden Verbindungselementes in seine Freigabestellung vorgesehen ist.
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Wird die Verbindung zwischen zwei ausgewählten benachbarten Lamellen gelöst, so bewegt sich bei einer Betätigung der Antriebsvorrichtung nur der mit dieser verbundene Jalousieabschnitt, während der entkoppelte Jalousieabschnitt stehen bleibt. Auf diese Weise entsteht zwischen den beiden ausgewählten entkoppelten Lamellen eine Öffnung, deren Breite von dem Verschiebeweg des mit der Antriebsvorrichtung verbundenen jalousieabschnittes abhängt. Wie leicht einsehbar ist, kann diese Öffnung an beliebige Stellen der Jalousie verlegt werden, indem man an der betreffenden Stelle die einander benachbarten Lamellen entkoppelt. Der Verschiebeweg des mit der Antriebsvorrichtung verbundenen jalousieabschnittes zur Freigabe der Teilöffnung ist dabei völlig unabhängig davon, wo diese Teilöffnung liegt oder wie lang die jalousie ist. Dadurch ist es möglich, bei einer Jalousie beliebiger Länge eine Teilöffnung mit einer gewünschten Breite freizugeben, während der Rest der Öffnung verschlossen bleibt.
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Gemäß einer bevorzugten einfachen Ausführungsform sind die hakenförmigen Verbindungselemente jeweils mit einer Einweisungsfläche zum selbsttätigen Einrasten des Gegenelementes der jeweils benachbarten Lamelle versehen und in ihre jeweilige Eingriffsstellung vorgespannt. Auf diese Weise brauchen die beiden Jalousieabschnitte zum Verschließen der Teilöffnung nur wieder zusammengeschoben werden, so daß das Verbindungselement in dem entsprechenden Gegenelement der benachbarten Lamelle einrastet. Eine besonders einfache Lösung ergibt sich, wenn die hakenförmigen Verbindungselemente jeweils an den Stirnflächen der Lamellen um zur Lamellenlängsrichtung parallele Achsen schwenkbar gelagert sind und das Gegenelement jeweils von einem ebenfalls an der Stirnfläche der jeweils benachbarten Lamelle angeordneten Zapfen gebildet ist. Wenn die Lamellen an ihren Stirnflächen mit Laufrollen versehen sind, kann beispielsweise die jeweilige Laufrollenachse als Gegenelement verwendet werden.
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Um zwei Lamellen der Jalousie an einer gewünschten Stelle selbsttätig entkoppeln zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Betätigungsvorrichtung senkrecht zur Lamellenlängsrichtung und parallel zur Jalousieebene verstellbar ist und mindestens einen Betätigungshebel zum Verschwenken des Verbindungselementes in seine Freigabestellung aufweist. Auf diese Weise ist es möglich, ohne Eingriff von außen an einer gewünschten Stelle eine Teilöffnung freizugeben. Vorzugsweise ist der Betätigungshebel durch einen Elektromagneten gegen die Wirkung einer Rückstellfeder in seine Arbeitsstellung verstellbar.
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Die Betätigungsvorrichtung kann einen mittels eines Positionierantriebes verstellbaren und an dem zu verschließenden Gehäuse geführten Schlitten umfassen, an dem der Betätigungshebel im wesentlichen senkrecht zur Jalousieebene geradlinig verstellbar gelagert ist, wobei der Betätigungshebel an seinem freien Ende einen Mitnehmer aufweist, der in der Arbeitsstellung des Betätigungshebels einen Fortsatz an dem Verbindungselement hintergreift. Die Betätigungsvorrichtung wird also mit Hilfe des Schlittens bis auf die Höhe der Lamelle gefahren, an der das Verbindungselement in seine Freigabestellung verschwenkt werden soll. Nach Erreichen dieser Position wird der Betätigungshebel bewegt und dadurch das Verbindungselement verschwenkt. Der Positionierantrieb umfaßt zweckmäßigerweise einen Elektromotor, der beispielsweise über einen Zahnriemen oder dergleichen den Schlitten bewegt, wobei die Position mit Hilfe eines Codierlineals bestimmbar ist, das beispielsweise codierte Öffnungen aufweist, die mittels einer optoelektronischen Abtastvorrichtung abtastbar sind.
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Für den Fall, daß die Teilöffnung nur relativ schmal zu sein braucht und somit der mit der Antriebsvorrichtung verbundene Jalousieabschnitt nur um ein kurzes Stück verschoben zu werden braucht, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die an einer Endlamelle der Jalousie angreifende Antriebsvorrichtung eine um eine erste ortsfeste Achse drehfest gelagerte und durch einen Stellmotor antreibbare Kurbel sowie einen zweiarmigen Hebel umfaßt, der um eine zweite ortsfeste Achse schwenkbar gelagert und mit seinem einen Ende an der Endlamelle angelenkt und mit seinem anderen Ende über einen Doppellenker mit der Kurbel verbunden ist, wobei die Endlamelle mit ihren Laufrollen in einer der Bewegung des zweiarmigen Hebels angepaßten Schiene geführt ist. Dieser Antrieb ermöglicht eine Zwangsbewegung des mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Jalousieabschnittes in beiden Richtungen. Vorzugsweise ist der Stellmotor dabei so gesteuert, daß die Kurbel für die Öffnungs- und Schließbewegung der Jalousie jeweils eine halbe Umdrehung durchführt. Dies ermöglicht bei der vorbeschriebenen Antriebsvorrichtung eine Verstellung der Jalousie in beiden Richtungen bei gleichbleibender Drehrichtung des Stellmotors. Dadurch vereinfacht sich die Steuerung des Stellmotors. Die Steuerung des Stellmotors für eine Drehbewegung der Kurbel in Schritten von jeweils 180° läßt sich auf einfache Weise dadurch erreichen, daß auf einer mit der Kurbel drehfest verbundenen und durch den Stellmotor drehbaren Welle mindestens eine Nockenscheibe angeordnet ist, die mit einem Schalter zur Steuerung des Stellmotors zusammenwirkt.
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Der vorstehend beschriebene Jalousieverschluß ist besonders geeignet für Wertscheinbehälter mit einer Vielzahl von einzelnen Fächern, von denen jeweils nur das Fach geöffnet und freigegeben werden soll, zu dem gerade ein Zugriff erwünscht ist. Die Betätigungsvorrichtung und der Stellmotor zum Verstellen des jeweils zu verschiebenden Jalousieabschnittes können elektronisch angesteuert werden, so daß das Öffnen und Schließen des Jalousieverschlusses an der gewünschten Stelle völlig selbsttätig erfolgen kann. Das Öffnen und Schließen des Verschlusses geht relativ rasch, da der mit der Antriebsvorrichtung verbundene Jalousieabschnitt unabhängig von dem Ort der jeweiligen Teilöffnung immer nur um eine relativ kurze Strecke verschoben werden muß.
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In der folgenden Beschreibung, wird die Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt
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Fig. 1 einen teilweise schematischen Schnitt durch einen mit dem erfindungsgemäßen Jalousieverschluß versehenen Behälter senkrecht zur Längsrichtung der Lamellen,
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Fig. 2 eine teilweise schematische perspektivische Ansicht eines Abschnittes der erfindungsgemäßen Jalousie mit Antriebs- und Betätigungsvorrichtung,
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Fig. 3 eine teilweise schematische Teilansichtder Betätigungsvorrichtung in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 und
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Fig. 4 eine teilweise schematische Endansicht des Behältergestelles mit der Antriebsvorrichtung für die Jalousie in der in der Fig. 1 durch den Pfeil B wiedergegebenen Blickrichtung.
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In Fig. 1 erkennt man einen allgemein mit 10 bezeichneten Behälter mit einem Gehäuse 12, das an seiner Deckfläche 14 eine Öffnung 16 aufweist, die mit der erfindungsgemäßen Jalousie 18 verschließbar ist. Der Behälter 10 dient zur Aufnahme eines Einschubes 20 mit einzelnen Fächern 22, die an ihren oberen Enden offen sind und zur Aufnahme von Banknoten dienen. Der Einschub 20 wird durch eine verschwenkbare Gehäuseklappe 24 auf Winkelschienen 26 eines innerhalb des Gehäuses 12 angeordneten Behälterrahmens 28 eingeschoben, das nur so weit dargestellt ist und beschrieben wird, wie es zur Erläuterung der Lagerung und Betätigung der Jalousie 18 erforderlich ist. Der Behälter 10 soll im vorliegenden Fall beispielsweise zur Aufbewahrung von Banknoten an einem Bankschalter dienen, wobei die Jalousie 18 so ausgebildet ist, daß sie jeweils nur den Zugriff zu einem der Fächer 22 freigibt. Außer durch Öffnen der absperrbaren Klappe 24 soll es nicht möglich sein, sämtliche Fächer 22 gleichzeitig zum Zugriff freizugeben. Der Aufbau und die Funktionsweise der Jalousie 18, die diese Aufgabe erfüllt, wird nun im folgenden erläutert.
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Gemäß Fig. 2 besteht die Jalousie 18 aus einzelnen Lamellen 30, die entlang ihrer Längskanten sich teilweise überlappend miteinander verbindbar sind. Jede Lamelle 30 trägt an ihren Stirnflächen 32 Laufrollen 34, die in einem Abstand von der jeweiligen Stirnfläche 32 um eine zur Lamellenlängsrichtung parallele Achse 36 frei drehbar gelagert sind. Mit den Laufrollen 34 sind die Lamellen in C-förmigen Schienen 38 geführt, die entlang den Längsrändern der Gehäuseöffnung 16 an dem Behälterrahmen 28 befestigt sind (Fig. 1).
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Zwischen den beiden Laufrollen 34 ist an den Stirnflächen 32 jeder Lamelle 30 jeweils ein allgemein mit 40 bezeichnetes Verbindungselement auf einem Zapfen 42 um eine zur Lamellenlängsrichtung parallele Schwenkachse 44 schwenkbar gelagert. Das Verbindungselement 40 besitzt ein Z-Profil (siehe Fig. 3) mit einem ersten parallel zur Stirnfläche 32 der Lamelle 30 gerichteten Schenkel 46, einem rechtwinklig von diesem nach außen abstehenden Schenkel 48 und einem sich an diesen anschließenden parallel zum ersten Schenkel 46, jedoch nach der entgegengesetzten Seite gerichteten dritten Schenkel 50. Der erste Schenkel 46 ist in Form eines um die Achse 44 verschwenkbaren Hakens mit einer Hakenöffnung 52 ausgebildet, die zum Umgreifen des das Gegenelement bildenden Lagerzapfens 54 der Laufrolle 34 einer benachbarten Lamelle 30 bestimmt ist, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Das Verbindungselement wird dabei durch eine Torsionsfeder 56 in die in der Fig. 2 für das rechte Verbindungselement dargestellte Verbindungs- oder Verriegelungsstellung vorgespannt. Aus dieser Verriegelungsstellung kann das jeweilige Verbindungselement 40 gegen die Rückstellkraft der Torsionsfeder 56 in die in der Fig. 2 durch strichpunktierte Linien wiedergegebene Freigabestellung verschwenkt werden, in welcher der Zapfen 54 außer Eingriff mit der Hakenöffnung 52 tritt, so daß die einander benachbarten und vorher durch die Verbindungselemente 40 miteinander verbundenen Lamellen 30 nun entkoppelt sind. Im folgenden soll nun die zur Entkoppelung der Lamellen dienende allgemein mit 58 bezeichnete Betätigungsvorrichtung insbesondere anhand der Fig. 1 und 3 beschrieben werden.
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Die Betätigungsvorrichtung umfaßt einen Schlitten 60, der sich in Lamellenlängsrichtung quer über die Behälterbreite erstreckt und auf einer senkrecht zur Lamellenlängsrichtung verlaufenden Führungsstange 62 verschiebbar geführt ist. Ferner ist der Schlitten 60 an seinen beiden Längsenden jeweils über eine Rolle 64 auf einer Stützschiene 66 abgestützt. Zum Antrieb des Schlittens dient ein in beiden Richtungen antreibbarer Elektromotor 68, der über Zahnriemen 70 und 72 den Schlitten entlang der Führungsstange 62 und somit quer zur Lamellenlängsrichtung verfahren kann.
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Der Schlitten trägt an seinen beiden Längsenden jeweils eine vertikal gerichtete Stütze 74, an der ein Betätigungshebel 76 senkrecht zur Ebene der Jalousie 18 geradlinig verschiebbar geführt ist. Die Führung erfolgt über zwei Stifte 78, die entsprechende Langlöcher 80 in dem Betätigungshebel 76 durchsetzen. An seinem unteren Ende ist der Betätigungshebel 76 mit dem Anker 82 eines Elektromagneten 84 verbunden, so daß der Betätigungshebel 76 bei Bestromung des Elektromagneten 84 nach unten gezogen wird. Durch eine Rückstellfeder 86, die einerseits an dem oberen Stift78 und andererseits an einer Nase 88 des Betätigungshebels 76 angreift, wird dieser beim Ausschalten des Elektromagneten 84 nach oben in seine Ausgangsstellung zurückgezogen. Der Betätigungshebel 76 weist an seinem oberen Ende einen in Form einer rechtwinklig abgebogenen Klaue ausgebildeten Mitnehmer 90 auf, der eine Rolle 92 übergreift, die an dem Schenkel 50 des Verbindungselementes 40 um eine zur Lamellenlängsrichtung parallele Achse 94 drehbar gelagert ist. Wird der Betätigungshebel 76 durch den Elektromagneten 84 nach unten verstellt, drückt der Mitnehmer 90 auf die Rolle 92, wobei das Verbindungselement 40 um die Achse 44 verschwenkt und dadurch die Verbindung zwischen zwei benachbarten Lamellen 30 gelöst wird. Die beiden Stellungen des Betätigungshebels 76 und die korrespondierenden Stellungen des Verbindungselementes 40 sind in Fig. 2 durch ausgezogene bzw. strichpunktierte Linien dargestellt.
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Zur Lösung der Verbindung zwischen zwei ausgewählten benachbarten Lamellen 30 genügt es also, die Betätigungsvorrichtung 58 entlang der Führungsstange 62 in die gewünschte Stellung unter den ausgewählten Lamellen zu fahren, so daß der Mitnehmer 90 die Rolle 92 des betreffenden Verbindungselementes 40 übergreift. Anschließend wird der Elektromagnet 84 betätigt. Um die Betätigungsvorrichtung 58 in die gewünschte Position zu bringen, ist ein Codierlineal 96 vorgesehen, das den möglichen Stellungen des Schlittens 60 entsprechende nicht dargestellte Codieröffnungen aufweist, die mittels einer ebenfalls nicht dargestellten optoelektronischen Abtastvorrichtung abgetastet werden können. Die Verstellung des Betätigungshebels kann auch durch andere Mittel, z. B. durch einen Motor und ein geeignetes Getriebe erfolgen.
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Um nun den Zugriff zu dem ausgewählten Fach 22 freizugeben, muß nach dem Lösen der Verbindung zwischen zwei einander benachbarten Lamellen 30 einer der zusammenhängenden Jalousieabschnitte um eine Fachbreite verschoben werden. Hierzu dient eine an einer Endlamelle 30&min; angreifende Antriebsvorrichtung, die nun anhand der Fig. 2 und 4 näher erläutert werden soll.
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Än einer Traverse 98 des Behälterrahmens 28 ist mit Hilfe von Stützen 100 eine in Lamellenlängsrichtung gerichtete Welle gelagert. Diese Welle trägt an ihren beiden Enden jeweils eine Kurbel- oder Exzenterscheibe 104, die über einen an einem exzentrischen Zapfen 106 der Kurbelscheibe 104 angelenkten Doppellenker 108 mit dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 110 gelenkig verbunden ist. Dieser ist um eine zur Welle 102 parallele Welle schwenkbar gelagert und mit seinem anderen Ende an der Stirnfläche 32&min; der Endlamelle 30&min; angelenkt.
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Die Welle wird über einen Elektromotor 114 angetrieben, dessen Antriebsritzel 116 mit einem auf der Welle drehfest angeordneten Zahnrad 118 kämmt. Auf der Welle sind ferner zwei Nockenscheiben 120 und 122 drehfest angeordnet, die mit zwei rahmenfesten Schaltern 124, 126 zusammenwirken, welche das Ein- und Ausschalten des Motors 114 steuern.
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Wird nach dem Lösen der Verbindung zwischen zwei benachbarten Lamellen 30 die Kurbelscheibe 104 in Richtung des Pfeiles C in Fig. 2 durch Einschalten des Motors 114 gedreht, so wird der zweiarmige Hebel 110 aus der in der Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung verschwenkt, wobei die Endlamelle 30&min; und die mit ihr noch verbundenen weiteren Lamellen 30 in der Fig. 2 nach links verschoben werden. Die Endlamelle 30&min; ist dabei mit ihren Laufrollen 34&min; in einem abgebogenen Abschnitt 38&min; der Laufschiene 38 geführt, so daß die Endlamelle 30&min; der Schwenkbewegung des zweiarmigen Hebels 110 folgen kann. Die Hebellängen und der Kurbelradius der Kurbelscheibe 104 sind so gewählt, daß bei einer Drehung der Kurbelscheibe um 180° die Endlamelle 30&min; und die mit ihr zusammenhängenden weiteren Lamellen 30 gerade um eine Fachbreite verschoben werden. Dieser Verschiebeweg bleibt stets gleich unabhängig davon, an welcher Stelle die Jalousie die Verbindung zwischen den Lamellen 30 unterbrochen wird und eine Fachöffnung freigegeben werden soll.
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Wird die Kurbelscheibe 104 in Richtung des Pfeiles C aus der in der Fig. 2 durch strichpunktierte Linien wiedergegebenen Stellung weitergedreht, so wird der zweiarmige Hebel 110 wieder in der Gegenrichtung verschwenkt und schiebt die Endlamelle 30&min; zusammen mit den ihr benachbarten Lamellen in die Ausgangslage zurück. Diese Zwangsbewegung der Endlamelle 30&min; wird durch die schräge Rampe an dem abgesenkten Schienenabschnitt 38&min; erleichtert. Die schräge Rampe bewirkt ferner, daß beim Öffnen der Jalousie die Endlamelle 30&min; etwas abgesenkt und dadurch eine unbeabsichtigte Entkopplung der benachbarten Lamelle 30 verhindert wird. Wenn die beiden Lamellen 30, zwischen denen die Verbindung gelöst worden war, wieder aneinander anliegen, wird der Elektromagnet 84 ausgeschaltet, worauf das Verbindungselement 40 durch die Rückstellfeder 56 in seine Ausgangslage zurückgeführt wird, in der es den jeweiligen Zapfen 54 an der Nachbarlamelle umgreift. Gegebenenfalls kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß der Elektromagnet 84 nach der Freigabe der Fachöffnung ausgeschaltet wird, wodurch das Verbindungselement 40 in seine Ruhelage zurückkehrt. In diesem Falle sollte das Verbindungselement 40 mit Einweisungsflächen versehen sein, so daß der Zapfen 54 der Nachbarlamelle beim Zusammenschieben der beiden Jalousieabschnitte in die Hakenöffnung 52 selbsttätig einrastet.
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Das vorstehende Ausführungsbeispiel zeigt die erfindungsgemäße Jalousie in Verbindung mit einem Behälter für Wertscheine oder Banknoten. Es versteht sich, daß dieser Jalousieverschluß überall dort Verwendung finden kann, wo nur eine Teilöffnung einer durch die Jalousie insgesamt verschließbaren Öffnung freigegeben werden soll, wie z. B. bei Warenausgabeautomaten und dgl. Die Verbindungselemente und die Betätigungsvorrichtung wurden nur auf einer Seite der Jalousie dargestellt und beschrieben. Es versteht sich, daß die Verbindungselemente auf beiden Stirnflächen der Lamellen angeordnet sein können, so wie dies in Fig. 2 andeutungsweise erkennbar ist. Entsprechend muß auf der anderen Jalousieseite auch ein Betätigungshebel vorgesehen sein.