DE657227C - Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach Musik - Google Patents
Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach MusikInfo
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Description
- Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach Musik Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Aufnahme der Bilder für Notendruck durch genaue Erfassung der Melodietaktbilder und der Synchronität zwischen dem Musiktakt, der Musiktaktvorzeichnung und dem taktmäßig erfaßten szenischen Ablauf. Ein bereits bekanntes Verfahren bezweckt mit Hilfe eines Kinematographen oder Reihenbildners die Herstellung eines Notendrucks, dessen Bilderaufnahm'dh durch Drehung der Aufnahmeapparatkurbel in dem Moment erfolgten, in dem die entsprechenden Taktteile erklingen sollten.
- Tatsächlich ist ,aber eine solche Aufnahme mittels der Drehkurbel - nach dem damaligen Stand der Technik - für genauieTaktaufna.hmen rhythmischer Art, insbesondere für i#Jlelodietaktbilder, dadurch ungeeignet, weil die Drehkurbel, im Verhältnis zur G;.schwindigkeit des musikalisch-szenischen Ablaufs und dem damit zusammenhängenden Musiktempo, einen zu langen Weg beschreibt und durch den toten Gang der Aufnahmekurbel ungenau wird, so daß sich - Taktbildverschiebungen ergeben. Um ein Melodietaktbild auf= zunehmen, muß die Kurbel einen Weg von 36o' beschreiben. Im Längenmaß ergeben diese Verhältnisse bei einem normalen Kurbelradius von i oo mm, daß ein toter Gang der Kurbel von 603 mm entsteht, wenn für die eigentliche Aufnahme eines -Einzelbildes ein Weg von etwa 2 5 mm genügt.
- Diese Zeit, die der tote Gang der Kurbel erfordert, fehlt aber für die Z;it, die für di%e Aufnahme der schnell aufeinander folgenden Achtel- und Sechzehntelnoten notwendig ist.
- Ihrer Natur nach neigt die sich bewegende Kurbel durch ihre zentrifugalen Kräfte entweder zu einem Beschleunigungs- oder Beharrungsvermögen; beides ist für melodierhythinische Aufnahmen ungeeignet, da es hierbei äuf äußerste Präzision ankommt 'und Taktbildverschi:ebungen vermieden werden sollen.
- Vorliegende Erfindung beschreitet einen Weg, um alle obigen übelständzu vermeiden und die Aufnahmen so zu gestalten, daß dieselben. als Notendruck zu Lehr- und Anschauungszwecken dienen können.
- 21usgehend davon, daß Musiktakt und Melodie zwei verschiedene musikalische Ele- mente darstellen, deren, Rhythmus in sich verschieden sein kann, da die Melodie sich innerhälb des Taktgliedes oder Taktganzen in einem zum Grundtakt (Grundtaktvorzeichnu:ng, z. B. 4/4, G/8 usw.) abweichenden, selbständigen Rhythmus bewegen kann und beliebig viel Noten aufweist, erfolgt die Aufnahme gemäß der Erfindung nunmehr durch einen von Hand betätigten Taster, der beim Erklingen jeder einzelnen Melodienote oder einer Gr4ppc derselben niedergedrückt bzw. betätigt -wird und durch mechanische oder elektrische Verbindung mit dem Belichtun: träger (Filmband, Reihenbildner oder P1:-ten) die Aufnahme bewerkstelligt.
- Der Weg, den dieser Aufnahmetaster zurücklegt und der beliebig praktische Form, wie Scheibe, Hebel, Knopf, haben kann, ist so kurz bemessen, daß die schnellsten Tempi und innerhalb derselben auch die schnellsten Melodienoten, wie Achtel- und Sechzehntelroten, Vorschlagnoten, erfaßt werden können. Die Melodie wird also durch den Aufnahmetaster taktmäßig geklopft und so die Aufnähme bewerkstelligt.
- Mit dem Taster kann auch. eine beliebige optische, mechanische oder elektrische Vorrichtung verbunden werden, die durch Ton-oder Lichtsignal, hörbar und sichtbar, den bei. den Aufnahmen Mitwirkenden, z. B. dem spielenden Instrumentalisten, der Tänzerin, dem Aufnahmeoperateur und dem die Aufnahme leitenden Kapellmeister, die erfolgte Synchronität der rhythmischen Aufnahme sinnfällig anzeigt. Der hierzu und nach diesem Verfahren benutzte Aufnahmeapparat ist dadurch gleichzeitig signalgebend geworden.
- =# Die nach diesem Verfahren aufgenommenen lder werden für den Notendruck durch iiie Verbindung zwischen Notendarstellung Id Bildmaterial nunmehr zu einem Lehruni Anschauungsmittel, da jeder Melodietaktteil das Bild in dem Rhythmus zeigt, in dem es aufgenommen wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach Musik, die mit der Notendarstellung dieser Musik in Verbindung gebracht werden und in dieser Weise dann als Lehr- und Anschauungsmittel dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils jedem einzelnen Ton der. Melodie entsprechenden Bewegungen (Augenblicksstellungen) mittels eines Tasters aufgenommen werden, der mit dem das Bild aufnehmenden Träger, Film- oder Reihenband, Platte usw. durch mechanische oder elektrische Verbindung gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118904D DE657227C (de) | 1935-07-04 | 1935-07-04 | Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach Musik |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118904D DE657227C (de) | 1935-07-04 | 1935-07-04 | Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach Musik |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657227C true DE657227C (de) | 1938-02-26 |
Family
ID=7534699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES118904D Expired DE657227C (de) | 1935-07-04 | 1935-07-04 | Verfahren zur photographischen Aufnahme von Momentbildern rhythmischer Bewegungen nach Musik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657227C (de) |
-
1935
- 1935-07-04 DE DES118904D patent/DE657227C/de not_active Expired
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