DE65720C - Wehr mit biegsamem Schützenthor - Google Patents

Wehr mit biegsamem Schützenthor

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Publication number
DE65720C
DE65720C DENDAT65720D DE65720DA DE65720C DE 65720 C DE65720 C DE 65720C DE NDAT65720 D DENDAT65720 D DE NDAT65720D DE 65720D A DE65720D A DE 65720DA DE 65720 C DE65720 C DE 65720C
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DE
Germany
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gate
weir
flexible
water
flufslauf
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65720D
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English (en)
Original Assignee
L. DEBARLE in Paris
Publication of DE65720C publication Critical patent/DE65720C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/005Deformable barrages or barrages consisting of permanently deformable elements, e.g. inflatable, with flexible walls
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/48Roof or double shutter gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Wehr besteht aus einem biegsamen Schützenthor, welches an zwei Stellen des Flufsbettes, und zwar in Linien, welche normal zum Flufslauf liegen, befestigt ist.
Die Fig. 1, 2 und 3 stellen im Aufrifs bezw. in einer Ansicht von hinten und in einem Grundrifs die Landpfeiler des Wehres dar, wobei das letztere in der gehobenen Stellung gezeichnet ist. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen in einem Aufrifs und einer Ansicht von vorn das in Arbeitsstellung befindliche Wehr. Die Befestigungsvorrichtungen für das Wehr bestehen aus zwei hohlen oder vollen Cylindern T und A, welche unten am Flufsbett, und zwar ungefähr in der Ebene desselben und rechtwinklig zum Flufslauf angeordnet sind. Diese Cylinder werden fest mit dem Mauerwerk des Flufsbettes verankert und dienen zur Befestigung eines biegsamen und gegen Wasser undurchlässigen Schützenthores, welches aus vegetabilischem, metallischem oder gemischtem Gewebe besteht. Dieses Schützenthor wird durch hohle Cylinder oder Hölzer BCDEGS, welche an den Punkten TA durch Taue B T, C T, D T, ET, G T und am Flufsbett durch weitere Seile SS\ GG1, EE1, DD1, CC1, BB1 befestigt sind, gehalten.
In der Mitte' des Flufsbettes mündet. ein Kanal oder eine Oeffnung M, welche mit einer Leitung O in Verbindung steht, die durch Kanäle O1 O" entweder mit dem Oberwasser oder mit dem Unterwasser verbunden ist. Die Verbindung zwischen dem Kanal O und dem Oberwasser oder dem Unterwasser wird durch eine Schütze beliebiger Construction bewerkstelligt, die nach Art derjenigen eingerichtet sein kann, welche bei Wehren mit Unterdruck nach dem System Mary verwendet werden.
Ist nur mit dem Oberwasser die Verbindung hergestellt, so hebt- der Unterdruck das Wehr empor, das biegsame Schützenthor wird durch das Wasser aufgebläht und die Cylinder BCDE etc. heben sich so weit empor, bis sie durch die Taue festgehalten werden und sich- an die Wendenischen in den Landpfeilern anlegen. Das biegsame Schützenthor stützt sich gleichfalls in diesen Wendenischen, deren Form derjenigen angepafst ist, welchen das Schützenthor unter dem Einflufs des Unterdruckes annimmt. Der Unterdruck prefst auf diese Weise das Schützenthor an die Wendenischen an und führt so einen dichten Abschlufs herbei.
Wenn man die Verbindung mit dem Oberwasser aufhebt und diejenige mit dem Unterwasser herstellt, so hört der Unterdruck auf, d. h. das biegsame Schützenthor klappt herunter und die Gestänge BCD etc. ruhen auf dem Boden des Flufsbettes.
Wenn man hingegen die Verbindung mit dem Oberwasser und mit dem Unterwasser in einem ungleichen Verhältnifs herstellt, kann man Druckunterschiede erzielen und auf diese Weise eine geringere Höheneinstellung des Wehres erhalten, so dafs auch die Stärke der ' überfliefsenden Wasserschicht entsprechend erhöht wird, ohne dafs das ganze Wehr unterzutauchen braucht.
Der hohle Cylinder S hat einen Durchmesser, welcher etwas gröfser ist als derjenige der übrigen Schwimmer, und hat auf diese Weise das Bestreben, sich auf den höchsten
Punkt einzustellen, so dafs er infolge der gröfseren Auftriebskraft, welche er besitzt, nach dem jedesmaligen Senken des Wehres eine geringe Voreilung erhält und einen kleinen Abstand zwischen dem übrigen Gestänge aufrecht erhält, um das Emporheben des Wehres zu erleichtern.
An seiner Oberseite ist der Cylinder S mit einer Holzleiste versehen, welche nach den Schützenwänden hin erhöht ist, derart, dafs die überströmende Wasserschicht stets in der Mitte des Wehres zu fliefsen beginnt und auch dauernd mehr über den mittleren als über die Seitentheile des Thores fliefst, wie dies in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist.
Die dem Oberwasser zugewendete Seite des Schützenthores ist. gegen Treibeis oder sonstige feste schwimmende Körper durch ein Metallgewebe F geschützt, welches an der oberen Seite des Schwimmers S befestigt ist und frei über das Schützenthor herabhängt.
Das biegsame Schützenthor kann z. B., wie in Fig. 6 angegeben, aus Holzleisten α bestehen, welche durch Stahldrähte b vereinigt werden, die um die Cylinder oder Schwimmer herumgelegt sind. Die Dichtung geschieht hierbei mittelst getränkter Leinwand c oder durch Auskalfatern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Wehr mit biegsamem, aus zwei zum Flufslauf rechtwinklig liegenden Flächen gebildetem Schützenthor, welches am Flufsbett in zwei zu diesem Flufslauf rechtwinkligen Linien befestigt ist und eine Art Sack bildet, welchen man dadurch, dafs man ihn durch den Kanal O mit dem Ober- oder dem Unterwasser verbindet, unter Druck setzen oder entlasten und so entweder füllen oder entleeren kann, wobei das biegsame Schützenthor zur Aufnahme des Druckes sich an Wendenischen anlegt, welche in den Landpfeilern angeordnet sind und einen dichten Abschlufs der Pfeilermauern gegen das Schützenthor vermitteln.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Wehr eine Anordnung, um das Schützenthor auf einen beliebigen Punkt unterhalb der höchsten Höhenlage einzustellen, bestehend aus in ihrer Weite verstellbaren Kanälen, welche das Innere des Schützenthores mit dem Oberwasser sowohl wie mit dem Unterwasser gleichzeitig, aber in ungleichem und veränderlichem Verhältnifs in Verbindung zu bringen gestatten. ■'
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65720D Wehr mit biegsamem Schützenthor Expired - Lifetime DE65720C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973951C (de) * 1947-07-02 1960-07-28 Jacques Mesnager Stauvorrichtung fuer Wehre
FR2456166A1 (fr) * 1979-05-10 1980-12-05 Pirelli Furlanis Digue repliable antivibrante du type gonflable ou a tablier

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973951C (de) * 1947-07-02 1960-07-28 Jacques Mesnager Stauvorrichtung fuer Wehre
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