DE656738C - Stanz- und Schnittwerkzeug mit auswechselbaren Schnittplatten - Google Patents
Stanz- und Schnittwerkzeug mit auswechselbaren SchnittplattenInfo
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- DE656738C DE656738C DEK130329D DEK0130329D DE656738C DE 656738 C DE656738 C DE 656738C DE K130329 D DEK130329 D DE K130329D DE K0130329 D DEK0130329 D DE K0130329D DE 656738 C DE656738 C DE 656738C
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- Germany
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- plates
- cutting
- punching
- dovetail
- cutting tool
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Links
- 238000004080 punching Methods 0.000 title claims description 7
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D37/00—Tools as parts of machines covered by this subclass
- B21D37/04—Movable or exchangeable mountings for tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Die bekannten Stanz- und Schnittwerkzeuge mit auswechselbaren Schnittplatten
haben den Nachteil, daß zur Befestigung der Platten im allgemeinen mehrere Schrauben,
Klammern θ. dgl. angezogen werden müssen und daß die richtige Einstellung der Platten
nur durch einen gelernten Mechaniker möglich ist. Man hat Schnittplatten auch schon
in Schwalbenschwanznuten eingeschoben oder zwischen Klemmbacken festgeklemmt, die in einseitig geschlossene Nuten eingesetzt
und darin festgeschraubt werden. Auch bei solchen bekannten Vorrichtungen muß aber die richtige Lage der Platten eingestellt
werden. Weiter ist auch schon bekannt, kreiszylindrische Schnittplatten mit kegeliger
Außenfläche zum Einspannen zu versehen und gegen eine nahezu einen Halbkreis umfassende
einseitige Spannbacke mit Hohlkegelfläche mittels einer zweiten Spannbacke
mit entsprechender Hohlkegelfläche, für welche eine besondere Führung vorgesehen
ist, anzupressen. Es ist auch bekannt, Werkzeuge dadurch in einer bestimmten Lage festzulegen,
daß am Werkzeug Flächen vorgesehen werden, die sich an Gegenflächen der
Aufnahme- oder Aufspannmittel anlegen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Stanzoder Schnittwerkzeug, bei dem bekannte EIemente
in neuartiger Weise vereinigt werden.
Sie besteht darin, daß sowohl die Schnittplatte als auch die Kopfplatte des Stanzstempels
kreisförmig gestaltet und mit kegeliger Außenfläche versehen und seitlich in Schwalbenschwanznuten mit halbkreisförmigem
einseitigem Abschluß einschiebbar sind und daß jede Platte mindestens eine seitliche
Abflachung hat, gegen die sich eine ebenfalls in die Schwalbenschwanznut passende Spannbacke
mit entsprechender Abflachung legt und die Platten in die richtige Stellung drückt.
Dadurch wird die Auswechslung der Schnittplatten, ihr Einsetzen und ihre genaue Einstellung
so leicht gemacht, daß sie ohne besondere Vorkenntnisse oder Einübung ausgeführt
werden können. Die Platten brauchen nur in dfe Aufnahmenuten eingeschoben, darauf
die Spannbacken ebenfalls eingelegt zu werden, und durch einen einfachen Handgriff
werden alle Teile festgespannt und die Schnittplatten in die richtige Lage gedrückt.
Es hat sich dabei überraschenderweise herausgestellt, daß die Herstellung der Werkzeuge
und Aufnahmenuten durchaus keine übermäßig große Paßarbeit erfordert. Eine Abnutzung der für das richtige Passen entscheidenden
Anlageflächen tritt nicht ein, weil die Teile keine Bewegungen gegeneinander ausführen, die zur Abnutzung führen
könnten. fi°
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Wilhelm Lehder in Pforzheim.
Zwecks Verwendung kleinerer Schnittplatten können in die Schwalbenschwanznuten
passende schwalbenschwanzförmige Einlagen vorgesehen werden, die ebenfalls wieder je
eine Schwalbenschwanznut zur Aufnahme der Platten enthalten.
Die Platten und Spannbacken können in beliebiger Weise festgeklemmt werden. Als
besonders zweckmäßig hat sich je ein lose ίο in den Ober- und Unterteil des Werkzeuges
einzusteckender und auf die Spannbacken einwirkender Spannexzenter erwiesen.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen ■
Fig. ι die Ansicht,
Fig. 2 die Draufsicht des Werkzeuges und die
Fig. 3 und 4 eine weitere Ausgestaltung. Das Werkzeug besteht aus dem Oberteil 1
und dem Unterteil 2, die beide durch die Führungssäulen 3 und 4 miteinander verbunden
sind, welche in dem Unterteil 2 befestigt sind und in Löchern des Oberteiles gleiten können. Der Unterteil wird mittels
der Schrauben 5 und 6 auf dem Pressentisch 7 befestigt. Der Oberteil 1 trägt den
Zapfen 8 zur Befestigung am Pressenkopf. In dem Unterteil 2 ist die schwalbenschwanzförmige
Nut 9, im Oberteil 1 die schwalbenschwanzförmige -Nut 10 eingearbeitet, deren
geschlossene Enden Halbkreisform zeigen. In der Nut 9 liegt die kreisförmige Schnittplatte
H3 die einen trapezförmigen, in die schwalbenschwanzförmige Nut passenden
Querschnitt hat. Sie zeigt zwei unter stumpfem Winkel zusammenstoßende Abflachungen
12 und die Schnittöffnung 13, die natürlich
der jeweils herzustellenden Form entspricht» Vor der Platte 11 liegt in der Schwalbenschwanznut
die Festklemmplatte 14, die einen den Abflachungen 12 entsprechenden winkelförmigen
Ausschnitt hat. Sie wird durch den Exzenter 15, der mittels des Bolzens 16
lose in einem Loch des Unterteils sitzt, fest gegen die Schnittplatte gepreßt und drückt
diese in die durch die Abflachungen bestimmte richtige Winkelstellung. Zum Festdrehen des
Exzenters dient der Hebel 17, der mit seinem verjüngten Vorderende in ein Loch 18 des
Exzenters gesteckt werden kann. Der Oberteil zeigt die entsprechende Festklemmplatte
14Y welche die das Werkzeug 19 tragende Schnittplatte verdeckt. Er läßt weiter einen
Exzenter 15' mit dem Bolzen i6' und dem
Loch 18' erkennen.
... In den Fig. 3 und 4 ist eine Einlage 20
,dargestellt, die bei Verwendung kleinerer Schnittplatten in die Schwalbenschwanznuten
9 und 10 eingesetzt werden kann. Sie enthält die Schwalbenschwanznut 21, in der
die kleinere Schnittplatte 22 sitzt, die wieder durch die Vorlageplatte 23 von dem Exzenter
festgeklemmt wird. Die Schnittplatte 22 zeigt nur eine Abflachung 12', weshalb auch
die Platte 23 rechteckig ist.
In dem Werkzeugunterteil 2 ist die Öffnung 24, im Pressentisch die Öffnung 25 vorgesehen,
durch welche die ausgestanzten Teile nach unten fallen können. Ebeeso hat der
Einsatz 20 die öffnung 26 zu dem gleichen Zweck.
Claims (3)
1. Stanz- und Schnittwerkzeug mit auswechselbaren Schnittplatten, dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl die Schnittplatte (11, 22) als auch die Kopfplatte
des Stanzstempels (19) kreisförmig gestaltet und mit kegeliger Außenfläche versehen
sind und seitlich in Schwalb'enschwanznuten (9, 10) mit halbkreisförmigem
einseitigem Abschluß einschiebbar sind und daß jede Platte mindestens eine seitliche Abflachung (12, 12') hat, gegen
die sich eine ebenfalls in die Schwalbenschwanznut (9, 10) passende Spannbacke
(14, 14', 23) mit entsprechender Abflachung
legt und die Platten in die riehtige Stellung drückt.
2. Stanz- und Schnittwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwecks Verwendung kleinerer Platten (22) in die Schwalbenschwanznuten (9,
10) passende schwalbenschwanzförmige Einlagen (20) vorgesehen sind, die ebenfalls wieder je eine Schwalbenschwanznut
(21) zur Aufnahme der Platten (22) enthalten.
3. Stanz- und Schnittwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
je einen lose in dessen Ober- und Unterteil einzusteckenden und auf die
Spannbacken (14, 14', 23) einwirkenden Spannexzenter (15, 15').
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK130329D DE656738C (de) | 1933-06-01 | 1933-06-01 | Stanz- und Schnittwerkzeug mit auswechselbaren Schnittplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK130329D DE656738C (de) | 1933-06-01 | 1933-06-01 | Stanz- und Schnittwerkzeug mit auswechselbaren Schnittplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656738C true DE656738C (de) | 1938-02-15 |
Family
ID=7247104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK130329D Expired DE656738C (de) | 1933-06-01 | 1933-06-01 | Stanz- und Schnittwerkzeug mit auswechselbaren Schnittplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656738C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004891B (de) * | 1952-07-02 | 1957-03-21 | Alois Jarma Dipl Ing | Schnellwechseleinrichtung fuer Werkzeuge in Maschinen mit auf und ab gehendem Druckstoessel |
| DE968058C (de) * | 1952-06-15 | 1958-01-09 | Peddinghaus Paul Ferd Fa | Messerbefestigung fuer Profilstahlscheren |
| US3332308A (en) * | 1965-10-19 | 1967-07-25 | Charles F Keen | Die holder assembly |
| DE1502899B1 (de) * | 1963-01-15 | 1970-08-06 | Capital Growth Fund Corp | Einbauwerkzeug fuer Stanzpressen |
| DE3339503A1 (de) * | 1983-10-31 | 1985-05-09 | Dietz NC-Werkzeugsysteme, 8374 Viechtach | Stanzmaschine und werkzeugsatz fuer stanzmaschinen |
| DE3432671A1 (de) * | 1984-09-05 | 1986-03-13 | Fa. Muhr und Bender, 5952 Attendorn | Werkzeugmaschine, insbesondere stanze |
| EP0266626A3 (de) * | 1986-11-04 | 1990-01-17 | Firma Muhr und Bender | Unterer Werkzeugträger für eine Stanze od. dgl. |
-
1933
- 1933-06-01 DE DEK130329D patent/DE656738C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968058C (de) * | 1952-06-15 | 1958-01-09 | Peddinghaus Paul Ferd Fa | Messerbefestigung fuer Profilstahlscheren |
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